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	<title>Henning Beer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T03:16:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Henning_Beer&amp;diff=975142&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nils Freiheit: /* Leben */ Heranwachsender genauer</title>
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		<updated>2023-12-07T15:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Heranwachsender genauer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Henning Beer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[30. September]] [[1958]] in [[Hamburg]]) ist ein ehemaliges Mitglied der [[Terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] [[Rote Armee Fraktion]] (RAF). Er wird der zweiten Generation der RAF zugerechnet und war von 1982 bis 1990 [[Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR|in der DDR untergetaucht]]. 1990 wurde er unter anderem wegen versuchten [[Mord]]es zu einer sechsjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und war bis 1995 inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Henning Beer und sein Bruder [[Wolfgang Beer (RAF-Mitglied)|Wolfgang]] wuchsen in zerrütteten Verhältnissen bei ihrer alleinerziehenden, alkoholkranken Mutter auf. Schon in frühester Jugend war Henning Beer radikalisiert und bereits im Alter von 16 im RAF-Umfeld aktiv. Etwa 1978 schlossen sich beide Brüder der zweiten Generation der RAF an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 19. November 1979 überfiel er mit [[Rolf Clemens Wagner]], [[Christian Klar]] und [[Peter-Jürgen Boock]] die damalige [[Schweizerische Volksbank]] in [[Zürich]]. Sie erbeuteten 548.000 [[Schweizer Franken]] (ca. 343.111 Euro). Bei ihrer Flucht durch das [[Shopville]]-Einkaufszentrum kam es zu einem Schusswechsel mit der Polizei, bei dem eine Passantin von einer Kugel in den Hals getroffen wurde und starb. Bei der weiteren Flucht schoss Klar beim Versuch, ein Auto zu rauben, einer Frau in die Brust und verletzte sie schwer, weiter wurden zwei Polizeibeamte durch Schützen der RAF verletzt. Wagner wurde noch in der Schweiz verhaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. September 1980 reisten [[Helmut Pohl]], [[Adelheid Schulz]], [[Inge Viett]], Christian Klar und Henning Beer in die [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ein und führten im Forsthaus an der Flut in [[Briesen (Mark)|Briesen]] Gespräche mit Vertretern der [[Ministerium für Staatssicherheit|Staatssicherheit]]. Anfang Oktober kehrte die Gruppe wieder zurück in die Bundesrepublik. Beer war an den Vorbereitungen des Anschlags auf US-General [[Frederick J. Kroesen]] in [[Heidelberg]] am 15. September 1981 beteiligt. Kurz danach stieg er aus der RAF aus und ging am 1. April 1982 in die DDR, wo er bis 1990 unter falschem Namen lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution]] in der DDR wurden die in der DDR untergetauchten RAF-Mitglieder 1990 enttarnt, verhaftet, an die Bundesrepublik ausgeliefert und vor Gericht gestellt. Beer wurde am 18. Juni 1990 in [[Neubrandenburg]] festgenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit-1990-06-22&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.zeit.de/1990/26/die-terroristische-vereinigung/komplettansicht | titel=Die terroristische Vereinigung | autor= | werk=[[Die Zeit#Zeit Online|zeit.de]] | datum=22.&amp;amp;nbsp;Juni 1990 |zugriff=6.&amp;amp;nbsp;März 2015}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er machte umfangreiche Aussagen und nahm die [[Kronzeugenregelung]] in Anspruch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1991 befand das [[Oberlandesgericht Koblenz|Koblenzer Oberlandesgericht]] Henning Beer des versuchten [[Mord]]es in sieben Fällen, der Beihilfe zum 21-fachen versuchten Mord, der Mitwirkung bei Sprengstoffanschlägen, des schweren [[Raub]]es und der [[Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung]] für schuldig. Da er zur Tatzeit das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, juristisch als [[Heranwachsender]] galt und nach Auffassung des Richters „fast noch ein Kind“ war, wurde er nach dem [[Jugendstrafrecht (Deutschland)|Jugendstrafrecht]] und der Kronzeugenregelung zu sechs Jahren Jugendstrafe verurteilt. Nach fünf Jahren wurde Beer auf [[Strafaussetzung zur Bewährung|Bewährung]] entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Stefan Aust]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Baader-Meinhof-Komplex&amp;#039;&amp;#039;. Hoffmann &amp;amp; Campe, Hamburg 2005, ISBN 3-455-09516-X.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Kraushaar]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die RAF und der linke Terrorismus&amp;#039;&amp;#039;. Edition Hamburg, Hamburg 2006, ISBN 3-936096-65-1.&lt;br /&gt;
* [[Butz Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;RAF – Terrorismus in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-80019-5.&lt;br /&gt;
* Butz Peters: &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Irrtum. Die Geschichte der RAF&amp;#039;&amp;#039;. Argon-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-87024-673-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-09-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Beer, Henning}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bankräuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Räuber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Beer, Henning&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. September 1958&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nils Freiheit</name></author>
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