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	<title>Helmut Wunderlich - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-25T15:31:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Wunderlich&amp;diff=158890&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Koschi73: /* Leben */ + Wikilink</title>
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		<updated>2026-04-16T07:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + Wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Wunderlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1919]] in [[Chemnitz-Glösa-Draisdorf|Draisdorf]]; † [[22. Dezember]] [[1994]] in [[Berlin]]) war ein deutscher  [[Wirtschaftsfunktionär]] und [[Politiker]] ([[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]). Er war [[Ministerrat der DDR (1954–1958)|Minister für Allgemeinen Maschinenbau]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und [[Generaldirektor]] des [[VEB Carl Zeiss Jena]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Arbeiters absolvierte nach dem Besuch der Volksschule von 1934 bis 1935 eine Lehre als [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]] und war danach ein Jahr im Beruf tätig. Von 1938 bis 1940 studierte er an der Staatlichen Ingenieurschule [[Chemnitz]], mit dem Abschluss als Ingenieur für Maschinenbau. Er wurde zum Kriegsdienst in die [[Wehrmacht]] eingezogen und geriet in sowjetische [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1949 war er bis 1950 Sachbearbeiter in der [[Vereinigung Volkseigener Betriebe|VVB]] Werkzeugmaschinen, besuchte 1950 die [[Deutsche Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft]] „Walter Ulbricht“ in [[Forst Zinna]] und trat 1951 der SED bei. Bis 1953 war er Direktor des [[VEB Schwermaschinenbau NOBAS Nordhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufteilung des Ministeriums für Maschinenbau in drei Ministerien wurde Helmut Wunderlich am 2. Februar 1953 zum Minister für Allgemeinen Maschinenbau berufen,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Staatliche Kommission für Handel und Versorgung gebildet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Februar 1953, S. 1 ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP26120215-19530203-0-0-0-0.xml Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; doch schon bald wieder abgelöst und als stellvertretender Minister für Maschinenbau eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Volk erhält 33 SAG-Betriebe: Protokoll zur Übergabe in Berlin unterzeichnet.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. Dezember 1953, S. 1 ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP26120215-19531202-0-0-0-0.xml Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend war er Staatssekretär im Ministerium für Maschinenbau. Am 15. April 1955 wurde das Ministerium in zwei Ministerien aufgeteilt und er erneut zum Minister für Allgemeinen Maschinenbau berufen (Nachfolger von [[Heinrich Rau]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zwei neue Ministerien.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 16. April 1955, S. 2 ([https://dfg-viewer.de/show?id=9&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP26120215-19550416-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=2 Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Mai 1955 wurde ihm von der 6. Tagung der Volkskammer das Vertrauen als Minister ausgesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Warschauer Vertrag ratifiziert.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; 21. Mai 1955, S. 1 ([https://dfg-viewer.de/show/?set%5Bmets%5D=https://content.staatsbibliothek-berlin.de/zefys/SNP2612273X-19550521-0-0-0-0.xml Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Auflösung der Industrieministerien im Februar 1958 verlor er zunächst seine Funktion als Minister und nahm bis 1960 die gleichen Aufgaben als Abteilungsleiter für Maschinenbau und ab 1959 als stellvertretender Vorsitzender in der [[Staatliche Plankommission|Staatlichen Plankommission]] wahr. Vom 31. Juli 1961 bis November 1963 fungierte er als stellvertretender Vorsitzender des [[Volkswirtschaftsrat der DDR|Volkswirtschaftsrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Helmut Wunderlich in Berlin-Grünau.JPG|mini|hochkant=0.6|Grab auf dem Waldfriedhof Grünau]]&lt;br /&gt;
