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	<title>Henry Lambertz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henry_Lambertz&amp;diff=1965839&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: im Todesjahr bereits eingemeindet; gemäß der Anzeige aus 1874 befand sich das Unternehmen am Markt  und der OR-Primärbeleg kann die Aussage nicht belegen und ist ja auch korrekt davor postiert: unbelegte, widersprüchliche Angabe entfernt</title>
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		<updated>2025-12-05T23:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;im Todesjahr bereits eingemeindet; gemäß der Anzeige aus 1874 befand sich das Unternehmen am Markt  und der OR-Primärbeleg kann die Aussage nicht belegen und ist ja auch korrekt davor postiert: unbelegte, widersprüchliche Angabe entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henry Lambertz Aachen.jpg|miniatur|Henry Lambertz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henry Joseph Napoléon Lambertz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1834]] in [[Aachen]]; † [[22. März]] [[1898]] in [[Burtscheid|Aachen-Burtscheid]]) war ein deutscher [[Bäcker]] und [[Konditor]] und Namensgeber der [[Lambertz-Gruppe|Aachener Printenfabrik Henry Lambertz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des aus [[Erkelenz]] stammenden Zuckerbäckers Johann Werner Lambertz (1802–1866)&amp;lt;ref&amp;gt;* 10. Januar 1802 in Erkelenz. Kirchenbucheintrag, Erkelenz. Reg. Nr. LA 28. (48); † 30. Mai 1866 in Aachen [https://www.rhein-erft-geschichte.de/totenzettel/index.php?nummer=26311 Totenzettel]. Großvater: Josephus Lambertz (* 19. März 1745 [[Kückhoven]]; † 10. Mai 1809 in Erkelenz; Beruf: Ackersmann), ebd. Reg.Nr.LA33 (86).&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Adelheid Geulen (1803–1876)&amp;lt;ref&amp;gt;* 19. September 1803 in Aachen, † 8. Juni 1876 ebenda. Geb. Urkunde. N° 851. LAV; Ahnenpass.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Tochter des &amp;#039;&amp;#039;tondeur de drap&amp;#039;&amp;#039; ([[Tuchscherer]]s) Johann Heinrich Geulen und der Magdalena Königs, absolvierte im elterlichen Betrieb eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor. Im Jahr 1831 war der Vater Johann Werner Lambertz nach Aachen gezogen und ließ sich zunächst bis 1855 im Stadtzentrum am Büchel nieder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/1782646 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1850]&amp;lt;/ref&amp;gt; In den nächsten Jahren verfeinerte Johann Werner Lambertz sein Handwerk und legte sich auf Konditoreiwaren fest und entwickelte die Kräuterprinte. 1855 zog er mit seinem Geschäft in die Ursulinerstraße Nr. 8.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/2414353 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1858]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:HLAnzeige 1874.jpg|miniatur|Anzeige 1874]]&lt;br /&gt;
Henry Lambertz selbst erweiterte noch vor 1860 im [[Königreich Belgien]] seine Kenntnisse in der Confiserie- und Schokoladenherstellung, wo er am 10. April 1860 in [[Huy (Belgien)|Huy]] Pauline Macorps&amp;lt;ref&amp;gt; Heirats-Urkunde, actes de marriage N° 18, Huy.&amp;lt;/ref&amp;gt;, Tochter des [[Täschner|Bourreliers]] Michel Joseph Marie Macorps (1778 – 28. Oktober 1858) und der Marie Joseph Demasy (1788 – 1. Juni 1834) heiratete. Noch im gleichen Monat kehrte Lambertz nach Aachen zurück und übernahm am Markt Nr. 7 das so genannte &amp;#039;&amp;#039;Haus zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; – in früheren Zeiten &amp;#039;&amp;#039;Haus zum grünen Schilde&amp;#039;&amp;#039;, in dem sich zuvor die Feinbäckerei und Konditorei des in Rente gegangenen Franz Fromm befand&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/2543401 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1868]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier produzierte Lambertz nun Süßwaren aller Art sowie [[Praline]]n, [[Dragée]]s, Gelée, [[Dessert]] und eingemachte Früchte, sowie [[Sirup]]e, [[Liqueur]]e und [[Punsch]]-Essenzen. Besonders seine Weiterentwicklung der [[Aachener Printen]] wurde zum Aushängeschild des Unternehmens. Dieses ehemalige [[Gebildbrot]] aus dem Raum [[Dinant]] in Belgien, „Couques de Dinant“ genannt, wurde ursprünglich durch Wanderarbeiter, hier vor allem die [[Kupfermeister|Kupferschläger]], verbreitet. Bereits seit der [[Kontinentalsperre]] war diesem Gebildbrot statt des [[Rohrzucker]]s, der nun nicht mehr auf dem Markt zu haben war, [[Farinzucker]] und [[Zuckerrübensirup]] zugegeben worden, was zu einem entsprechend dunklerem, gröberen, zäheren und schwer formbaren Teig führte. Dieser Teig hatte den Vorteil, problemlos fabrikmäßig geformt und hergestellt werden zu können. Dadurch eignete sich diese Printenart&amp;lt;ref&amp;gt;aus dem englischen „print“ und dem niederländischen „prent“, steht für „Werkzeug zum Drücken“ bzw. „eingedrückte Abbildung“ oder „Auf-Abdruck“, was sich beides auf die kunstvoll geschnitzten Holzmodels bezieht&amp;lt;/ref&amp;gt; wesentlich besser zum Versand und damit zum Erschließen neuer Printen-Märkte&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=&amp;#039;&amp;#039;Aachener Printen - kaiserstädtischer Knabberspaß mit Weltruhm&amp;#039;&amp;#039; auf Aachen-Information |url=http://www.aachen.de/DE/tourismus_stadtinfo/pdf/pressetexte/basistexte/aachenerprinten.pdf |wayback=20130204045857 |archiv-bot=2018-04-14 16:05:26 InternetArchiveBot }} (PDF; 36&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nachdem bereits um 1820 die Zutatenliste durch Zugabe unter anderem von [[Zimt]], [[Anis]], [[Gewürznelke|Nelken]], [[Grüner Kardamom|Kardamom]], [[Echter Koriander|Koriander]], [[Piment]], aber auch [[Orangeat]] und [[Ingwer]] verändert worden war, was zur Entwicklung der Kräuterprinte