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	<title>Hendiadyoin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T16:15:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hendiadyoin&amp;diff=29284&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chattus: Korrektur: Die Wendung ist grundsätzlich (im Zusammenhang des jeweiligen Umfelds) positiv konnotiert. Hingegen fallen bekannte und bedeutende Bösewichte kaum unter die Kategorie &quot;mit Rang und Namen&quot;.</title>
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		<updated>2025-03-23T15:20:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur: Die Wendung ist grundsätzlich (im Zusammenhang des jeweiligen Umfelds) positiv konnotiert. Hingegen fallen bekannte und bedeutende Bösewichte kaum unter die Kategorie &amp;quot;mit Rang und Namen&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hendiadyoin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|[ˌhɛnˌdiaˌdy&amp;#039;ɔʏn]}} ([[Plural]] &amp;#039;&amp;#039;die Hendiadyoin;&amp;#039;&amp;#039; {{grcS|ἓν διὰ δυοῖν|hen dia dyoin|de=eins durch zwei}}, selten auch &amp;#039;&amp;#039;Hendiadys&amp;#039;&amp;#039;) „ist in der [[Rhetorik|rhetorischen]] und [[Sprachwissenschaft|linguistischen]] Theorie nicht einheitlich definiert.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;MET&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Helmut Glück, Michael Rödel. 5., aktualisierte und überarbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart (2016), S.&amp;amp;nbsp;265.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Duden – Das große Fremdwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; Dudenverlag, Mannheim (1994), S.&amp;amp;nbsp;559.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der antiken Stilistik „handelt es sich um eine Umformung einer unterordnenden Substantiv-Adjektiv-Verbindung [oder Genitivkonstruktion], die [in gleicher Bedeutung] beiordnend mit „und“ hergestellt wird.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;MET&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bekanntestes Beispiel:&lt;br /&gt;
„Die Masse und die hohen Berge“ statt „Die Masse der hohen Berge“. Siehe Duden, Fremdwörterbuch.&amp;lt;br /&amp;gt;Weiteres bekanntes Beispiel: „Aus Bechern opfern wir und Gold.“&lt;br /&gt;
statt „Wir opfern aus goldenen Bechern.“&amp;lt;/ref&amp;gt; In der lateinischen Sprache gibt es zahllose Beispiele hierfür&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;B. [https://www.google.de/books/edition/Beitr%C3%A4ge_zur_lateinischen_Stilistik/mrs_L7QdS6kC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=intitle:beitr%C3%A4ge+inauthor:hatz&amp;amp;printsec=frontcover Gottlieb Hatz: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur lateinischen Stilistik. Zum Hendiadys in Ciceros Reden.&amp;#039;&amp;#039;  Richardt, Schweinfurt 1886 (ab Seite 26)]. (Google Books).&amp;lt;/ref&amp;gt;. Auch im Griechischen trifft man die Konstruktion öfter an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[David Sansone]]: &amp;#039;&amp;#039;On Hendiadys in Greek.&amp;#039;&amp;#039; Glotta 62, 1./2. Heft (1984), S.&amp;amp;nbsp;16–25.&amp;lt;/ref&amp;gt; „In der neueren Sprache, auch im Deutschen, kommt das Hendiadyoin [in diesem Sinne] nur sehr selten, [nämlich] als wörtliche Übernahme lateinischer Konstruktionen vor.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;MET&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Wegen ihrer völligen Ungebräuchlichkeit wirken wörtliche Übersetzungen dieser Stilfigur aus antiken Sprachen unverständlich oder sogar falsch (vergleiche die obigen Beispiele).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*  In den neueren Sprachen „tendiert die Bedeutung des Begriffs [vielmehr] in Richtung [[Synonym]]verbindung: Als [[rhetorische Figur]] zur Intensivierung wird ein Gedanke durch zwei im selben [[Wortfeld]][!] liegende Wörter vermittelt, die durch „und“ verknüpft sind.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;MET&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle weiteren Ausführungen in diesem Artikel beziehen sich lediglich auf den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Hendiadyoin&amp;#039;&amp;#039; in dieser letzten Bedeutung.&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Hendiadyoin ist im Regelfall ein feststehender Ausdruck ([[Phraseologismus]]), also eine Paar- oder [[Zwillingsformel]]. Hendiadyoin-Konstruktionen können nach unterschiedlichen Mustern gebildet sein:&lt;br /&gt;
