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	<title>Henotheismus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T03:59:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henotheismus&amp;diff=46718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: lnk</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lnk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henotheismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|εἷς|heîs}} „einer“, [[Genitiv|Gen.]] {{lang|grc|ἑνός|henós}}, und {{lang|grc|θεός|theós}} „Gott“)&amp;amp;nbsp;– auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Summodeismus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet&amp;amp;nbsp;– versteht man die besondere Verehrung einer [[Gottheit]], die für einen &amp;#039;&amp;#039;begrenzten Zeitraum&amp;#039;&amp;#039; aus einer [[Ethnische Religion|ethnischen]] [[Götterwelt]] ausgewählt wurde. Insofern wird die Verehrung anderer untergeordneter Götter nicht wie im [[Monotheismus]] der [[Abrahamitische Religion|abrahamitischen Religionen]] prinzipiell ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ähnlicher Begriff ist [[Monolatrie]]: die Verehrung einer Stammesgottheit ohne zeitliche Begrenzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauks&amp;quot;&amp;gt;{{WiBiLex|27997|Monotheismus (AT)|Autoren=Michaela Bauks|Datum=2011-06|Abruf=2023-11-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Henotheismus&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Friedrich Wilhelm Joseph Schelling]] eingeführt&amp;lt;ref&amp;gt;[[Isa Breitmaier]]: &amp;#039;&amp;#039;Lehren und Lernen in der Spur des Ersten Testaments: exegetische Studien zum 5. Buch Mose und dem Sprüchebuch aus religionspädagogischer Perspektive.&amp;#039;&amp;#039; LIT Verlag, Münster 2004, S. 237&amp;lt;/ref&amp;gt; und vom [[Indologie|Indologen]] [[Friedrich Max Müller]] (1823–1900) popularisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeine Interpretationen ==&lt;br /&gt;
Der Henotheismus wird oft als eine Sonderform der [[Polylatrie]] (bzw. des [[Polytheismus]]) betrachtet, vor allem im [[Hinduismus]] und in einigen [[Ethnische Religion|ethnischen Religionen]]; zugleich gilt er als Zwischenschritt zwischen Polytheismus und Monotheismus – zunächst wählt man aus dem [[Götterwelt|Pantheon]] eine Gottheit aus, zu der man in eine besonders enge Beziehung tritt, diese wird dann bald als besonders mächtig angesehen, bis schließlich den übrigen Göttern ihre Göttlichkeit abgesprochen wird.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bauks&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als henotheistisch können (nach einer von mehreren bislang gleichberechtigten Theorien der [[Ägyptologie|Ägyptologen]]) vielleicht auch die Bestrebungen des [[Pharao]]s [[Echnaton]] gelten, den Sonnengott [[Aton]] als höchsten und allen anderen Göttern überlegenen Gott zu etablieren&amp;lt;ref&amp;gt;Einen Henotheismus bei Echnaton bejahend: &amp;#039;&amp;#039;Echnaton.&amp;#039;&amp;#039; In: Christoph Kunz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Ethik, Religion. Fachbegriffe und Personen.&amp;#039;&amp;#039; Stark, Freising 2001, ISBN 3-89449-526-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;; ähnliche Tendenzen weist auch der [[spätantike]] römische [[Sol (römische Mythologie)|Sonnenkult]] auf, wie ihn etwa Kaiser [[Aurelian]] einführte und [[Julian (Kaiser)|Julian]] wieder aufnehmen wollte. &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[abrahamitische Religionen]] und [[Geschichte der Religion#Die mythisch-theistische Religion|mythisch-theistische Religionen]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach Friedrich Max Müller ==&lt;br /&gt;
[[Friedrich Max Müller]] beschrieb den Henotheismus im Zusammenhang mit der indischen Religion: {{&amp;quot;|Wenn ein Mensch von einer überwältigenden, transzendenzeröffnenden Erscheinung getroffen wird, dann verehrt er diese als [[Gott]], und zwar als einzigen und höchsten Gott. Diese Verehrung ist ganz situationsbezogen: Wenn sich die Erscheinung verliert, dann verliert sich auch das entsprechende religiöse Wesen in seiner Einzigartigkeit. Der Gott hat also noch keine Konstanz.|Autor= |Quelle=}}  Damit tritt der Henotheismus nach Müller entwicklungsgeschichtlich &amp;#039;&amp;#039;vor&amp;#039;&amp;#039; dem Polytheismus auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Max Müller: &amp;#039;&amp;#039;Vorlesungen über den Ursprung und die Entwickelung der Religion mit besonderer Rücksicht auf die Religionen des alten Indiens.&amp;#039;&amp;#039; Trübner, Strassburg 1880, (2., unveränderte Auflage. ebenda 1881, [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/mueller1881 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Hendrik Simon Versnel|Hendrik S. Versnel]]: &amp;#039;&amp;#039;Inconsistencies in Greek and Roman Religion.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;TER UNUS. Isis, Dionysos and Hermes. Three Studies in Henotheism&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Studies in Greek and Roman Religion.&amp;#039;&amp;#039; 6, 1). Brill, Leiden u. a. 1990, ISBN 90-04-09266-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Henotheismus}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|27997|Monotheismus (AT)|Autoren=Michaela Bauks|Abruf=2023-11-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4310291-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Religionsphilosophie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
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