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	<title>Henri Nomy - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silewe: +Normdaten</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henri Nomy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juni]] [[1899]] in [[Saint-Brieuc]]; † [[2. August]] [[1971]] in [[Toulon]]) war ein französischer [[Admiral]] und Pionier der [[Marineflieger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Weltkrieg und Zwischenkriegsjahre ==&lt;br /&gt;
Nomy trat im Juni 1917 in die [[Marine Nationaleschule|École Navale]], die Marineoffiziersschule in [[Brest (Finistère)|Brest]], ein und verließ sie im März 1918 als [[Leutnant zur See]] (&amp;#039;&amp;#039;Enseigne de vaisseau 2e classe&amp;#039;&amp;#039;).  Gleichzeitig wurde er auf den [[Aviso (Schiffstyp)|Aviso]] &amp;#039;&amp;#039;Regulus&amp;#039;&amp;#039; kommandiert, der vor der [[Bretagne|bretonischen]] Küste [[Patrouille|patrouillierte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wechselte er zu den [[Aéronavale|Marinefliegern]], erwarb 1924 das [[Pilot]]enpatent und wurde im April 1927 [[Jagdflieger]]. Als [[Kapitänleutnant]] (&amp;#039;&amp;#039;Lieutenant de Vaisseau&amp;#039;&amp;#039;) war er vom Januar 1927 bis Januar 1930 [[Staffel (Militär)|Staffelchef]] bei der „Commission d&amp;#039;Etudes Pratiques d&amp;#039;Aviation“ auf der [[Militärflugplatz|Fliegerbasis]] [[Saint-Raphaël]] bei [[Fréjus]]. Er bewährte sich in dieser Funktion, dann als Kommandant des Flugboot-Prototypen [[Short S.8]] „Calcutta“ und schließlich als Chef der Aufklärungsstaffel 3.E.1. Im Jahre 1934 war er als [[Flugingenieur]] Mitglied der [[Fliegendes Personal|Crew]], die am 25. November mit dem Piloten [[Lucien Bossoutrot]] auf dem [[Flugboot]] [[Blériot 5190]], der „Santos-Dumont“,&amp;lt;ref&amp;gt;Benannt nach dem Luftschiff- und Flugzeugbauer [[Alberto Santos Dumont]] (1873–1932).&amp;lt;/ref&amp;gt; im Auftrag der Regierung als erste Franzosen den [[Südatlantik]] von [[Dakar]] nach [[Natal (Brasilien)|Natal]] überquerte und damit die Einrichtung eines [[Luftpost]]dienstes der [[Air France]] ermöglichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seiner Beförderung zum [[Korvettenkapitän]] (&amp;#039;&amp;#039;Capitaine de Corvette&amp;#039;&amp;#039;) kam sein Wechsel in den Admiralstab und in das Militärkabinett des Marineministers.  Von 1936 bis 1938 war er Kommandeur der Marineflieger auf dem [[Flugzeugmutterschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Commandant Teste]]&amp;#039;&amp;#039;.  Darauf folgte ein Lehrgang am „Centre des Hautes Etudes Navales“, und am 5. Mai 1939 erhielt er, inzwischen zum [[Fregattenkapitän]] (&amp;#039;&amp;#039;Capitaine de Frégate&amp;#039;&amp;#039;) befördert, den Befehl über das [[Torpedoboot]] [[Branlebas (1937)|&amp;#039;&amp;#039;Branlebas&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Fünf Monate nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]], am 1. Februar 1940, wurde Nomy Kommandeur der Marinefliegerbasis in [[Berck]]-sur-Mer an der [[Ärmelkanal|Kanalküste]], die er im Mai 1940 erbittert verteidigte und von der aus die Flugzeuge seiner beiden Staffeln AB2 und AB4 den deutschen [[Invasion (Militär)|Invasoren]] am 19. und 20. Mai erhebliche Verluste zufügten, dabei aber auch selbst einen hohen [[Kriegsopfer|Blutzoll]] entrichteten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.lereveildeberck.fr/Actualite/canche_authie/berck_sur_mer/2010/05/12/article_deux_escadrilles_heroiques.shtml |wayback=20140228175818 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-09-10 05:56:26 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Kurz vor der [[Schlacht von Dünkirchen]] wurden die schwer dezimierten Staffeln von Berck nach [[Boulogne-sur-Mer|Boulogne]] verlegt. Nomy selbst kam bis zum Juni 1941 in deutsche Kriegsgefangenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung engagierte er sich zunächst in der französischen [[Résistance]], musste dann aber fliehen, nachdem die Besatzungsmacht von seiner Tätigkeit Kenntnis erhalten hatte. Er ging über