<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hemprich-Toko</id>
	<title>Hemprich-Toko - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Hemprich-Toko"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hemprich-Toko&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T01:17:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hemprich-Toko&amp;diff=1909018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Haplochromis: Gattungswechsel, siehe https://www.worldbirdnames.org/bow/mousebirds/</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hemprich-Toko&amp;diff=1909018&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2023-03-06T08:07:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gattungswechsel, siehe https://www.worldbirdnames.org/bow/mousebirds/&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Hemprich-Toko&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Lophoceros hemprichii&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Christian Gottfried Ehrenberg|Ehrenberg]], 1833)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Lophoceros &lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Nashornvögel&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Bucerotidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Hornvögel und Hopfe &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Bucerotiformes&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Vögel&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Aves&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Bild             = ET Amhara asv2018-02 img015 Wunenia.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Hornbill, Tigray (14381336556).jpg|mini|Hemprich-Toko, Äthiopien]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemprich-Toko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Lophoceros hemprichii&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]]: &amp;#039;&amp;#039;Tockus hemprichii&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Vögel|Vogel]][[Art (Biologie)|art]], die zu den [[Nashornvögel]]n (Bucerotidae) gehört und im Osten Afrikas vorkommt. Wie alle Nashornvögel der Gattung der Tokos ist auch der Hemprich-Toko ein Höhlenbrüter. Das Weibchen mauert sich in der Nisthöhle ein, die sich gewöhnlich in einer Felswand befindet, und wird während der Brutzeit vom Männchen gefüttert. Trotz des vergleichsweise großen Verbreitungsgebietes werden keine Unterarten für diese Art unterschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bestandssituation des Hemprich-Tokos wurde 2016 in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste gefährdeter Arten]] der [[IUCN]] als „{{lang|en|Least Concern (LC)}}“ = „nicht gefährdet“ eingestuft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2016&lt;br /&gt;
| ID             = 22682409&lt;br /&gt;
| ScientificName = Lophoceros hemprichii&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2016&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 3. Oktober 2017&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aussehen ==&lt;br /&gt;
Der Hemprich-Tokko erreicht eine Körperlänge von bis zu 50 Zentimeter. Er zählt damit zu den großen [[Tokos|Toko-Arten]]. Weibchen wiegen während der Brutperiode etwa 300 Gramm.&amp;lt;ref name= AlanKemp119&amp;gt; Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der [[Geschlechtsdimorphismus]] ist nicht stark ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Männchen sind Kopf, Hals und die obere Brust sowie der Rücken dunkelbraun. Der Schwanz ist rußbraun, von den zehn Steuerfedern ist das dritte und vierte äußere Paar vollständig weiß, so dass der Schwanz dunkel-weiß längsgestreift wirkt. Die Körperunterseite ist ansonsten weißlich. Die Federn der Flügeldecken und Schwingen sind rußbraun mit cremefarbenen Säumen und Spitzen. Der Schnabel ist dunkelrot mit einem  kaum auffälligen kleinen Schnabelfirst. Der unbefiederte [[Orbitalring]] und die nackte Kehlhaut sind schwarz. Die Augen sind dunkelbraun, die Füße und die Beine sind schwarz.&amp;lt;ref name= AlanKemp119/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weibchen unterscheiden sich vom Männchen nicht im Körpergefieder. Sie sind allerdings etwas kleiner und der Schnabelfirst ist noch weniger entwickelt als beim Männchen. Der Orbitalring ist grau und die nackte Kehlhaut ist grünlich-gelb.&amp;lt;ref name= AlanKemp119/&amp;gt; Jungvögel gleichen dem Weibchen, ihr Schnabel ist allerdings noch rußbraun und der Unterschnabel hat eine gelbe Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rufe des Hemprich-Tokos sind hohe, Pfeifrufe, die entweder einzeln vernehmbar sind oder die in langen Rufserien vernehmbar sind. Der Balzruf ist eine lange Serie von &amp;#039;&amp;#039;pi-pi-pi-pioh-pioh-pioh&amp;#039;&amp;#039;-Rufen.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.xeno-canto.org/species/Lophoceros-hemprichii Rufe des Hemprich-Tokos auf Xeno-Canto], aufgerufen am 2. Oktober 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwechselungsmöglichkeiten ==&lt;br /&gt;
Im weitläufigen Verbreitungsgebiet des Hemprich-Tokos kommen in einigen Regionen zwei weitere Arten aus der Gattung der Tokos vor, mit denen der Hemprich-Toko verwechselt werden kann. Beide Arten haben wie der Hemprich-Toko eine weißliche Körperunterseite, so dass sie sich in der Verteilung der Gefiederfärbung entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Kronentoko]] hat ein dunkleres, rußbraunes Gefieder. Oberhalb des Auges ist ein blasser Überaugenstreif angedeutet und er hat auffällig gelbe Augen. Das auffälligste Unterscheidungsmerkmal zum Hemprich-Toko ist der leuchtend orangerote Schnabel mit dem auffälligen Hornaufsatz. Der [[Grautoko]] ist mit einer Körpergröße von bis zu 45 Zentimeter etwas kleiner als der Hemprich-Toko, der Schnabel der Männchen ist auffällig schwarz und weiß. Die Weibchen haben einen kastanienbraunen und cremeweißen Schnabel.&amp;lt;ref name= AlanKemp124&amp;gt; Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes.&amp;#039;&amp;#039; S. 124.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tockus hemprichii - Distribution.png|mini|Verbreitungsgebiet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tockus hemprichii -Ethiopia-8 (1).jpg|mini|Hemprich-Toko, Äthiopien]]&lt;br /&gt;