* als phraseologische Verbindung zweier annähernd gleichbedeutender Begriffe (wie bei „Grund und Boden“, „nie und nimmer“)&lt;br /&gt;
* als phraseologische Verbindung zweier ähnlicher Begriffe, die gemeinsam einen (neugebildeten) Begriff bezeichnen (beispielsweise „Feuer und Flamme“ = &amp;#039;&amp;#039;begeistert&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* als beiordnende Verbindung zweier [[Substantiv]]e, die zusammen einen einzigen Gegenstand bezeichnen (wie „Haus und Hof“ = &amp;#039;&amp;#039;das ganze Anwesen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Fällen ist eines der beiden Wörter allein ungebräuchlich geworden (semantisch verdunkelt), beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;frank&amp;#039;&amp;#039; [und frei], &amp;#039;&amp;#039;rank&amp;#039;&amp;#039; [und schlank], &amp;#039;&amp;#039;klipp&amp;#039;&amp;#039; [und klar].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Phraseologismen wie das Hendiadyoin werden im Deutschen oft in Form einer [[Alliteration]] gebildet: Die Paarwörter beginnen mit dem gleichen [[Laut]] (wie „frank und frei“, „klipp und klar“). Ebenso finden sich Paare, die ein [[Homoioteleuton]] bilden, also in den Wortendungen übereinstimmen (wie „rank und schlank“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verknüpfung der beiden Bestandteile im Hendiadyoin kann tendenziell als [[Attribut (Grammatik)|attributiv]] beschrieben werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hadumod Bußmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das bedeutet, die Verbindung hat in der Tendenz den Charakter einer erläuternden und verdeutlichenden, teils auch sinnverändernden Beiordnung. In Abgrenzung zur [[Tautologie (Sprache)|Tautologie]] bilden üblicherweise beim Hendiadyoin erst beide Bestandteile zusammen die eigentliche Bedeutung des Ausdrucks (beispielsweise „Hab und Gut“ für „Besitz“). Bei der Tautologie haben dagegen die beiden Wortbestandteile auch schon für sich allein genommen die gleiche Bedeutung wie der gesamte Ausdruck, der als Ganzes nur eine rhetorische Verstärkungsfunktion erfüllt (zum Beispiel „Art und Weise“). Dies wäre ein Spezialfall der [[Synonym]]ik, also eine Verbindung bedeutungsgleicher Ausdrücke. Ein attributiver Gebrauch (also ein Hendiadyoin) liegt aber auch dann vor, wenn einer der Wortbestandteile die Gesamtbedeutung des Ausdrucks bereits allein in sich trägt und der zweite nur verstärkend hinzutritt (zum Beispiel „klipp und klar“, was so viel wie &amp;#039;&amp;#039;völlig klar&amp;#039;&amp;#039; bedeutet, oder „geschniegelt und gestriegelt“, da auch „geschniegelt“ allein bereits in der übertragenen Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;herausgeputzt&amp;#039;&amp;#039; benutzt werden kann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings ist die Abgrenzung zur Tautologie häufig schwierig, da auch unvollständige Synonyme aneinandergereiht werden und klangliche, rhetorische oder stilistische Kriterien für die Prägung einer begrifflichen Reihung oft die größere Rolle spielen, sodass Wortbedeutungsgesichtspunkte in den Hintergrund treten können oder semantische Unstimmigkeiten in Kauf genommen werden. Bei ursprünglich sondersprachlichen Wendungen sind die Bestandteile oft auch nur im Rückgriff auf historische oder fachsprachliche Verhältnisse des Entstehungskontextes in ihrem Sinngehalt exakt zu unterscheiden und wirken für den heutigen Verwender wie Synonyme. Daher haben Hendiadyoin mitunter auch stark tautologischen Charakter. Besonders in der [[Juristische Fachsprache|Rechtssprache]] fassen hendiadyoinische Paarformeln häufig zwei eng verwandte, aber dennoch historisch oder formal zu unterscheidende Begriffe zu einem [[Topos (Geisteswissenschaft)|Topos]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
