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	<title>Hennethaler Landwehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:46:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hennethaler_Landwehr&amp;diff=1420563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cosal: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-09-04T19:09:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burg Neuhaus - RW Ramschied -Hennthaler Landwehr 149.JPG|miniatur|Wall-Graben-System der Landwehr]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Hennethaler Landwehr Digitales Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hennethaler [[Landwehr]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Mittelalterlich|spätmittelalterliche]] Wallgrabenanlage im Wald auf der „Platte“ bei [[Hohenstein (Untertaunus)|Hohenstein]]-[[Hennethal]] im [[Hintertaunus|Untertaunus]], im [[Rheingau-Taunus-Kreis]].&lt;br /&gt;
Sie diente der Sicherung der &amp;#039;&amp;#039;Limburger Straße&amp;#039;&amp;#039; (Altstraße) und wurde erst 2003 von [[Helmut Hildebrandt (Geograph)|Helmut Hildebrandt]] und [[Christian Stolz]] wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;C. Stolz, C. (2008): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Grabenreißen im Wassereinzugsgebiet der Aar zwischen Wiesbaden und Limburg&amp;#039;&amp;#039;. Geologische Abhandlungen Hessen 117; zugleich Dissertation Univ.-Mainz 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Neuhaus - RW Ramschied -Hennthaler Landwehr 118.JPG|miniatur|[[Hohlweg]] der Limburger Straße an der Hennethaler Landwehr]]&lt;br /&gt;
Die Anlage findet sich zwischen den Ortschaften [[Daisbach (Aarbergen)|Daisbach]], [[Hennethal]] und [[Kettenbach (Aarbergen)|Kettenbach]], rund 300 m südwestlich des Anschlusses der L 3032 an die L 3031.&lt;br /&gt;
Das Graben-Wall-System an sich hat eine Länge von rund 325 m. Es liegt auf der &amp;#039;&amp;#039;Platte&amp;#039;&amp;#039;, einer lokalen Verebnungsfläche. Das Graben-Wall-System ist im Schnitt 8 m breit. Einem Wall von etwa 1,0 m bis 1,5 m Höhe sind beidseitig Gräben von jeweils noch 0,3 m bis 0,5 m Tiefe vorgelagert. Im Westen befand sich vermutlich ein &amp;#039;&amp;#039;Schlag&amp;#039;&amp;#039;, d. h. eine Zollstation. Auf dem Wall finden sich zudem die Reste ehemaliger [[Gebück]]bäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie liegt an der historischen &amp;#039;&amp;#039;Limburger Straße&amp;#039;&amp;#039; (1701 bezeichnet als &amp;#039;&amp;#039;Limburgerstrass&amp;#039;&amp;#039;), welche vom Spätmittelalter bis in die [[Neuzeit]], d. h. vom 14. bis 18. Jahrhundert Limburg über das Eisenbergbaurevier [[Zollhaus (Rhein-Lahn-Kreis)|Zollhaus]] mit der [[Eisenstraße (Hessen)|Eisenstraße]] bzw. dem [[Rhein-Main-Gebiet]] verband. Zwischen Kettenbach und Daisbach querte sie das Scheidertal, wo erst 1897 eine entsprechende Straße angelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der Anlage finden sich auch mehrere [[Meilerplatz|Meilerplätze]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unbekannt ist bis heute, wer die Landwehr errichten ließ, da sich heute keine schriftlichen Belege finden. In Frage kommen dabei sowohl die [[Liste der nassauischen Herrscher#Grafen von Nassau-Wiesbaden-Idstein (1355–1509)|Grafen von Nassau-Idstein]], als auch die [[Grafen von Katzenelnbogen]], denen das nahegelegene Holzhausen gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute führt ein historischer [[Lehrpfad]] mit vier Informationstafeln durch die Anlage.&lt;br /&gt;
In der Nähe befindet sich die Wüstung [[Rahnstätter Hof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
Der Bereich der Wallanlage ist ein [[Bodendenkmal]] nach dem [[Hessisches Denkmalschutzgesetz|Hessischen Denkmalschutzgesetz]]. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stolz, C. (2008): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Grabenreißen im Wassereinzugsgebiet der Aar zwischen Wiesbaden und Limburg&amp;#039;&amp;#039;. Geologische Abhandlungen Hessen 117; zugleich Dissertation Univ.-Mainz 2005.&lt;br /&gt;
* Stolz, C. (2010): &amp;#039;&amp;#039;Die Wüstung Rahnstätter Hof bei Michelbach im Taunus&amp;#039;&amp;#039;. In: Schriften des Arbeitskreises Landes- und Volkskunde, 9, 16–30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://hohenstein.dvkoch-hosting.de/index.php?pid=115 Landwehr Hennethal]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.243309|EW=8.096937|region=DE-HE|type=landmark}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbefestigung in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hohenstein (Untertaunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wallburg im Rheingau-Taunus-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hohenstein, Untertaunus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cosal</name></author>
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