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	<title>Helmuth Wilberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T00:57:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_Wilberg&amp;diff=613776&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Longino: Foto vom Grabdenkmal und Angabe zum Friedhof ergänzt</title>
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		<updated>2026-01-10T15:59:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Foto vom Grabdenkmal und Angabe zum Friedhof ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Half-Jew General Helmut Wilberg.jpg|mini|Helmuth Wilberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Christian Wilberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Juni]] [[1880]] in [[Berlin]]; † [[20. November]] [[1941]] bei [[Dresden]]) war ein deutscher [[General der Flieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wilberg, Sohn des Malers [[Christian Wilberg]], war durch seine Mutter gemäß den [[Nürnberger Gesetze|NS-Rassegesetzen]] „[[Nürnberger Gesetze|Halbjude]]“, wurde aber 1935 vom Regime zum „[[Arier#Begriff im Nationalsozialismus|Arier]]“ erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Archivlink |url=http://www.kansaspress.ku.edu/righitpix.html |wayback=20150314053047 |archiv-bot=2018-04-14 14:25:43 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte bereits zu diesem Zeitpunkt eine so wichtige Schlüssel-Position beim Aufbau der Luftwaffe eingenommen, dass er im Hinblick auf die Kriegsziele des NS-Regimes „unverzichtbar“ geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Militärischer Werdegang ==&lt;br /&gt;
Wilberg trat aus dem Kadettenkorps kommend am 18. April 1899 mit dem Charakter als Fähnrich in das [[Füsilier-Regiment „von Gersdorff“ (Kurhessisches) Nr. 80]] ein und wurde am 27. Januar 1900 zum [[Leutnant]] befördert. Ab 1906 arbeitete er als Ausbilder an den [[Kadettenanstalt]]en [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] und [[Preußische Hauptkadettenanstalt|Groß-Lichterfelde]]. Am 18. Oktober 1909 wurde er zum [[Oberleutnant]] befördert. 1911 verfasste er die Ausarbeitung: Die {{&amp;quot;|Fliegeraufklärung im Kaisermanöver 1911, ihr Wert und Einfluß auf die Führung im Vergleich zur Kavallerieaufklärung}}. 1913 meldete er sich zur [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]], und wurde einer der ersten deutschen Militär-Flugzeugführer. Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und Führer der Feldfliegerabteilung&amp;amp;nbsp;11. Später diente er als Kommandeur der Flieger (Kofl) der [[4. Armee (Deutsches Kaiserreich)|4.&amp;amp;nbsp;Armee]]. Für sein Wirken während des Krieges wurden ihm neben beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] das Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern, der [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerische Militärverdienstorden]] IV. Klasse mit Schwertern, das [[Militärverdienstkreuz (Mecklenburg)|Mecklenburgische Militärverdienstkreuz]] sowie das [[Kreuz für Auszeichnung im Kriege]] II. Klasse und von den Verbündeten das [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichische Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration, der [[Eiserner Halbmond|Eiserne Halbmond]] und das Ritterkreuz IV. Klasse, II. Stufe des [[Militärorden für Tapferkeit|Bulgarischen Militärordens für Tapferkeit]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichswehrministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres.&amp;#039;&amp;#039; Mittler &amp;amp; Sohn Verlag, Berlin 1930, S. 111.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde er in die [[Reichswehr]] übernommen. Dort war er bis 1927 im [[Reichswehrministerium]] und im [[Generalstab #Weimarer Republik|Truppenamt]] beschäftigt, zuletzt als Leiter des [[Luftschutz]]referats. 1923 nahm er an der Einweihung des [[Fliegerdenkmal (Wasserkuppe)|Fliegerdenkmals]] auf der [[Wasserkuppe]] teil. Anschließend kam er zum [[18. Infanterie-Regiment (Reichswehr)|18. Infanterie-Regiment]], in dem er als [[Oberstleutnant]] ein Bataillon führte. Von 1929 bis 1932 war er Standortkommandant von [[Breslau]], bis er als [[Generalmajor]] verabschiedet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits seit 1920 wirkte er im Geheimen am Aufbau der Luftwaffe mit. So war er Referatsleiter des im März 1920 eingerichteten Luftfahrtreferat (TA (L)) im Truppenamt. Die Unterhaltung von Luftstreitkräften war [[Deutsches Reich|Deutschland]] aufgrund der Festlegungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] von 1919 verboten. Erst zum 1. Januar 1923 erhielt Deutschland seine Lufthoheit zurück. Das wurde zum Anlass genommen, die noch bestehenden Flugzeugunternehmen zu bewegen, auch den militärischen Flugzeugbau wieder aufzunehmen. In der Umsetzung dieser Aufgabenstellung war Wilberg eingebunden. 