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	<title>Henri II. de Rohan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:51:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henri_II._de_Rohan&amp;diff=259997&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Br: /* Nachkommen */</title>
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		<updated>2024-04-24T15:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nachkommen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Henri deRohan.jpg|mini|Henri de Rohan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Duc de Rohan Denkmal.jpg|mini|Denkmal bei [[Jenins]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Henri de rohan grabmahl.jpg|mini|Statue von Henri de Rohan auf seinem Grabmal in der [[Kathedrale St. Peter (Genf)|Kathedrale von Genf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henri II. de Rohan-Gié&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Fürst von Léon]] (* [[21. August]] [[1579]] auf [[Burg Blain]] in der (damaligen) [[Bretagne]]; † [[13. April]] [[1638]] in [[Königsfelden]]) war ein militärischer Anführer der [[Hugenotten]] in den Religionskriegen zwischen 1610 und 1629, später französischer Feldherr im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]]. Er entstammte der älteren Linie des Hauses [[Rohan (Adelsgeschlecht)|Rohan]], deren letzter männlicher Nachfahre er war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Henris Mutter war die Mathematikerin [[Catherine de Parthenay]], sein Vater war [[René II. de Rohan]]. Zu seinen Geschwistern gehörten [[Benjamin de Rohan, Seigneur de Soubise|Benjamin de Rohan]], Catherine de Rohan, eine Vorfahrin von Elisabeth II., sowie die Dichterin [[Anne de Rohan-Soubise|Anne de Rohan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henri kam im Alter von 16 Jahren an den Hof [[Heinrich IV. (Frankreich)|Heinrichs IV.]] Solange der König keine Erben hatte, wurde Henri, der durch ihren gemeinsamen Urgroßvater [[Johann III. (Navarra)|König Johann III. von Navarra]] sein Cousin 2. Grades war, als sein Nachfolger in [[Königreich Navarra|Navarra]] betrachtet und im Jahr 1603 zum Herzog von Rohan, [[Pair von Frankreich]] erhoben. Von 1605 bis 1608 war er &amp;#039;&amp;#039;[[Colonel général]]&amp;#039;&amp;#039; der [[Gardes suisses (Frankreich)|Schweizergarde in Paris]] und von 1618 bis 1626 &amp;#039;&amp;#039;Colonel général&amp;#039;&amp;#039; der französischen Kavallerie. Im Jahr 1605 heiratete er die Tochter [[Maximilien de Béthune, duc de Sully|Sullys]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Ermordung des Königs, die seine Hoffnungen zerstörte, galt er als Haupt der Hugenotten. Nachdem seine Bemühungen für eine gütliche Beilegung des Konflikts zwischen diesen und dem Hof gescheitert waren, griff er zu den Waffen, befestigte die hugenottischen [[Protestantische Sicherheitsplätze|Sicherheitsplätze]] in der [[Guyenne]], [[Belagerung von Montauban|verteidigte Montauban]] gegen den König und zwang diesen endlich zur Bestätigung des [[Edikt von Nantes|Edikts von Nantes]] im Frieden von 1622. In seiner Person gefährdet, entschied er sich 1625 abermals für den Krieg und zwang [[Armand-Jean du Plessis, duc de Richelieu|Richelieu]] zum Vertrag vom 5. Februar 1626 (siehe auch [[Hugenottenaufstände]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später siegte Rohan trotz seiner geringen Macht bei [[Revel (Haute-Garonne)|Revel]] in der Grafschaft [[Foix]] und bei [[Pamiers]]. Nach der erfolgreichen [[Belagerung von La Rochelle (1627–1628)|Belagerung von La Rochelle]] im Jahre 1628 behielt er als einziger den Mut, den Kampf fortzusetzen, und brachte es durch seine Ausdauer zu dem Frieden vom 27. Juli 1629, welcher die Protestanten zwar ihrer politischen Bedeutung beraubte, aber die [[Religionsfreiheit]] sicherte. Er verhandelte darauf eifrig mit der [[Hohe Pforte|Hohen Pforte]] über Abtretung der [[Zypern|Insel Zypern]], wo er alle verfolgten Protestanten vereinigen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Ludwig XIII.]] im Jahr 1631 nach [[Graubünden]] gesandt, um den Befehl über die dort von Frankreich angeworbenen Truppen zu übernehmen, warf er 1634 unterstützt durch [[Jörg Jenatsch]] die Spanier und Österreicher aus dem [[Veltlin]]. Zwei Jahre später (1636) besiegte er die Spanier am [[Comersee]], nachdem er [[Karl IV. (Lothringen)|den Herzog von Lothringen]] aus dieser Gegend vertrieben und auch die Kaiserlichen und Spanier wiederholt geschlagen hatte. Doch am 26. März 1637 musste Rohan angesichts der vorrückenden Truppen der [[Drei Bünde]] die [[Rohanschanze]] bei [[Landquart GR|Landquart]] räumen, sich zurückziehen und sich anschließend ergeben. Daraufhin wurde er seines Kommandos enthoben und nach Frankreich zurückgerufen. Stattdessen begab er sich nach [[Genf]] und im Folgejahr an den [[Rhein]] in das Lager des Herzogs [[Bernhard von Sachsen-Weimar]], wurde aber am 28. Februar 1638 in der [[Schlacht bei Rheinfelden]] schwer verwundet und starb am 13. April in [[Königsfelden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkommen ==&lt;br /&gt;
