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	<title>Hemiole - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T16:41:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Hemiole&amp;diff=103624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Musicous: /* Literatur */ + Blaulink W. Ziegenrücker</title>
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		<updated>2024-11-10T15:41:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + Blaulink W. Ziegenrücker&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemiole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|ἡμιόλιος}}, &amp;#039;&amp;#039;hēmiólios&amp;#039;&amp;#039; „anderthalb“) ist eine Sonderform der [[Synkope (Musik)|Synkope]]. Dabei wird das Betonungsschema eines Taktes durch Akzentverschiebung vorübergehend so aufgebrochen, dass der Schein einer neuen anderen Taktart gesetzt wird. Durch [[Überbindung]] werden häufig zwei Dreiertakte zu einem großen Dreiertakt des doppelten Notenwertes umgedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Merkformel: Der &amp;#039;&amp;#039;2×3-Takt&amp;#039;&amp;#039; wird zu einem &amp;#039;&amp;#039;3×2-Takt&amp;#039;&amp;#039;. S. [[Hermann Grabner]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Musiklehre&amp;#039;&amp;#039;. 11. Auflage mit einem Nachtrag von [[Diether de la Motte]]. Bärenreiter-Verlag, Kassel u.&amp;amp;nbsp;a. 1974, ISBN 3-7618-0061-4. S. 41. &amp;lt;/ref&amp;gt; Hemiolen sind aber auch – in diesem Fall ohne Überbindung – im {{Bruch|6|4}}- oder {{Bruch|6|8}}-Takt möglich (und werden dadurch zum {{Bruch|3|2}}- bzw. {{Bruch|3|4}}-Takt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel einer Hemiolenbildung:&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Das Notenbeispiel stammt aus: Wieland Ziegenrücker: &amp;#039;&amp;#039;ABC Musik. Allgemeine Musiklehre.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-7651-0309-4, S. 76, Nr. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;1. Zeile: Notation. 3. und 4. Takt: Die Überbindung, die zur Hemiolenbildung führt.&amp;lt;br /&amp;gt;2. Zeile: Erzielte Wirkung. 3. Takt: Aus zwei {{Bruch|3|4}}-Takten wird quasi ein {{Bruch|3|2}}-Takt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Hemiole.JPG]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neue Taktgliederung und der veränderte Rhythmus haben die Wirkung einer Verbreiterung ([[ritardando]]). Dieser Effekt findet sich oft in [[Barockmusik|Barock]]-[[Kadenz (Musik)|Kadenzen]], besonders bei [[Phrase (Musik)|Phrasenabschlüssen]] in Tanzsätzen. Obwohl sie in der [[Wiener Klassik]] etwas in Vergessenheit gerieten, findet man Hemiolen im 19. Jahrhundert wieder häufiger, so insbesondere bei [[Johannes Brahms]] oder [[Robert Schumann]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hemiole schumann wiki.jpg|mini|Beispiel einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hemiole&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus dem Hauptthema der [[3. Sinfonie (Schumann)|3. Sinfonie Es-Dur]] von R. Schumann. Das Thema ist die ersten Takte quasi im {{Bruch|3|2}}-Takt.|alternativtext=|links|600x600px]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Hemiole kann auch durch entsprechende rhythmische Gestaltung innerhalb eines Dreiertaktes ohne Synkopierung entstehen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hermiole mit klammern.jpg|alternativtext=|links|mini|600x600px|Durch rhythmische Gestaltung und Akzentuierung wird eine Hemiole ganz ohne Synkopierung gebildet.]]&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Mensuralnotation]] wurde eine Hemiole häufig durch Kolorierung bzw. Notenschwärzung gekennzeichnet im damals üblichen {{Bruch|3|1}}-Takt (die Kennzeichnung {{Bruch|3|2}} ist in diesem Fall keine Taktbezeichnung). In späteren Zeiten unterblieb die Kennzeichnung der Hemiole.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Hemiola.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wilibald Gurlitt]] (Hrsg.): [[Hugo Riemann|Riemann]]-Musiklexikon. 12. Aufl. Sachteil. Artikel &amp;#039;&amp;#039;Hemiole&amp;#039;&amp;#039;. Schott Verlag, Mainz 1961.&lt;br /&gt;
* [[Clemens Kühn]]: &amp;#039;&amp;#039;Musiklehre. Grundlagen und Erscheinungsformen der abendländischen Musik&amp;#039;&amp;#039; (= (im Laaber Verlag): &amp;#039;&amp;#039;Musik-Taschenbücher Theoretica&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 18, (im Hans Gerig Verlag): TB 269). Laaber-Verlag, Regensburg / Hans Gerig Verlag, Köln 1981, ISBN 3-921518-60-1.&lt;br /&gt;
* [[Wieland Ziegenrücker]]: &amp;#039;&amp;#039;ABC Musik. Allgemeine Musiklehre.&amp;#039;&amp;#039; 6. Auflage. Breitkopf &amp;amp; Härtel, Wiesbaden 2009, ISBN 978-3-7651-0309-4.&lt;br /&gt;
* Ferdinand Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch der Musik,&amp;#039;&amp;#039; Pawlak-Verlag, ISBN 3-88199-397-5, S. 202&lt;br /&gt;
* James Tyler: &amp;#039;&amp;#039;A guide to playing the baroque guitar.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, Bloomington/Indianapolis 2011, ISBN 978-0-253-22289-3, S. 50–56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Takt und Rhythmus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Musicous</name></author>
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