1934 trat er dann offiziell in die Luftwaffe ein. Wilberg wurde anfangs als Abteilungsleiter im [[Reichsluftfahrtministerium]] eingesetzt. Er übernahm 1935 den Aufbau der [[Luftkriegsschule]] in [[Werder (Havel)|Werder an der Havel]], später der Höheren Luftwaffenschule in Berlin. Er gilt als einer der Strategen des [[Blitzkrieg]]s und beeinflusste wesentlich die deutsche Luftkriegsdoktrin. Ab Juli 1936 stellte er, unter strengster Geheimhaltung, den „Sonderstab W“ auf, der als erste militärische Leitungsgruppe für den Einsatz der [[Legion Condor]] im [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] fungierte. Unter seiner Organisation wurden ab 27. Juli 1936 die ersten Einheiten nach Spanien in Marsch gesetzt, ohne dass bereits eine offizielle Entscheidung durch Adolf Hitler verkündet war. Ziel war es auf spanischem Territorium wichtige Elemente des kriegsmäßigen Einsatz der deutschen Luftwaffe zu erproben und wissenschaftlich zu begleiten, um deren Erfolgsaussichten richtig einschätzen zu können. Im November 1936 übernahm dann der eigentliche Führungsstab unter Generalmajor [[Hugo Sperrle]] (1885–1953) diese Position. Hier erfolgte die Koordination der militärischen Vorgehensweise zwischen dem Stab der Franco-Truppen in Salamanca und dem italienischen Führungsstab. In diesem Sinne wurde bereits ab 1937 mehrfach völkerrechtswidrige Angriffe auf die Zivilbevölkerung geflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus A. Maier: &amp;#039;&amp;#039;Die Zerstörung Gernikas am 26. April 1937&amp;#039;&amp;#039;. In: Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung. Heft 1, 2007, ISSN 0940-4163&amp;lt;/ref&amp;gt; Luftwaffenexperten vor Ort dokumentierten und stellten Verbesserungsvorschläge an die Rüstungsindustrie durch. Im März 1938 wurde Wilberg unter Verleihung des [[Charakter (Titel)|Charakters]] als [[General der Flieger]] verabschiedet. &lt;br /&gt;
[[Datei:Wilberg Helmuth.jpg|mini|Grabstelle auf dem Parkfriedhof Lichterfelde]]&lt;br /&gt;
Bei der Mobilmachung für den [[Überfall auf Polen]] wurde Wilberg reaktiviert und als Leiter des Höheren Fliegerausbildungskommandos&amp;amp;nbsp;4 eingesetzt. Er kam am 20. November 1941 bei einem Flugzeugabsturz&amp;amp;nbsp;– auf dem Weg zur Beerdigung von [[Ernst Udet]]&amp;amp;nbsp;– nahe Dresden ums Leben. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Parkfriedhof Lichterfelde]] (Feld FiW 401 a) in Berlin-Steglitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bryan Mark Rigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Hitler’s Jewish Soldiers.&amp;#039;&amp;#039; University Press of Kansas, Lawrence Kan. 2002, ISBN 0-7006-1178-9, (&amp;#039;&amp;#039;Modern War Studies&amp;#039;&amp;#039;), [http://www.kansaspress.ku.edu/righit.html]&lt;br /&gt;
* Bryan Mark Rigg: &amp;#039;&amp;#039;Hitlers jüdische Soldaten.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh Verlag, Paderborn 2003, ISBN 3-506-70115-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fliegergraeber.de/Helmut_Wilberg.htm Fliegergrab Helmut Wilberg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133794350|VIAF=55346832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wilberg, Helmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Major (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Flieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (IV. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Halbmondes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens für Tapferkeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Mecklenburgischen Militärverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alter Adler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wilberg, Helmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wilberg, Helmuth Christian&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Flieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. November 1941&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Longino</name></author>
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