England nach Nordafrika, wo er vom 30. September 1941 bis Juni 1942 Kommandeur der Marinefliegerbasis [[Kenitra#Geschichte|Port-Lyautey]] in [[Marokko]] war. Nach der [[Operation Torch|alliierten Landung in Marokko]] im November 1942 war er einer der Organisatoren eines Spionage- und Informationsnetzes der Résistance im besetzten Frankreich&amp;lt;ref&amp;gt;zusammen mit [[Dominique Ponchardier]], [[Pierre Ponchardier]], [[Georges Groussard (Widerstandskämpfer)|Georges Groussard]] und [[André Devigny]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, bis er dann ab August 1943, inzwischen als [[Kapitän zur See]] (&amp;#039;&amp;#039;Capitaine de vaisseau&amp;#039;&amp;#039;) mit der Neuorganisation der französischen Marineflieger befasst wurde. Von den verbündeten Amerikanern erhielt er im März 1944 eine Anzahl [[Consolidated PBY|&amp;#039;&amp;#039;Catalina&amp;#039;&amp;#039;]] Flugboote, mit denen er das Aufklärungsgeschwader 8FE ausrüstete, und 40 [[Douglas SBD|&amp;#039;&amp;#039;Dauntless&amp;#039;&amp;#039;]] [[Sturzkampfflugzeug]]e für die [[Bomber]]geschwader 3FB und 4FB, die dann bei der Beseitigung der verbliebenen deutschen Brückenköpfe am Atlantik eingesetzt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.postedeschoufs.com/aeronavale/1939_1945/5%20La%20reconstitution/la_reconstitution.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;  Als Chef des „Service central aéronautique“ war er im August 1944 an der [[Operation Dragoon|Landung der Alliierten in der Provence]] beteiligt, wo er sich vehement gegen den amerikanischen Vorschlag der vollständigen Bombardierung von [[Saint-Raphaël]] stemmte. Noch während des Krieges wurde Nomy im Februar 1945 zum &amp;#039;&amp;#039;Contre-Amiral&amp;#039;&amp;#039; ([[Konteradmiral]]) befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegsjahre ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1947 wurde Nomy Stellvertretender Chef des Admiralstabs („Sous-chef d&amp;#039;Etat-major général“) der französischen Marine, im September 1949 Inspekteur der Marineflieger („Inspecteur général de l&amp;#039;aéronautique navale“), und im Januar 1950 erfolgte seine Beförderung zum &amp;#039;&amp;#039;Vice-Amiral&amp;#039;&amp;#039; ([[Vize-Admiral]]). Im Oktober 1950 wurde er Inspekteur der See- und Marinefliegerstreitkräfte (&amp;#039;Inspecteur des Forces maritimes et aéronavales&amp;#039;), und am 26. Oktober 1951 wurde er zum Chef des Admiralstabs („Chef d&amp;#039;Etat-Major Général de la Marine“ [CEMM]) ernannt.  Damit wurde er der bis heute letzte Admiralstabschef, der nicht den Rang eines Vier-Sterne-Admirals hatte. Er wurde erst im Dezember 1951 zum &amp;#039;&amp;#039;Vice-Amiral d&amp;#039;Escadre&amp;#039;&amp;#039; („Drei-Sterne-Admiral“) und am 1. September 1953 zum &amp;#039;&amp;#039;Amiral&amp;#039;&amp;#039; ([[Admiral]]) befördert. Nomy blieb neun Jahre lang Admiralstabschef, bis zu seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Juli 1960. In dieser Zeit setzte er sich energisch für die Erneuerung der im Krieg schwer mitgenommenen Marine und insbesondere für den Ausbau der Marinefliegerei ein. Seiner Initiative ist der Bau der beiden [[Flugzeugträger]] &amp;#039;&amp;#039;[[Clemenceau (Schiff)|Clemenceau]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[São Paulo (Schiff, 1963)|Foch]]&amp;#039;&amp;#039; und des [[Hubschrauberträger]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Jeanne d’Arc (Schiff, 1964)|Jeanne d&amp;#039;Arc]]&amp;#039;&amp;#039; zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nomy war sich darüber im Klaren, dass das Zeitalter der [[Schlachtschiff]]e zu Ende gegangen war. Die französische Marine besaß jedoch bei Kriegsende lediglich die in den 1920er Jahren zum Flugzeugträger umgebaute &amp;#039;&amp;#039;[[Béarn (Schiff)|Béarn]]&amp;#039;&amp;#039;, die seit ihrer Modernisation 1943/44 nur noch ein Flugzeugtransportschiff war. Das [[Flugzeugmutterschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Commandant Teste]]&amp;#039;&amp;#039; lag noch in [[Toulon]] auf Grund und war noch nicht wieder gehoben worden. Nach