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	<title>Helmut Rüdiger - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:50:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_R%C3%BCdiger&amp;diff=1577453&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: Änderungen von Hardenacke (Diskussion) auf die letzte Version von InternetArchiveBot zurückgesetzt</title>
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		<updated>2025-06-23T17:47:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Hardenacke&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/Hardenacke&quot;&gt;Hardenacke&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Hardenacke&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:Hardenacke (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Rüdiger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1903]] in [[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]]; † [[9. Juni]] [[1966]] in [[Madrid]]) war ein deutscher [[Autor]] und Vertreter des [[Anarchosyndikalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rüdiger stammte aus einem liberalen Elternhaus. Als Jugendlicher schloss er sich der [[Wandervogelbewegung]] an und wurde 1922 Mitglied der [[Syndikalistisch-Anarchistische Jugend Deutschlands|Syndikalistisch-Anarchistischen Jugend Deutschlands]] sowie der [[Freie Arbeiter-Union Deutschlands|Freien Arbeiter-Union Deutschlands]] (FAUD). Rüdiger studierte Germanistik und Kunstgeschichte. Zusammen mit [[Gerhard Wartenberg]] und Ferdinand Götze gründete er an der [[Universität Leipzig]] einen Diskussionskreis, bestehend aus Jungarbeitern und Jungakademikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als überzeugter Gegner des Totalitarismus prägten  ihn seine Erfahrungen in Spanien. Er beschäftigte sich eingehend mit den Werken von [[Gustav Landauer]], was ihn in seiner anarchistisch-syndikalistischen Theorie und Praxis bestärkte, ebenso sein Interesse an der Arbeiterbewegung. 1925, während seines Studiums in München, begann er als Autor bei den Zeitschriften „[[Junge Anarchisten]]“ und „&amp;#039;&amp;#039;Der Syndikalist&amp;#039;&amp;#039;“ zu schreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.iisg.nl/archives/en/files/r/10767874.php Kurzbiografie] mit Hinweisen zu archivierten Briefen u.&amp;amp;nbsp;a. mit Willi Paul sowie Dokumente von und über Helmut Rüdiger im Internationalen Institut für Sozialgeschichte (IISG). Abgerufen am 15. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Jahre später gab Rüdiger sein Studium auf da ihn seine Familie wegen seiner politischen Anschauungen finanziell nicht mehr unterstützte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://fau-duesseldorf.org/archiv/menschen/helmut-rudiger-geb-1903-gest-juni-1966 |wayback=20081122160105 |text=Autor: Rudolf Mühland in: „Freie Arbeiter Union Düsseldorf“ |archiv-bot=2025-06-23 01:02:43 InternetArchiveBot }} vom 3. März 2007. Biografie über H. Rüdiger. Abgerufen am 16. Februar 2009&amp;lt;/ref&amp;gt;. In Berlin übernahm er später die redaktionelle Leitung von &amp;#039;&amp;#039;[[Der Syndikalist]]&amp;#039;&amp;#039;, bei der auch [[Augustin Souchy]], Max Winkler, [[Gerhard Wartenberg]] und [[Fritz Köster (Anarchist)|Fritz Köster]] tätig waren, und von &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale (Zeitschrift)|Die Internationale]]&amp;#039;&amp;#039; (2. Folge). Während seiner Zeit in Berlin lernte er unter anderem [[Erich Mühsam]], [[Artur Streiter]] und [[Rudolf Rocker]] kennen. 1931 war Rüdiger Redakteur der Zeitschrift [[Besinnung und Aufbruch]], später übernahm [[Werner Henneberger]] diese Funktion, von der [[Gilde freiheitlicher Bücherfreunde]]. Für diese Buchgemeinschaft hielt er auch Vorträge, &amp;#039;&amp;#039;Der Krieg und die Literatur&amp;#039;&amp;#039; sowie über die Kunst von [[Frans Masereel]]. Er korrespondierte ebenso mit dem Anarchosyndikalisten [[Willi Paul]]&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu die &amp;#039;&amp;#039;Kurzbiografie&amp;#039;&amp;#039; im IISG&amp;lt;/ref&amp;gt;. Aufgrund interner Konflikte in der FAUD und angesichts des aufkommenden [[Nationalsozialismus]] in Deutschland ging Rüdiger 1932 nach Spanien. Dort wurde er zuständiger Sekretär der anarchistischen [[Internationale ArbeiterInnen-Assoziation|Internationalen ArbeiterInnen-Assoziation]] und schrieb für die anarchistische Exilpresse. Als politisch Verfolgter leitete er für die spanischen Syndikalisten den ausländischen