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	<title>Henry Augustus Smyth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Herrgott am 30. August 2024 um 13:16 Uhr</title>
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		<updated>2024-08-30T13:16:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HenryAugustusSmyth.jpg|mini|Henry Augustus Smyth, Scherenschnitt von Francis Smyth Baden-Powell, National Portrait Gallery, London]]&lt;br /&gt;
Sir &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henry Augustus Smyth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Order of St. Michael and St. George|KCMG]] FSA FRGS (* [[25. November]] [[1825]] in [[London]]; † [[18. September]] [[1906]] in Stone) war ein britischer Offizier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henry Augustus Smyth wurde als dritter von drei Söhnen von Admiral [[William Henry Smyth]] und seiner Frau Annarella geboren. Sein Vater war ein bekannter Offizier der [[Royal Navy]] und [[Astronom]], seine Mutter die Tochter der britischen [[Konsul]]s in [[Neapel]] [[Thomas Warington]]. Außer den Söhnen hatte die Familie noch sechs Töchter. Seine älteren Brüder waren der [[Geologe]] [[Warington Wilkinson Smyth]] und der Astronom [[Charles Piazzi Smyth]]. Seine Schwester Henriettea heiratete den [[Mathematiker]] und Theologen [[Baden Powell (Mathematiker)|Baden Powell]], seine Schwester Rosetta [[William Henry Flower]]. Henrietta Grace Smyth und Baden Powell sind die Eltern von [[Warington Baden-Powell]], [[Robert Baden-Powell]], [[Agnes Baden-Powell]] und [[Baden Baden-Powell]]. William Henry Flower und Georgiana Rosetta sind die Eltern von [[Stanley Smyth Flower]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Crimea War Medal obv.png|mini|Crimea War Medal]]&lt;br /&gt;
Smyth erhielt seine schulische Ausbildung von 1834 bis 1840 an der [[Bedford School (Jungenschule)|Bedford School]] und trat 1841 an der [[Royal Military Academy Woolwich|Royal Military Academy]] in [[Woolwich]] in den Militärdienst ein. Am 20. Dezember 1843 wurde er zum [[Leutnant|Second Lieutenant]] der [[Royal Artillery]] ernannt, zwei Jahre später zum [[Oberleutnant|Lieutenant]] befördert. Von 1847 bis 1851 tat er auf den [[Bermudas]] Dienst. Mit Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Second Captain]] im August 1851 wurde er nach [[Halifax (Nova Scotia)|Halifax]] im damals zum britischen [[Vereinigtes Königreich|Empire]] gehörenden [[Neuschottland]] versetzt, daran schloss sich von 1854 bis 1855 Dienst auf [[Korfu]] an. Am 1. April des Jahres wurde er schließlich zum Captain befördert und mit seiner Batterie auf die [[Krim]] verlegt. Seine Batterie nahm im Bestand der Zweiten Division an der [[Belagerung von Sewastopol|Belagerung]] und Erstürmung von [[Sewastopol]] teil. Smyth verblieb mit seiner Batterie auch nach Abschluss des [[Pariser Frieden (1856)|Pariser Friedens]] bis zum Juli 1856 auf der Krim. Für seine Dienste wurde er mit der [[Britische Krim-Medaille|britischen]] und der [[Türkische Krim-Medaille|türkischen]] Krim-Medaille ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten fünf Jahre wurde Smyth im Heimatland, hauptsächlich in [[Cheriton (Kent)|Shorncliffe]], verwendet. Nach den durch die [[Trent-Affäre]] ausgelösten diplomatischen Spannungen zwischen dem Vereinigten Königreich und den [[USA]] übernahm Smyth wieder seine Feldbatterie aus dem Krimkrieg und verlegte mit dieser nach [[New Brunswick]]. Noch in Kanada wurde er am 12. Februar 1863 zum [[Brevet-Rang|Brevet]]-[[Major]] befördert, am 31. August 1865 schließlich zum [[Oberstleutnant|Lieutenant-Colonel]]. Während seines Aufenthaltes auf dem amerikanischen Kontinent besuchte Smyth verschiedene Stätten des [[Sezessionskrieg]]es. Er war beim Fall [[Richmond (Virginia)|Richmonds]] anwesend, ebenso als einziger Ausländer bei der Kapitulation der Armee der Südstaaten. 1865 kehrte er nach England zurück. Seine Beobachtungen und Schlussfolgerungen aus dem Sezessionskrieg fanden später Eingang in die Vorschriften der Royal Artillery (Proceedings of the Royal Artillery Institution).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1867 bis 1874 diente Smyth in Indien. Dort wurde er am 31. August 1870 zum Brevet-[[Oberst|Colonel]] befördert. 1872 überwachte eine Kommission unter seiner Führung die Einführung von Geschützen mit Bronzerohren bei der Feldartillerie in Indien. Die Kommission ließ auch verschiedene Versuche zur Nutzung indischen Schießpulvers anstellen. Seine Verdienste um die Artillerie der indischen Armee wurden im Mai 1874 durch den Generalgouverneur hervorgehoben. Am 16. Januar 1875 wurde Smyth zum regulären Oberst befördert. Gleichzeitig wurde er nach Deutschland abgeordnet, um als Beobachter an den Herbstmanövern des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heeres]] teilzunehmen. Seine Erkenntnisse aus diesen Beobachtungen flossen ebenfalls in die &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of the Royal Artillery Institution&amp;#039;&amp;#039; ein. Bereits 1870/71 hatte Smyth, aus Indien abgeordnet, einige