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	<title>Helmuth Kionka - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T03:39:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_Kionka&amp;diff=2127603&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Perrak: gelöschte Kategorie raus, Oberkategorie raus</title>
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		<updated>2023-11-04T16:08:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;gelöschte Kategorie raus, Oberkategorie raus&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Kionka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Helmut Kionka&amp;#039;&amp;#039;, (* [[10. November]] [[1906]] in [[Breslau]], [[Schlesien]]; † [[28. September]] [[1936]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Schauspieler]], [[Autor]], [[Widerstandskämpfer]] und ein [[NS-Opfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der gebürtige Schlesier versuchte sich zunächst im schriftstellerischen Bereich als Autor sowie [[Journalist]] und betätigte sich kurzzeitig als [[Buchhändler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte der 1920er Jahre erhielt er in Berlin seine künstlerische Ausbildung und trat dort 1926 sein erstes Engagement an. Mit der Hauptrolle in &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe von Quirlitz&amp;#039;&amp;#039; gab man dem dunkelhaarigen Nachwuchsschauspieler seine erste zentrale Aufgabe. In den folgenden Jahren trat Kionka an diversen hauptstädtischen Bühnen auf, darunter das [[Schauspielhaus Berlin|Staatstheater]], das [[Deutsches Künstlertheater Berlin|Deutsche Künstlertheater]], das [[Theater am Kurfürstendamm]] und die [[Heinz Saltenburg|Saltenburg-Bühnen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Rollenrepertoire umfasste Auftritte in [[Lion Feuchtwanger]]s &amp;#039;&amp;#039;Die Petroleuminseln&amp;#039;&amp;#039;, [[Carl Zuckmayer]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Katharina Knie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Pottasch und Perlmutter&amp;#039;&amp;#039; und in der Komödie &amp;#039;&amp;#039;Vater sein dagegen sehr&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kionka arbeitete auch mehrmals mit einigen Spitzenregisseuren jener Zeit zusammen: 1928 sah man ihn in [[Max Reinhardt]]s Inszenierung der Komödie &amp;#039;&amp;#039;Artisten&amp;#039;&amp;#039;, drei Jahre darauf unter [[Gustaf Gründgens]]’ Regie in [[Marcellus Schiffer]]s &amp;#039;&amp;#039;Alles Schwindel&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nahezu zeitgleich erhielt der gutaussehende Nachwuchsmime auch winzige Rollen beim (noch stummen) Film angeboten. Nach einigen wenigen Tonfilmen, einhergehend mit der Machtübernahme durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]], war Kionkas Karriere faktisch beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeit im Widerstand, Verhaftung und Hinrichtung ==&lt;br /&gt;
Zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] engagierte er sich im [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstand]] und betätigte sich als [[Bote|Kurier]] zwischen im [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] und im Ausland tätigen Widerstandsgruppen. Im April 1934 verließ Kionka sein Domizil in [[Berlin-Schöneberg]] und ging nach [[Wien]], schon Mitte Mai desselben Jahres reiste er nach [[Zürich]] weiter. Schließlich nahm Kionka auch in [[Paris]] Kontakt mit antifaschistischen Gruppen auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als in Berlin seine Aktivitäten aufflogen, lockte man ihn im Frühjahr 1936 – mutmaßlich mit Hilfe des damaligen Freundes der Schauspielerin [[Trude Hesterberg]] und mutmaßlichen [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]]-Agenten Dr. Fritz Schönherr – in die deutsche Hauptstadt mit einer vorgetäuschten Offerte für die soeben gegründete Dietrich-Eckart-Bühne zurück. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Ankunft in Deutschland wurde Kionka umgehend verhaftet, des Landesverrats angeklagt und im Mai 1936 zum Tod verurteilt. Etwa sieben Wochen vor seinem 30. Geburtstag wurde der Künstler und Widerstandskämpfer hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
* 1928: Die Vierte von rechts&lt;br /&gt;
* 1928: Die schönste Frau von Paris&lt;br /&gt;
* 1932: [[Acht Mädels im Boot (1932)|Acht Mädels im Boot]]&lt;br /&gt;
* 1932: [[Die unsichtbare Front (1932)|Die unsichtbare Front]]&lt;br /&gt;
* 1933: Liebesfrühling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Bühne und Baracke. Lexikon der verfolgten Theater-, Film- und Musikkünstler 1933 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;. Mit einem Geleitwort von [[Paul Spiegel]]. Metropol, Berlin 2008, ISBN 978-3-938690-10-9, S. 204.&lt;br /&gt;
* Kay Weniger: &amp;#039;&amp;#039;‘Es wird im Leben dir mehr genommen als gegeben …’. Lexikon der aus Deutschland und Österreich emigrierten Filmschaffenden 1933 bis 1945. Eine Gesamtübersicht.&amp;#039;&amp;#039; ACABUS-Verlag, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86282-049-8, S.&amp;amp;nbsp;636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|ab0d9685574840b69abbf4d01951eb68}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0459986}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1062076052|VIAF=311684713}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kionka, Helmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kionka, Helmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kionka, Helmut&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler, Autor, Widerstandskämpfer und ein NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. November 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]], [[Schlesien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. September 1936&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Perrak</name></author>
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