<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Henry_Nitzsche</id>
	<title>Henry Nitzsche - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Henry_Nitzsche"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henry_Nitzsche&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T11:56:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henry_Nitzsche&amp;diff=409740&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A00:20:B006:8442:30E2:8070:99B1:7C16 am 20. Dezember 2024 um 21:42 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henry_Nitzsche&amp;diff=409740&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-20T21:42:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henry nitzsche 2008.jpg|mini|Henry Nitzsche im Dezember 2008 in Köln]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henry Nitzsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. April]] [[1959]] in [[Kamenz]]) ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Mitglied des Deutschen Bundestages|MdB]] von 2002 bis 2009), der bis 2006 Mitglied der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und danach in verschiedenen [[Rechtspopulismus|rechtspopulistischen]] Parteien aktiv war. So gründete er 2008 die [[Wählervereinigung]] &amp;#039;&amp;#039;[[Bündnis Arbeit-Familie-Vaterland Liste Henry Nitzsche]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Abitur]] 1977 an der [[Erweiterte Oberschule|Erweiterten Oberschule]] [[Gotthold-Ephraim-Lessing-Gymnasium|„Lessingschule“ in Kamenz]] leistete Nitzsche seinen [[Wehrdienst]] bei der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]] ab und begann 1979 ein Studium der [[Zahnmedizin]] an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]], das er 1981 abbrach. Stattdessen arbeitete er von 1981 bis 1983 als Forstarbeiter im staatlichen Forst Kamenz und erwarb auch die Qualifikation zum Forstfacharbeiter. 1983 begann Nitzsche eine [[Umschulung]] zum [[Töpferei|Töpfer]] in [[Puschwitz]], die er 1986 abschloss. Er war zunächst in [[Kleinmachnow]] und ab 1987 in eigener Töpferei in [[Oßling]] bis 1991 als Töpfer tätig. Den anschließenden Besuch der [[Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie]] in [[Dresden]] beendete Nitzsche 1994 als Verwaltungs- und [[Betriebswirt (VWA)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nitzsche ist evangelisch-lutherischer Konfession, verheiratet und hat vier Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
In der Zeit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] schloss sich Nitzsche 1989 zunächst dem [[Demokratischer Aufbruch|Demokratischen Aufbruch]] (DA) an, wurde aber schon 1990 Mitglied der [[Deutsche Soziale Union|Deutschen Sozialen Union]] (DSU). 1993 wechselte er zur CDU, aus der er am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006 austrat. Von 2005 bis 2006 war er Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Kamenz-[[Hoyerswerda]]. 2008 gründete er die Wählervereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Bündnis Arbeit-Familie-Vaterland Liste Henry Nitzsche]]&amp;#039;&amp;#039; (AFV).&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Saft: &amp;#039;&amp;#039;CDU-Aussteiger Nitzsche gründet Wählervereinigung&amp;#039;&amp;#039;. Sächsische Zeitung vom 20.&amp;amp;nbsp;Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2011 gründete er die Wählervereinigung &amp;#039;&amp;#039;[[Pro-Bewegung|Bürgerbewegung]] Pro Sachsen&amp;#039;&amp;#039; in Kamenz als Zusammenschluss verschiedener Gruppierungen, trat jedoch schon kurze Zeit später wieder aus, da er den Verein „zunehmend von der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] unterwandert“ sah. Die AFV löste sich im Sommer 2012 als Verein auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=„Arbeit-Familie-Vaterland aufgelöst“ |url=http://lauterbautzner.blog.de/2012/09/09/arbeit-familie-vaterland-aufgeloest-14703635/ |wayback=20131224105433}} auf www.lauterbautzner.blog.de, abgerufen am 14. September 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Nitzsche gehört seit 1990 dem Gemeinderat seines Wohnortes Oßling und dem [[Kreistag]] des [[Kreis Kamenz|Kreises Kamenz]] bzw. des [[Landkreis Kamenz|Landkreises Kamenz]] an. Am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 wurde er für die Liste „Arbeit, Familie, Vaterland“ in den Kreistag des neuen [[Landkreis Bautzen|Landkreises Bautzen]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1994 bis 2002 war Nitzsche zudem [[Mitglied des Landtages|Mitglied]] des [[Sächsischer Landtag|Sächsischen Landtages]]. Dort war er von 1994 bis 1999 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Wohnen, Bauen und Verkehr und von 1999 bis 2002 wohnungs- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 2002 war er [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Hier war er bis 2006 Berichterstatter der [[CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag|CDU/CSU-Bundestagsfraktion]] für Stadtumbau Ost und Altschuldenhilfe. Nach seinem Austritt aus der CDU am 15. Dezember 2006 schied Nitzsche auch aus der CDU/CSU-Fraktion aus und gehörte dem Bundestag bis zum Ende der 16. Wahlperiode als [[fraktionsloser Abgeordneter]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nitzsche zog beide Male als direkt gewählter Abgeordneter des [[Liste der Bundestagswahlkreise|Wahlkreises]] [[Bundestagswahlkreis Kamenz – Hoyerswerda – Großenhain|Kamenz – Hoyerswerda – Großenhain]] in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein. Bei der [[Bundestagswahl 2005]] erreichte er 34,5 % der [[Erststimme]]n seines Wahlkreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Sachsen 2019|Kommunalwahlen im Mai 2019]] wurde er auf der Liste der [[Alternative für Deutschland|AfD]] erneut in den Bautzener Kreistag und von der Kreistagsfraktion zu ihrem Vorsitzenden gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Sächsische Zeitung: [https://www.saechsische.de/afd-waehlt-chef-der-kreistagsfraktion-5092008.html &amp;#039;&amp;#039;AfD wählt Chef der Kreistagsfraktion.&amp;#039;&amp;#039;] 7. Juli 2019, abgerufen am 9. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Von 1991 bis 1994 war Nitzsche [[Bürgermeister]] der Gemeinde [[Oßling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Soziales Engagement ==&lt;br /&gt;
Als Vorsitzender des evangelischen Schulträgervereins in Oßling engagiert sich Nitzsche für eine evangelische [[Privatschule]], die &amp;#039;&amp;#039;Evangelische Oberschule Oßling&amp;#039;&amp;#039;, die am 3.&amp;amp;nbsp;September 2007 den Schulbetrieb aufnahm. Außerdem ist er Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Arbeitslosen-Selbsthilfe Landkreis Kamenz e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Nitzsche spricht sich für das geplante &amp;#039;&amp;#039;Europäische Jiddisch Zentrum [[Anatoli Lwowitsch Kaplan|Anatoli Kaplan]]&amp;#039;&amp;#039; eines christlichen Trägervereins in Oberlichtenau aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Website von Henry Nitzsche&amp;#039;&amp;#039;: Ich unterstütze |url=http://www.henry-nitzsche.de/ich_unterstuetze.php |wayback=20081017115856}} Stand: 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.evangtours.de/ejidze.php |wayback=20080502141122 |text=Planung des Europäischen Jiddisch-Zentrums &amp;#039;&amp;#039;Anatoli Kaplan&amp;#039;&amp;#039; Oberlichtenau}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.ejidze.de/id_menue+54.html | wayback=20070103104420 | text=Website des Europäischen Jiddisch-Zentrums &amp;#039;&amp;#039;Anatoli Kaplan&amp;#039;&amp;#039;}} (Stand: 31.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorwurf des Rechtspopulismus und Austritt aus der CDU ==&lt;br /&gt;
Wiederholt erregte Nitzsche durch vielfach als rechtspopulistisch eingestufte Äußerungen öffentliche Kritik, auch aus den Reihen der CDU. Erstmals in die Schlagzeilen kam er 2003 im Zuge der [[Martin Hohmann#Hohmann-Affäre, Fraktions- und Parteiausschluss|Hohmann-Affäre]]. Seine in einem Interview geäußerte Behauptung „Eher wird einem [[Muslim|Moslem]] die Hand abfaulen, als dass er bei der Christlich-Demokratischen Union sein Kreuz auf den Wahlzettel macht.“, für die er sich später entschuldigte,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/saechsische-cdu-beraet-ueber-fall-nitzsche-entschuldigt-sich-fuer-aeusserungen-zu-muslimen/2284538.html &amp;#039;&amp;#039;Nitzsche entschuldigt sich für Äußerungen zu Muslimen&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: [[handelsblatt]].com am 7. November 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde nicht nur von der CDU-Vorsitzenden [[Angela Merkel]] scharf kritisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ksta.de/politik/merkel-nennt-nitzsche-aeusserungen-ueber-moslems---132dumm-und-falsch--148,15187246,14156972.html &amp;#039;&amp;#039;Merkel nennt Nitzsche-Äußerungen über Moslems „dumm und falsch“&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: [[Kölner Stadt-Anzeiger|ksta]].de am 8. November 