Operationen des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] beobachtet. Ab 1876 führte Smyth die Artillerie in [[Sheerness]], anschließend von 1877 bis 1880 war er [[Artillerieführer]] im [[Southern District]]. Er war in dieser Zeit an der Überarbeitung der Einsatzgrundsätze der Artillerie beteiligt, hervorgerufen unter anderem durch die Einführung von Geschützen mit [[Zug (Waffe)|gezogenem Rohr]] und von [[Haubitze]]n. 1876 und 1887 erhielt er jeweils die Goldmedaille der &amp;#039;&amp;#039;Royal Artillery Institution&amp;#039;&amp;#039; für seine Beiträge zu Überarbeitung der taktischen und Ausbildungsvorschriften der [[Field Artillery]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1881 bis 1883 war Smyth Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;ordnance committee&amp;#039;&amp;#039; in Woolwich. Dieses Komitee beschäftigte sich mit verschiedenen technischen Fragen der Artilleriebewaffnung und sprach Empfehlungen für die [[British Army]], aber auch für die [[Royal Navy]], für deren Artilleriebewaffnung das Komitee ebenfalls zuständig war, aus. Während seiner Zugehörigkeit zu diesem Gremium wurde beispielsweise Stahl als Material für Geschützrohre eingeführt. 1882 wurde Smyth zum [[Generalmajor|Major-General]] befördert und Kommandant der Garnison und des Militärbezirkes in Woolwich. Am 1. November 1886 wurde er zum [[Generalleutnant|Lieutenant-General]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl mittlerweile über sechzig Jahre alt, erhielt Smyth im Jahr 1887 nochmals ein Truppenkommando als Oberbefehlshaber der britischen Truppen in [[Südafrika]]. Kurz nach seiner Ankunft schlug er einen Aufstand in [[Königreich Zululand|Zululand]] nieder, das formal 1887 [[Annexion|annektiert]] worden war. Im Ergebnis der Niederschlagung des Aufruhrs flohen die meisten [[Zulu (Volk)|Zulu]] in die [[Kapprovinz]], wo sie sich zerstreuten. Der Rädelsführer, [[Dinuzulu|Dinuzulu ka Cetshwayo]], wurde nach [[St. Helena (Insel)|St. Helena]] deportiert. 1889/90 amtierte Smyth zwischen der Abreise [[Hercules Robinson, 1. Baron Rosmead|Hercules Robinsons]] und der Ankunft [[Henry Loch, 1. Baron Loch|Henry Lochs]] für insgesamt acht Monate als Gouverneur der [[Kapkolonie]]. 1889 wurde Smyth Ritter des [[Order of St. Michael and St. George]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits ein Jahr später wurde Smyth anlässlich seiner Ernennung zum [[Gouverneur]] und Oberkommandierenden (Governor and Commander-in-Chief) von [[Malta]] zum [[Knight Commander]] dieses Ordens ernannt. Am 19. Mai 1891 folgte seine Beförderung zum [[General]]. Sein fünfzigjähriges Dienstjubiläum bei der Royal Artillery wurde auf Malta feierlich begangen. Am Ende desselben Jahres verließ Smyth die Insel und trat in den Ruhestand. Er bezog das Haus seines Vaters, St. John’s Lodge in [[Stone, Buckinghamshire]], welches er geerbt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malta wurde am 17. Oktober 1894 zum Ehrenkommandanten (Colonel Commandant) der Royal Artillery ernannt. Er war ebenfalls [[Honorary Colonel]] der [[Royal Malta Artillery|Royal Malta Militia]], [[Schiedsamt|Justice of the peace]] für [[Buckinghamshire]] und [[Fellow]] der [[Society of Antiquaries of London]] und der [[Royal Geographical Society]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Smyth starb am 18. September 1906 in seinem eigenen Haus. Er ist auf dem Friedhof in Stone seinem letzten Wohnort, begraben. Er war seit dem 14. April 1874 mit Helen Constance verheiratet gewesen. Aus der Ehe gingen keine Kinder hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OxfordDNB |Autor=R. H. Vetch, James Lunt |Lemma=Smyth, Sir Henry Augustus (1825–1906) |ID=36174 |Stand=2008-01-03}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=Lieutenant-General [[Henry Torrens|Henry D’Oyley Torrens]]|NACHFOLGER=General Sir Arthur James Lyon Fremantle|AMT=[[Liste der Gouverneure von Malta|Gouverneur von Malta]]|ZEIT=1890–1893}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Smyth, Henry Augustus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General (British Army)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Malta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Krimkrieg (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Knight Commander des Order of St. Michael and St. George]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Society of Antiquaries of London]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brite]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1825]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Smyth, Henry Augustus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=britischer Offizier und Gouverneur von Malta&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1825&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[London]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. September 1906&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Stone&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herrgott</name></author>
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