* ab und zu (Gesamtbedeutung „manchmal“)&lt;br /&gt;
* alt und krank (Gesamtbedeutung „altersschwach“)&lt;br /&gt;
* in Amt und Würden (Gesamtbedeutung „amtierend“)&lt;br /&gt;
* [[in Bausch und Bogen]] (aus dem Papiermacherhandwerk; Gesamtbedeutung „ausnahmslos ohne Unterschied“)&lt;br /&gt;
* auf Biegen und Brechen (Gesamtbedeutung „unter allen Umständen“)&lt;br /&gt;
* unter Dach und Fach (aus dem Zimmermannshandwerk; Gesamtbedeutung „erledigt“)&lt;br /&gt;
* dies und das (Gesamtbedeutung „Verschiedenes“)&lt;br /&gt;
* mit Fug und Recht (Gesamtbedeutung „mit voller Berechtigung“)&lt;br /&gt;
* Feuer und Flamme (Gesamtbedeutung „begeistert“)&lt;br /&gt;
* geschniegelt und gestriegelt (aus der Pferdepflege: „schniegeln“ heißt die Mähne mit Löckchen versehen; Gesamtbedeutung „herausgeputzt“)&lt;br /&gt;
* gesund und munter (Gesamtbedeutung „körperlich und geistig fit“)&lt;br /&gt;
* Hab und Gut (Gesamtbedeutung „sämtlicher [[Besitz]]/[[Eigentum]]“)&lt;br /&gt;
* Haus und Hof (Wohn- und Wirtschaftseigentum; Gesamtbedeutung „Existenzgrundlage“)&lt;br /&gt;
* hieb- und stichfest (Gesamtbedeutung „unwiderlegbar, gegen alle Angriffe geschützt“)&lt;br /&gt;
* Herz und Hand (Gesamtbedeutung: Begeisterung, die in die Tat umgesetzt wird)&lt;br /&gt;
* [[Hinz und Kunz]] (Bezug auf &amp;#039;&amp;#039;Heinrich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Konrad&amp;#039;&amp;#039; als verbreitete Vornamen; Gesamtbedeutung „jedermann“)&lt;br /&gt;
* Ja und Amen (Gesamtbedeutung „vorbehaltlose Zustimmung“)&lt;br /&gt;
* kreuz und quer (Gesamtbedeutung „durcheinander“)&lt;br /&gt;
* [[Kind und Kegel]] (ursprünglich rechtssprachliche Sammelbezeichnung ehelicher und nichtehelicher Abkömmlinge = „sämtliche Nachkommenschaft“)&lt;br /&gt;
* klipp und klar (Gesamtbedeutung „unmissverständlich“)&lt;br /&gt;
* laut und deutlich (Gesamtbedeutung „unüberhörbar“)&lt;br /&gt;
* Leib und Leben (Gesamtbedeutung „die vitale körperliche Unversehrtheit eines Menschen betreffend“)&lt;br /&gt;
* Lug und Trug (Gesamtbedeutung „bösartige Täuschung“)&lt;br /&gt;
* Lust und Laune (Gesamtbedeutung „nach Belieben“)&lt;br /&gt;
* mit Mann und Maus (Gesamtbedeutung: „mit allen lebenden Wesen“)&lt;br /&gt;
* Mord und Totschlag (Gesamtbedeutung „Gewaltexzess“)&lt;br /&gt;
* Nacht und Nebel (vgl. [[Nacht-und-Nebel-Erlass]])&lt;br /&gt;
* mit Pauken und Trompeten (Gesamtbedeutung „feierlich, mit großem Pomp“ oder „ganz und gar“)&lt;br /&gt;
* Rang und Namen (Gesamtbedeutung „bekannte und angesehene Personen“)&lt;br /&gt;
* Rat und Tat (rechtssprachliche Paarformel „auxilium et consilium“, die Pflicht des [[Lehnsmann]]es zur tätigen und ideellen Unterstützung des Lehnsherrn beschreibend; Gesamtbedeutung „jegliche Form der Unterstützung“)&lt;br /&gt;
* recht und billig (rechtssprachliche Paarformel „iuste et aeque“, dem allgemeinen Gesetz und der [[Billigkeit]] – Einzelfallgerechtigkeit – entsprechend; Gesamtbedeutung „richtig und angemessen“)&lt;br /&gt;
* Recht und Ordnung (Gesamtbedeutung „gesetzmäßige Ordnung“)&lt;br /&gt;
* in Reih und Glied (Gesamtbedeutung „total geordnet“, eigentlich „quer zur Marschrichtung  sowie parallel dazu auf Linie“)&lt;br /&gt;
* richtig und wichtig (Gesamtbedeutung „voll zu bejahen, unterstützenswert“)&lt;br /&gt;
* Schall und Rauch (bekanntes Zitat aus [[Goethes Faust]]; Gesamtbedeutung „belanglos, nicht von Dauer“)&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.dwds.de/wb/Schall%20und%20Rauch Schall und Rauch]&amp;#039;&amp;#039; im [[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|DWDS]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* mit Schimpf und Schande (Gesamtbedeutung „unehrenhaft“)&lt;br /&gt;
