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	<title>Henry Gowa - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:57:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henry_Gowa&amp;diff=1661935&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-10T16:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henry Gowa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren [[25. Mai]] [[1902]] in [[Hamburg]]; gestorben [[23. Mai]] [[1990]] in [[München]]) war ein deutscher [[Maler]] und [[Bühnenbildner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:In memorian au camp des Milles.jpg|mini|Henry Gowa [[in memoriam]] in [[Les Milles]]]]&lt;br /&gt;
Gowa wurde als Hermann Gowa in Hamburg geboren. Nach einem Studium in München konnte er sich als Bühnenbildner profilieren und war in München, Leipzig und ab 1928 am Frankfurter Künstlertheater tätig. Gowa heiratete 1929 die Kunsthistorikerin [[Sabine Gova|Sabine Spiero]], Tochter von [[Heinrich Spiero]], die Ehe wurde 1936 im Exil geschieden. In zweiter Ehe war Gowa mit der Französin Annie Roussel verheiratet, sie hatten drei Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1931 widmete ihm der Galerist [[Ludwig Schames]] eine Ausstellung, wo seine Bilder und Bühnenbildentwürfe erstmals in einer Einzelausstellung gezeigt wurden. Mit der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nazis]] emigrierte Gowa nach Paris und wurde im Lauf der Kriegshandlungen [[Internierung|interniert]]. Aus Abscheu über seinen Namensvetter [[Hermann Göring]] wechselte er seinen Vornamen in Henry. Durch seine Kontakte zur [[Résistance]] konnte Gowa sich in einem südfranzösischen Bergdorf verstecken und entging der [[Holocaust|Shoa]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde Gowa zunächst Leiter der [[Hochschule der Bildenden Künste Saar|Schule für Kunst und Handwerk]] in [[Saarbrücken]], wohin er [[Frans Masereel]] berief. Später wurde er Direktor an der Werkkunstschule in [[Offenbach am Main]] (heute [[Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main|Hochschule für Gestaltung]]), an der er wesentlich zu deren Internationalisierung beitrug, u.&amp;amp;nbsp;a. durch mehrere Ausstellungen wie „Die junge Malerei Frankreichs“ (Offenbach u.&amp;amp;nbsp;a., 1955), „Die junge deutsche Malerei“ (Paris, 1955). Gowa wurde Generalkommissar für die deutsche Abteilung der [[Biennale]]. 1959 erhielt er das Bundesverdienstkreuz verliehen. 1965 übersiedelte er nach Berlin, wo er sich zunächst am Wannsee, später am Kaiserdamm ein Atelier einrichtete. 1985 zog er nach München. Seinen Lebensabend verbrachte er in [[Oberschleißheim]], wo sein Nachlass aus 1200 Werken eingelagert war. Dieser befindet sich jetzt als Dauerleihgabe im Ludwig Meidner-Archiv des [[Jüdisches Museum Frankfurt|Jüdischen Museums Frankfurt]]. Teile des szenografischen Nachlasses liegen in der [[Theaterwissenschaftliche Sammlung Universität zu Köln|Theaterwissenschaftlichen Sammlung]] der Universität zu Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Gowa war erst ein Bewunderer [[Paul Cézanne|Cézannes]] und wurde im Exil durch die Protagonisten der Avantgarde in Frankreich geprägt, die er persönlich kennenlernte, wie [[Pierre Bonnard|Bonnard]], [[Marc Chagall|Chagall]], [[Henri Matisse|Matisse]] und [[Pablo Picasso|Picasso]]. Nach dem Krieg suchte er vermehrt nach universelleren Ausdrucksformen, es entstanden abstrakte Kompositionen im Spannungsfeld zwischen explosiver Dynamik und ausgeglichener Harmonie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* Gowa, H. Henry: Matisse, Gemälde 1939–1946, 1947&lt;br /&gt;
* Gowa, H. Henry: Impressionen von Nizza: Sommer 1947, 1948&lt;br /&gt;
* Gowa, H. Henry: Texte und Kritiken, 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gowa, Hermann Henry&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]]; [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;International Biographical Dictionary of Central European Emigrés 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 2,1. München: Saur, 1983, ISBN 3-598-10089-2, S. 407&lt;br /&gt;
* {{AKL|59|418|419|Gowa, Hermann|Sylvia Görke}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Henry Gowa. Ein Maler unserer Zeit&amp;#039;&amp;#039;, Hamburg 1973&lt;br /&gt;
* Brunner, Werner und Pit Mischka (Hrsg.): die Kunst ist frei – das Nähere bestimmt die Polizei. Politische Repression im Kulturbereich der 20er Jahre, 1977&lt;br /&gt;
* Huder, Walter: Bild und Bühnenbild eine Ausstellung aus dem Werk von Hermann Henry Gowa, 1982&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Erik Riedel: [https://www.exilarchiv.de/?p=448 H. Henry Gowa (Biografie)] In: [[Exil-Archiv]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118696785|LCCN=nr/2001/38642|VIAF=30331232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gowa, Henry}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Hochschule in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HBK Saar, Saarbrücken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gowa, Henry&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gowa, Hermann Henry&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Bühnenbildner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. Mai 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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