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	<title>Helmut Steinberger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Steinberger&amp;diff=115767&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Winkekatze: Typographische Auszeichnungen vereinheitlicht, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-16T08:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typographische Auszeichnungen vereinheitlicht, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Rechtswissenschaftler; zum Schauspieler Helmut Steinberger siehe [[Helmut Berger (Schauspieler, 1944)|Helmut Berger]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Steinberger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Dezember]] [[1931]] in [[München]]; † [[6. Juli]] [[2014]]) war ein [[deutsche]]r Jurist und [[Völkerrecht]]swissenschaftler. Von 1975 bis 1987 war er [[Richter]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s, ab 1995 Richter am Schiedsgerichtshof der [[OSZE]], zu dessen Vizepräsident er 2001 gewählt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1987 bis 1997 war er Direktor des [[Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht|Max-Planck-Instituts für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht]] in [[Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Steinberger wuchs in [[Palling]] und [[Mannheim]] auf, nach dem Abitur am [[Chiemgau-Gymnasium Traunstein]] studierte er an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] als [[Stipendium für besonders Begabte|Hundhammer-Stipendiat]] zuerst Wirtschafts- später Rechtswissenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cremer&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Cremer: „Nachruf: Bundesverfassungsrichter a. D. Prof. Dr. iur. Helmut Steinberger.“ In: [[Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht|ZaöRV]] 2014, 685–688.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wechselte während des Studiums an die [[Universität Heidelberg]] und nach dem 1. Staatsexamen 1958/59 für einen Forschungsaufenthalt als Forschungsassistenz am Institute of International and Foreign Trade Law, Georgetown Law Center an die [[Georgetown University]] in [[Washington, D.C.]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;cremer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner [[Rechtswissenschaft|juristischen Ausbildung]] mit dem zweiten Staatsexamen 1961 wurde Steinberger 1963 an der Universität Heidelberg [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Neben einer Tätigkeit am [[Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht]] und nach weiterem Forschungsaufenthalt in Washington, D.C. folgte im Jahr 1971 die [[Habilitation]] für die Fächer Deutsches und ausländisches Öffentliches Recht, Völkerrecht und Rechtsphilosophie. In der Folge nahm Steinberger einen Ruf auf eine Professur an die [[Universität Mannheim]] an, wo er von 1974 bis 1975 das Amt des [[Dekan (Hochschule)|Dekans]] der Juristischen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultät]] bekleidete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1973 bis 1975 war Steinberger Mitglied des völkerrechtswissenschaftlichen Beirats des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]]. Steinberger war von 1981 bis 1987 „Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied“ am Heidelberger MPI für ausländisches und öffentliches Recht und Völkerrecht, von 1987 bis zu seiner Emeritierung 1997 war er „Wissenschaftliches Mitglied“ der MPG und Direktor an diesem Institut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinberger wurde 1975 auf Vorschlag von [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] und [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] vom [[Bundesrat (Deutschland)|Bundesrat]] in den 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts gewählt, wo er bedeutsame Entscheidungen auf dem Gebiet des Europa- und Völkerrechts mitprägte, wichtig etwa der [[Solange II|Solange-II-Beschluss]], die Entscheidung zum [[NATO-Doppelbeschluss]] oder die Anerkennung der Entscheidungen des [[Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte|EGMR]] für die Auslegung der Grundrechte des Grundgesetzes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;cremer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinberger war Mitglied des [[American Law Institute]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Beendigung seiner Amtszeit am Bundesverfassungsgericht wurde Steinberger [[Professur|Ordinarius]] für [[Öffentliches Recht]] und Völkerrecht an der [[Universität Heidelberg]]. Vorgänger auf seiner [[Planstelle]] am Bundesverfassungsgericht war [[Walter Seuffert]], sein Nachfolger [[Paul Kirchhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2001 wurde er zum Vizepräsidenten des [[Schiedsgerichtshof]]s der OSZE berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde Helmut Steinberger mit dem [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;GATT und regionale Wirtschaftszusammenschlüsse. Eine Untersuchung der Rechtsgrundsätze des Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommens vom 30. Oktober 1947 (GATT) über die Bildung regionaler Wirtschaftszusammenschlüsse&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht, Bd. 41). Heymann, Köln 1963 (Dissertation Universität Heidelberg).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völkerrechtliche Aspekte des deutsch-sowjetischen Vertragswerks vom 12. August 1970&amp;#039;&amp;#039;. In: Zeitschrift für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Bd. 31 (1971), S. 64–161.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzeption und Grenze freiheitlicher Demokratie. Dargestellt am Beispiel des Verfassungsdenkens in den Vereinigten Staaten von Amerika und des amerikanischen Antisubversionsrechts&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht, Bd. 60). Springer, Berlin 1974, ISBN 3-540-06390-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Wertproblem in der Sozialphilosophie. Empirisch-pragmatische Holzwege&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Gerhard Leibholz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Menschenwürde und freiheitliche Rechtsordnung. Festschrift für [[Willi Geiger (Richter)|Willi Geiger]] zum 65. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Mohr, Tübingen 1974, S. 243–258, ISBN 3-16-636162-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;200 Jahre amerikanische Bundesverfassung. Zu Einflüssen des amerikanischen Verfassungsrechts auf die deutsche Verfassungsentwicklung&amp;#039;&amp;#039; (= Schriftenreihe der Juristischen Gesellschaft zu Berlin, Bd. 103). De Gruyter, Berlin 1987, ISBN 3-11-011209-4.&lt;br /&gt;
* mit [[Eckart Klein]] und [[Daniel Thürer]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Verfassungsstaat als Glied einer europäischen Gemeinschaft&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichung der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, Bd. 50). De Gruyter, Berlin 1991, ISBN 3-11-012944-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Europäische Union im Lichte der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts&amp;#039;&amp;#039; (= Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht / Vorträge und Berichte, Bd. 14). Bonn 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Grundgesetz auf dem Weg zur Europäischen Einheit&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Klaus Letzgus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Für Recht und Staat. Festschrift für [[Herbert Helmrich]] zum 60. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Beck, München 1994, S. 427–435, ISBN 3-406-38031-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historic influences of American constitutionalism upon German constitutional development. Federalism and judicial review.&amp;#039;&amp;#039; In: Jonathan I. Charney (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Politics, values, and functions. International law in the 21st century; essays in honor of [[Louis Henkin]]&amp;#039;&amp;#039;. Nijhoff, The Hague 1997, S. 177–194, ISBN 90-411-0514-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festschrift für Steinberger ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Cremer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Tradition und Weltoffenheit des Rechts : Festschrift für Helmut Steinberger&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben am Max-Planck-Institut für Ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht (Heidelberg), Berlin : Springer 2002, ISBN 3-540-42954-9 (enthält auch eine Bibliographie der Schriften Steinbergers)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123602823}}&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-heidelberg.de/institute/fak2/prof/Steinberger.html Steinberger im Dozentenverzeichnis der Universität Heidelberg]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/bvg11-080.html Pressemitteilung Nr. 80/2011 des BVerfG vom 16. Dezember 2011 zum 80. Geburtstag Steinbergers]&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2014/bvg14-065.html Pressemitteilung Nr. 65/2014 des BVerfG vom 23. Juli 2014 zum Tod Steinbergers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123602823|LCCN=n/89/646911|VIAF=56683161}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinberger, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Bundesverfassungsgericht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1931]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinberger, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtswissenschaftler und Richter des Bundesverfassungsgerichts&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Dezember 1931&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]], [[Bayern]], [[Deutsches Reich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Juli 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Winkekatze</name></author>
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