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	<title>Henning Wiesner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:44:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henning_Wiesner&amp;diff=666280&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-06-23T09:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henning Wiesner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1944]] in [[Nysa|Neiße, Oberschlesien]]) ist ein deutscher Tierarzt und war bis Ende 2009 Direktor des [[Tierpark Hellabrunn|Tierparks München-Hellabrunn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Wiesners Familie flüchtete zum Ende des Zweiten Weltkrieges aus Neiße vor der russischen Armee und landete in Weil am Rhein. Nach seinem Abitur 1964 in [[Lörrach]] leistete er den Militärdienst ab. Danach wollten seine Eltern (der Vater war Professor der Archäologie und die Mutter Ärztin), dass er Humanmedizin studiert. Jedoch entschied sich Henning Wiesner für die Tiermedizin und studierte von 1965 bis 1971 Veterinärmedizin an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Justus-Liebig-Universität]] in [[Gießen]] und der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] in [[München]]. 1971 schloss er seine [[Promotion (Doktor)|Promotion]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;„Studie zur Anwendung der Umbelliferen in der Rossarznei des 16. Jahrhunderts“&amp;#039;&amp;#039; an der tierärztlichen Fakultät der Universität München mit „summa cum laude“ ab. Sofort danach bekam er eine Assistenzstelle am „Institut für Krankheiten des Haus- und Wildgeflügels“ an der LMU. Dort behandelte er unter anderem auch die berühmten Graugänse des Verhaltensforscher [[Konrad Lorenz]]. 1972 wurde er Zootierarzt im Münchner Tierpark Hellabrunn. In seiner Zeit als Tierarzt konnte er die gefährliche [[Papageienkrankheit]] bekämpfen und so den Zoo vor der Schließung bewahren. Darüber hinaus fand er heraus, dass die weltberühmten und in freier Wildbahn ausgestorbenen [[Przewalski-Pferd]]e aufgrund einer behandelbaren Streptokokken-Infektion sich nicht mehr vermehrten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ein Visionär tritt ab.&amp;#039;&amp;#039; Artikel über Henning Wiesner in der [[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]. Nr. 235/09, 13. Oktober 2009, S. 38&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 wurde er Zoologischer Direktor und ein Jahr darauf Vorstandsmitglied der Münchner Tierpark AG Hellabrunn. 1987 wurde ihm der Titel „Professor“ verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; Als Honorarprofessor ist er seitdem nebenbei an der biologischen Fakultät sowie der tierärztlichen Fakultät der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] tätig. In seiner Position als Zoodirektor setzte er sich für seine Idee ein, die Tiere nicht in einer künstlichen, sondern in einer natürlichen Landschaft zu integrieren. Darüber hinaus ließ er die meisten Mauern und Zäune abbauen und setzte als Absperrung Gräben und [[Benjeshecke]]n ein. Gemäß seinem Motto „Klasse statt Masse“ reduzierte er die Zahl der gehaltenen Tiere während seiner Tätigkeit. Trotzdem kommen seit 25 Jahren jährlich im Durchschnitt 1,3 Millionen Besucher, mehr als nach [[Schloss Neuschwanstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesner ist seit 1975 als wissenschaftlicher Berater für die verschiedensten Tierschutzorganisation und Zoos auf allen Erdteilen der Welt tätig. In dieser Funktion war er in mehr als 50 Institutionen tätig und unterstützte rund 20 Projekte weltweit. Für Tierschutzzwecke konnte er rund 800.000 Euro an Spenden einsammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; Weltweit bekannt ist er für seine ausgefeilte Technik, Tiere in schonender Weise mit Blasrohren zu betäuben. Diese Technik wird ursprünglich vor allem von verschiedenen Ethnien Südamerikas und Asiens zur Jagd eingesetzt. Wiesner hingegen hat das Blasrohr weiterentwickelt und perfektioniert: Dabei wird eine geladene Spritze zusätzlich unter Luftdruck gesetzt und die seitliche Öffnung an der Nadel mit einem Kunststoffring verschlossen. Beim Auftreffen in die Haut verschiebt sich der Ring, so dass die Spritze automatisch entlädt. Darüber hinaus entwickelte er eine [[Hellabrunner Mischung|spezielle Mischung von Narkosemitteln]], die es ermöglicht, Tiere jeder Größenordnung behutsam zu betäuben. 1998 wurde er dafür mit dem &amp;#039;&amp;#039;[[Felix-Wankel-Tierschutz-Forschungspreis]]&amp;#039;&amp;#039; geehrt. 