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	<title>Helmut Schläger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T10:16:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Schl%C3%A4ger&amp;diff=1703440&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hejkal: +Kat.</title>
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		<updated>2026-01-07T20:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Kat.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Schläger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. März]] [[1924]] in [[Chvalšiny|Kalsching]], [[Tschechoslowakei]]; † [[9. Juli]] [[1969]] vor [[Lipari]]) war ein deutscher [[Bauforschung|Bauforscher]] und Pionier der [[Unterwasserarchäologie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helmut Schläger war Sohn eines Lehrers. Er studierte [[Architektur]]  an der [[Technische Universität München|Technischen Hochschule München]], wo [[Friedrich Krauss (Bauforscher)|Friedrich Krauss]] sein wichtigster Lehrer wurde. Von Krauss wurde Schläger früh zum Assistenten gemacht und auch schnell in Lehrveranstaltungen eingesetzt. Die Promotion erfolgte 1957 mit einer Arbeit zum Thema &amp;#039;&amp;#039;Das Westtor von Paestum (Porta Marina)&amp;#039;&amp;#039;. Als Anerkennung für diese Arbeit erhielt er das [[Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts]]. Während dieser Zeit nahm er an der gerade initialisierten Grabung der Abteilung Rom des Deutschen Archäologischen Instituts in [[Roselle (Toskana)|Rusellae]] teil. An diese Zeit schlossen sich mehrere [[Werkvertrag (Deutschland)|Werkverträge]] mit dem Deutschen Archäologischen Institut an, die ihn an Ausgrabungen der Organisation teilnehmen ließen, darunter in [[Pergamon]], auf [[Samos]] und insbesondere als Mitarbeiter [[Rudolf Naumann]]s bei der Grabung in [[Tacht-e Suleiman]]. Zudem nahm er am sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Alexanderzug&amp;#039;&amp;#039; [[Erich Boehringer]]s teil, während dessen innerhalb der zweiten Jahreshälfte 1960 versucht wurde, Stadtgründungen [[Alexander der Große|Alexanders des Großen]] aufzuspüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1961 endete für Schläger die Zeit des unbeständigen Lebens, er wurde Referent für Baugeschichte an der [[Deutsches Archäologisches Institut Kairo|Abteilung Kairo]] des Deutschen Archäologischen Instituts. Besonders zu nennen ist hier die von ihm begonnene Grabung in der [[Abu Mena|Menas-Stadt]]. 1963 wurde er zum Zweiten Direktor der [[Deutsches Archäologisches Institut Rom|Abteilung Rom]] berufen. Bald begann er auch für italienische Wissenschaftler als Bauforscher zu arbeiten. So nahm er für [[Paola Zancani Montuoro]] Teile des Heiligtums an der [[Sele (Kampanien)|Sele]]-Mündung auf und grub für [[Dinu Adamesteanu]] in [[S. Maria d’Anglona]] und nahm für ihn Bauten in [[Metapont]] auf. [[Vincenzo Tusa]] beauftragte Schläger mit der Rekonstruktion der [[Agora]] von [[Selinunt]] und der Untersuchung des Tempels von [[Segesta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schläger machte sich insbesondere um die Erforschung der antiken griechischen Architektur in Italien verdient. So konnte er bei seinen Forschungen zur Stadtmauer von [[Paestum]] einen Wallgraben und zudem eine vorgeschichtliche Siedlung nachweisen. In S. Maria d’Anglona konnte er nachweisen, dass [[Pandosia (Lukanien)|Pandosia]] nicht am vermuteten Ort lag, wo er aber ein Heiligtum am Fuße des Berges fand. Ganz besonders ist Schlägers Name heute jedoch mit der Unterwasserarchäologie verbunden; er gilt als der eigentliche Begründer der wissenschaftlichen deutschen Unterwasserarchäologie. Er widmete sich insbesondere der Erforschung von Häfen. Hier untersuchte er beispielsweise die Häfen von [[Cumae|Kyme]], [[Anthedon (Palästina)|Anthedon]], [[Side (Pamphylien)|Side]] und [[Phaselis]]. Er fand gemeinsam mit seinem Assistenten Udo Graf 1969 beim letzten geplanten Tauchgang einer Untersuchung vor der Insel Lipari den Tod. Sein früher Tod verhinderte, dass er seine Forschungen in monografischer Form vorlegen konnte, doch hat er eine nennenswerte Anzahl von Aufsätzen für Fachzeitschriften verfasst. [[Jörg Schäfer]] gab Schlägers Studien 1981 in gesammelter Form heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phaselis. Beiträge zur Topographie und Geschichte der Stadt und ihrer Häfen&amp;#039;&amp;#039;, Wasmuth, Tübingen 1981 (= &amp;#039;&amp;#039;[[Istanbuler Mitteilungen]]&amp;#039;&amp;#039;. Beiheft 24) ISBN 3-8030-1723-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Kraus (Archäologe)|Theodor Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;Helmut Schläger 1924–1969&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Reinhard Lullies]], Wolfgang Schiering (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;[[Archäologenbildnisse]]. Porträts und Kurzbiographien von Klassischen Archäologen deutscher Sprache.&amp;#039;&amp;#039; von Zabern, Mainz 1988, ISBN 3-8053-0971-6, S. 287–288.&lt;br /&gt;
* Marcus Prell: &amp;#039;&amp;#039;Zum Tode von Helmut Schläger und Udo Graf vor 30 Jahren&amp;#039;&amp;#039;, In: &amp;#039;&amp;#039;Nachrichtenblatt Arbeitskreis Unterwasserarchäologie&amp;#039;&amp;#039; 6, 1999, S. 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036335860|LCCN=n/82/107163|VIAF=39837437}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schlager, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterwasserarchäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tschechoslowake]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schläger, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bauforscher und Pionier der Unterwasserarchäologie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. März 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chvalšiny|Kalsching]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lipari]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hejkal</name></author>
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