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	<title>Helmut Roloff - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Roloff&amp;diff=886193&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-10-28T07:45:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:CIC RO H Roloff detail.jpg|mini|Helmut Roloff]]&lt;br /&gt;
[[Datei:CIC RO H Roloff.jpg|mini|hochkant|US-CIC-Akte über Helmut Roloff]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Roloff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Oktober]] [[1912]] in [[Gießen]]; † [[29. September]] [[2001]]&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Todesanzeigen in der Berliner Morgenpost und Der Tagesspiegel vom 14. Oktober 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Pianist]] und [[Hochschullehrer]]. Er wirkte zwischen 1970 und 1978 als Leitender Direktor an der Hochschule für Musik (HfM) Berlin (seit 1975 [[Universität der Künste Berlin]], Fakultät 3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater war der Zeithistoriker [[Gustav Roloff]]. Helmut machte sein Abitur am [[Landgraf-Ludwigs-Gymnasium]] in [[Gießen]]. Danach studierte er [[Rechtswissenschaft|Jura]] in [[Leipzig]] und Gießen und bekam 1935 eine Stelle als [[Gerichtsreferendar]] in [[Butzbach]]. Allerdings beschloss er dann, sein Hobby zum Beruf zu machen und nahm ein Studium an der [[Universität der Künste Berlin|Hochschule für Musik Berlin]] (HfM) bei [[Richard Rössler (Musiker)|Richard Rössler]] als [[Pianist|Konzertpianist]] auf. Er nahm 1938 Privatunterricht bei dem Pianisten [[Wladimir Horbowski]] in Berlin. Nach seinem Musikstudium wurde Roloff Dozent am [[Klindworth-Scharwenka-Konservatorium]].&amp;lt;ref&amp;gt;Richard Schroetter: [https://www.tagesspiegel.de/kultur/ich-habe-den-musiktrottel-gespielt-6986389.html  Kultur: „Ich habe den Musiktrottel gespielt“.] In: Tagesspiegel vom 9. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch seine Freunde [[John Graudenz]] und [[Helmut Himpel]] kam es zur Zusammenarbeit mit der Widerstandsgruppe [[Rote Kapelle]]. Von Himpel erhielt Roloff einen Koffer mit Kurzwellensender, den er in der elterlichen Wohnung in Berlin hinter einem Piano versteckte. Am 17. September 1942 fand in der Wohnung eine Hausdurchsuchung statt und die [[Gestapo]] fand den Koffer. Obwohl Roloff eindeutig erklären konnte, er habe den Inhalt des Koffers für ein Musikinstrument gehalten, wurde er verhaftet. Zum Verhör brachten ihn die Gestapo-Leute in ihre Zentrale in der [[Prinz-Albrecht-Straße]], wo er zwei Wochen mit auf dem Rücken gebundenen Händen im Keller verblieb. Bei seinen Vernehmungen blieb er dabei, nicht gewusst zu haben, was sich in dem Koffer befand und die Gestapo konnte ihm eine Mitwisserschaft, seine Beteiligung an Zettelklebeaktionen sowie seine aktive Zugehörigkeit zu der Roten Kapelle nicht nachweisen. Er wurde in das Militärgefängnis nach Spandau verlegt und am 26. Januar 1943 überraschend aus der Haft entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945, nach dem Ende des Krieges, erhielt Roloff eine Berufung an die wiedergegründete HfM, wo er 1950 zum Professor und 1953 zum ordentlichen Professor ernannt wurde. Ab 1969 war er zunächst stellvertretender und von 1970 bis 1975 leitender Direktor der HfM.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.udk-berlin.de/person/helmut-roloff/ Personenprofil Roloff.] Universität der Künste Berlin. Abruf am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. April 1978 wurde er emeritiert. Er ist Ehrensenator der Universität der Künste Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Deutsche Grammophon]] spielte Roloff eine Reihe von [[Schallplatte]]n ein. Er war zeitlebens als Konzertpianist und Klavierlehrer tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn [[Stefan Roloff]] begann 1999 mit einer intensiven Auseinandersetzung mit der Widerstandsgeschichte des Vaters. Sein Sohn [[Johannes Roloff]] ist ebenfalls Pianist, sein Sohn [[Ulrich Roloff (Musiker)|Ulrich Roloff]] Flötist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte ==&lt;br /&gt;
&amp;quot;Zur Einführung&amp;quot;, in: &amp;#039;&amp;#039;Pianisten in Berlin. Klavierspiel und Klavierausbildung seit dem 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Wolfgang Rathert]] und [[Dietmar Schenk]], [[Universität der Künste Berlin|Hochschule der Künste Berlin]], Berlin 1999, S. 9–10 (ISBN 3-89462-068-4).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christine Fischer-Defoy]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst Macht Politik. Die Nazifizierung der Kunst- und Musikhochschulen in Berlin.&amp;#039;&amp;#039; (S. 298), Hochschule der Künste Berlin, Presse und Informationsstelle, Berlin 1996 (Lizenz des Elefanten-Press-Verlags), ISBN 3-89462-048-X.&lt;br /&gt;
* Gert Rosiejka: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle, „Landesverrat“ als antifaschistischer Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; ergebnisse-Verlag, Hamburg 1986, ISBN 3-925622-16-0.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Roloff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle. Die Widerstandsgruppe im Dritten Reich und die Geschichte Helmut Roloffs.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-548-36669-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/9/0,1872,7152521,00.html?dr=1 | wayback=20090611003021 | text=zdf.de zum letzten Interview mit Helmut Roloff}}&lt;br /&gt;
* [https://www.opencaching.de/viewcache.php?wp=OC083F Geburtsort]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124812708|LCCN=n/86/99423|VIAF=115441445}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Roloff, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassischer Pianist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität der Künste Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität der Künste Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Roloff, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Musiker, Pianist, Widerstandskämpfer der Roten Kapelle&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Oktober 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gießen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. September 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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