geführt hatte, begann Henry Lambertz ab 1860 in seinem Betrieb mit der Herstellung von flüssiger Schokolade und kreierte nun die Schokoladenprinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischenzeitlich ließen sich ebenso zwei Brüder von Henry Lambertz in Aachen als Bäcker und Konditor nieder, Johann Jakob in der Wilhelmstraße 66 und Johann Matthias in der [[Theaterstraße (Aachen)|Hochstraße 28]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/book/324?offset=5003&amp;amp;max=25&amp;amp;sort=lastname&amp;amp;order=asc Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1868]&amp;lt;/ref&amp;gt;, wobei Letzterer später sein Geschäft als &amp;#039;&amp;#039;Delicatessen-, Fisch-, Wein- und Liqueurhandlung&amp;#039;&amp;#039; weiterführte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/1891533 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1877]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Darüber hinaus bestand seitens der Familie noch bis 1876 das elterliche Backwaren- und Konditorengeschäft in der Ursulinerstraße, welches nach dem Tod des Johann Werner Lambertz von dessen Witwe Adelheid weitergeführt worden war&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/2543405 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1868]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens ab 1872 wurde Henry Lambertz mit dem Titel [[Hoflieferant]] von drei Adelshäusern ausgezeichnet, nachdem er u. a. das belgische, niederländische und preußische Königshaus regelmäßig mit seinen Produkten beliefert hatte. Das Sonnen-Emblem des Hauses wurde nun auch als Firmenlogo übernommen. Lambertz erweiterte sein Sortiment um Englische [[Biskuit|Biscuits]], in- und ausländische Liqueure sowie Medicinal [[Tokayer]]. Im Jahr 1874 modernisierte er seinen Betrieb mit einer Dampfmaschine und gründete 1876 noch eine Filiale auf dem Friedrich-Wilhelm-Platz 10&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/1891526 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen, 1877]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in den 1870er Jahren schwer erkrankte Henry Lambertz entschloss sich nun zum Verkauf seines Betriebes und des &amp;#039;&amp;#039;Hauses zur Sonne&amp;#039;&amp;#039; an den ehemaligen Bierbrauer und Verwandten aus einer Nebenlinie der Familie Christian Geller und dessen Ehefrau Josephine geb. Ross, da sein einziges Kind, die Tochter Marie (* 10. Januar 1861), noch zu jung für eine Betriebsübernahme war. Der Verkauf wurde am 5. September 1878 beschlossen und am 16. September 1878 notariell vollzogen&amp;lt;ref&amp;gt;Notarakte Baum. Not. Rep. 25749. Rep. 1358. LAV.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Ein Jahr nach Henry Lambertz Tod wurde durch Geller veranlasst, dass am 8. Juli 1899 die Bezeichnung Henry Lambertz als [[Bild-/Wortmarke|Wortmarke]] beim [[Deutsches Patent- und Markenamt|Deutschen Patent- und Markenamt]] angemeldet und am 4. Oktober 1899 als geschützte Wortmarke im Register des Deutschen Patent- und Markenamtes eingetragen, klassifiziert unter Konditor- und Backwaren aller Art&amp;lt;ref&amp;gt;[https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/40074/DE Eintrag beim Deutschen Patent- und Markenamt]&amp;lt;/ref&amp;gt; und auch die Bezeichnung Hoflieferant übernommen werden konnte&amp;lt;ref&amp;gt;[http://adressbuecher.genealogy.net/entry/show/1531715 Eintrag im Historischen Adressbuch Aachen 1899]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zum Gesamtbetrieb gehörten jetzt neben dem Stammsitz am Markt mit dem rückseitigen Zugang in der Augustinergasse, in der sich auch die Fabrik befand, noch die Filiale am Friedrich-Wilhelm-Platz und eine weitere am Dahmengraben 16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seinen beruflichen Verpflichtungen engagierte sich Henry Lambertz auch ehrenamtlich und regte unter anderem, unterstützt durch Stiftungsgelder, den Neubau der Aachener [[Herz-Jesu-Kirche (Aachen)|Herz-Jesu-Kirche]] an&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Bongard: &amp;#039;&amp;#039;Kirche und Pfarre Herz-Jesu zu Aachen. 1908–1948&amp;#039;&amp;#039;. Achilles, Aachen, 1948, S. 7, 21.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Lambertz verstarb am 22. März 1898 im Alter von 64 Jahren und wurde auf dem [[Ostfriedhof (Aachen)|Aachener Ostfriedhof]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem Ehepaar Henry und Pauline Lambertz existieren zwei Porträtbilder, die von dem Aachener Maler [[Heinrich Franz Carl Billotte]] angefertigt worden waren und sich derzeit in Privatbesitz befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1313581798|VIAF=2965170292145377690002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lambertz, Henry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konditor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Aachen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aachen im 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlich Preußischer Hoflieferant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlicher Hoflieferant (Belgien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königlicher Hoflieferant (Niederlande)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1834]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lambertz, Henry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lambertz, Henry Joseph Napoléon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Printenfabrikant und Pâtissier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1834&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Aachen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. März 1898&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Burtscheid]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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