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	<title>Henrik Ludvig Sundevall - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Verifizierer: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-12-28T11:46:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henrik Ludvig Sundevall.jpg|mini|hochkant|Henrik Ludvig Sundevall]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henrik Ludvig Sundevall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Dezember]] [[1814]] auf Gut Högestad, [[Ystad (Gemeinde)|Gemeinde Ystad]]; † [[27. Oktober]] [[1884]] in [[Karlskrona]]) war ein [[Schweden|schwedischer]] [[Offizier|Marineoffizier]], der in der [[Preußische Marine|Preußischen Marine]] in höheren Kommandostellen, zuletzt als [[Konteradmiral]], Dienst versah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sundevall war der Bruder des Zoologen [[Carl Jakob Sundevall]] und des Arztes [[Fredrik Emil Sundevall]]. Er tat von 1827 bis 1830 Dienst als Schiffsjunge in der schwedischen Handelsmarine auf der Ostsee. Im Anschluss daran erfolgte sein Eintritt bei der [[Marinehafen Karlskrona|Kadettenschule Karlskrona]] in die schwedische Marine. Er legte 1835 sein Offiziersexamen ab und leistete anschließend Dienst als Matrose teilweise auf Handelsschiffen, teilweise auf dem [[Vereinigte Staaten|amerikanischen]] Marineschoner „Hamilton“. Auf diesem Schiff wurde er an Bord zum [[Unteroffizier]] befördert. Nach eineinhalb Jahren Dienst wechselte er erneut zur Handelsmarine. Im Jahre 1840 kehrte er nach Hause zurück und wurde dann zum [[Sekundarleutnant]] der [[Schwedische Marine|schwedischen Flotte]] ernannt. Nach einem weiteren Jahr nahm er an der so genannten Oxehufvud-Expedition nach [[Buenos Aires]] teil. Danach leistete er vier Jahre Dienst in der schwedischen Flotte an Bord ebenso wie an Land und war Chef des Postrennens zwischen [[Ystad]] und [[Stralsund]]. Von 1845 bis 1847 stand er in [[Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland|englischen]] Kriegsdiensten und wurde 1847 zum [[Premierleutnant]] der schwedischen Flotte befördert. Aber diesen Dienst quittierte er 1854, da er zwei Jahre zuvor bereits in [[Preußen|preußischen]] Dienst getreten war und dort zum [[Korvettenkapitän]] ernannt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Preußischen Marine wurde Sundevall hauptsächlich zur praktischen Ausbildung der neu angeworbenen Seeleute eingesetzt. Für die erstmalige Indienststellung vom 1. Mai 1852 bis 13. September 1854 war er Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;[[Gefion (Schiff, 1844)|Gefion]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahre 1855 wurde er zum Chef des Marinestützpunktes [[Danzig]] abgeordnet. Er wurde am 12. Januar 1856 zum [[Kapitän zur See]] befördert und war dann drei Jahre lang Kommandant der [[Fregatte|Segelfregatte]] &amp;#039;&amp;#039;[[Thetis (Schiff, 1846)|Thetis]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1859 bis 1862 war er Chef eines [[Geschwader]]s bestehend aus den Schiffen &amp;#039;&amp;#039;[[Arcona (Schiff, 1859)|Arcona]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Thetis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Frauenlob (Schiff, 1856)|Frauenlob]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Elbe (Schiff, 1857)|Elbe]]&amp;#039;&amp;#039;. Bis November 1862 war er auch Kommandant der &amp;#039;&amp;#039;Arcona&amp;#039;&amp;#039;. Sundevall führte dieses Geschwader während der [[Preußische Ostasienexpedition|preußischen Ostasienexpedition]] und besuchte in diplomatischen und wissenschaftlichen Aufträgen [[Qing-Dynastie|China]], [[Japan]] und weitere Länder. Die Expedition wurde von dem preußischen Diplomaten [[Friedrich Albrecht zu Eulenburg]] geleitet. Er schloss Handels-, Freundschafts- und Seefahrtsverträge mit Japan im Januar 1861 und mit China im September desselben Jahres ab. Zur Expeditionsmannschaft gehörte außerdem der bekannte Geologe [[Ferdinand von Richthofen]], der China und Ostasien zum ersten Mal bereiste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1863 wurde Sundevall zum Konteradmiral befördert. Noch im selben Jahr nahm er seinen Abschied aus preußischen Diensten und kehrte nach Schweden zurück. Dort war er Ehrenvorsitzender der Kriegsmännergesellschaft (1864).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die deutsche [[Kriegsmarine]] benannte 1938 das zum Versuchsboot umfunktionierte ehemalige [[Minensuchboot 1916|Minensuchboot]] der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] &amp;#039;&amp;#039;[[M 509|M&amp;amp;nbsp;109]]&amp;#039;&amp;#039; nach ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;Die &amp;#039;&amp;#039;Sundevall&amp;#039;&amp;#039; hieß zuvor &amp;#039;&amp;#039;Johann Wittenborg&amp;#039;&amp;#039; und wurde ab 1940 mit der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;M&amp;amp;nbsp;509&amp;#039;&amp;#039; wieder als Minensuchboot eingesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849–1945&amp;#039;&amp;#039;. Band 3: P–Z (Packroß bis Zuckschwerdt). Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-2482-4, S. 418–419&lt;br /&gt;
* {{NordFamilje |Lemma= |Auflage=2 |Band=27 |Spalte=728}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Sundevall, Henrik Ludvig}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Schwedische Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineoffizier (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1814]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Sundevall, Henrik Ludvig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Sundewall, Henrik (Preußische Marine)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Marineoffizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Dezember 1814&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Gut Högestad, [[Ystad (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Oktober 1884&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Karlskrona]]&lt;br /&gt;
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