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	<title>Helsen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-03-31T07:31:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Stadtteil. Zum Radrennfahrer siehe [[Jean Helsen]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Helsen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bad Arolsen&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Helsen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/23/25.74/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/00/26.36/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 276 &amp;lt;!-- LAGIS --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 13.98&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1932&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-12-16&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.bad-arolsen.de/stadtportal/files/pressemappe_stand_januar_2015.pdf |titel=Bad Arolsen. Das vielseitige Heilbad am Twistesee stellt sich vor  |werk=Pressemappe |hrsg=Stadt Bad Arolsen |format=PDF; 308 kB |zugriff=2018-10 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161019143828/http://www.bad-arolsen.de/stadtportal/files/pressemappe_stand_januar_2015.pdf |archiv-datum=2016-10-19 |seiten=11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-11-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34454&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05691&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der nach Einwohnerzahl drittgrößte Stadtteil von [[Bad Arolsen]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Helsen grenzt im Süden an die Kernstadt Bad Arolsen und liegt ungefähr 45&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Kassel]] auf einer Höhe von 286&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NHN. Zwischen Helsen und Bad Arolsen fließt die [[Bicke]]. Die [[Bundesstraße 252]] verläuft unmittelbar westlich des Orts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbarorte sind: Bad Arolsen, [[Massenhausen (Bad Arolsen)|Massenhausen]], [[Schmillinghausen]], [[Mengeringhausen]] und [[Wetterburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühe Epoche bis 1618 ===&lt;br /&gt;
Vermutlich um das Jahr 450 kam es zu ersten Besiedlungen im Gebiet des heutigen Helsen. Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung von „Heliso“ findet sich um das Jahr 850 in einer Grundstücksschenkung an das [[Kloster Corvey]]. Die adelige Familie Holthausen hatte 1200 vom Kloster Corvey eine [[Manse]] in Helsen zu Lehen. Die Familie führte zwei gekreuzte Streitkolben in ihren Wappen, überhöht von einer roten Rose. Conrad von Holthausen verkaufte 1234 Grundbesitz an das [[Kloster Aroldessen]]. Später gingen diese Güter an die Herren [[Burg Calenberg (Warburg)|Rabe von Calenberg]], die auch das Wappen übernahmen. Aus dem Jahr 1230 stammt der Nachweis einer zweiten Adelsfamilie, die den Namenszusatz „von Helsen“ führte und deren Wappen einen aufspringenden Hirschen zeigte. Die [[Pest]] im Jahr 1348 forderte unter der Bevölkerung große Opfer. Der Ort fiel im Verlauf der folgenden 30&amp;amp;nbsp;Jahre durch Verkauf von Johann von Helsen an das benachbarte Kloster Aroldessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1504 an führte eine Neubesiedlung mit zuerst sieben Siedlern aus dem Raum [[Madfeld]] und [[Dillenburg]] durch die [[Antoniter-Orden|Antoniter]] aus [[Grünberg (Hessen)]], die 1492/93 das Kloster Aroldessen übernommen hatten, zu neuem Aufschwung. Bereits vier Jahre später war die Einwohnerschaft auf 29&amp;amp;nbsp;Siedler angestiegen. Im Zuge der [[Reformation]] [[Säkularisation|säkularisierten]] die Grafen von [[Waldeck]] das Kloster Aroldessen, und der Ort kam wieder in den Besitz derer von Helsen. Einhergehend mit dem Bau einer [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] wurde eine Pfarrstelle eingerichtet, deren Inhaber gleichzeitig den Titel eines Hofpredigers erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter bis 1885 ===&lt;br /&gt;
