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	<title>Helmut Steinbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T14:25:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Steinbach&amp;diff=2764718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nadi2018: Form, + Foto Grabstätte</title>
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		<updated>2023-07-19T19:27:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, + Foto Grabstätte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helmut Steinbach Portrait.jpg|mini|hochkant|Helmut Steinbach (2012)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Steinbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Januar]] [[1929]] in [[Betzdorf]]; † [[29. Januar]] [[2019]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://lebenswege.faz.net/traueranzeige/helmut-steinbach/54771208 Traueranzeige Helmut Steinbach], [[FAZ]] vom 1. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dirigent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helmut Steinbach dirigiert in der Paulskirche.jpg|mini|Helmut Steinbach dirigiert in der [[Paulskirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Helmut Steinbach mit Mstislaw Rostropowitsch.jpg|mini|hochkant|Helmut Steinbach mit Mstislaw Rostropowitsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte Helmut Steinbach (2).jpg|mini|Grabstätte auf dem Frankfurter Hauptfriedhof]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbach wuchs in [[Fürstenberg (Oder)]] und [[Hof (Saale)]] auf und lebte seit 1943 in [[Frankfurt am Main]]. Vom sechsten Lebensjahr an lernte er [[Klavier]] und später zudem [[Violine]] und [[Trompete]]. Er studierte an der [[Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main]] bis 1955 neben Musikwissenschaft bei den Professoren [[Helmuth Osthoff]], [[Wilhelm Stauder]] und [[Friedrich Gennrich]] auch Regie bei [[Heinz Hilpert]]. Seine Dirigierlehrer waren Generalmusikdirektor [[Bruno Vondenhoff]] und Generalmusikdirektor [[Otto Matzerath]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 gründete Steinbach gemeinsam mit anderen jungen Musikern das &amp;#039;&amp;#039;Frankfurter Jugend-Symphonie-Orchester&amp;#039;&amp;#039;. Ein Jahr später errang er in den Niederlanden als Dirigent dieses Orchesters den ersten Preis bei einem internationalen Orchesterwettbewerb mit der [[Große Sinfonie in C-Dur|Großen C-Dur-Sinfonie]] von [[Franz Schubert]]. „Seine energetische Aktivität“ habe „die nach Selbstverwirklichung strebenden jungen Musiker in trostloser Zeit stark motiviert“, sagte Frankfurts ehemaliger Kulturdezernent [[Hilmar Hoffmann]] 1994 über Steinbach.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Frankfurter Neue Presse]] vom 18. Januar 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Musiker dieses Jugendorchesters fanden den Weg als Berufsmusiker in Sinfonieorchester wie die [[Berliner Philharmoniker]], die [[Bamberger Sinfoniker]] oder Radiosinfonieorchester. 1955 wurde Steinbach vom Magistrat der Stadt Frankfurt zum Chefdirigenten für die Konzerte im [[Frankfurter Palmengarten]] berufen. Die Stadt Frankfurt wählte ihn unter 90 Mitbewerbern aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] vom 17. Januar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 gründete er das „Orchester der Philharmonischen Gesellschaft Frankfurt“. [[Mstislaw Leopoldowitsch Rostropowitsch]], [[Wolfgang Windgassen]], [[Karl Ridderbusch]], [[Brigitte Fassbaender]], [[Kurt Böhme (Sänger)|Kurt Böhme]], [[Wolfgang Schneiderhan (Musiker)|Wolfgang Schneiderhan]], [[Friedrich Gulda]], [[Saschko Gawriloff]], [[Leonard Hokanson]] oder [[Paul Badura-Skoda]] gastierten bei seinen Konzerten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das besondere Interesse Steinbachs galt neben der großen klassischen und romantischen Konzertliteratur immer auch selten gespielten Werken. Barocke, klassische und romantische Raritäten waren zudem regelmäßig in seine Frankfurter Abonnementskonzerte eingebaut. Werke von [[Joseph Joachim Raff]] gehörten ebenso dazu wie [[Muzio Clementi]]s sinfonisches Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem legte Steinbach Wert auf zeitgenössische Kompositionen im Konzertangebot und schuf eine Ur- und Erstaufführungsreihe.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. Januar 1994&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt erfolgten in den Abonnementskonzerten 60 Uraufführungen und deutsche Erstaufführungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 22. März 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu gehörten mehrere Werke von [[Kurt Hessenberg]], [[Hans Franke (Komponist)|Hans Franke]], [[Fritz Holtzwart]] und [[Victor Bruns]]. Besonders förderte Steinbach den jüdischen Komponisten [[Wilhelm Rettich]], der in einem niederländischen Versteck überlebt hatte. Steinbach bewog ihn dazu, nach Deutschland zurückzukehren. Im Rahmen der ersten Jüdischen Kulturwoche 1981 in Frankfurt leitete er die Uraufführung von dessen &amp;#039;&amp;#039;Sinfonia Giudaica&amp;#039;&amp;#039;. Insgesamt wurden 14 Werke Rettichs von Steinbach in die Programme aufgenommen. 1981 führte Steinbach als Dirigent erstmals Schülerkonzerte in Frankfurt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gastkonzerte führten Steinbach durch Europa. Er gastierte unter anderem in [[Prag]], [[Budapest]], [[London]], [[Kopenhagen]] und [[Zürich]]. Einladungen in den außereuropäischen Bereich wie z.&amp;amp;nbsp;B. Japan, Australien oder die USA lehnte Steinbach, der unter Flugangst litt, ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinbach war 40 Jahre Bestandteil des Frankfurter Kulturlebens. „Eine Institution im Frankfurter Musikleben“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; titelte die [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] 1994. In dieser Zeit leitete er in Frankfurt 5000 Konzerte und baute diese zu einer erfolgreichen Veranstaltungsreihe aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 17. Januar 2004&amp;lt;/ref&amp;gt; Weihnachten 1994 beendete er sein vertragliches Wirken für die Stadt Frankfurt. 2003 zog er sich vollständig aus dem Konzertleben zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Steinbach war seit 1972 mit der Politikerin [[Erika Steinbach]] verheiratet. Er starb wenige Tage nach seinem 90. Geburtstag im Januar 2019. Seine Grabstätte befindet sich auf dem [[Frankfurter Hauptfriedhof]] (Gewann III, GG 20).&amp;lt;ref&amp;gt;Friedhofsverwaltung der Stadt Frankfurt am Main&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Medaille des [[Bernhard zur Lippe-Biesterfeld|Prinzen Bernhard der Niederlande]] 1949&lt;br /&gt;
* Chevalier dans l’[[Ordre des Palmes Académiques]] 1972&lt;br /&gt;
* [[Ehrenplakette der Stadt Frankfurt am Main]] 1979&lt;br /&gt;
* Bundesverdienstkreuz am Bande des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=134971337|VIAF=79887173}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Steinbach, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dirigent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Palmes Académiques (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Steinbach, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dirigent&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Januar 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Betzdorf]], [[Landkreis Altenkirchen (Westerwald)|Altenkirchen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Januar 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nadi2018</name></author>
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