2006 erhielt er das [[Bundesverdienstkreuz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 2009 trat er als Direktor des Münchener Tierparks in den Ruhestand. Sein Nachfolger wurde [[Andreas Knieriem]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TVaktuell.com&amp;quot;&amp;gt;[https://www.welt.de/regionales/muenchen/article2565119/Zoodirektor-Wiesner-verabschiedet-sich.html &amp;#039;&amp;#039;Zoodirektor Wiesner verabschiedet sich&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 22. Januar 2013 wurde Wiesner zum tierärztlichen Leiter des [[Zoo Salzburg|Salzburger Zoos]] berufen. Bereits seit Herbst 2012 gehört er einer Expertenkommission an, die einen Masterplan für die zukünftige Entwicklung des Zoos erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.salzburg-zoo.at/Prof-Dr-Henning-Wiesner-ist-tiera.1176.0.html |wayback=20140702105628 |text=&amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Henning Wiesner ist tierärztlicher Leiter im Zoo Salzburg&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-06-23 09:37:42 InternetArchiveBot }} Homepage des Zoos Salzburg. Abgerufen am 31. Januar 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiesners Tochter Miriam ist ebenfalls Tierärztin und seit Ende 2014 als alleinige Tierärztin im Salzburger Zoo Hellbrunn tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pressreader.com/austria/salzburger-nachrichten/20150829/282909499282060 &amp;#039;&amp;#039;Vor ihr haben die Tiere Respekt&amp;#039;&amp;#039; in den Salzburger Nachrichten vom 29. August 2015] auf pressreader.com, abgerufen am 27. Februar 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Wiesner übernahm im August 2011 die wissenschaftliche Leitung der Bemühungen, die drei Monate zuvor entlaufene [[Yvonne (Hausrind)|Kuh Yvonne]] einzufangen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,783105,00.html | titel=Lost and not Found: Herr Professor macht Jagd auf Kuh Yvonne | werk=[[Spiegel Online]] | datum=2011-08-29 | zugriff=2011-08-30 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 2. September betäubte er mit einem Blasrohr die Kuh, die auf einer Weide aufgetaucht war und danach auf den Gnadenhof Gut Aiderbichl verbracht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,784030,00.html|titel=Eingefangene Kultkuh: Yvonne wankt, schwankt und fällt|werk=[[Spiegel Online]]|datum=2011-09-02|zugriff=2011-09-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning Wiesner hat eine eigene Rubrik auf [[Bayern 1]]. In „Henning Wiesners Tierwelt“ beantwortet er unter anderem Hörerfragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* hrsg. mit [[Hans-Heinrich M. Hatlapa]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Praxis der Wildtierimmobilisation.&amp;#039;&amp;#039; Parey, Hamburg 1982, ISBN 3-490-01818-4.&lt;br /&gt;
* mit Fritz Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Hellabrunn. Der Münchener Tierpark.&amp;#039;&amp;#039; Tierfotografien von Toni Angermayer. Bayerland, Dachau 1984, ISBN 3-922394-47-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zootiere. Merkmale und Lebensweise der wichtigsten Arten.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 1985, ISBN 3-405-13111-1.&lt;br /&gt;
* mit Walli Müller, [[Günter Mattei]]: &amp;#039;&amp;#039;Viechereien. 53 tierische Fragen und Antworten.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-13772-8.&lt;br /&gt;
* mit Walli Müller, Günter Mattei: &amp;#039;&amp;#039;Müssen Tiere Zähne putzen? … und andere Fragen an einen Zoodirektor.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2005, ISBN 3-446-20611-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das große Buch der Tiere. Ein Zoodirektor erzählt.&amp;#039;&amp;#039; Hanser, München 2006, ISBN 3-446-20738-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tierkinder im Zoo.&amp;#039;&amp;#039; BLV, München 2008, ISBN 978-3-8354-0421-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wenn Hunde sprechen könnten!&amp;#039;&amp;#039;, Erstaunliches vom ältesten Haustier des Menschen. Illustriert von Günter Mattei, Hanser, München 2013, ISBN 978-3-446-24169-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|108310833}}&lt;br /&gt;
* [http://www.br-online.de/download/pdf/alpha/w/wiesner.pdf Interview mit Hennig Wiesner vom Bayerischen Rundfunk]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/tiere/index.html | wayback=20111112165858 | text=Wiesners Tierwelt auf Bayern 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Direktoren des Tierparks Hellabrunn}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=108310833|LCCN=n/88/622914|VIAF=77893494}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wiesner, Henning}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tierarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoodirektor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umwelt- und Naturschutz (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tierpark Hellabrunn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wiesner, Henning&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Tierarzt und Zoodirektor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nysa|Neiße, Oberschlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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