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	<title>Helmuth Kienast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:11:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_Kienast&amp;diff=1858915&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2024-03-01T19:37:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt;Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Kienast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1892]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[18. August]] [[1987]] in [[Pforzheim]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]], zuletzt [[Konteradmiral]] der [[Kriegsmarine]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach Schulbesuch auf dem [[Collegium Fridericianum]] in Königsberg trat Kienast am 1. April 1909 als [[Seekadett]] in die [[Kaiserliche Marine]] ein. Nach seiner Grundausbildung absolvierte er bis 30. September 1911 die [[Marineschule Mürwik]], kam anschließend auf das [[Linienschiff]] &amp;#039;&amp;#039;[[Westfalen (Schiff, 1909)|Westfalen]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dort am 19. September 1912 zum [[Leutnant zur See]] befördert. Ab Ende Juli 1913 war er dort [[Telegrafie|FT]]-Offizier. Diese Dienststellung hatte er über den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] inne. Am 2. Mai 1915 wurde er zum [[Oberleutnant zur See]] befördert. Er ging im Januar 1916 von Bord und wurde am 31. März 1916 [[Adjutant]] und FT-Offizier auf dem [[Hilfskreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Wolf (Schiff, 1913)|Wolf]]&amp;#039;&amp;#039; unter dem Kommando von [[Fregattenkapitän]] [[Karl August Nerger|Nerger]]. Auf der folgenden, über zwei Jahre dauernden Feindfahrt, die über den [[Indischer Ozean|Indischen Ozean]] bis in die Gewässer Südostasiens, [[Australien]]s und [[Neuseeland]]s führte, wurden insgesamt 35 Handels- und zwei Kriegsschiffe, mit zusammen ca. 110.000 [[Bruttoregistertonne|BRT]] [[Enterung|aufgebracht]] bzw. versenkt. Für seine Leistungen wurde Kienast mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem Ritterkreuz II. Klasse des [[Friedrichs-Orden]]s mit Schwertern und dem [[Hanseatenkreuz]] von [[Hamburg]] und [[Lübeck]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RanglisteM1929&amp;quot;&amp;gt;[[Reichswehrministerium]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rangliste der Deutschen Reichsmarine.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]]. Berlin 1929. S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später erhielt er noch das [[Kolonialabzeichen]]. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland erfolgte am 5. Mai 1918 seine Versetzung als [[Flaggleutnant]] in den Stab des Führers der Minenverbände der [[Hochseeflotte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kienast blieb über das [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] bis zum 15. Dezember 1918 in dieser Dienststellung, war danach bis Anfang Februar 1919 ohne Verwendung und wurde dann bis zum 5. Juli 1919 als [[Wachoffizier]] auf der &amp;#039;&amp;#039;[[Zieten (Schiff, 1876)|Zieten]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Er schloss sich für zwei Monate dem Freiwilligen Landesjägerkorps unter [[Generalmajor]] [[Georg Ludwig Rudolf Maercker|Maercker]] an und war im September 1919 kurzzeitig als Kompanieoffizier im Küstenwehrregiment „Wilhelmshaven“ tätig. Am 11. September 1919 wurde Kienast in die [[Reichsmarine]] übernommen. Er diente als Kompanieführer bei der II. bzw. I. Abteilung der Schiffsstammdivision der Nordsee und wurde am 15. Februar 1920 [[Kapitänleutnant]]. Als solcher war er vom 17. August 1921 bis 30. September 1923 Adjutant. Anschließend war er für zwei Monate Artillerieoffizier auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] &amp;#039;&amp;#039;[[Arcona (Schiff, 1903)|Arcona]]&amp;#039;&amp;#039; und kam anschließend in gleicher Funktion auf die &amp;#039;&amp;#039;[[Amazone (Schiff, 1901)|Amazone]]&amp;#039;&amp;#039;. Ab 29. September 1925 schloss sich eine dreijährige Verwendung als Lehrer an der [[Schiffsartillerieschule]] an. Dann war Kienast ein Jahr Zweiter Artillerieoffizier auf dem Linienschiff &amp;#039;&amp;#039;[[Elsass (Schiff)|Elsass]]&amp;#039;&amp;#039; und wurde dort am 1. Oktober 1928 zum [[Korvettenkapitän]] befördert. Als Referent in der Marineausbildungsabteilung wurde er am 25. September 1929 in die [[Marineleitung]] versetzt und vom 7. Oktober 1932 bis zum 19. Februar 1933 diente er im Stab des Befehlshabers der Linienschiffe. Dann wurde er Erster Admiralstabsoffizier im Stab des Befehlshabers der Linienschiffe. In dieser Dienststellung wurde Kienast am 1. Oktober 1933 zum [[Fregattenkapitän]] sowie am 1. April 1935 zum [[Kapitän zur See]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang von der Reichs- zur Kriegsmarine wurde er am 23. September 1935 zum Chef des Stabes der Inspektion der Marineartillerie ernannt. Im März/April 1937 war er gleichzeitig mit der Vertretung des Inspekteurs der Marineartillerie beauftragt. Am 6. Oktober 1937 erfolgte seine Ernennung zum Kommandanten von [[Wesermünde]]. Diese Stellung hatte Kienast über den Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum 10. Mai 1940 inne. Nach der Besetzung der [[Niederlande]] war er drei Monate lang Kommandeur des Marineartillerieregiments 21 in [[Den Haag]] sowie Kommandant des Küstenverteidigungsabschnittes Holland. Am 19. Juni 1940 wurde Kienast zum [[Kommandierender Admiral in den Niederlanden|Marinebefehlshaber in den Niederlanden]] ernannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/km/nordsee/mok-nord.htm Marineoberkommando Nord (wlb-stuttgart.de)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 1. August 1940 wurde ihm der [[Charakter (Titel)|Charakter]] als Konteradmiral verliehen. Das [[Offizierspatent|Patent]] zu diesem Dienstgrad erhielt er am 1. Januar 1941. Nachdem er am 30. Juni 1942 von seinem Posten entbunden worden war, stellte man Kienast zur Verfügung des Chefs der [[Marinestation der Nordsee]] und kommandierte ihn zur Einarbeitung zur Wehrersatzinspektion Bremen. Vom 30. September 1942 bis zum 5. Dezember 1944 war Kienast Inspekteur der Wehrersatzinspektion Bremen. Anschließend stand er bis zu seiner Verabschiedung am 31. Januar 1945 zur Verfügung des Oberbefehlshabers des [[Marineoberkommando#Marineoberkommando der Nordsee (MOK Nord)|Marineoberkommandos Nord]]. Nach seiner Verabschiedung wurde Kienast am 1. Februar 1945 zur Verfügung der Kriegsmarine gestellt und vom 10. Februar bis zum 3. Mai 1945 als z.V.-Offizier weiterverwendet. Er war während dieser Zeit als Prisenrichter am [[Prisenhof Hamburg|Prisenhof]] in Hamburg tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Hans H. Hildebrand, Ernest Henriot: &amp;#039;&amp;#039;Deutschlands Admirale 1849-1945. Die militärischen Werdegänge der See-, Ingenieur-, Sanitäts-, Waffen- und Verwaltungsoffiziere im Admiralsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;H-O.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1989, ISBN 3-7648-1499-3. S. 225–226.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kienast, Helmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapitän zur See (Reichsmarine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konteradmiral (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedrichs-Ordens (Ritter II. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1892]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kienast, Helmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, zuletzt Konteradmiral im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1892&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. August 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pforzheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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