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	<title>Helmut Schoeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:26:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Schoeck&amp;diff=150388&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dmicha: doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert</title>
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		<updated>2024-01-13T08:05:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;doppelte Namens-, Werks- oder Zitatauszeichnungen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Schoeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1922]] in [[Graz]]; † [[2. Februar]] [[1993]]) war ein [[österreich]]isch-[[Deutschland|deutscher]] [[Soziologe]] und [[Publizist]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
In Graz geboren, kam Helmut Schoeck im Schulalter nach [[Baden-Württemberg]]. Dort machte er 1941 am Gymnasium in [[Ludwigsburg]] Abitur und studierte in [[Universität München|München]] und [[Universität Tübingen|Tübingen]] [[Medizin]], [[Philosophie]] und [[Psychologie]]. Mit der Studie &amp;#039;&amp;#039;[[Karl Mannheim]] als Wissenssoziologe&amp;#039;&amp;#039; promovierte er 1948 bei [[Eduard Spranger]] zum Dr. phil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünfzehn Jahre lang, von 1950 bis 1965, wirkte er als Hochschullehrer in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]]. So wurde er 1953 [[Lehrstuhl|Ordinarius]] für Philosophie in [[Fairmont (West Virginia)|Fairmont]], West Virginia, lehrte dann zwei Jahre an der [[Yale University|Yale-Universität]] und wechselte als Ordinarius für Soziologie an die [[Emory University]] in [[Atlanta]]. Während dieser Zeit brachte er sein Gastland auch dem deutschsprachigen Lesepublikum nahe, so mit dem Buch &amp;#039;&amp;#039;USA. Motive und Strukturen&amp;#039;&amp;#039; (1958). Daneben übertrug er 1951 unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Religionssoziologie&amp;#039;&amp;#039; auch [[Joachim Wach]]s &amp;#039;&amp;#039;Sociology of Religion&amp;#039;&amp;#039; ins Deutsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1965 kehrte er nach Deutschland zurück, um an der [[Johannes-Gutenberg-Universität]] in [[Mainz]] den Lehrstuhl für Soziologie zu übernehmen, den er bis 1990 innehatte. Mit dem auch international viel beachteten Buch &amp;#039;&amp;#039;Der [[Neid]]. Eine Theorie der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;, das zuerst 1966 im Verlag Karl Alber erschien, wurde Schoeck bekannt. Da das Buch in einer jargonfreien Sprache geschrieben ist, reichte die Wirkung weit über akademische Kreise hinaus. Der [[Bestseller]] wurde mehrfach neu aufgelegt und in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Ein weiteres Standardwerk wurde sein seit 1969 immer wieder erweitertes und ergänztes &amp;#039;&amp;#039;Soziologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schoeck war ein scharfer Kritiker des seit den [[1960er]]-Jahren aufkommenden [[Linke Politik|linken]] [[Zeitgeist]]es, den er mitsamt seinen Auswirkungen in zahlreichen Büchern, meist sehr [[Polemik|polemisch]], angriff. Vor allem politische Entwicklungen der [[Pädagogik]], des [[Medizin]]betriebes, des [[Antikapitalismus]] oder der [[Entwicklungshilfe]] waren Zielscheibe seiner Kritik, die er aus seiner [[Konservativismus|konservativ]]-[[Liberalismus|liberalen]] Weltsicht heraus entwickelte. „Schoeck ist ein geübter Provokateur, er weiß die rhetorischen Mittel zu handhaben“, bescheinigte ihm etwa [[Gertrud Höhler]] in einer Rezension seines Buches &amp;#039;&amp;#039;Schülermanipulation&amp;#039;&amp;#039; in der &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Zeitung/Christ und Welt|Deutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Kritiker warfen ihm vor, selbst nicht konstruktiv zu wirken, sondern vorwiegend auf Gesellschaftsentwürfe anderer zu reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schoeck, der 20 Jahre lang auch [[Kolumnist]] der &amp;#039;&amp;#039;[[Welt am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039; gewesen war, starb am 2. Februar 1993 an den Folgen einer [[Krebs (Medizin)|Krebserkrankung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Karl Mannheim als Wissenssoziologe&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nietzsches Philosophie des „Menschlich-Allzumenschlichen“. Kritische Darstellung der Aphorismen-Welt der mittleren Schaffenszeit als Versuch einer Neuorientierung des Gesamtbildes&amp;#039;&amp;#039;, 1948&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Soziologie. Geschichte ihrer Probleme&amp;#039;&amp;#039;. 1952. 2., wesentlich überarbeitete und erweiterte Auflage unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Soziologie und die Gesellschaften. Problemsicht und Problemlösung von Beginn bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. 1964. [[Orbis academicus]] Band I/3. Verlag Karl Alber, Freiburg / München&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;USA. Motive und Strukturen&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was heißt politisch unmöglich?&amp;#039;&amp;#039;, 1959&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Scientism and Values&amp;#039;&amp;#039;, 1960&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Relativism and the Study of Man&amp;#039;&amp;#039;, 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Financing Medical Care&amp;#039;&amp;#039;, 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Psychiatry and Responsibility&amp;#039;&amp;#039;, 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Neid. Eine Theorie der Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Karl Alber, Freiburg/München 1966, 2. Auflage 1968 (späterer Titel: &amp;#039;&amp;#039;Der Neid und die Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines soziologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Herder, Freiburg im Brsg. 1969, 2. Auflage 1970 (ab 1971: &amp;#039;&amp;#039;Soziologisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ist Leistung unanständig?&amp;#039;&amp;#039;, 1971 (mehrmals erweitert)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorsicht Schreibtischtäter. Politik und Presse in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;, 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungshilfe. Politische Humanität&amp;#039;&amp;#039;, 1972&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Lust am schlechten Gewissen&amp;#039;&amp;#039;, 1973&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Geschäft mit dem Pessimismus&amp;#039;&amp;#039;, 1975&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schülermanipulation&amp;#039;&amp;#039;, 1976&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Recht auf Ungleichheit&amp;#039;&amp;#039;, 1979&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Arzt zwischen Politik und Patient&amp;#039;&amp;#039;, 1983&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die zwölf Irrtümer unseres Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, 1985&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kinderverstörung. Die mißbrauchte Kindheit - Umschulung auf eine andere Republik&amp;#039;&amp;#039;, 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|355|356|Schoeck, Helmut Max|[[Dirk Kaesler]]|116853042}}&lt;br /&gt;
* Karsten Dahlmanns: Vom besonderen Unglück tüchtigerer Minderheiten. Eine Reaktualisierung des Werks von Helmut Schoeck. Leipziger Universitätsverlag, Leipzig 2023, ISBN 978-3-96023-520-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116853042}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116853042|LCCN=n/50/5040|VIAF=2536432}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schoeck, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Johannes Gutenberg-Universität Mainz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Yale University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Emory University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Mont Pèlerin Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1922]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schoeck, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Soziologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1922&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]], [[Österreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Februar 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dmicha</name></author>
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