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	<title>Henny Brenner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Catullus26: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-17T14:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henny Brenner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren als &amp;#039;&amp;#039;Henny Wolf&amp;#039;&amp;#039; am [[25. November]] [[1924]] in [[Dresden]];&amp;lt;ref name=&amp;quot;IKG Gedenkstunde&amp;quot; /&amp;gt; gestorben am [[16. Mai]] [[2020]] in [[Weiden in der Oberpfalz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jörg Skriebeleit |url=https://www.onetz.de/oberpfalz/weiden-oberpfalz/tiefe-trauer-um-zeitzeugin-henny-brenner-weiden-id3028058.html |titel=Tiefe Trauer um Zeitzeugin Henny Brenner aus Weiden |werk=Der neue Tag |hrsg= |datum=2020-05-20 |seiten=5 |abruf=2020-05-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorben&amp;quot; /&amp;gt;) war eine jüdische deutsche [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiterin]], die in ihrem autobiographischen Bericht &amp;#039;&amp;#039;Das Lied ist aus&amp;#039;&amp;#039; (2001) über ihr Leben in Dresden und die Rettung ihres Lebens durch die [[Luftangriffe auf Dresden|Bombenangriffe auf Dresden]] im Februar 1945 erzählt hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayern2 2013&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Henny Wolf wuchs in einer wohlhabenden großbürgerlichen Familie in [[Dresden]] auf. Ihr Vater Max Wolf war Protestant, ihre Mutter Rebekka Jüdin. Ihre Großeltern mütterlicherseits waren nach antijüdischen Pogromen in Russland 1892 von [[Minsk]] nach Dresden gekommen. Der Vater hatte in diese Minsker Familie jüdischer Zigarrenfabrikanten eingeheiratet und betrieb u.&amp;amp;nbsp;a. das [[Kino in Dresden#Dresdner Filmtheater bis 1945 (Auswahl)|Kino „Palast-Theater“]] in der [[Alaunstraße]] 28 (später unter dem Namen „Kosmos“ bekannt). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2023 Goehle-Werk 01.jpg|mini|hochkant=1.7|Informationstafel für Henny Brenner am ehemaligen Goehle-Werk (2023)]]&lt;br /&gt;
Mit den [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] [[Nürnberger Gesetze|Rassegesetzen]] veränderte sich das Leben der nun „gemischt-rassischen nicht-privilegierten Familie“ schlagartig. Henny Brenner wurde beschimpft, isoliert und ausgestoßen. Im Juli 1941 wurde sie zur [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] ins [[Goehle-Werk]] verbracht. Für den 16.&amp;amp;nbsp;Februar 1945 stand ihre [[Deportation von Juden aus Deutschland|Deportation]] bevor, die sie aber wegen der gleichzeitig einsetzenden Bombardierungen Dresdens nicht mehr anzutreten gezwungen war. Sie flüchtete mit ihren Eltern, die sich in einem verlassenen Haus versteckten und das Kriegsende abwarteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung 2005&amp;quot; /&amp;gt; Alle drei Familienmitglieder überlebten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung 2005&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerstörung der Stadt rettete sie vor der Deportation, obwohl auch danach noch die [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] – selbst ausgebombt – nach versteckten Juden suchte. Henny Brenner berichtet auch von dieser Zeit bis zum Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] (8.&amp;amp;nbsp;Mai) und der anschließenden Flucht nach [[West-Berlin]] und später nach [[Weiden in der Oberpfalz|Weiden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henny Brenner wurde am 19. Mai 2014 für ihre Aufklärungsarbeit als Zeitzeugin der [[Sächsischer Verdienstorden|Sächsische Verdienstorden]] verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verdienstorden 2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Michael Brenner (Historiker)|Michael Brenner]] ist ein Sohn von Henny Brenner.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/die-bombennacht-von-dresden-das-schicksal-einer-nacht/11732614.html |titel=Die Bombennacht von Dresden: Das Schicksal einer Nacht |autor=Olga Havenetidis |werk=[[Der Tagesspiegel]] |datum=2015-05-06 |abruf=2017-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 2023 wurde der Große Saal im Dresdner [[Goehle-Werk#Seit 2015|Zentralwerk]] in Henny-Brenner-Saal umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://zentralwerk.de/programm/festakt/ | titel=FESTAKT ZUR NEUBENENNUNG | hrsg=Zentralwerk | abruf=2023-05-19 | zitat=Die Neubenennung geschieht an einem Ort, der zunächst ein Instrument des Krieges (Rüstungsbetrieb) und später ein Instrument der Propaganda (Druckerei) war. Im Gebäudekomplex des damaligen Goehle-Werkes mussten während des zweiten Weltkrieges hunderte Frauen und Mädchen Zwangsarbeit bei der Herstellung von Zeitzündern leisten. Darunter war auch das jüdische Mädchen Henny Wolf (später Brenner). Henny Brenner hat im Jahr 2015 das Zentralwerk und den Saal noch besucht, den zu betreten ihr als Zwangsarbeiterin verboten gewesen war. Für uns Zentralwerker*innen war das eine sehr wichtige Begegnung, die uns nach wie vor in unserem Schaffen an diesem Ort bestärkt. Heute steht dieser für Offenheit, Inklusion und Respekt. | offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiographie ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Das Lied ist aus“. Ein jüdisches Schicksal in Dresden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 2001, ISBN 3-85842-398-X. Neuauflage Wallstein 2017, ISBN 978-3835331327.&lt;br /&gt;
