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	<title>Helmut Schreyer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T11:18:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Schreyer&amp;diff=1104914&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;17387349L8764: HC: Ergänze Kategorie:Computeringenieur</title>
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		<updated>2026-02-14T19:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Computeringenieur&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Computeringenieur (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Computeringenieur&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Theodor Schreyer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Juli]] [[1912]] in [[Selben]], heute Stadt [[Delitzsch]]; † [[12. Dezember]] [[1984]] in [[São Paulo]]) war ein deutscher [[Fernmeldetechnik|Fernmeldefachmann]], [[Erfinder]] und [[Professor]] an der [[Instituto Militar de Engenharia|Technischen Hochschule des brasilianischen Heeres]] in [[Rio de Janeiro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreyer zählt neben [[Konrad Zuse]] zu den bedeutendsten deutschen Erfindern in der Entwicklung der maschinellen [[Digitalrechner|Rechentechnik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helmut Schreyer war ein Sohn des Pfarrers Paul Schreyer und dessen Frau Martha. Nachdem der Vater 1915 eine Pfarrstelle im nordbadischen [[Mosbach]] angetreten hatte, besuchte der junge Schreyer ab 1919 die Volksschule und anschließend das dortige Realgymnasium bis zum Abitur im Jahre 1933. Zum 1. Mai 1933 trat Schreyer in die [[NSDAP]] ein ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 2.544.065).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/39580707&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rojas&amp;quot; /&amp;gt; Er arbeitete für ein Jahr als Praktikant in der Lehrwerkstatt der Berliner [[AEG]]. 1934 begann Schreyer ein Studium der Elektro- und Nachrichtentechnik an der [[Technische Universität Berlin|TH in Berlin-Charlottenburg]]. In der Studentenverbindung &amp;#039;&amp;#039;[[Akademischer Verein Motiv]]&amp;#039;&amp;#039; lernte er 1937 Konrad Zuse kennen, was zum Beginn einer Jahrzehnte währenden Zusammenarbeit und einer lebenslangen Freundschaft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er an der [[Zuse Z1|Z1]] mitarbeitete, bestand er 1938 seine Diplomprüfung und wurde als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Fernsprech- und Telegrafentechnik  von Professor [[Wilhelm Stäblein]]  eingestellt. Außerdem arbeitete er auch an dem von Stäblein geleiteten &amp;#039;&amp;#039;Institut für Schwingungsforschung&amp;#039;&amp;#039; (vor 1933 und nach 1945: [[Heinrich-Hertz-Institut]]), das eines von den etwa dreißig wissenschaftlichen Instituten der [[Vierjahresplanbehörde]] gewesen war und daher [[Rüstungsforschung]] betreiben musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rojas&amp;quot; /&amp;gt; Bei der Zusammenarbeit mit Zuse erkannte er frühzeitig die Möglichkeit, die von diesem verwendeten [[Relais]]schaltungen durch [[Elektronenröhre|Röhrenschaltungen]] zu ersetzen. 1938 führte er an der TH Berlin zusammen mit Konrad Zuse eine entsprechende Versuchsschaltung vor und machte den Vorschlag, auf dieser Basis eine &amp;#039;&amp;#039;elektronische Rechenmaschine&amp;#039;&amp;#039; zu bauen. Allerdings wurde dieser Vorschlag dort als „Phantasterei“ bezeichnet, Schreyer und Zuse fanden daher kaum Unterstützung für ihr Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] befasste Schreyer sich „als Assistent mit kriegswichtigen Arbeiten, darunter einem Beschleunigungsmesser für die [[A4 (Rakete)|V2-Rakete]], Detektoren für nicht explodierte Bomben und Umsetzern von Radar-Analog-Werten in akustische Signale für Jagdflugzeuge“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rojas&amp;quot;/&amp;gt;. 1941 wurde er am &amp;#039;&amp;#039;Institut für Schwingungsforschung&amp;#039;&amp;#039; der TH Berlin zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Das Röhrenrelais und seine Schaltungstechnik&amp;#039;&amp;#039; promoviert. 1942 war die Arbeit an der [[Zuse Z3|Z3]] abgeschlossen, das Versuchsmodell kann als der erste [[Computer]] der Welt bezeichnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreyer beschäftigte sich weiter mit [[Elektronenröhre]]n in digitalen Rechenanlagen. Eine entsprechende Versuchsanlage ging durch Kriegseinwirkungen verloren. Er schuf dadurch jedoch Grundlagen für spätere Generationen der elektronischen Rechentechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit konnte Schreyer weder an seinen Entwicklungen noch in der Fernmeldetechnik arbeiten. Eine Zeitlang managte er ein Kino der amerikanischen Besatzungsstreitkräfte in Erlangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Konrad Zuse, Der Computer: Mein Lebenswerk, Springer-Verlag 1984, S. 97&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1949 wanderte er nach Brasilien aus. Dort wurde er zum Leiter des Fernmeldelabors der brasilianischen Post und zum Professor der [[Instituto Militar de Engenharia|Technischen Hochschule des brasilianischen Heeres]] in Rio de Janeiro berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Schreyer: [http://zuse.zib.de/item/SaA3CrLHIXYWOBu7 „Die Entwicklung des Versuchsmodells einer elektronischen Rechenmaschine.