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	<title>Helmuth Brückner - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T23:42:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmuth_Br%C3%BCckner&amp;diff=617226&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: Korrektur</title>
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		<updated>2026-03-01T19:30:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2008-0617-500, Helmuth Brückner.jpg|hochkant|mini|Helmuth Brückner (1934)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmuth Brückner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1896]] in [[Piława|Peilau]], [[Landkreis Reichenbach (Eulengebirge)|Kreis Reichenbach (Eulengebirge)]]; † [[2. Januar]] [[1951]] im Ozernyj-Lager in [[Taischet]], [[Oblast Irkutsk]], Sibirien) war bis zu seinem Sturz 1934 Oberpräsident und Gauleiter in Schlesien.&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot;&amp;gt;Norbert Korfmacher: [http://www.abgeordneten.info/schlesien/Breslau19.pdf &amp;#039;&amp;#039;Vorläufiges Mitgliederverzeichnis der Stadtverordnetenversammlung Breslau 1919 bis 1933&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 300&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosa&amp;quot;&amp;gt;[http://www.cultpress.de/rosa-winkel/bio-brueckner.htm Helmuth Brückner, Gauleiter der NSDAP (rosa winkel)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Tätigkeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Jahre ===&lt;br /&gt;
Brückner war der Sohn eines Volksschullehrers. Den Schulbesuch absolvierte er am [[Realgymnasium]] in [[Dzierżoniów|Reichenbach]]. Nach dem Abitur begann er an der [[Universität Breslau|Schlesischen Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau]] mit dem Studium der [[Geschichte]], [[Geografie]], [[Philosophie]] und [[Volkswirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 unterbrach Brückner sein Studium, um als [[Kriegsfreiwilliger]] am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teilzunehmen. Im Dezember 1915 wurde er [[Leutnant|Leutnant der Reserve]]. Nachdem er 1918 an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] schwer verwundet wurde&amp;lt;ref&amp;gt;[https://des.genealogy.net/search/show/6328343 Auszug aus den Deutschen Verlustlisten (Preuß. 1087) vom 13. März 1918, S. 22915]&amp;lt;/ref&amp;gt;, kehrte er nach Lazarett- und Sanatoriumsaufenthalten in die Heimat zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg nahm er sein Studium wieder auf, brach dieses aber schließlich ab. 1919 wurde er im [[Corps Marcomannia Breslau zu Köln|Corps Marcomannia Breslau]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;Kösener Corpslisten 1930, 20/254&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 beteiligte er sich an den als 3. Oberschlesischer Aufstand bekannt gewordenen Kämpfen deutscher und polnischer Freischärler um den zukünftigen Verlauf der Grenze zwischen beiden Staaten in der Provinz Oberschlesien. In der Wesentlichen Organisation der deutschen Grenzkämpfer, dem Oberschlesischen Selbstschutz, gehörte Brückner der Selbstschutzgruppe Nord als Stabsoffizier an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Betätigung in der NSDAP (1924 bis 1934) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1924 wurde Brückner Redakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Volksstimme&amp;#039;&amp;#039;. Zur selben Zeit begann er sich in einer kleinen politischen Organisation zu betätigen, die bereits stark vom [[Nationalsozialismus]] geprägt war. Für die [[Deutschvölkische Freiheitspartei]] war Brückner von Februar 1926 bis zum 5. März 1927 [[Stadtverordneter]] in Breslau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;NK&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1925 übernahm Brückner in der Provinz Schlesien den Aufbau der im Februar 1925 neu gegründeten [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], in der er schon kurz nach deren Gründung Mitglied wurde ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.023). Im selben Jahr wurde Brückner zum [[Gauleiter]] der NSDAP für Schlesien ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1925 war Brückner Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Beobachters&amp;#039;&amp;#039;, des Gegenstücks zum [[Völkischer Beobachter|&amp;#039;&amp;#039;Völkischen Beobachter&amp;#039;&amp;#039;]]. 1930 war er an der Gründung des &amp;#039;&amp;#039;Breslauer Zentral-Verlags&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Bei der [[Reichstagswahl 1930]] wurde Brückner für die NSDAP in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] und am 24. April 1932 in den [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] gewählt. Mit der Ernennung zum &amp;#039;&amp;#039;Landesinspekteur Ost&amp;#039;&amp;#039; im Sommer 1932 übernahm Brückner die Parteiaufsicht außer für Schlesien auch über [[Ostpreußen]] und die [[Freie Stadt Danzig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Wahlsieg der NSDAP bei der [[Reichstagswahl März 1933|Reichstagswahl am 5. März 1933]] wurde Brückner am 25. März 1933 zum [[Oberpräsident]]en der [[Provinz Niederschlesien]] (Breslau) und zunächst auch [[kommissar]]isch zum Oberpräsidenten für die [[Provinz Oberschlesien]] ([[Opole|Oppeln]]) ernannt. Die offizielle Amtsübergabe erfolgte am 2. August 1933. Sein Stellvertreter wurde der (wie Brückner ebenfalls homosexuelle) [[Edmund Heines]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. Oktober 1933 wurde Brückner anlässlich der Herbstparade der SA in Breslau von Ernst Röhm zum [[SA-Gruppenführer]] ernannt. Er wurde formal als Gruppenführer a la suite der 11. SA-Standarte zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1934 wurde Brückner „wegen verschiedener Äußerungen und seiner homosexuellen Neigungen“ verdächtigt, dem wenige Monate zuvor (am 30. Juni 1934) im Rahmen der „[[Röhm-Affäre]]“ liquidierten Flügel der Partei um Ernst Röhm anzugehören. Er wurde als Oberpräsident und Gauleiter  abgesetzt, kurzzeitig in Haft genommen und aus der NSDAP ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hüttenberger: &amp;#039;&amp;#039;Die Gauleiter.