Mit dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] erlebte Helsen einen Niedergang, von dem es sich nur langsam erholte. In diese Zeit fällt auch die Gründung der Schützengesellschaft – die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1626. Der Neubau der [[Renaissance]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;kirche wurde 1653 begonnen, ihre Fertigstellung konnte 1687 gefeiert werden. Die künstlerische Verglasung der Ostfenster in der Kirche wurden nach 1895 von der Marburger Glasmalerei-Werkstatt K.J. Schultz-Söhne geschaffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Götz J. Pfeiffer |Titel=„an die letzten Ausläufer der alten Tradition angeknüpft“. Die Marburger Glasmalerei-Werkstatt K.J. Schultz seit 1850 |Hrsg= |Sammelwerk=Hessische Heimat |Band=68. Jg. |Nummer=Heft 1 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum= |Seiten=10-16 |ISBN=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürst Georg Friedrich von Waldeck betrieb im Jahr 1681 die Neugründung der Schützengesellschaft und begann den Bau des &amp;#039;&amp;#039;Schlösschens Charlottenthal&amp;#039;&amp;#039;, benannt nach seiner Frau, ab 1711 nach der Ehefrau Friedrich Anton Ulrichs von Waldeck &amp;#039;&amp;#039;[[Schloss Louisenthal (Helsen)|Schloss Louisenthal]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, 1725 abgerissen, am Südwestende der Gemarkung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=|DB=BG |ID=15519 |titel=Schloss Louisenthal, Gemeinde Bad Arolsen |datum=2018-10-23 |abruf=2020-08-13 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Durchzug eines kaiserlichen [[Regiment]]s wehrten [[Miliz (Volksheer)|Miliz]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;einheiten und Angehörige der Schützengesellschaft im Jahre 1720 unter hohen Verlusten ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des [[Residenzschloss Arolsen|Arolser Schlosses]] und die beginnende Stadtentwicklung Arolsens führte ab 1720 zu vermehrtem Zuzug und Vollbeschäftigung, allerdings fehlte weiterhin das passende Umfeld für industrielle Ansiedlungen. Dies führte im Verlauf der Jahre zunehmend zu Abwanderungen vor allem jüngerer Bürger nach [[Westfalen]], in das [[Rheinland]], in die [[Niederlande]] und nach [[Nordamerika]]. Dennoch stieg zwischen 1700 und 1861 die Einwohnerzahl von&amp;amp;nbsp;354 auf&amp;amp;nbsp;1049.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit bis heute ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1885 wurde der Arbeiter-Sportverein (später TUS Helsen) und 1889 die [[Freiwillige Feuerwehr]] Helsen gegründet (der [[Brandschutz]] war bis dahin gemeindlich organisiert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Moderne begann am 1. Mai 1890, als der damalige Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] nach Fertigstellung des ersten Teilstücks der [[Bahnstrecke Warburg–Sarnau]] den &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Arolsen&amp;#039;&amp;#039; mit der ersten Ankunft eines Eisenbahnzugs aus [[Warburg]] feierlich eröffnete. Diese Bahnlinie wurde auf der Gemarkungsfläche von Helsen um den Norden und Westen von Arolsen in einem Bogen herumgeführt, sodass sich auch der Bahnhof Arolsen in der [[Gemarkung]] von Helsen befand. Das Jahr 1905 sah die Übernahme der kurz zuvor in privater Hand, aber auf genossenschaftlicher Basis errichteten ersten Helser Wasserleitung durch die Gemeinde. Das Quellgebiet lag im &amp;#039;&amp;#039;Katergrund&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;Wengekergrund&amp;#039;&amp;#039;. Das Wasser war besonders weich und deshalb gut geeignet für die damaligen [[Dampflokomotive]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] stieg die Einwohnerzahl Helsens durch die Aufnahme von Flüchtlingen auf 2100 und der Ort wuchs mit der damals noch nicht zum „Bad“ aufgestiegenen Stadt Arolsen baulich zusammen. Das ursprünglich bäuerlich geprägte Helsen wandelte sich seitdem zu einer Wohngemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] [[Gemeindefusion|fusionierten]] die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Helsen und die Stadt Arolsen auf freiwilliger Basis zum 1. November 1970 zur erweiterten Stadt Arolsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Zusammenschluß der Stadt Arolsen und der Gemeinde Helsen im  Landkreis Waldeck zur Stadt „Arolsen“ |nr=52 |jahr=1970 |datum=1970-12-10 |seite=11 |seiten=2447 |fundstelle=Punkt 2465 |kbytes=4780}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=407}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dadurch wurde Helsen ein Stadtteil von Arolsen.&lt;br /&gt;
