<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hennin</id>
	<title>Hennin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hennin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hennin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T13:10:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hennin&amp;diff=46959&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hennin&amp;diff=46959&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-29T11:00:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Kopfbedeckung&amp;amp;nbsp;– zu anderen Bedeutungen siehe [[Hennin (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hennin KML Bd. 8 1890 (130918310).jpg|mini|Hennin mit Borte und Schleier]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rogier van der Weyden (workshop of) - Portrait of Isabella of Portugal.jpg|mini|[[Isabel de Portugal (1397–1471)|Isabella von Portugal]], um 1450: Die Herzogin von Burgund trägt einen Doppelhennin mit Schleier]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hennin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈenɛ̃}}] [[Französische Sprache|frz.]], wohl von {{NlS|henninck|de=Hahn}}&amp;lt;ref&amp;gt;Walther von Warburg: &amp;#039;&amp;#039;[[Französisches Etymologisches Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 16. Zbinden, Basel 1959, S. 197, s. v. &amp;#039;&amp;#039;henninck&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flandrische&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgundische Haube&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war in fast ganz [[Europa]] zwischen 1385 und 1483 eine [[Haube]] für Frauen in spitzer oder stumpfer [[Kegel (Geometrie)|Kegelform]]. Er konnte mit einem langen [[Schleier]], &amp;#039;&amp;#039;Flinder&amp;#039;&amp;#039; genannt, dekoriert sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Loschek, Gundula Wolter |Titel=Reclams Mode- und Kostümlexikon |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=6 |Verlag=Reclam |Ort=Stuttgart |Datum=2011 |ISBN=978-3-15-010818-5 |Seiten=266-267}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der Hennin war ein Gestell aus [[Pappe]], [[Messing]]draht oder [[Fischbein]], das mit einem feinen [[Textilie|Stoff]] überzogen und mit einem mit [[Perle]]n besetzten oder gestickten Rand aus farbigem oder gemustertem [[Samt]] oder [[Tuch]] versehen war. Dieses Gestell war entweder von einem Schleier oder mit gesteiftem, in tiefe Falten gelegtem [[Flachsfaser|Leinen]] umgeben, der vorne nur bis auf die Stirn, hinten aber tief herabfiel. Unten schloss der Hennin mit einer gestickten Borte ab, über die ab etwa 1460 ein breiter dunkler Samtstreifen gelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haube wurde weit nach hinten gesetzt, so dass möglichst nichts vom [[Haar]] sichtbar blieb. Die Gestaltung des Hennin nahm im Laufe der Zeit abenteuerliche Formen an. Edelfrauen brachten es auf Spitzenhauben bis zu einem Meter Höhe, Bürgersfrauen durften hingegen nicht über 60 Zentimeter hinausgehen. Aus der Mode kamen Hennins erst in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts. Noch immer finden sich Nachfolger des Hennin in ländlichen [[Tracht (Kleidung)|Trachten]] der [[Normandie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Hennin kam um 1385 in [[Frankreich]] in [[Mode]], vor allem aber in [[Burgund]] und [[Flandern]]. Von hier verbreitete er sich in die [[Burgundische Niederlande|Niederlande]], nach [[Italien]] und [[Deutschland]]. Bereits die Markgräfin [[Mathilde von Canossa]] ist in einer zeitgenössischen Buchmalerei aus dem 12. Jahrhundert mit einem hohen, kegelförmigen Hut wie einem Hennin zu sehen. Vorläufer sind der etruskische [[Tutulus]] und der [[Tantur (Kopfbedeckung)|Tantur]] bei syrischen und libanesischen Frauen, eine kegelförmige Kopfbedeckung. Auch die [[Palästinenser|palästinensische]] und [[Jemen|südjemenitische]] Tracht kannte Spitzhüte für Frauen. Die [[Kreuzzug|Kreuzfahrer]] brachten diese Kopfbedeckungen mit nach Europa. Königin [[Isabeau]] soll bei ihrer Hochzeit mit [[Karl VI. (Frankreich)|Karl VI. von Frankreich]] einen aus Silber gefertigten Tantur getragen haben, der &amp;#039;&amp;#039;hanîn&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:15th-century painters - Frontispiece - WGA15903.jpg|mini|Die personifizierte Philosophie mit auffälliger Schmetterlingshaube, ca. 1460–1470, französische Buchmalerei. ]]&lt;br /&gt;
Neben dem Hennin trugen europäische Frauen seit etwa 1370 auch die [[Hörnerhaube]], später auch Doppelhennin genannt. Wurde über dem Hennin ein doppelter steifer Leinenschleier gefaltet, wird dies auch &amp;#039;&amp;#039;Schmetterlingshaube&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Guimpe]]&lt;br /&gt;
* [[Rise (Kopftuch)|Rise]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Meyers Online|8|383}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kopfbedeckung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kostümkunde des Spätmittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haube]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenkleidung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
	</entry>
</feed>