Der Hemprich-Toko ist ein Bewohner von felsigem Gelände und Schluchten in semi-ariden Gebieten. Das Verbreitungsgebiet umfasst [[Äthiopien]], [[Dschibuti]], Nord-[[Somalia]] bis Südost-[[Sudan]], Nordost-[[Uganda]] und Nord- und Nordwest-[[Kenia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hemprich-Toko besiedelt felsige Gebiete in Vorgebirgen und Gebirgen und kommt bis in Höhenlagen von 4300 Metern vor. Er hält sich bevorzugt in bewaldeten Schluchten und flussnahen Wäldern auf. Am häufigsten ist er im äthiopischen Hochland, In anderen Teilen seines Verbreitungsgebietes ist er lokal begrenzt und vergleichsweise selten. Im Süden seines Verbreitungsgebietes wechselt er zwischen Waldstücken und arideren Offenlandschaften mit einem schüttereren Bestand an Bäumen und Büschen. Er ist grundsätzlich ein Standvogel, wandert nach Regenfällen und der Brutzeit zeitweilig auch in tiefer gelegene Gebiete, um dort das Nahrungsangebot zu nutzen.&amp;lt;ref name= AlanKemp120&amp;gt; Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes.&amp;#039;&amp;#039; S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während solcher Wanderungen können sich kleine Trupps von bis zu 14 Individuen bilden. Solche Trupps kommen allerdings auch während der [[Dismigration]] der Jungvögel vor.&amp;lt;ref name= AlanKemp120/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nahrung ==&lt;br /&gt;
Der Hemprich-Toko ist ein Allesfresser. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus [[Insekten]], kleinen Säugern, Fröschen, Eidechsen, Früchten und Samen. Gefressen werden unter anderem Bienen, Käfer, Raupen und Heuschrecken, Feigen und Wacholderbeeren.&amp;lt;ref name= AlanKemp121&amp;gt; Kemp: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills - Bucerotiformes&amp;#039;&amp;#039;. S. 121.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Nahrung findet der Hemprich-Toko überwiegend in Baumwipfeln. Er kommt gelegentlich jedoch auch auf den Boden, um dort geflügelte Termiten zu fressen oder um Felsspalten nach Beute zu untersuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Brutbiologie des Hemprich-Tokos ist noch nicht abschließend untersucht. Er ist aber vermutlich ein monogamer Vogel, der gemeinsam mit seinem Partner ein Revier verteidigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hemprich-Toko ist wie alle Tokos ein Höhlenbrüter, allerdings nutzt er abweichend von anderen Arten überwiegend Felsspalten als Nisthöhle und nur selten Baumhöhlen. Die meisten Bruthöhlen finden sich an Felsabhängen in Schluchten. Die Bruthöhle wird mit Holz- und Rindenstückchen ausgelegt.&amp;lt;ref name= AlanKemp121/&amp;gt; Das Weibchen versiegelt von innen die Bruthöhlen bis auf einen schmalen Spalt. Das Männchen trägt Futter in der Schnabelspitze zu der Bruthöhle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dedikationsnamen ==&lt;br /&gt;
Der Hemprich-Toko trägt seinen Namen zu Ehren des preußischen Naturforschers [[Friedrich Wilhelm Hemprich]]. Hemprich war mit dem Naturforscher [[Christian Gottfried Ehrenberg]] befreundet und 1820/21 wurden beide von [[Martin Lichtenstein]] auf eine Expedition nach [[Ägypten]] eingeladen, die sie als Naturforscher unterstützen sollten. Auf einer zweiten Expedition von 1821 bis 1825 reisten sie den [[Nil]] entlang nach Süden, durchquerten die Wüste [[Sinai (Halbinsel)|Sinai]] und den [[Libanon]] und bereisten das [[Rotes Meer|Rote Meer]]. Unterwegs sammelten sie naturhistorische Proben. Hemprich starb im Hafen von Massawa an [[Fieber]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bo Beolens, Michael Watkins |Titel=Whose Bird? Men and Women Commemorated in the Common Names of Birds |Verlag=Christopher Helm |Ort=London |Datum=2003 |ISBN=0-7136-6647-1 |Seiten=205}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Grummt|W. Grummt]], H. Strehlow (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zootierhaltung Vögel.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Harri Deutsch, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-8171-1636-2.&lt;br /&gt;
* [[Alan C. Kemp|Alan Kemp]]: &amp;#039;&amp;#039;The Hornbills – Bucerotiformes.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford 1995, ISBN 0-19-857729-X.&lt;br /&gt;
* Ian Sinclair, Peter Ryan: &amp;#039;&amp;#039;Birds of Africa.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tockus hemprichii|Hemprich-Toko (&amp;#039;&amp;#039;Tockus hemprichii&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2013.2&lt;br /&gt;
| ID             = 22682409&lt;br /&gt;
| ScientificName = Lophoceros hemprichii&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2012&lt;br /&gt;
| Assessor       = BirdLife International&lt;br /&gt;
| Download       = 1. Oktober 2016&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://www.xeno-canto.org/species/Lophoceros-hemprichii Rufe des Hemprich-Tokos auf Xeno-Canto]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelbelege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nashornvögel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Haplochromis</name></author>
	</entry>
</feed>