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	<title>Helmuth Hörstmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:52:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_H%C3%B6rstmann&amp;diff=1592013&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-10-01T13:03:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Hörstmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Dezember]] [[1909]] in [[Bad Essen]]; † [[3. April]] [[1993]] in [[Celle]]) war Arzt, Politiker (CDU) und Oberbürgermeister der Stadt Celle. Vor dem Krieg war Hörstmann 1937 bis 1945 Mitglied der [[NSDAP]] und [[SS-Offizier]] gewesen, so dass der Rat der Stadt Celle am 11. Februar 2011 beschloss, den nach ihm benannten „Helmuth-Hörstmann-Weg“ in „Am Französischen Garten“ umzubenennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hörstmann legte zu Ostern 1931 das Abitur in Celle ab und begann darauf das [[Medizinstudium]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]]. Dort wurde er 1931 Mitglied der [[Berliner Burschenschaft der Märker|&amp;#039;&amp;#039;Berliner Burschenschaft Teutonia&amp;#039;&amp;#039;]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Unsere Toten.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaftliche Blätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 109. Jg. (1994), H. 3, S. 173.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1934 wurde er auch Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Teutonia Zürich.&amp;#039;&amp;#039; Im Sommer 1934 wechselte er an die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] sowie später auch an die Universitäten [[Universität Zürich|Zürich]] und [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]]. 1937 legte er das Medizinische Staatsexamen in Berlin ab und war danach Medizinalpraktikant am [[Rudolf-Virchow-Krankenhaus|Rudolf-Virchow-Klinikum]]. Ende 1938 wurde er Assistenzarzt im Krankenhaus des [[Paul-Gerhardt-Stift]]s in [[Berlin-Wilmersdorf]]. Im Dezember 1939 wurde Hörstmann zum Dr.&amp;amp;nbsp;med. an der Universität Berlin promoviert („&amp;#039;&amp;#039;Chirurgie bei Cystennieren&amp;#039;&amp;#039;“). Danach war er als Assistenzarzt im Achenbach-Krankenhaus in Berlin-Wilmersdorf, als Oberarzt am Städtischen Krankenhaus Berlin-Wilmersdorf und als Oberarzt der Chirurgischen Abteilung des Cecilien-Krankenhauses in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg/Warthe]] tätig. Dort war er auch ab 1944 als nebenamtlicher Betriebsarzt im [[Fremdarbeiter]]lager des [[I.G. Farben|I.G.-Farben]]-Werkes tätig. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Hörstmann zunächst kommissarischer Chefarzt des [[Klinikum im Friedrichshain|Städtischen Krankenhauses Friedrichshain]]. Um 1948 wechselte er als praktischer Chirurg nach Celle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Hörstmann ab 1933 Mitglied der [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 155.951). Am 12. Oktober 1937 beantragte er die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 4.831.946).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/16180163&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gabriele Schulte: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Celle-ringt-bei-Strassennamen-um-Umgang-mit-Nazi-Groessen |wayback=20160101190015 |text=Celle ringt bei Straßennamen um Umgang mit Nazi-Größen }}&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Dezember 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1937 fungierte Hörstmann als stellvertretender Standartenarzt der SS-Sanitätsstaffel II/42. Am 20. April 1939 wurde er zum [[SS-Untersturmführer]] befördert. Am 30. Januar 1942 avancierte er zum [[SS-Obersturmführer]]. Er wurde nun Leiter dieser SS-Sanitätsstaffel.&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Strebel: [http://www.celle.de/media/custom/loadDocument.phtml?ObjSvrID=342&amp;amp;ObjID=17458&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF &amp;#039;&amp;#039;“Es ist nicht ganz einerlei, wie die Straße heißt, in der man wohnt”. Straßennamen in Celle und personelle Verbindungen zum Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 758 kB) Im Auftrag der Stadt Celle. Durchgesehene und ergänzte Fassung. Hannover, 30. November 2010, S. 31 u. S. 123.&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Vergangenheit Hörstmanns als SS-Offizier beschloss der Rat der Stadt Celle am 11. Februar 2011, den nach diesem benannten „Helmuth-Hörstmann-Weg“ in „Am Französischen Garten“ umzubenennen.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Gatz: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://www.cellesche-zeitung.de/website.php/website/story/174797 |wayback=20151207094040 |text=Rat ändert Straßennamen }}&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Cellesche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 11. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
* 1956: Mitglied im Rat der Stadt Celle&lt;br /&gt;
* 1957: Vertrauensarzt des Bundeswehrstandortes Celle&lt;br /&gt;
* 1972: Mannschaftsarzt der Deutschen Olympia-Schwimmmannschaft&lt;br /&gt;
* 1973: gewählter Oberbürgermeister von Celle (vier Mal wiedergewählt), Rücktritt 1986 unmittelbar nach seiner Wiederwahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Kriegsverdienstkreuz II. Klasse (1944)&lt;br /&gt;
* Großes Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens (1983)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenkreuz der Bundeswehr]] (1987)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1942 heirateten Helmuth Hörstmann und Ilsetraud Streitberger († 5. April 1992), zusammen hatten sie drei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie bei Cystennieren&amp;#039;&amp;#039;. Charlottenburg 1939 (=Berlin, Med. Diss., 1939).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Strebel (Historiker)|Bernhard Strebel]]: [http://www.celle.de/media/custom/loadDocument.phtml?ObjSvrID=342&amp;amp;ObjID=17458&amp;amp;ObjLa=1&amp;amp;Ext=PDF &amp;#039;&amp;#039;„Es ist nicht ganz einerlei, wie die Straße heißt, in der man wohnt.“ Straßennamen in Celle und personelle Verbindungen zum Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 758 kB) Im Auftrag der Stadt Celle. Durchgesehene und ergänzte Fassung. Hannover, 30. November 2010.&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 2: &amp;#039;&amp;#039;F–H.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 1999, ISBN 3-8253-0809-X, S. 357–358.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|125355335}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=125355335|VIAF=28029862}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Horstmann, Helmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Celle)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenkreuzes der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hörstmann, Helmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher SS-Arzt und Oberbürgermeister in Celle&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Dezember 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Essen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. April 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Celle]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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