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	<title>Helmuth Johnsen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:47:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_Johnsen&amp;diff=664644&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naronnas: +Kategorie:Bayer</title>
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		<updated>2024-05-05T18:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+&lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Bayer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Bayer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Bayer&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neustadt-bC-Friedhof 01.jpg|mini|Grabstein auf dem Neustädter Friedhof]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Johnsen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1891]] in [[Neustadt bei Coburg]]; † [[2. September]] [[1947]] im Lager [[Zrenjanin]]/[[Jugoslawien]]) war ein evangelischer Bischof, [[Völkische Bewegung|völkischer]] Aktivist und Mitglied der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Johnsen wuchs als Sohn des Oberpfarrers in Neustadt bei Coburg auf und besuchte in Coburg das [[Casimirianum Coburg|Gymnasium Casimirianum]]. Anfangs studierte er in [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]] [[Rechtswissenschaft]]. Anlässlich des Streits um den Kölner Pfarrer [[Carl Jatho]] begann er das Studium der [[Evangelische Theologie|evangelischen Theologie]], unter anderem in [[Universität Leipzig|Leipzig]], [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Erlangen]] und [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle (Saale)]]. Während seines Studiums wurde er Mitglied beim &amp;#039;&amp;#039;[[Verband der Vereine Deutscher Studenten|Verein Deutscher Studenten]] Erlangen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Lange (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kyffhäuser-Verband der Vereine Deutscher Studenten. Anschriftenbuch 1931.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] unterbrach er dies, meldete sich als [[Kriegsfreiwilliger]] und wurde als Reserveoffizier eingesetzt. Im April 1919 bestand Johnsen das theologische Examen und wurde Vikar sowie bis 1929 Pfarrer in [[Gauerstadt]]. Dort heiratete er Alice Hansen, eine Schwester von [[Georg Alexander Hansen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karsten Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Widerstand und Abwehr. Aus dem Leben des Oberst i. G. Georg Alexander Hansen&amp;#039;&amp;#039;. Rangsdorf 2014, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnsen unterstützte die gegen die [[Weimarer Republik]] kämpfende [[Marine-Brigade Ehrhardt|Brigade Ehrhardt]] und wurde in der [[Völkische Bewegung|völkischen Bewegung]] aktiv. Johnsen baute in Franken den [[Jungdeutscher Orden|Jungdeutschen Orden]] auf, der ab April 1923 die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Coburger Warte&amp;#039;&amp;#039; herausgab. Johnsen, ein radikaler [[Judenfeindlichkeit|Antisemit]], war verantwortlich für den Inhalt und den politischen Teil der Zeitung, die unter anderem auch Hetzartikel gegen Juden veröffentlichte. Beim [[Hitlerputsch|Hitler-Ludendorff-Putsch]] wartete er als Führer der Völkischen in der fränkisch-thüringischen Region auf den Befehl zum &amp;#039;&amp;#039;Marsch auf Berlin&amp;#039;&amp;#039;. Nach dem Scheitern des Putsches bekämpfte er von 1924 bis 1928 als Abgeordneter des [[Völkischer Block|Völkischen Blocks]] im [[Bayerischer Landtag (Weimarer Republik)|Bayerischen Landtag]] die Weimarer Republik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1928 promovierte Johnson an der Universität Erlangen mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Das Staatsbild [[Johann Gottlieb Fichte|J. G. Fichtes]]&amp;#039;&amp;#039;. 1929 bis 1934 war er Hauptpfarrer am [[Lübecker Dom|Dom zu Lübeck]]. Am 17. Oktober 1930 wurde der Sohn Hartmut, ab 1991 Konsistorialpräsident der [[Kirchenprovinz Sachsen]], geboren.&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1933 trat Helmuth Johnsen der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 2.810.603).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/18440262&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 1934 wurde er kommissarisch mit der Leitung der [[Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig|Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Braunschweig]] beauftragt. Am 15. November 1934 wurde er vom Landeskirchentag zum [[Landesbischof]] gewählt. Anschließend erklärte er: „Jeder im Lande soll wissen, daß ich Nationalsozialist bin.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot;&amp;gt;Zitat bei [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main: Fischer, 2005&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;; S. 289.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines seiner erklärten Ziele als Kirchenführer war „die Anerkennung des Nationalsozialismus als Raum, in dem die kirchliche Verkündigung geschehen und wirken soll“. Die Familie zog nach Wolfenbüttel um. 1936 wurde er Reichsobmann des Deutschen Evangelischen Männerwerks.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