Informationsdienst. Sechs Jahre später emigrierte er nach Schweden; seine Motivation war die Zerschlagung der [[Confederación Nacional del Trabajo]] (CNT) durch den Stalinismus in Spanien. Zusammen mit Heinrich Bergmann, Rudolf Rocker und Fritz Linow war Rüdiger nach 1945 beteiligt bei der [[Föderation freiheitlicher Sozialisten]]; dort erschien zwischen 1949 und 1953 die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die freie Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. Als Autor war Rüdiger Anfang der 1960er Jahre tätig bei der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Ziel&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit [[Albert de Jong]], [[Arthur Lehning]] und Augustin Souchy redigierte er den Pressedienst der &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Antimilitaristischen Kommission&amp;#039;&amp;#039; (IAK).&lt;br /&gt;
Helmut Rüdiger schrieb unter dem Pseudonym „D. Rodriguez“&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ur.dadaweb.de/dada-l/L0001373.shtml Kurzinformation]. In der [[Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus]]. Bearbeitungsstand: 29. April 1998. Abgerufen am 11. August 2012&amp;lt;/ref&amp;gt; 1966 starb er an den Folgen eines Herzinfarktes in Spanien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sozialismus und Parlamentarismus&amp;#039;&amp;#039;. AHDE-Verlag, Berlin 1979. ISBN 3-8136-0013-0&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Föderalismus]]. Ein Beitrag zur Geschichte der Freiheit&amp;#039;&amp;#039;. AHDE-Verlag, Berlin 1979. ISBN 3-8136-0001-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die spanische Revolution II. Was sind die CNT und FAI?&amp;#039;&amp;#039;  (Im Anhang die Prinzipienerklärung der I.A.A.), anarchistische texte Nr. 27, Libertad Verlag, Berlin 1982.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rudolf Rocker und die jüdische Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;. Erschienen in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die freie Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;, 1951, 2. Jahrgang, Nr. 22. [http://www.syndikalismusforschung.de/hrudrocker.htm]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Sozialismus wird frei sein&amp;#039;&amp;#039;, Oppo-Verlag, Berlin 1991. ISBN 3-926880-02-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*  FAU-Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die CNT als Vortrupp des internationalen Anarcho-Syndikalismus. Die Spanische Revolution 1936 – Nachbetrachtungen und Biographien&amp;#039;&amp;#039; (mit vielen Beiträgen von Helmut Rüdiger u.&amp;amp;nbsp;a. über George Orwell und Carlo Rosselli), Lich/Hessen 2006, ISBN 3-936049-69-6 (ab 2007: ISBN 978-3-936049-69-5)&lt;br /&gt;
* Helge Döhring: &amp;#039;&amp;#039;Damit in Bayern Frühling werde! Die syndikalistische Arbeiterbewegung in Südbayern von 1914 bis 1933&amp;#039;&amp;#039;. Verlag [[Edition AV]], Lich/Hessen. ISBN 978-3-936049-84-8. Beschreibt u.&amp;amp;nbsp;a. die Jahre H. Rüdigers in München und enthält ein Kurzporträt.&lt;br /&gt;
* Hartmut Rübner, &amp;#039;&amp;#039;Freiheit und Brot. Die Freie Arbeiter-Union Deutschlands. Eine Studie zur Geschichte des Anarchosyndikalismus&amp;#039;&amp;#039;. [[Libertad Verlag]], Potsdam 1994. ISBN 3-922226-21-3 (Zu H. Rüdiger s. S. 84f., 147f., 154, 179f., 206, 213, 218, 249, 251, 262, 269, 271, 280, 286f., 291f.).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rüdiger, Helmut.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 625.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{GDW|helmut-ruediger}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132718138|LCCN=n/80/86307|VIAF=77483056}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudiger, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAUD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Anarchismus (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Internationale ArbeiterInnen-Assoziation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüdiger, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=D. Rodriguez (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Autor und Anarchosyndikalist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankenberg/Sa.|Frankenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Juni 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Madrid]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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