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	<title>Helmut Scheunchen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T03:38:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Scheunchen&amp;diff=2186753&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mehlauge: HC: Ergänze Kategorie:Person (Stuttgart)</title>
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		<updated>2022-03-22T19:29:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Person_(Stuttgart)&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Stuttgart)&quot;&gt;Kategorie:Person (Stuttgart)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Harry Scheunchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. November]] [[1945]] in [[Esslingen am Neckar]]) ist ein deutscher [[Cellist]] und [[Musikwissenschaftler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Seine Familie stammte väterlicherseits aus Hermsdorf bei [[Żagań|Sagan]] im [[Landkreis Sprottau]] ([[Niederschlesien]]). Nach seiner Schulzeit in Esslingen studierte Scheunchen an der [[Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart]] und der [[Hochschule für Musik und Theater München]] im Hauptfach [[Violoncello]], außerdem [[Tonsatz]], [[Historische Musikwissenschaft|Musikgeschichte]] und [[Neue Musik]]. 1972 wurde er als Cellist Mitglied bei der [[Stuttgarter Philharmoniker]]n und gastierte in allen großen Konzertsälen Deutschlands und Europas, aber auch in Japan ([[Tokio]], [[Suntory Hall]]), USA ([[New York City]], [[Carnegie Hall]]) und Südamerika ([[Buenos Aires]], [[Teatro Colón]]). 1983 wurde er zum [[Kammermusiker]] ernannt. Er wurde u.&amp;amp;nbsp;a. Mitglied der [[Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg]] und der Gesellschaft für deutschbaltische Kultur an der [[Universität Tartu]] sowie [[Kuratorium]]smitglied der „Stiftung Kulturwerk Schlesien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scheunchen organisierte eine Vielzahl von Aufführungen, darunter viele mit Werken [[Schlesien|schlesischer]] Komponisten oder solcher, die lange dort gewirkt hatten. Im Jahr 1986 gründete er, der stets auch musikwissenschaftlich arbeitete, ein Kammermusik-Ensemble, um die Forschungsergebnisse im Konzertsaal umzusetzen. Ab 1987 nannte man sich „Malinconia-Ensemble Stuttgart“. Mitglieder sind der Pianist &amp;#039;&amp;#039;Günter Schmidt&amp;#039;&amp;#039; von der [[Hochschule für Musik Würzburg]], der Tenorsolist Dr. &amp;#039;&amp;#039;Helmut Holzapfel&amp;#039;&amp;#039; vom [[Staatstheater Stuttgart|Württembergischen Staatstheater Stuttgart]] und Instrumentalsolisten der Stuttgarter Philharmoniker, darunter der Geiger &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Hartauer&amp;#039;&amp;#039;. Das [[Repertoire]] des Ensembles reicht von frühen Klavierwerken und Liedern über die klassischen [[Kammermusik]]formationen bis zu groß- und gemischtbesetzten Kammermusikwerken in einer Spannweite vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart. 150 Komponisten konnten bislang vorgestellt werden. Die Konzerte fanden im In- und Ausland statt, wobei die – stets auch gedruckte – „Programmreihe Malinconia – Synthese der Forschung“ besondere Bedeutung erlangte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Musikwissenschaftler beschäftigte sich Scheunchen häufig mit ostdeutscher Musik unter dem besonderen Aspekt der [[Deutsch-Balten|deutsch-baltischen]] Musik. Er wirkte am großen Musiklexikon mit, das vom „Institut für Ostdeutsche Musik“ in [[Bergisch Gladbach]] herausgegeben wurde. Sein Hauptwerk ist das &amp;#039;&amp;#039;Lexikon deutschbaltischer Musik&amp;#039;&amp;#039; der „[[Georg Dehio]]-Gesellschaft“ mit 735 Hauptartikeln, mit mehreren tausend Musikwerken der Deutschbalten und, vermittelt von baltischen Musikwissenschaftlern, zahlreichen Werken [[Estland|estnischer]] und [[Lettland|lettischer]] Komponisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trug in Erinnerung an seinen gleichnamigen Vater die &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Studiensammlung