<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helmuth_von_Grolman</id>
	<title>Helmuth von Grolman - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helmuth_von_Grolman"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_von_Grolman&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T16:19:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_von_Grolman&amp;diff=298668&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Polmigesch: Literatur, viele Einzelnachweise anhand Schlaffer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_von_Grolman&amp;diff=298668&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-01T22:22:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Literatur, viele Einzelnachweise anhand Schlaffer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-64381-0016, Helmut von Grolman und Franz Josef Strauß.jpg|mini|Helmuth von Grolman (rechts) mit [[Franz Josef Strauß]], 1959]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Wilhelm Otto von Grolman&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. November]] [[1898]] in [[Brzeźnica (Lebus)|Reinshain]], [[Kreis Crossen]]; † [[18. Januar]] [[1977]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Generalleutnant]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], [[Politiker]] und erster [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Helmuth entstammte dem Adelsgeschlecht derer [[Grolman (Adelsgeschlecht)|von Grolman]]. Sein Vater war der [[Landschaftsdirektor]] und zeitweilige Reichs- und Staatskommissar zur Ermittlung von Aufruhrschäden in [[Oberschlesien]] Siegfried von Grolman (1870–1938).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grolman trat während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] am 30. Juni 1916 als [[Fahnenjunker]] in das [[3. Garde-Ulanen-Regiment]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] in [[Potsdam]] ein. Im weiteren Kriegsverlauf absolvierte er Ende Oktober 1917 eine [[Pilot|Flugzeugführerausbildung]] und war bei der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] tätig. Für sein Wirken erhielt er beide Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], das [[Militär-Flugzeugführer-Abzeichen (Preußen)|Militär-Flugzeugführer-Abzeichen]] sowie das Ritterkreuz II. Klasse des [[Albrechts-Orden]]s mit Schwertern.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn, Berlin 1929, S.&amp;amp;nbsp;170.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende versetzte man Grolman zunächst in sein Stammregiment zurück und wurde dann in die [[Reichswehr]] übernommen. Er schied am 31. Dezember 1920 aus dem Militärdienst aus, absolvierte bis 1924 zunächst eine Banklehre und begann anschließend ein Studium der [[Nationalökonomie]]. 1924 ließ er sich reaktivieren und trat wieder in die Reichswehr ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 346.&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Rudolf J. Schlaffer]] |Titel=Der Wehrbeauftragte, 1951 bis 1985: Aus Sorge um den Soldaten |Verlag=R. Oldenbourg Verlag |Datum=2006 |Reihe=Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland |BandReihe=5 |ISBN=9783486711868}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der [[Wehrmacht]] diente Grolman als Offizier. Bis 1937 war er im Generalstab des Heeres tätig und wurde 1938 [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) der [[28. Infanterie-Division (Wehrmacht)|28. Infanterie-Division]]. Mit dieser nahm er zu Beginn des Zweiten Weltkriegs am [[Überfall auf Polen]] sowie am [[Westfeldzug]] teil und wurde anschließend als Erster Generalstabsoffizier in die Operationsabteilung des Generalstabs des Heeres versetzt, wo er bis Ende 1942 tätig war. 1943 führte er für ein halbes Jahr das Panzer-Regiment 1 und wurde im August des Jahres Chef des Generalstabes der auf dem Balkan eingesetzten [[2. Panzerarmee (Wehrmacht)|2. Panzerarmee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1944 wurde er schließlich als Nachfolger von [[Walther Wenck]] Chef des Generalstabes der [[Heeresgruppe Südukraine]] (ab September 1944 [[Heeresgruppe Süd]]), erhielt am 12. August 1944 das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold und avancierte am 1. November 1944 zum Generalleutnant. Das Ende des Krieges erlebte er als Kommandeur der [[4. Kavallerie-Division (Wehrmacht)|4. Kavallerie-Division]] (ab 24. März 1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] am 8. Mai 1945 geriet Grolman in [[Vereinigtes Königreich|britische]] und später in [[Vereinigte Staaten|US-amerikanische]] [[Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 31. März 1948 entlassen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 346.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