“] (PDF; 973&amp;amp;nbsp;kB) Mosbach 1977, S.&amp;amp;nbsp;14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schreyer war maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des von 1958 bis 1960 gebauten ersten brasilianischen Computers &amp;#039;&amp;#039;Lourinha&amp;#039;&amp;#039;, auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Blondine&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrés Burbano: &amp;#039;&amp;#039;Different Engines: Media Technologies From Latin America&amp;#039;&amp;#039;, Taylor &amp;amp; Francis,  2023, ISBN 978-1-000-84075-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungs- und Entwicklungsbeteiligungen ==&lt;br /&gt;
* Beschleunigungsmesser für die [[A4 (Rakete)|V2]]&lt;br /&gt;
* Detektor für nicht explodierte Bomben&lt;br /&gt;
* Umsetzer für Radar-Analog-Werte in akustische Signale für Jagdflugzeuge&lt;br /&gt;
* Lourinha (d.&amp;amp;nbsp;h. Blondine), erster in Brasilien gebauter Computer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Röhrenrelais und seine Schaltungstechnik&amp;#039;&amp;#039;. Technische Hochschule Berlin, Dissertation 1941. ([http://zuse.zib.de/item/EY9Ei3eiNg5WLx44] (PDF; 573&amp;amp;nbsp;kB) ohne Abbildungen im „Konrad Zuse Internet Archiv“)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Praktische Funktechnik: Eine Einführung in die Grundlagen der Rundfunkschaltungen&amp;#039;&amp;#039;. C. F. Müller, Karlsruhe 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Envio Imediato Circuitos de Comutação.&amp;#039;&amp;#039; Oficina do I.M.E., Rio de Janeiro 1966, 202 S. (portugiesisch)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung des Versuchsmodells einer elektronischen Rechenmaschine.&amp;#039;&amp;#039; Mosbach 1977, Konrad Zuse Internet Archive, [http://web.archive.org/web/20051025163738/http://www.zib.de/zuse/Inhalt/Texte/Chrono/60er/Pdf/696scan.pdf Online-Datei] im Webarchiv, ([[PDF]]; 950 kB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Patente ==&lt;br /&gt;
* {{Patent|Land=DE|V-Nr=937170|Anmelder=Helmut Schreyer, Rio de Janeiro-Tijuca|Erfinder=Helmut Schreyer, Rio de Janeiro-Tijuca|Titel=Schaltungsanordnung eines elektrischen Kombinationsspeicherwerkes|A-Datum=1943-06-11|V-Datum=1955-12-29}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Interview mit Konrad Zuse.&amp;#039;&amp;#039; In: Siemens-Zeitschrift 1989, Nr. 3, {{ISSN|0302-251X}}, [http://www.nue.tu-berlin.de/menue/geschichte/zuse_ueber_schreyer/ Auszüge]&lt;br /&gt;
* [[Raúl Rojas]]: &amp;#039;&amp;#039;Helmut Schreyer: eine deutsche Karriere.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Telepolis]], 24. Januar 2010, [https://www.heise.de/tp/features/Helmut-Schreyer-eine-Deutsche-Karriere-3384053.html Online-Datei]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.nue.tu-berlin.de/menue/home/geschichte/historische_persoenlichkeiten/schreyer/ Lebenslauf von Helmut Schreyer], [[TU Berlin]]&lt;br /&gt;
* [http://www.horst-zuse.homepage.t-online.de/helmuth%20schreyer.html Fotos]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133799107}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rojas&amp;quot;&amp;gt;[[Raúl Rojas]]: [https://www.heise.de/tp/features/Helmut-Schreyer-eine-Deutsche-Karriere-3384053.html &amp;#039;&amp;#039;Helmut Schreyer: eine deutsche Karriere&amp;#039;&amp;#039;], [[Telepolis]], 24. Januar 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133799107|VIAF=8586903}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schreyer, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entwickler eines Computersystems]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Persönlichkeit der Elektrotechnik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erfinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informatiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerpionier]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rio de Janeiro)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Rio de Janeiro]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computeringenieur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schreyer, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schreyer, Helmut Theodor (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Erfinder, Mitarbeiter bei der Erfindung des ersten funktionstüchtigen Computers&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Juli 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Delitzsch|Selben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[São Paulo]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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