* auf Schritt und Tritt (Gesamtbedeutung „ständig und überall“)&lt;br /&gt;
* über Stock und Stein (Gesamtbedeutung: „durch unwegsames Gelände“)&lt;br /&gt;
* [[Treu und Glauben]] (rechtssprachliche Paarformel; Gesamtbedeutung „gewissenhaft und ohne böse Absichten“)&lt;br /&gt;
* Tür und Tor (Gesamtbedeutung „alle Zugänge“)&lt;br /&gt;
* Wind und Wetter (Gesamtbedeutung: „alle Wetterphänomene“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tautologisch oder schwer von Tautologien zu unterscheiden sind:&lt;br /&gt;
* angst und bange (Gesamtbedeutung „angsterfüllt“)&lt;br /&gt;
* Art und Weise (streng genommen ist die Art einer Sache, die Weise einem Geschehen zugeordnet)&lt;br /&gt;
* einzig und allein (streng genommen begrifflich unterscheidbar)&lt;br /&gt;
* frank und frei (scheinbare Tautologie, Gesamtbedeutung „unverblümt“)&lt;br /&gt;
* Gelaufe und Gerenne (Tautologie)&lt;br /&gt;
* Grund und Boden (tautologisch wirkender Rechtsausdruck, Gesamtbedeutung „[[Grundstück]]“)&lt;br /&gt;
* mit [[Erhängen|Hängen]] und [[Erwürgen|Würgen]] (begrifflich unterscheidbar; Gesamtbedeutung: „mit äußerster Mühe“ oder „mit knapper Not“)&lt;br /&gt;
* mit Mühe und Not (streng genommen begrifflich unterscheidbar)&lt;br /&gt;
* Hilfe und Beistand (rechtssprachliche Paarformel, im Ergebnis tautologisch)&lt;br /&gt;
* nie und nimmer (Gesamtbedeutung „zu keiner Zeit“, weder bisher noch in Zukunft)&lt;br /&gt;
* Ort und Stelle (scheinbare Tautologie, Gesamtbedeutung „genaue Stelle am gegebenen Ort“ oder auch „direkt vor Ort“)&lt;br /&gt;
* schlicht und einfach (tautologischer [[Pleonasmus]])&lt;br /&gt;
* voll und ganz (tautologischer Pleonasmus)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Hendiatris“ ==&lt;br /&gt;
Den Spezialfall einer feststehenden Formel aus drei Sprachelementen bezeichnet die englische Sprachwissenschaft als &amp;#039;&amp;#039;hendiatris&amp;#039;&amp;#039; („eins durch drei“). Der Ausdruck ist im Deutschen allerdings eher ungebräuchlich, man verwendet hier in der Regel den allgemeineren Begriff &amp;#039;&amp;#039;Drillingsformel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* [[Wein, Weib und Gesang]]&lt;br /&gt;
* heimlich, still und leise&lt;br /&gt;
* Jubel, Trubel, Heiterkeit&lt;br /&gt;
* Pleiten, Pech und Pannen&lt;br /&gt;
* Friede, Freude, Eierkuchen&lt;br /&gt;
* Nepper, Schlepper, Bauernfänger&lt;br /&gt;
* Blut, Schweiß und Tränen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „Hendiatetris“, „Hendiatetrakis“ ==&lt;br /&gt;
Der Spezialfall einer feststehenden Formel aus vier Sprachelementen wird in der romanischen Sprachwissenschaft als &amp;#039;&amp;#039;hendiatetris&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;hendiatetrakis&amp;#039;&amp;#039; („eins durch vier“) bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Girard verweist im Zusammenhang mit der Gruppierung &amp;#039;&amp;#039;acclamer, éclater, crier, jouer&amp;#039;&amp;#039; auf die Bezeichnung „hendiatetris“. In: &amp;#039;&amp;#039;Les Psaumes redécouverts: de la structure au sense&amp;#039;&amp;#039;. Bellarmin 1997, Bd. 1, S. 768.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch dieser Ausdruck ist im Deutschen ungebräuchlich, zumal es in der deutschen Umgangssprache dafür kaum Beispiele gibt. Ein geläufiges Beispiel für eine hendiatetrische Vierlingsformel wäre [[Frisch, fromm, fröhlich, frei (Wahlspruch)|„frisch, fromm, fröhlich, frei“]] (mit der Gesamtbedeutung „unbefangen“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste rhetorischer Stilmittel]]&lt;br /&gt;
* [[Pleonasmus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://faql.de/stilfiguren.html Rhetorische Figuren] auf faql.de&lt;br /&gt;
* [http://www.fremdwort.de/suchen/bedeutung/Hendiadyoin Erklärung Hendiadyoin] auf fremdwort.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rhetorischer Begriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chattus</name></author>
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