Für Helsen, wie für alle durch die Gebietsreform eingegliederten Gemeinden, wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bad-arolsen.de/de-wAssets/docs/unsere-stadt/rathaus-online/ortsrecht/0000-0-hauptsatzung_1.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Bad Arolsen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,94&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2021-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten, in denen Helsen lag:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1182: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Kloster Aroldessen|Klostervogtei Arolsen]]&lt;br /&gt;
* 1239: Heiliges Römisches Reich, [[Everstein (Adelsgeschlecht)|Grafschaft Everstein]], Gericht Donnersberg&lt;br /&gt;
* 1537 und später: Heiliges Römisches Reich, [[Waldeck|Grafschaft Waldeck]], [[Amt Arolsen]]&lt;br /&gt;
* ab 1712: Heiliges Römisches Reich, [[Waldeck|Fürstentum Waldeck]], Amt Arolsen&lt;br /&gt;
* ab 1807: Fürstentum Waldeck, Amt Arolsen&lt;br /&gt;
* ab 1815: Fürstentum Waldeck, [[Oberjustizamt der Diemel|Oberamt der Diemel]]&lt;br /&gt;
* ab 1816: Fürstentum Waldeck, [[Oberjustizamt der Diemel]]&lt;br /&gt;
* ab 1850: [[Waldeck|Fürstentum Waldeck-Pyrmont]] (seit 1849), [[Kreis der Twiste]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Amtsgericht Bad Arolsen|Kreisgericht Arolsen]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1867: Fürstentum Waldeck-Pyrmont (Akzessionsvertrag mit Preußen), Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Fürstentum Waldeck-Pyrmont, Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1919: Deutsches Reich, [[Waldeck|Freistaat Waldeck-Pyrmont]], Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1929: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis der Twiste&lt;br /&gt;
* ab 1942: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Waldeck]]&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Kurhessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]], [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Kassel]], Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck&lt;br /&gt;
* ab 1970: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Waldeck, Stadt Bad Arolsen&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Kassel, [[Landkreis Waldeck-Frankenberg]], Stadt Bad Arolsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Helsen 1854 Einwohner. Darunter waren 117 (6,3 %) Ausländer.&lt;br /&gt;
Nach dem Lebensalter waren 312 Einwohner unter 18 Jahren, 804 waren zwischen 18 und 49, 393 zwischen 50 und 64 und 345 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 804 Haushalten. Davon waren 250 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 231 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 237 Paare mit Kindern, sowie 72 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 21 [[Wohngemeinschaft]]en. In 165 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 552 Haushaltungen leben keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
&amp;amp;nbsp;Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1620: 55 Häuser&lt;br /&gt;
* 1650: 32 Häuser&lt;br /&gt;
* 1738: 69 Häuser&lt;br /&gt;
* 1770: 110 Häuser, 620 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Helsen |width=450|float=none|maxEinwohner=2020&lt;br /&gt;
|915|961|996|1108|1026|1090|947|869|823|820|866|828|871|846|1614|1602|1534|1545|2022&lt;br /&gt;
|vor1834=(1770,620)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1854)(2015,1932)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 734 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 89,51 %), 64 [[Römisch-katholische Kirche|katholischer]] (= 7,80 %), 22 [[Judentum|jüdische]] (= 2,68 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1195 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 77,35 %), 303 katholische (= 19,61 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Am 29. Juni 1970 wurde der Gemeinde Helsen im damaligen [[Landkreis Waldeck]] ein Wappen mit folgender [[Blasonierung]] verliehen: &amp;#039;&amp;#039;In Rot ein nach rechts gewandter Hirschkopf mit zwölfendigem Geweih.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Helsen, Landkreis Waldeck |fundstelle=Punkt 1358 |nr=28 |jahr=1970 |datum=1970-06-29 |seite=2 |seiten=1406 |kbytes=3680}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Besonders sehenswert ist der Palmenaltar der [[Evangelische Kirche Helsen|Kirche]], der den Wahlspruch des Waldecker Fürstenhauses versinnbildlicht: „&amp;#039;&amp;#039;Palma sub pondere crescit&amp;#039;&amp;#039;“ (deutsch: „Die Palme wächst unter der Last“). Die Helser Kirche war bis Mitte des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die [[Hofkirche#Kirche des Hofes|Hofkirche]] des Fürstenhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