Sein umfangreiches Erbe, darunter das [[Château de Pontivy]], fiel an seine einzige überlebende Tochter [[Marguerite de Rohan († 1684)|Marguerite de Rohan]] (1616/17–1684) mit [[Marguerite de Béthune]]. Trotz zahlreicher Ehebewerber teils königlichen Geblüts ging sie im Jahr 1645 eine Liebesehe mit dem mittellosen katholischen Kleinadeligen [[Henri Chabot]] (1615–1655) ein. Sie erreichte gegen den Widerstand der jüngeren Rohan-Linie, dass ihr Mann zum 2. Herzog von Rohan erhoben und ihr illustrer Familienname an ihre Kinder weitergegeben wurde, wodurch die Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Rohan (Adelsgeschlecht)|Rohan-Chabot]]&amp;#039;&amp;#039; (des [[Mannesstamm]]es Chabot) entstand. Diese Familie ist bis heute auf dem [[Schloss Josselin]] in der Bretagne ansässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mémoires sur les choses advenues en France depuis la mort de Henri IV jusqu&amp;#039;à la paix au mois de juin 1629.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1630.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mémoires et lettres sur la guerre de la Valteline.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1758.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BLKÖ|Rohan, Heinrich Herzog von|26|278|278|}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070613145852/http://www.bautz.de/bbkl/r/rohan_h.shtml |band=8|spalten=559–570|autor=[[Klaus Malettke]]|artikel=Rohan, Henri, Herzog von (duc de)}}&lt;br /&gt;
* In seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;Jürg Jenatsch&amp;#039;&amp;#039; (1876) setzte der Schweizer Schriftsteller Conrad Ferdinand Meyer dem Herzog Rohan ein literarisches Denkmal.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Bühring]]: &amp;#039;&amp;#039;Venedig, Gustav Adolf und Rohan, ein Beitrag zur allgemeinen Geschichte im Zeitalter des 30-jährigen Krieges aus Venezianischen Quellen.&amp;#039;&amp;#039; Halle 1885; Nachdruck 2012, ISBN 978-1-278-68790-2.&lt;br /&gt;
* Christian Hatz: &amp;#039;&amp;#039;Herzog Heinrich Rohan diktiert einen kurzen Lebensabriss&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bündner Monatsblatt]]&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für bündnerische Geschichte, Landes- und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;, 1938, Heft 4, S. 120–127 ([https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bmb-001%3A1938%3A0%3A%3A6#197 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Timo Andreas Lehnert: &amp;#039;&amp;#039;Henri de Rohan (1579–1638) und Die Internationalen Beziehungen in Europa&amp;#039;&amp;#039;. Peter Lang, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 2023 (Transformationen – Differenzierungen – Perspektiven; 9), ISBN 978-3-631-88979-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Henri II de Rohan|Henri II. de Rohan}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|16930|Autor= Lucienne Hubler}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119336839}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119336839|LCCN=n/85/53726|VIAF=27134595}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rohan, Henri 02 De}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Colonel général]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person in den Hugenottenkriegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (Frankreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pair von Frankreich (Ancien Régime)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Graf (Porhoët)|Henri De Rohan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vizegraf (Rohan)|Henri 02 De Rohan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog (Rohan)|Henri De Rohan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Rohan (Linie Gié)|Henri 02]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1579]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1638]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rohan, Henri II. de&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rohan-Gié, Henri de; Rohan, Heinrich Herzog von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Anführer der Hugenotten &lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. August 1579&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Schloss Blain, [[Bretagne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. April 1638&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsfelden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Br</name></author>
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