mehreren erfolglosen Vorstößen bei den [[Vereinigte Staaten|Amerikanern]] war [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] schließlich bereit, zwei Träger an Frankreich abzugeben, im April 1946 den [[Geleitflugzeugträger|Geleitträger]] &amp;#039;&amp;#039;Dixmude&amp;#039;&amp;#039; (A609) (ex &amp;#039;&amp;#039;[[Biter (Schiff, 1942)|Biter]]&amp;#039;&amp;#039;, ein 1941 umgebauter und 1942 an Großbritannien abgetretener amerikanischer Frachter) und im August 1946 den [[Leichter Flugzeugträger|Leichten Träger]] &amp;#039;&amp;#039;Arromanches&amp;#039;&amp;#039; (R95) (ex &amp;#039;&amp;#039;[[Colossus-Klasse (1943)#Schiffsliste|Colossus]]&amp;#039;&amp;#039;, 1944 in Dienst gestellt). In der Folge gelang es Konteradmiral Nomy auch, die Briten dazu zu bewegen, dass sie französische Piloten und Landeoffiziere auf Basen der [[Royal Air Force]] ausbildeten. Im Verbund der [[NATO]] übergab die [[United States Navy|US Navy]] schließlich zwei 1943 gebaute Träger, zunächst im Juni 1951 die &amp;#039;&amp;#039;[[La Fayette (Schiff)|La Fayette]]&amp;#039;&amp;#039; (ex &amp;#039;&amp;#039;Langley&amp;#039;&amp;#039;), dann im September 1953 die &amp;#039;&amp;#039;[[Bois Belleau]]&amp;#039;&amp;#039; (ex &amp;#039;&amp;#039;Belleau Wood&amp;#039;&amp;#039;). Die USA überließen den französischen Marinefliegern auch Jagdflugzeuge ([[Chance Vought F4U|&amp;#039;&amp;#039;Corsair&amp;#039;&amp;#039;]] und [[Grumman F6F|&amp;#039;&amp;#039;Hellcat&amp;#039;&amp;#039;]]), Sturzkampfflugzeuge ([[Curtiss SB2C|&amp;#039;&amp;#039;Helldiver&amp;#039;&amp;#039;]]) und U-Boot-Jagdflugzeuge ([[Grumman TBF#Entwicklung und Zweiter Weltkrieg|TBM &amp;#039;&amp;#039;Avenger&amp;#039;&amp;#039;]]), insgesamt etwa 100 jedes dieser drei Typen, und von April 1950 bis September 1957 wurden 630 Piloten in den USA ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als das Parlament im Jahr 1954 den Neubau des ersten und im folgenden Jahr den eines zweiten Flugzeugträgers bewilligte, hatte Nomy sein Ziel erreicht. Zum Zeitpunkt seiner Verabschiedung waren die beiden Träger vom [[Stapellauf|Stapel]] gelaufen – die &amp;#039;&amp;#039;Clemenceau&amp;#039;&amp;#039; am 21. Dezember 1957, die &amp;#039;&amp;#039;Foch&amp;#039;&amp;#039; am 23. Juli 1960 – und der Hubschrauberträger &amp;#039;&amp;#039;Jeanne d&amp;#039;Arc&amp;#039;&amp;#039; war seit 1959 im Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatspräsident [[Charles de Gaulle]] verlieh Henri Nomy die [[Militärmedaille (Frankreich)|Médaille militaire]], die höchste und seltenste Auszeichnung, die einem General oder Admiral gegeben werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Etienne Taillemite: &amp;#039;&amp;#039;Les Hommes qui ont fait la marine française.&amp;#039;&amp;#039; Perrin, 2008, ISBN 978-2-262-02222-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* http://www.drimm.fr/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=78&amp;amp;Itemid=169&lt;br /&gt;
* http://ecole.nav.traditions.free.fr/officiers_nomy.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=302039782|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-06-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nomy, Henri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärpilot (französische Seestreitkräfte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Testpilot]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marineoffizier (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1899]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nomy, Henri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nomy, Henry&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer Marineflieger und Admiralstabschef&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juni 1899&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Saint-Brieuc]], Frankreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. August 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Toulon]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silewe</name></author>
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