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	<title>Helmut Schapper - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T12:09:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Schapper&amp;diff=1147330&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;History&amp;more: /* Leben und Wirken */ Link auch zu Karl August Schapper und Gottfried Schapper</title>
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		<updated>2024-01-05T15:55:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken: &lt;/span&gt; Link auch zu Karl August Schapper und Gottfried Schapper&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Leonhard Schapper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. August]] [[1891]] in [[Möringen|Groß Möringen]] bei [[Stendal]]; † [[20. April]] [[1976]] in [[Bismark (Altmark)|Döllnitz]]) war ein [[Evangelische Kirche|evangelischer]] Theologe und als [[Propst]] leitender Geistlicher der [[Altmark]] in der [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Helmut Schapper wurde als Sohn des Pfarrers Karl Schapper und dessen zweiten Ehefrau Anna Zitzke und somit Enkel des Theologen [[Karl August Schapper]] geboren. Nach dem Schulbesuch in [[Stendal]] nahm er 1909 das Theologiestudium an der [[Universität Tübingen]] auf und wurde am 3. Oktober 1920 zum Pfarrer in der [[Kirchenprovinz]] Sachsen der [[Kirche der Altpreußischen Union]] [[Ordination|ordiniert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schapper übernahm im gleichen Jahr die Landpfarrstelle in [[Möringen|Groß Möringen]], in der sein dann erblindeter Vater 42 Jahre amtierte. Nach 1934 setzte sich Schapper vehement gegen die Ideologisierung der Kirche seitens der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] zur Wehr. In seinem Pfarrhaus trafen sich die der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]] zugehörenden Geistlichen der Propstei Altmark, in der Schapper dann führend tätig wurde. Häufig wurde er von der [[Gestapo]] wegen seines Widerstandes gegen den [[Nationalsozialismus]] inhaftiert, doch mangels griffiger Beweise wurde er nach kurzer Zeit immer wieder freigelassen. Oft hatte er seine Haftzeiten in dem unmittelbar neben dem Dom in Stendal gelegenen Gefängnis zuzubringen, in dessen Zelle er sonntags die Domgottesdienste mithören konnte und an denen er sich – der Domorganist öffnete dazu die Fenster und stellte die Orgelregistrierung lauter – durch beschwingtes Mitsingen der Choräle beteiligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiär belastet und auch deswegen im Visier der Gestapo war Schapper durch den Prozess gegen seinen Bruder [[Karl Schapper (Widerstandskämpfer)|Karl Schapper]] im Jahre 1940 vor dem [[Volksgerichtshof]]. Dieser wurde wegen Hochverrats zum Tode verurteilt und am 1. Februar 1941 in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Ein Gnadenersuchen Helmut Schappers hatte keinen Erfolg. Ein anderer Bruder war [[Gottfried Schapper]], führender Beamter beim sogenannten [[Forschungsamt|Forschungsamtes des Reichsluftfahrtministeriums]], eines Nachrichtendienstes, und von 1943 bis 1945 dessen Leiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Schapper wurde nach Ende des Krieges und innerhalb der Neuorganisation der nun selbständigen [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen]] im Jahre 1946 zum leitenden Geistlichen der Propstei Altmark berufen. Der Sitz der Propstei war in [[Stendal]], doch blieb Schapper in seinem Möringer Pfarrhaus und amtierte dort auch weiterhin als Ortspfarrer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1952 die [[SED]] für die [[DDR]] mit einer rigorosen Strategie das Startsignal für den konsequenten „Aufbau des Sozialismus“ gab, blies man schonungslos auch zum Kampf gegen die Kirche: den Studentengemeinden wurde unterstellt, dass sie westlich gesteuert seien, und die [[Junge Gemeinde (evangelisch)|Junge Gemeinde]] – die Jugendorganisation der Kirche – diffamierte man als „verlängerten Arm der Terrororganisation BDJ“. Helmut Schapper setzte sich dem DDR-Kirchenkampf zur Wehr. Im Jahre 1953 wurde er – ebenso wie der Studentenpfarrer [[Johannes Hamel]] in [[Halle (Saale)]] – in Untersuchungshaft genommen. Der [[Aufstand des 17. Juni|„neue Kurs“]] von [[Otto Grotewohl]] (er lud für den 10. Juni 1953 die evangelischen Bischöfe in der DDR zu einem Gespräch ein) verkündete dann die Aufhebung aller die Kirche belastenden Maßnahmen, die dann auch die Freilassung Schappers zur Folge hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1954 beendete Helmut Schapper seine Amtszeit als Propst der Altmark und übergab das Amt an [[Karl Schaper (Theologe)|Karl Schaper]]. Im Jahre 1963 wurde er als Pfarrer emeritiert, doch er wollte noch nicht in den Ruhestand verabschiedet werden: er wechselte in das Pfarrhaus der Gemeinde [[Bismark (Altmark)|Döllnitz]], wo er bis zu seinem Tode die Pfarramtsgeschäfte wahrnahm. In Groß Möringen trat sein Sohn Gerhard Schapper seine Nachfolge an und blieb dort bis 1984, so dass in jenem Altmarkdorf drei Schapper-Generationen insgesamt 105 Jahre als Pfarrer tätig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Schapper war in erster Ehe mit Bertha Gräfin von Keller, in zweiter Ehe mit Sophie Heise verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Uwe Czubatynski, &amp;#039;&amp;#039;Evangelisches Pfarrerbuch für die Altmark&amp;#039;&amp;#039; (= Beiträge zur Regional- und Landeskultur Sachsen-Anhalts, Heft 18), Halle, 2000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schapper, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schapper, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schapper, Helmut Leonhard&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. August 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Möringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. April 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bismark (Altmark)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;History&amp;more</name></author>
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