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-diskriminierungsaffaere-cdu-abgeordneter-beleidigt-muslime-1.307557 sueddeutsche.de vom 7. November 2003: &amp;#039;&amp;#039;CDU-Abgeordneter beleidigt Muslime&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Plakat für die [[Bundestagswahl 2005]] warb Nitzsche mit der [[Wahlspruch|Parole]] „Arbeit, Familie, Vaterland“, die als „Travail, Famille, Patrie“ Wahlspruch des französischen [[Vichy-Regime]]s unter [[Marschall von Frankreich|Marschall]] [[Philippe Pétain|Pétain]] während der [[Deutsche Besetzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg|deutschen Okkupation]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gewesen war und einen Gegenentwurf zu den Werten „Liberté, Égalité, Fraternité“ (französisch „[[Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit]]“) der [[Französische Revolution|französischen Revolution]] darstellen sollte. Im Jahr 2002 hatte der Präsidentschaftskandidat des rechtsextremen [[Rassemblement National|Front National]], [[Jean-Marie Le Pen]], die Parole im französischen Präsidentschaftswahlkampf aufgegriffen,&amp;lt;ref&amp;gt;Christiane Chombeau: [http://www.lemonde.fr/societe/article_interactif/2006/11/24/les-campagnes-de-le-pen_838480_3224.html &amp;#039;&amp;#039;Les campagnes de Le Pen&amp;#039;&amp;#039;]. Le Monde vom 24.&amp;amp;nbsp;November 2006 (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; anschließend wurde sie 2004 in Deutschland von der [[Rechtsextremismus|rechtsextremen]] Partei [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;Olaf Meyer: [https://www.heise.de/tp/features/CDU-Provinz-Wahlkampf-von-Rechtsaussen-3402384.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Provinz-Wahlkampf von Rechtsaußen&amp;#039;&amp;#039;]. Telepolis, 25.&amp;amp;nbsp;August 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch unterstützte der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen und CDU-Generalsekretär [[Kurt Biedenkopf]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Deformation des Denkens“&amp;#039;&amp;#039;. Leipziger Volkszeitung vom 20.&amp;amp;nbsp;August 2005&amp;lt;/ref&amp;gt; Nitzsches Wahlkampfmotto. Auch der Historiker [[Michael Wolffsohn]] verteidigte das Motto: „Wenn es regnet und auch die NPD das feststellt, wird aus Regen kein Sonnenschein. Oder wollen wir alten und neuen Nazis das Monopol auf Arbeit, Familie, Vaterland überlassen?“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.netzeitung.de/spezial/neuwahl2005/354705.html | wayback=20081201150059 | text=&amp;#039;&amp;#039;Netzzeitung&amp;#039;&amp;#039;: Wolffsohn kritisiert Debatte um CDU-Slogan}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneute Kritik zog Nitzsche mit einem Grußwort zu einer CDU-Veranstaltung zum Thema [[Patriotismus]] im Juni 2006 in [[Oßling|Lieske]] auf sich, dessen Inhalte im November 2006 bekannt wurden. Nach Angabe von Ohrenzeugen soll Nitzsche die Notwendigkeit von Patriotismus damit begründet haben, man brauche ihn, „um endlich vom [[Schuldkult]] runterzukommen“ und damit „Deutschland nie wieder von Multikultischwuchteln in Berlin regiert werde“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,453266,00.html &amp;#039;&amp;#039;Spiegel Online&amp;#039;&amp;#039;: CDU-Parlamentarier Nitzsche von Kreisvorsitz zurückgetreten]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Vorsitzende des CDU-Stadtverbands Wittichenau warf Nitzsche „erstklassige [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]-Äußerungen“ vor. [[Michael Kretschmer]], der Generalsekretär der [[CDU Sachsen|sächsischen CDU]], bezeichnete Nitzsches Äußerungen als „völlig inakzeptabel“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/politik/multikulturelle-schwuchtel/780768.html &amp;#039;&amp;#039;„Multikulturelle Schwuchtel“&amp;#039;&amp;#039;]. Der Tagesspiegel vom 30.&amp;amp;nbsp;November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichlautend äußerte sich Sachsens Ausländerbeauftragte [[Friederike de Haas]] (CDU). „Mit dem christlichen Menschenbild der CDU jedenfalls haben Ausdrücke wie ‚Multi-Kulti-Schwuchteln‘ nichts zu tun.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mz.de/mitteldeutschland/sachsen-wieder-rechte-ausserungen-des-cdu-abgeordneten-nitzsche-2778017 &amp;#039;&amp;#039;Wieder rechte Äußerungen des CDU-Abgeordneten Nitzsche&amp;#039;&amp;#039;]. [[Mitteldeutsche Zeitung]] vom 30.&amp;amp;nbsp;November 2006, abgerufen am 28.