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&amp;lt;/ref&amp;gt; Über sein politisches Ende berichtet [[Raimund Wolfert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raimund Wolfert]]: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren der „Invertierten“ im Breslau der zwanziger und dreißiger Jahre.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Invertito. Jahrbuch für die Geschichte der Homosexualitäten.&amp;#039;&amp;#039; 9. Jahrgang (2007), S. 93–135, hier S. 133&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rosa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Jahre ===&lt;br /&gt;
Nachdem Brückner aus seiner bisherigen Wirkungsstätte Schlesien verbannt wurde, ließ er sich in Pommern nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1938 lebte er als Industriearbeiter bei den [[Ernst Heinkel Flugzeugwerke]]n mit seiner Familie in [[Rostock]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 wurde Brückner von der [[Sowjetische Militäradministration|Sowjetischen Militäradministration]] verhaftet. Er starb nach sechs Jahren im [[Gulag]], „halb verhungert, halb erschlagen“.&amp;lt;ref&amp;gt;Corps-Liste der Marcomannia Breslau 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate von Zeitzeugen ==&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Ich glaube mich zu erinnern, daß er als Polizeipräsident angefangen hat. Seine Amtsübernahme habe ich noch vor Augen. Stolz ritt er ins Polizeipräsidium ein. Kaum Zustimmung erntete er später, als er während der Hochschwangerschaft seiner Frau sein Wohnviertel gegen den rollenden Verkehr abriegeln ließ.&lt;br /&gt;
 |Autor=Karl-Heinz Buhse (* 1913)&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;SS&amp;quot;&amp;gt;Siegfried Schunke: &amp;#039;&amp;#039;Geschichten über Marcomannia und Marcomannen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, 2004, S. 373.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Meine Kenntnis der Dinge ist die, daß er zunächst bei den Nazis in Ungnade fiel und als Gauleiter abgesetzt wurde, mit der damals wohl gern benutzten Verdächtigung der Homosexualität. Bei Kriegsende wurde er von den Russen gefangengenommen und ist elend als Strafgefangener umgekommen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Hans Dos (* 1911)&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;SS&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Oberpräsidenten in preußischen Provinzen]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der korporierten Reichstagsabgeordneten (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der korporierten Reichstagsabgeordneten (1933–1945)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Hüttenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Gauleiter. Studie zum Wandel des Machtgefüges in der NSDAP.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1969, (Schriftenreihe der &amp;#039;&amp;#039;Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 19, {{ISSN|0506-9408}}), (Erweiterte Dissertation, Bonn, 1966).&lt;br /&gt;
* Wolfram Rothe: &amp;#039;&amp;#039;Von Hitler verbannt, unter Stalin umgekommen. Helmuth Brückner – vom Gauleiter zum Gulag-Häftling&amp;#039;&amp;#039;. Zeitgeschichte regional – Mitteilungen aus Mecklenburg 1/2008, S. 46–53.&lt;br /&gt;
* Alexander Zinn: &amp;#039;&amp;#039;Die soziale Konstruktion des homosexuellen Nationalsozialisten. Zu Genese und Etablierung eines Stereotyps.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main 1997, ISBN 978-3-631-30776-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.reichstag-abgeordnetendatenbank.de/selectmaske.html?name=br%FCckner&amp;amp;geschlecht=Geschlecht+like+%27%25%27&amp;amp;ort=&amp;amp;KONFESSION%5B%5D=konfession+like+%27%25%27&amp;amp;beruforg=&amp;amp;BERUF%5B%5D=Berufsindex+like+%27%25%27&amp;amp;WP%5B%5D=Wahlperiode+like+%27%25%27&amp;amp;PARTEI%5B%5D=Partei+like+%27%25%27&amp;amp;BERUFSFELDER%5B%5D=Berufsfelder+like+%27%25%27&amp;amp;schlu=reichstag24&amp;amp;recherche=ja Helmuth Brückner in der Datenbank der deutschen Parlamentsabgeordneten]&lt;br /&gt;
* [https://www.dhm.de/lemo/html/weimar/verfassung/nsdap/ Die Neugründung der NSDAP 1925 (DHM)]&lt;br /&gt;
* [https://www.gulag.memorial.de/lager.php?lag=261 Seelager (Taischet)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Oberpräsidenten Niederschlesien&lt;br /&gt;
 | Navigationsleiste Oberpräsidenten Oberschlesien&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121383970|LCCN=n2008025774|VIAF=77170110}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bruckner, Helmuth}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Staatsrats (1921–1933)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gauleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Publizist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenmitglied eines Corps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer des Stalinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Brückner, Helmuth&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP), MdR, MdL, Oberpräsident und Gauleiter in Schlesien&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Piława|Peilau]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Ozernyj-Lager, [[Taischet]], Oblast Irkutsk, Sibirien&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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