1949 trat er unter Minister [[Heinrich Albertz]] in das [[Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung|Niedersächsische Ministerium für Flüchtlingsangelegenheiten]] ein und wurde 1953 [[Staatssekretär]] im Ministerium für Vertriebene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ein-general-muss-her-a-9b2f7d40-0002-0001-0000-000042621096 &amp;#039;&amp;#039;Ein General muß her.&amp;#039;&amp;#039;] In: Der Spiegel vom 23. Dezember 1958, abgerufen am 7. November 2022&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Pastor Albertz war durch Grolman mehrmals vor den Verfolgungen durch die Nationalsozialisten geschützt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 bis 1957 arbeitete er im [[Personalgutachterausschuss]] für die [[Bundeswehr]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grolman wurde am 28. Januar 1958 für das neu geschaffene Amt des [[Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages|Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages]] nominiert. Am 19. Februar 1959 wurde er mit 363 zu 16 Stimmen bei 32 Enthaltungen gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 72.&amp;quot; /&amp;gt; Grolman wurde am 20. März 1959 vereidigt. Am 1. April 1959 trat er sein Amt in [[Bonn]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in den ersten neun Monaten seiner Tätigkeit erreichten Grolman 3368 Eingaben. Der erste Jahresbericht Grolmans 1960 löste heftige öffentliche Diskussionen um sein Amt und seine Position aus. Grolman berichtete, die Bundeswehr sei zu schnell aufgebaut worden. Diese Äußerung bezeichnete der damalige Bundesminister der Verteidigung, [[Franz Josef Strauß]], als eine Überschreitung der Kompetenzen des Wehrbeauftragten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 346.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Grolmans homosexuelle Beziehung zu dem siebzehnjährigen Kellnerlehrling Eckhard Krull öffentlich wurde, bat er am 14. Juli 1961 um seine Entlassung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; details=&amp;quot;S. 346.&amp;quot; /&amp;gt; Im Zuge der öffentlichen Diskussion um seine homosexuelle Neigung hatte Grolman am 13. Juli in seinem Büro einen Suizidversuch mit einer [[Kaliumcyanid|Zyankali]]-Kapsel unternommen, der aber fehlschlug. Krull hatte bereits am 9. Juli einen vergeblichen Selbstmordversuch mit Schlaftabletten verübt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43366138.html|title=Die Bekenntnisse des Krull|publisher=Der Spiegel|date=26. Juli 1961|accessdate=21. November 2013}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Grolman wurde vom Gericht im September 1961 wegen Unzucht mit Minderjährigen zu drei Monaten Gefängnis mit Bewährung verurteilt, da es zur Zubilligung verminderter Zurechnungsfähigkeit infolge Missbrauchs von Schlafmitteln kam.&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Beucker, Frank Überall: &amp;#039;&amp;#039;Hinter dem Schlüsselloch.&amp;#039;&amp;#039; TAZ vom 10. Juni 2006, abgerufen am 12. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seinem Lebensende lebte Grolman zurückgezogen im Kreise seiner Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Enkel ist der Schauspieler [[Helmfried von Lüttichau]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gw.geneanet.org/grolman?lang=de&amp;amp;n=von+grolman&amp;amp;p=sieglind+ursula+susanne |titel=Familienstammbaum von Sieglind Ursula Susanne von Grolman |sprache=de |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Rudolf J. Schlaffer]] |Titel=Der Wehrbeauftragte, 1951 bis 1985: Aus Sorge um den Soldaten |Verlag=R. Oldenbourg Verlag |Datum=2006 |Reihe=Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland |BandReihe=5 |ISBN=9783486711868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bundestag.de/bundestag/wehrbeauftragter/amtstraeger/grolmann/250878 Helmuth von Grolman] beim [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestag]]&lt;br /&gt;
* [http://www.bundeswehr.de/portal/poc/bwde?uri=ci:bw.bwde.streitkraefte.grundlagen.innere_fuehrung.wehrbeauftragter&amp;amp;de.conet.contentintegrator.portlet.current.id=01DB170000000001|6PNES5979INFO Geschichte des Amtes des Wehrbeauftragten]&lt;br /&gt;
* [http://www.beucker.de/2006/taz06-06-10.htm Die Tageszeitung: &amp;#039;&amp;#039;Hinter dem Schlüsselloch&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1077592329|LCCN=|NDL=|VIAF=170144782958465467231|REMARK=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Grolman, Helmuth von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalleutnant (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittmeister (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrbeauftragter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Kavallerie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Ritter 2. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Grolman|Helmuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1898]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1977]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Grolman, Helmuth von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Grolman, Helmuth Wilhelm Otto von (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Generalleutnant, Politiker, Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. November 1898&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brzeźnica (Lebus)|Reinshain]], [[Kreis Crossen]], [[Provinz Brandenburg]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Januar 1977&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polmigesch</name></author>
	</entry>
</feed>