Die wichtigste Veranstaltung in Helsen ist das alle vier Jahre veranstaltete [[Freischießen]] (früher: Schützenfest), das zuletzt Pfingsten 2018 stattfand. Weitere wichtige Feste sind das alljährliche Brückenfest sowie Themenfeste der Helser Heimatstube zu alten Berufen aus dem Helser Umfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport und Vereine ===&lt;br /&gt;
Neben dem Helser Sportverein, dem TUS Helsen, gibt es noch die Helser Schützengesellschaft, sowie die Freiwillige Feuerwehr Helsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Helsen wurde 1929 die Firma HEWI von Heinrich Wilke gegründet – die Verwaltung der Firma ist immer noch in Helsen ansässig, während die Produktion in den Arolser Ortsteil Mengeringhausen verlegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* Heute bekanntester Sohn des Ortes ist der Chirurg [[August Bier]] (* 24. November 1861 in Helsen; † 12. März 1949 in [[Sauen]]), der auch &amp;#039;&amp;#039;Marineobergeneralarzt&amp;#039;&amp;#039; der Wehrmacht war. Seit einigen Jahren verleiht sein Geburtsort die &amp;#039;&amp;#039;Prof.-Bier-Plakette&amp;#039;&amp;#039; an Personen, die sich um den Heimatort Helsen verdient gemacht haben.&lt;br /&gt;
* Franz Johannes [[Wilhelm Weskamm]] (* [[13. Mai]] [[1891]] in Helsen; † [[21. August]] [[1956]] in [[Berlin]]) war von 1951 bis 1956 [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Bischof]] von [[Erzbistum Berlin|Berlin]].&lt;br /&gt;
* In Helsen wurde der [[Mecklenburg-Strelitz]]er Hofbaumeister und [[Bildhauer]] [[Christian Philipp Wolff]] geboren (* 17. Juli 1772; † 27. August 1820 in Berlin). Wolff hatte in Helsen, wie [[Christian Daniel Rauch]], beim [[waldeck]]ischen Hofbildhauer [[Friedrich Valentin]] den Bildhauerberuf erlernt. Berühmt wurde er, da er die [[Totenmaske]] der preußischen Königin [[Luise von Mecklenburg-Strelitz]] in [[Hohenzieritz]] abnahm. Er fertigte auch die ersten [[Büste]]n der Toten und den Louisentempel im dortigen Schlossgarten. Er ist der Vater des Bildhauers [[Albert Wolff (Bildhauer)|Albert Wolff]]. (Vgl. Konrad Hustaedt, Christian Philipp Wolff. Das Carolinum 26.31, 1960, 41–45.)&lt;br /&gt;
* Ebenfalls in Helsen wurde der Trompeter [[Walter Scholz (Musiker)|Walter Scholz]] (* 15. April 1938) geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Winkelmann: &amp;quot;Auf einmal sind sie weggemacht&amp;quot; Lebensbilder Arolser Juden im 20. Jahrhundert, Heft 15 der Reihe &amp;quot;Nationalsozialismus in Nordhessen. Schriften zur regionalen Zeitgeschichte&amp;quot;, Hrsg.: Gesamthochschule Kassel, Fachbereich 1, ISBN 3-88122-671-0&lt;br /&gt;
* [[Robert Wetekam]]: &amp;#039;&amp;#039;Helsen in Waldeck und seine Familien. 1652–1966, einschließlich der Sippen von Arolsen 1652–1751.&amp;#039;&amp;#039; Arolsen: Waldeckischer Geschichtsverein 1968 (= Waldeckische [[Ortsfamilienbuch|Ortssippenbücher]] 11)&lt;br /&gt;
* {{HessBib |PPN=11633097X |GND=3025938-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-arolsen.de/de/unsere-stadt/stadtportrait/stadtteile/helsen.php &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Helsen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Bad Arolsen.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=635002040|titel=Helsen, Landkreis Waldeck-Frankenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=635002040|titel=Helsen, Landkreis Waldeck-Frankenberg |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=46 |seiten=42 und 103 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-05 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=46 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Bad Arolsen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=3025938-1}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Waldeck-Frankenberg]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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