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	<title>Helmut Valentin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Helmut Valentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. November]] [[1919]] in [[Bochum]]; † [[17. August]] [[2008]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Arbeitsmedizin]]er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helmut Valentin -grave.jpg|mini|Grabstätte der Familie Valentin]]&lt;br /&gt;
Helmut Valentin, Sohn von Ida Valentin, geborene Muthmann, und August Valentin, dem langjährigen Geschäftsführer der Firma Krupp-Konstantin, ging auf die Oberrealschulen in Bochum ([[Goethe-Schule (Bochum)|Goethe-Schule]]) und Frankfurt am Main (Klinger-Schule). Von 1938 bis 1945 leistete er Arbeits- und Wehrdienst, unterbrochen ab 1939 zum Studium der [[Medizin]] an der [[Universität zu Köln]], der [[Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg|Universität Erlangen]] und der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]. 1945 absolvierte er das Notstaatsexamen in München, 1946 erhielt er seine Approbation in Köln. Während seiner Tätigkeit als Assistenzarzt und (ab 1956) Oberarzt an der Medizinischen [[Universitätsklinikum Köln|Universitätsklinik Köln]] von 1945 bis 1965 [[Habilitation|habilitierte]] er sich dort 1956 zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. med. (habil.)&amp;#039;&amp;#039; wurde im selben Jahr ebenda Privatdozent und 1962 außerplanmäßiger Professor. 1965 erhielt der Facharzt für Innere Medizin einen [[Berufung (Amt)|Ruf]] als [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Arbeits- und [[Sozialmedizin]] an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, zugleich Direktor des Institut für Arbeits- und Sozialmedizin der Poliklinik für Berufskrankheiten in Erlangen. 1969 bis 1970 war er Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. 1989 wurde er [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Valentin war evangelisch, verheiratet seit 1956 mit Henny, geborene Lechtenbörger, und starb 2008 im Alter von 88 Jahren und wurde auf dem Kölner [[Melaten-Friedhof|Friedhof Melaten]] (Flur 6 (Q)) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Er hat wesentlichen Anteil am Aufbau des Fachgebietes Arbeitsmedizin in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrungen und Mitgliedschaften ===&lt;br /&gt;
Neben vielen anderen Engagements war er ab 1971 langjähriger Präsident des Deutschen Medizinischen Fakultätstages sowie langjähriger Präsident (1967 bis 1973 und 1982 bis 1985), später Ehrenpräsident, der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM). Ab 1973 war er Präsident der Bayerischen Akademie für Arbeits- und Sozialmedizin München. Zudem war er Mitglied des Sachverständigenbeirats beim Bundesministerium für Arbeits- und Sozialordnung. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse, dem [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerischen Verdienstorden]], der [[Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste|Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste]] und dem [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]] sowie der [[Ernst-von-Bergmann-Plakette]] der deutschen Bundesärztekammer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gutachtertätigkeit ===&lt;br /&gt;
Valentin wurde in seiner Funktion als Institutsdirektor, Sachverständiger und Gutachter bei rund 4500&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gine Elsner |Titel=Konstitution und Krankheit, Der Arbeitsmediziner Helmut Valentin (1919–2008) und die Erlanger Schule |Verlag=VSA Verlag |Ort=Hamburg |Datum=2011 |ISBN=978-3-89965-493-6 |Seiten=140-147}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anerkennungsprozessen von Berufskrankheiten eine beträchtliche Nähe zu Industrieverbänden und der Arbeitgeberseite vorgeworfen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Unter anderem wurde die Rolle des von Valentin geleiteten Erlanger Instituts für Arbeit- und Sozialmedizin in Bezug auf Quecksilbervergiftungen zahlreicher Arbeiter in der ehemaligen Chemischen Fabrik Marktredwitz in einen Untersuchungsausschuss im Bayerischen Landtag erörtert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Untersuchungsausschuss „Chemische Fabrik Marktredwitz“, Bayrischer Landtag |Titel=Schlußbericht des Untersuchungsausschusses „Chemische Fabrik Marktredwitz“ |Nummer=Drucksache 11/13263 |Datum=1990-07-18 |Online=https://www.bayern.landtag.de/www/ElanTextAblage_WP11/Drucksachen/0000017500/11-17677.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Untersuchung und Beurteilunge von Herzkranken.&amp;#039;&amp;#039; 1955; 2. Auflage, mit H. W. Knipping, W. Bolt und [[Helmut Venrath]], 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Arbeitsmedizin.&amp;#039;&amp;#039; 1971. Weitere Auflagen 1979 und 1985.&lt;br /&gt;
* mit K. P. Holzhauser: &amp;#039;&amp;#039;Funktionsprüfungen von Herz und Kreislauf.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
* mit K. Gossler, K. H. Schaller und anderen: &amp;#039;&amp;#039;Die Analyse des Stress aus arbeitsmedizinischer Sicht.&amp;#039;&amp;#039; 1977.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe (von [[Herrmann A. L. Degener|Degeners]] &amp;#039;&amp;#039;Wer ist’s?&amp;#039;&amp;#039;) Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1275.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|143928201}}&lt;br /&gt;
* [[Informationsdienst Wissenschaft|Informationsdienst Wissenschaft idw]]: [https://idw-online.de/pages/de/news14978 &amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Valentin wird 80 Jahre alt&amp;#039;&amp;#039;], 25. Oktober 1999, gesichtet am 30. August 2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=143928201|LCCN=n85302497|VIAF=25051641}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Valentin, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmediziner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Valentin, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Arbeitsmediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. November 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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