&amp;amp;nbsp;Juni 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der [[Zentralrat der Juden in Deutschland]] kritisierte die Äußerungen Nitzsches und den Umgang der CDU mit ihnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPIEGEL ONLINE 1&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,452174,00.html &amp;#039;&amp;#039;Zentralrat der Juden kritisiert CDU&amp;#039;&amp;#039;]. SPIEGEL ONLINE, 3.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Nitzsche sei ein „mehrfacher Wiederholungs- und Überzeugungstäter“, bei dem man sich frage, was bis zu einem Parteiausschluss noch geschehen müsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SPIEGEL ONLINE 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006 trat Nitzsche von seinem Amt als Vorsitzender des CDU-Kreisverbands Kamenz/Hoyerswerda zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,453266,00.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Parlamentarier Nitzsche von Kreisvorsitz zurückgetreten&amp;#039;&amp;#039;]. SPIEGEL ONLINE, 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006 trat er darüber hinaus aus der CDU&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link|date=2018-03 |text=Sächsischer Bundestagsabgeordneter tritt aus CDU aus |url=http://de.today.reuters.com/News/newsArticle.aspx?type=domesticNews&amp;amp;storyID=2006-12-15T103010Z_01_HUM537799_RTRDEOC_0_DEUTSCHLAND-SACHSEN-NITZSCHE.xml }}&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ihrer [[CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag|Fraktion im Deutschen Bundestag]] aus, behielt sein Bundestagsmandat jedoch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Biografie beim Deutschen Bundestag |url=http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/bio/N/nitzshe0.html |wayback=20090911115132}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeit familie vaterland transparent sachsenmut stoppt moslemflut.jpg|mini|Transparent des Vereins „Arbeit, Familie, Vaterland“, mit dem Nitzsche im Dezember 2008 an einer Veranstaltung der „Bürgerbewegung [[Pro Köln]]“ teilnahm.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die NPD rief Nitzsche im November 2006 dazu auf, in ihre Partei einzutreten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.focus.de/politik/deutschland/hetz-parolen_nid_40261.html &amp;#039;&amp;#039;CDU-Abgeordneter unter Druck&amp;#039;&amp;#039;]. Focus Online, 30.&amp;amp;nbsp;November 2006&amp;lt;/ref&amp;gt; Einen Eintritt in die NPD lehnte Nitzsche nach Presseberichten ab; er verhandelte mit dem [[Deutsche Soziale Union|DSU]]-Landesverband über die Wiederaufnahme in seine ehemalige Partei.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1354743 &amp;#039;&amp;#039;DSU bietet Nitzsche neue politische Heimat an&amp;#039;&amp;#039;]. Sächsische Zeitung vom 18.&amp;amp;nbsp;Dezember 2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang April 2008 gab Nitzsche bekannt, an dem sogenannten „Anti-Islamisierungskongress“ der extrem rechten Bürgervereinigung [[Bürgerbewegung pro Köln|Pro Köln]] als Redner teilnehmen zu wollen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bagkjs.de/media/raw/ProKoelnFolder_screen.pdf |wayback=20140316131156 |text=Flyer des Veranstalters}}. (PDF, ca. 1 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde durch Blockadeaktionen auf dem [[Flughafen Köln/Bonn|Köln-Bonner Flughafen]] festgehalten. Auch bei weiteren Aktionen von &amp;#039;&amp;#039;Pro Köln&amp;#039;&amp;#039; hat Nitzsche seine Teilnahme zugesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukas Böckmann: [https://jungle.world/artikel/2009/19/da-kommen-sie-wieder &amp;#039;&amp;#039;Da kommen sie wieder&amp;#039;&amp;#039;]. Auf: [[Jungle World|jungle-world]].com am 7. Mai 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Landtagswahl in Sachsen 2009|sächsischen Landtagswahl 2009]] trat Nitzsche im [[Wahlkreis Hoyerswerda|Wahlkreis 55 (Hoyerswerda)]] als Direktkandidat an. Die NPD verzichtete auf eine Direktkandidatur im gleichen Wahlkreis und sprach sich offen für die Wahl von Henry Nitzsche aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemitteilung des NPD-Landesverbands Sachsen vom 25.&amp;amp;nbsp;Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erreichte 19,6 % und unterlag damit dem CDU-Kandidaten [[Frank Hirche]], der mit 32,6 % die relative Mehrheit auf sich vereinen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_erg_lw.prc_erg_lw?p_bz_bzid=LW09&amp;amp;p_ebene=WK&amp;amp;p_ort=55&amp;amp;p_spdirekt=6 Amtliches Endergebnis bei der sächsischen Landtagswahl am 30.