* Hörbuch: &amp;#039;&amp;#039;Henny Brenner erzählt aus ihrem Leben: „Nichts gewusst?! Sie haben uns doch gesehen mit dem gelben Stern!“&amp;#039;&amp;#039; Reihe: Edition Zeugen einer Zeit, Paul Lazarus Stiftung (Hrsg.), 2011. 2 Audio-CDs, ISBN 978-3-942902-01-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berliner Zeitung 2005&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.berliner-zeitung.de/henny-brenner-eine-juedin-aus-dresden-ueberlebte-das-dritte-reich-sie-ueberlebte-weil-englaender-und-amerikaner-die-stadt-an-der-elbe-bombardierten-uns-kann-nur-ein-grosser-angriff-retten-li.6298 |titel=„Uns kann nur ein großer Angriff retten“ |autor=Frank Junghänel |werk=[[Berliner Zeitung]] |datum=2005-02-12 |abruf=2016-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayern2 2013&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspielpool-152.html |autor=Ulrich Gerhardt |titel=Helga Verleger und Henny Brenner |titelerg=Hörspiel |hrsg=[[Bayern 2]] |datum=2013-02-11 |abruf=2016-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IKG Gedenkstunde&amp;quot;&amp;gt;[https://www.ikg-m.de/gedenkstunde-zum-71-jahrestag-des-aufstandes-im-warschauer-ghetto-und-69-jahrestag-der-befreiung-der-konzentrationslager/ &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstunde zum 71. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer Ghetto und 69. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager&amp;#039;&amp;#039;], Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verdienstorden 2014&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/192354 |titel=Tillich überreicht Sächsischen Verdienstorden |datum=2014-05-19 |abruf=2016-02-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Verstorben&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Herbert Lappe |url=https://www.pressreader.com/germany/dresdner-neueste-nachrichten/20200523/281887300509465 |titel=Eine der letzten Zeuginnen |werk=[[Dresdner Neueste Nachrichten]] |hrsg= |datum=2020-05-21 |abruf=2020-05-23 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|122746686}}&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Gerhardt (Hörspielregisseur)|Ulrich Gerhardt]]: [https://web.archive.org/web/20150120094910/http://cdn-storage.br.de/MUJIuUOVBwQIbtChb6OHu7ODifWH_-b6/_-iS/_AFd_Abd/cb966d21-bef8-4d4b-a33b-cfafaefadb9b_2.mp3 &amp;#039;&amp;#039;Helga Verleger und Henny Brenner&amp;#039;&amp;#039;], Hörspiel, in: &amp;#039;&amp;#039;Bayern 2&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 2013.&lt;br /&gt;
* [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-forum/henny-brenner-sendung-100.html &amp;#039;&amp;#039;Henny Brenner im Gespräch mit Sybille Krafft&amp;#039;&amp;#039;], BR alpha-Forum, 24. Mai 2013.&lt;br /&gt;
* [[Beatrice Eichmann-Leutenegger]]: {{Webarchiv |url=http://www.orientierung.ch/pdf/2001/JG%2065_HEFT%2019_DATUM%2020011015.PDF |wayback=20230502113332 |text=&amp;#039;&amp;#039;Erinnerungslandschaft und Neubeginn&amp;#039;&amp;#039;}}, in: &amp;#039;&amp;#039;Orientierung&amp;#039;&amp;#039; 19, 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2001, S.&amp;amp;nbsp;207–209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=122746686|LCCN=nr2001016135|VIAF=69818324}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Brenner, Henny}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitzeuge des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Zwangsarbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Weiden in der Oberpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Dresden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brenner, Henny&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolf, Henny (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Zeitzeugin des Holocaust und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. November 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=16. Mai 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Weiden in der Oberpfalz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Catullus26</name></author>
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