1937 gehörte er zu denen, die &amp;#039;&amp;#039;Die Erklärung der 96 evangelischen Kirchenführer gegen [[Alfred Rosenberg]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Siegmund-Schultze]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ökumenisches Jahrbuch 1936–1937&amp;#039;&amp;#039;. Max Niehans, Zürich 1939, S. 240–247.&amp;lt;/ref&amp;gt; wegen dessen Schrift &amp;#039;&amp;#039;[[Protestantische Rompilger]]&amp;#039;&amp;#039; unterzeichneten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] und dem Ausbruch des  [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] schrieb er am 4. September 1939 im Amtsblatt: „Die Entscheidung ist gefallen. Der Feind will den Krieg.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1940 nahm er als [[Reserveoffizier]] am Zweiten Weltkrieg teil. Im Frühjahr 1945 geriet er in jugoslawische [[Kriegsgefangenschaft]] und wurde dort 1947 erschossen. Der Lagerkommandant ließ verlauten, dass dies auf der Flucht geschah, während Mitgefangene von Mord ausgingen, weil Johnsen nie Fluchtgedanken geäußert hatte und es dazu auch keine Anzeichen gab.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich Kuessner: &amp;#039;&amp;#039;Landesbischof Dr. Helmuth Johnsen&amp;#039;&amp;#039;; S.&amp;amp;nbsp;78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Kuessner]]: &amp;#039;&amp;#039;Landesbischof Dr. Helmuth Johnsen&amp;#039;&amp;#039;; Büddenstedt: Evangelisches Pfarramt Offleben, 1982; ISBN 3-922571-06-9.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629094303/http://www.bautz.de/bbkl/j/johnsen_h_a_h.shtml |band=24|autor=Marc Zirlewagen|spalten=913-917}}&lt;br /&gt;
* Karl Friedrich Reimers: &amp;#039;&amp;#039;Lübeck im Kirchenkampf des Dritten Reiches: Nationalsozialistisches Führerprinzip und evangelisch-lutherische Landeskirche von 1933 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Göttingen: Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht 1964&lt;br /&gt;
* [[Jörg Fligge]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Schulen im „Dritten Reich“: eine Studie zum Bildungswesen in der NS-Zeit im Kontext der Entwicklung im Reichsgebiet&amp;#039;&amp;#039;, Schmidt-Römhild, Lübeck 2014, ISBN 978-3-7950-5214-0, S. 979 (&amp;#039;&amp;#039;Biographische Hinweise&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118558129}}&lt;br /&gt;
* {{HdBG Parlament|118558129}}&lt;br /&gt;
* [http://www.np-coburg.de/lokal/coburg/coburgland/Netter-Pfarrer-mit-tiefbrauner-Weste;art83421,1497152 Gabi Bertram: &amp;#039;&amp;#039;Helmuth Johnson - Netter Pfarrer mit tiefbrauner Weste&amp;#039;&amp;#039;. www.np-coburg.de, 30. Mai 2009]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste&lt;br /&gt;
| AMT        = Landesbischof der&amp;lt;br&amp;gt;[[Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig|Evangelisch-lutherischen Landeskirche&amp;lt;br&amp;gt;in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
| ZEIT       = 1934–1947&lt;br /&gt;
| VORGÄNGER  = [[Oskar Evers]]&lt;br /&gt;
| NACHFOLGER = [[Martin Erdmann (Theologe, 1896)|Martin Erdmann]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landesbischöfe der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118558129|VIAF=14762457}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Johnsen, Helmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesbischof (Evangelisch-lutherische Landeskirche in Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leiter einer evangelischen Landeskirche (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Landtags in der Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson im Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Jungdeutschen Orden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter im VVDSt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptpastor (Lübecker Dom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Johnsen, Helmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Bischof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1891 &lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neustadt bei Coburg]] &lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. September 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Lager [[Zrenjanin]], Jugoslawien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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