&amp;amp;nbsp;August 2009 im Wahlkreis 55 Hoyerswerda] auf der Website des Statistischen Landesamts des Freistaates Sachsen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2017 trat Nitzsche bei einer Veranstaltung des [[Neue Rechte|neurechten]] [[Institut für Staatspolitik|Instituts für Staatspolitik]] um [[Götz Kubitschek]] in [[Schnellroda]] auf. Auf der Veranstaltung waren auch mehrere [[Rechtsextremismus|Rechtsextremisten]] wie [[Thor von Waldstein]] und Aktivisten der vom [[Verfassungsschutz]] beobachteten [[Identitäre Bewegung|Identitären Bewegung]] zugegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mdr-100&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/identitare-treffen-schnellroda-100.html |titel=&amp;quot;Institut für Staatspolitik&amp;quot;: Protest gegen Neue Rechte in Schnellroda – |autor=mdr.de |werk=mdr.de |datum=2017-09-18 |zugriff=2017-09-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170918154955/http://www.mdr.de/sachsen-anhalt/identitare-treffen-schnellroda-100.html |archiv-datum=2017-09-18   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik im Kreistag Bautzen ==&lt;br /&gt;
Seit dem 18.&amp;amp;nbsp;Februar 2008 war Nitzsche Vorsitzender der von ihm gegründeten Wählervereinigung &amp;#039;&amp;#039;Bündnis Arbeit, Familie, Vaterland – Liste Henry Nitzsche&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;[http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1749849 &amp;#039;&amp;#039;CDU-Aussteiger Nitzsche plant Partei&amp;#039;&amp;#039;]. Sächsische Zeitung vom 20.&amp;amp;nbsp;Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.arbeit-familie-vaterland.de/ Website des &amp;#039;&amp;#039;Bündnis Arbeit, Familie, Vaterland – Liste Henry Nitzsche&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; die bei den sächsischen [[Kommunalwahlen in Sachsen 2008|Kommunalwahlen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2008]] erstmals antrat. Nitzsche selbst kandidierte für das Amt des [[Landrat (Deutschland)|Landrats]] im neuen [[Landkreis Bautzen|Kreis Bautzen]] und erhielt 13,2 % der abgegebenen Stimmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_bmlr.prc_erg_bm_a?p_bz_bzid=LR081&amp;amp;p_ebene=LK&amp;amp;p_ort=14625 Amtliches Endergebnis der Landratswahl vom 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2008 im Landkreis Bautzen] auf der Website des Statistischen Landesamts des Freistaates Sachsen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss bewarb sich Nitzsche für die Wahl des Ausländerbeauftragten des Kreistages Bautzen. In einer Presseerklärung setzte er sich zum Ziel, „den hier ansässigen Ausländern bei der Organisation ihrer Heimreise behilflich zu sein, anstatt sie beim Aufbau einer dauerhaften Existenz in Deutschland zu unterstützen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://p27707.typo3server.info/websys/1056/show_news.php?action=shownews&amp;amp;id=2 Nach Angabe von Maik S. Förster]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Kreisrat Maik S. Förster vom Bündnis AFV trat daraufhin mit der Begründung, Nitzsches „absoluter Alleingang“ habe gegen die „Grundsätze des Bündnisses“ verstoßen, aus diesem aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Maik S. Förster: [http://p27707.typo3server.info/websys/1056/show_news.php?action=shownews&amp;amp;id=2 &amp;#039;&amp;#039;Hintergründe zum Austritt von Maik S. Förster aus dem Nitzsche-Bündnis&amp;#039;&amp;#039;]. Offener Brief an Henry Nitzsche, veröffentlicht auf der Website des Autors am 27.&amp;amp;nbsp;Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Henry Nitzsche}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1323515305|LCCN=|VIAF=7251171191097458030009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nitzsche, Henry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DSU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PRO-Bewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kamenz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oßling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1959]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nitzsche, Henry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU, Wählervereinigung Arbeit-Familie-Vaterland), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. April 1959&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kamenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A00:20:B006:8442:30E2:8070:99B1:7C16</name></author>
	</entry>
</feed>