Helmut Scheunchen&amp;#039;&amp;#039; zusammen, ähnlich der [[Kunstforum Ostdeutsche Galerie|Ostdeutschen Galerie]] in [[Regensburg]], allerdings ohne den südostdeutschen und [[Mitteldeutschland#Wandel durch die deutsche Teilung|mitteldeutschen]] Raum. Schwerpunkte darin sind das 19. Jahrhundert, ostdeutsche Landschaften und [[abstrakte Malerei]] zwischen 1945 und 1950. Daraus erfolgten bereits Leihgaben für etliche Ausstellungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er ist Redakteur der „Stuttgarter Philharmonischen Blätter“. Von 2005 bis 2009 war Scheunchen Zweiter Vorsitzender des „Vereins der Freunde und Förderer der Stiftung Kulturwerk Schlesien“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
*Herausgeber einiger Notendrucke&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Lexikon deutschbaltischer Musik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe der Georg-Dehio-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Verlag von Hirschheydt, Wedemark-Elze 2002, ISBN 3-7777-0730-9.&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Deutschbaltische Musikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Institut für Ostdeutsche Musik&lt;br /&gt;
*Herausgeber der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Kleine Monographien zur deutschbaltischen Musikgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Die Musikgeschichte der Deutschen in den baltischen Landen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Musikgeschichte Pommerns, Westpreussens, Ostpreussens und der baltischen Lande.&amp;#039;&amp;#039; Laumann-Verlag, Dülmen 1989, ISBN 3-87466-120-2.&lt;br /&gt;
*Mehrere Aufsätze in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Gedenktage&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*Mehrere Aufsätze in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
*[[Ernst-Moritz-Arndt-Plakette]] (2001)&lt;br /&gt;
*Wissenschaftspreis der Georg-Dehio-Stiftung&lt;br /&gt;
*[[Johann-Wenzel-Stamitz-Preis]] der [[Künstlergilde Esslingen]] (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kurzbiografie zum 65. Geburtstag, in: &amp;#039;&amp;#039;Schlesischer Kulturspiegel.&amp;#039;&amp;#039; Heft 45, Stiftung Kulturwerk Schlesien, Würzburg 2010, {{ISSN|1437-5095}}, S. 82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124502040}}&lt;br /&gt;
*[http://stabikat.sbb.spk-berlin.de:8080/DB=1/LNG=DU/SID=79e616d6-5/CMD?ACT=SRCHA&amp;amp;IKT=1016&amp;amp;SRT=YOP&amp;amp;TRM=Scheunchen%2C+Helmut Literaturliste im Online-Katalog] der [[Staatsbibliothek zu Berlin]]&lt;br /&gt;
*[http://www.google.de/search?hl=de&amp;amp;sa=G&amp;amp;tbo=1&amp;amp;tbs=bks:1&amp;amp;q=inauthor:%22Helmut+Scheunchen%22&amp;amp;ei=8c0sTYGWEoXsOfKIibIK&amp;amp;ved=0CCoQ9Ag Werksliste] bei [[Google Bücher]]&lt;br /&gt;
*[http://www.mitteleuropa.de/kk1193.htm Kurzbiografie in: &amp;#039;&amp;#039;Lexikalischer Musiker. Helmut Scheunchen erhält den  traditionsreichen Johann-Wenzel-Stamitz-Preis der Künstlergilde in Esslingen&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.stuttgart.de/item/show/305802/1/dept/116937? Website des &amp;#039;&amp;#039;Malinconia-Ensemble Stuttgart&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124502040|LCCN=n91080709|VIAF=77249817}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Scheunchen, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kammermusiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Cellist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikhistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Scheunchen, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Scheunchen, Helmut Harry (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Cellist und Musikwissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. November 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Esslingen am Neckar]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mehlauge</name></author>
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