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	<title>Henri Le Rond - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;YMS: Sprache</title>
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		<updated>2025-10-03T23:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henri Le Rond.jpg|miniatur|General Henri Le Rond]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henri Louis Edouard Le Rond&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1864]] in [[Rouen]]; † [[29. Mai]] [[1949]] in [[Paris]]) war ein französischer General, Offizier des [[Deuxième Bureau]] und 1920 Leiter der [[Interalliierte Regierungs- und Plebiszitskommission für Oberschlesien|Interalliierten Regierungs- und Plebiszitskommission]] für [[Oberschlesien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er war der Sohn von Louis Edouard Le Rond und Jeanne Martin. Er absolvierte das Gymnasium und erlangte das Abitur in den Bereichen Mathematik, Natur- und Geisteswissenschaften. 1884 begann er ein Studium an der [[École polytechnique]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seines technischen Interesses begann er 1886 an der Schule für Artillerie und Militärtechnik zu studieren. Nach seinem Abschluss wurde er [[Leutnant|Sous lieutenant]] im 22&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; régiment d’artillerie. 1902 wurde er zum [[Hauptmann (Offizier)|Capitaine]] befördert und wurde im Februar 1902 [[Adjutant]] im Kommando des 20&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; bataillon d’artillerie. Im Oktober 1902 wurde er zum Adjutanten von General [[Hippolyte Langlois]] ernannt. Von April 1907 bis Januar 1908 diente er als Ausbilder in der japanischen Armee. Im September 1909 wurde er zum Artilleriechef der 8&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; division de cavalerie in [[Besançon]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab August 1910 nahm er an der französischen Intervention in [[Tunesien]] und [[Algerien]] teil. Von Januar 1911 bis Januar 1913 folgten weitere Operationen in [[Marokko]] und am 23.&amp;amp;nbsp;März 1912 wurde er zum [[Oberstleutnant|Lieutenant colonel]] befördert. Vom 10.&amp;amp;nbsp;Februar 1913 bis 1.&amp;amp;nbsp;August 1914 diente er als französischer [[Militärattaché]] in [[Japan]] und kehrte nach Kriegsbeginn im September 1914 nach Frankreich zurück. Er nahm zunächst als Offizier des 12&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; d’artillerie an den Kämpfen an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] teil. Im Dezember 1916 wurde er im Rang eines [[Oberst|Colonel]] zum Kommandant der 26&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; brigade d’infanterie später zum Kommandanten der 13&amp;lt;sup&amp;gt;e&amp;lt;/sup&amp;gt; division d’infanterie ernannt. Im Mai 1917 wurde er zum Artilleriekommandanten des XVII.&amp;amp;nbsp;Armeekorps ernannt und am 20. Dezember 1917 zum [[Général de brigade]] befördert. Kurz darauf wurde er als Stabsoffizier in den obersten Generalstab berufen und fungierte dort als stellvertretender Stabschef unter Marschall [[Ferdinand Foch|Foch]], dem Oberbefehlshaber der alliierten Armee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurde General Le Rond 1919 als Mitglied der französischen [[Delegation (Abordnung)|Delegation]] bei der [[Pariser Friedenskonferenz 1919|Friedenskonferenz von Paris]] eingesetzt. Der sprachbegabte Le Rond sprach neben Spanisch, Japanisch, Russisch auch fließend Englisch, Deutsch und Italienisch. Bei den Verhandlungen vertrat er Foch und kam in engen Kontakt zur polnischen Militärmission unter General [[Tadeusz Rozwadowski]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;März 1919 wurde auf Beschluss der Friedenskonferenz ein spezieller Unterausschuss zur Neuordnung der polnisch-deutschen Grenzen eingerichtet. Le Rond nahm an vielen Ausschüssen für mitteleuropäische Angelegenheiten teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. November 1919 wurde er durch die Entscheidung des Obersten Rates der Friedenskonferenz zum Präsidenten der Interalliierten Kommission bestellt und mit der Leitung der [[Interalliierte Regierungs- und Plebiszitskommission für Oberschlesien|Interalliierten Regierungs- und Plebiszitskommission für Oberschlesien]] (IK oder {{FrS|&amp;#039;&amp;#039;Commission interalliée de gouvernement et de plébiscite de Haute-Silésie&amp;#039;&amp;#039;}} (C.I.H.S.)) betraut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/politik/ungekroenter-koenig-oberschlesiens-1105814.html &amp;#039;&amp;#039;Ungekrönter König Oberschlesiens.&amp;#039;&amp;#039;] [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], 7. Mai 2003.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Komplott von Oberschlesien.&amp;#039;&amp;#039; [[FAZ]], 21. Mai 2011, S.&amp;amp;nbsp;Z3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Kommission war für die Durchführung der [[Volksabstimmung in Oberschlesien]] zuständig und erarbeitete Vorschläge zur Abtretung des Gebietes [[Ostoberschlesien]] vom [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] an [[Zweite Polnische Republik|Polen]]. Er unterstand dabei unmittelbar dem Botschafter und dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten. In militärischen Belangen war er jedoch dem Oberkommando der alliierten Streitkräfte in Oberschlesien, General [[Jules Gratier]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Dienste erhielt er nach seiner Rückkehr den besonderen Dank des französischen Premierministers [[Raymond Poincaré|Poincaré]]. 1921 wurde er Großoffizier der [[Ehrenlegion]] und bekam 1926 das Großkreuz („G.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;LH“; {{FrS|&amp;#039;&amp;#039;Grand-croix de la Legion&amp;#039;&amp;#039;}}) verliehen. In Polen wurde er 1923 zum Doktor honoris causa der [[Jagiellonen-Universität]] ernannt. Weiterhin wurde er mit dem [[Orden des Weißen Adlers (Polen)|Orden des Weißen Adlers]] ([[Polnische Sprache|polnisch]] &amp;#039;&amp;#039;Order Orła Białego&amp;#039;&amp;#039;) und dem [[Virtuti Militari|Orden Virtuti Militari]], dem höchsten Ehrenzeichen der [[Zweite Polnische Republik|Zweiten Republik Polen]], ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jadwiga Liponska-Sajdak: &amp;#039;&amp;#039;General Henri Le Rond: W 75 rocznice III Powstania Slaskiego&amp;#039;&amp;#039; (polnisch).&lt;br /&gt;
* B. Snoch: &amp;#039;&amp;#039;Oberschlesisches Biographisches Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; Ergänzung von M.&amp;amp;nbsp;Patelski zur zweiten Ausgabe, Katowice 2006, S.&amp;amp;nbsp;69.&lt;br /&gt;
* Dziennik Personalny, R. 3, Nr. 27. Warszawa 1922, S. 616.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{AdR|133550303}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133550303|LCCN=n/98/53338|VIAF=20877054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Le Rond, Henri}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brigadegeneral (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befehlshaber im Ersten Weltkrieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Weißen Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1864]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Französischer Militärattaché]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalstabsoffizier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Artillerist (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Le Rond, Henri&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Le Rond, Henri Louis Edouard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=französischer General und Leiter der Interalliierten Regierungs- und Plebiszitkommission in Oberschlesien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1864&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rouen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Mai 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Paris]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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