Im Februar 1964 wurde er Direktor des [[VEB Elektrokohle Lichtenberg|VEB Elektrokohle Berlin-Lichtenberg]], 1967 Direktor des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] [[Transformatorenwerk Oberspree|Transformatorenwerk]] [[Berlin-Oberschöneweide]]. Von 1967 bis 1971 war er Mitglied der SED-Bezirksleitung Berlin. Gesellschaftlich war er ab 1966 als Mitglied des Präsidiums der [[Urania (DDR)|URANIA]] und als ehrenamtliches Vorstandsmitglied des [[FC Vorwärts Berlin]] tätig. Außerdem war er ab 1970 Mitglied des Präsidiums der [[Kammer der Technik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juni 1971 wurde er von Minister [[Otfried Steger]] als Nachfolger von [[Ernst Gallerach]] in das Amt des Generaldirektors des [[Carl Zeiss (Unternehmen)#Carl Zeiss in Jena|VEB Carl Zeiss Jena]] eingeführt. Von Juni 1971 bis Mai 1976 war Wunderlich auch Kandidat des [[Liste der Mitglieder und Kandidaten des ZK der SED nach dem VIII. Parteitag|Zentralkomitees der SED]] und von November 1971 bis 1976 Abgeordneter der [[Liste der Mitglieder der Volkskammer der DDR (6. Wahlperiode)|Volkskammer]]. Vom 22. Mai 1976 (IX. [[Parteitag der SED]]) bis 16. April 1981 (X. Parteitag) war er Mitglied der [[Zentrale Revisionskommission der SED|Zentralen Revisionskommission der SED]]. Im Oktober 1975 wurde er als Generaldirektor des VEB Carl Zeiss Jena durch [[Wolfgang Biermann]] abgelöst. Er wurde dann als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als Gruppenleiter im [[Zentralinstitut für sozialistische Wirtschaftsführung]] beim ZK der SED tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wunderlich lebte zuletzt in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ZK der SED gratuliert: Genossen Prof. Dr. Helmut Wunderlich.&amp;#039;&amp;#039; Grußschreiben zum 65. Geburtstag im &amp;#039;&amp;#039;Neuen Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; 3. Dezember 1984, S. 2 ([https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP2532889X-19841203-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=2&amp;amp;cHash=0eb255f553a9e454b3e864ca434bf35c Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb im Alter von 75 Jahren und wurde auf dem [[Waldfriedhof Grünau]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=697 |archiv-url=https://archive.today/20150118042942/http://www.berlin.friedparks.de/such/gedenkstaette.php?gdst_id=697 |archiv-datum=2015-01-18 |titel=Prof. Helmut Wunderlich |titelerg=Friedpark: Waldfriedhof Grünau – Gedächtnisstätte |werk=berlin.friedparks.de |abruf=2015-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1962 [[Ehrennadel der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft]] in Gold&lt;br /&gt;
* 1967 und 1969 Orden [[Banner der Arbeit]]&lt;br /&gt;
* 1971 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber und 1980 in Gold&lt;br /&gt;
* 1975 Ehrentitel [[Verdienter Metallarbeiter der Deutschen Demokratischen Republik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Buch: &amp;#039;&amp;#039;Namen und Daten wichtiger Personen der DDR.&amp;#039;&amp;#039; 4., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dietz, Berlin (West)/Bonn 1987, ISBN 3-8012-0121-X, S. 363.&lt;br /&gt;
* Armin Müller: &amp;#039;&amp;#039;Institutionelle Brüche und personelle Brücken: Werkleiter in Volkseigenen der DDR in der Ära Ulbricht.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Köln 2006, ISBN 3-412-31005-0, S. 324.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=helmut-wunderlich|lemma=Wunderlich, Helmut|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]], [[Andreas Herbst]]|band=2|idNum=3901}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1027208940|VIAF=277750790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wunderlich, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des ZK der SED]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Minister (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wirtschaft, DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Banners der Arbeit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wunderlich, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), MdV, Minister für Allgemeinen Maschinenbau der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz-Glösa-Draisdorf|Draisdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Dezember 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Koschi73</name></author>
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