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	<title>Helmut Plath - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:40:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Plath&amp;diff=1108598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Snirtje: eigenes Foto eingfügt</title>
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		<updated>2025-10-19T07:18:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;eigenes Foto eingfügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helmut Plath 1986.jpg|mini|Helmut Plath 1986]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Plath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. April]] [[1911]] in [[Halle (Saale)|Halle an der Saale]]; † [[26. Juni]] [[1990]] in [[Hannover]]) war ein deutscher Museumsdirektor und [[Archäologe]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;&amp;gt;[[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;Plath, Helmut.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dirk Böttcher]], Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, [[Hugo Thielen]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversches Biographisches Lexikon]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 286f.&amp;lt;/ref&amp;gt; der durch eine neue Methodik und neue Denkansätze als einer der Pioniere der [[Mittelalterarchäologie]] der [[Nachkriegszeit in Deutschland]] gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werdegang ==&lt;br /&gt;
Helmut Plath war das Kind eines Oberlehrers und verbrachte seine Kindheit in [[Wunstorf]] sowie Hannover. Nach dem Besuch der [[Humboldtschule Hannover]] studierte er an der [[Georg-August-Universität Göttingen]] [[Geschichte]], [[Literaturwissenschaft]] und [[Philosophie]]. Er wurde Mitglied der [[Jenaische Burschenschaft Germania|Jenaischen Burschenschaft Germania]]. Er wechselte an die [[Universität Wien]] und die [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]]. Mit einer Doktorarbeit über [[Ernst Moritz Arndt]] wurde er 1936 zum [[Dr. phil.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Moritz Arndt und sein Bild vom deutschen Menschen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt; Als [[Volontär]] ging er zu [[Wilhelm Peßler]], Direktor des [[Historisches Museum am Hohen Ufer|Vaterländischen Museums Hannover]], seinerzeit eines der bedeutendsten Forschungsstätten zur [[Volkskunde]] in Deutschland. Er wirkte mit an der Umstrukturierung und Neuaufstellung der Volkskundlichen Schausammlung und schrieb erste Veröffentlichungen zu volkskundlichen Themen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er in der [[Wehrmacht]] am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teilgenommen hatte, wurde Helmut Plath 1946 [[kommissar]]ischer Leiter und 1952 Direktor des 1950 gegründeten Niedersächsischen Heimatmuseums. Er beaufsichtigte die Rückführung der ausgelagerten Bestände in die provisorische Museumsruine an der &amp;#039;&amp;#039;Prinzenstraße&amp;#039;&amp;#039;. In länger laufenden Sonderausstellungen präsentierte er die Sammlungen und schrieb Erläuterungen dazu in Begleitheften und Katalogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt; Zwischen 1947 und 1970 führte Helmut Plath auf Flächen um 100–300 m²&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erschließung&amp;quot;&amp;gt;Anke Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung des Nachlasses von Dr. H. Plath. Ein Gewinn für die Stadtkernarchäologie Hannovers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege. Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, 38. Jahrgang, Heft 3/2018, ISSN 0720-9835, Hameln : CW Niemeyer Buchverlage GmbH, S. 118ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Ausgrabung]]en und [[Baugrunduntersuchung]]en in der durch die [[Luftangriffe auf Hannover]] vollkommen zerstörten Innenstadt durch, um deren [[Frühgeschichte]] objektgestützt zu erforschen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt; Daneben sammelte er Unterlagen zu älteren Beobachtungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erschließung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Anfang der 1950er Jahre widmete sich Plath der Entwicklung eines – mehrfach variierten – Raumprogramms für das schließlich von 1963 bis 1966 durch den Architekten [[Dieter Oesterlen]] in der Altstadt verwirklichte [[Historisches Museum am Hohen Ufer|Historische Museum Hannover]]. Dort präsentierte Plath die Bestände als für sich sprechende Zeugnisse bestimmter historischer Zeitabschnitte nach der zuvor schon von Wilhelm  Peßler vorgenommenen Aufteilung in Stadtgeschichte, Landesgeschichte und Volkskunde. Er schrieb zahlreiche Veröffentlichungen und veranstaltete Sonderausstellungen und Führungen zur Popularisierung seiner Forschungsarbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt; Nach der Pensionierung beteiligte sich Plath an der Ausgrabung der [[Michaeliskirche (Lüneburg)]]. Er  wirkte ehrenamtlich in Heimat-, Geschichts- und Museumsvereinen mit. Seine Hinwendung zur [[Geschichte der Stadt Hannover]] ließen ihn zum Beispiel den Namen der Stadt deuten, das sogenannte „Kleeblatt“ im Wappen, oder die Datierung des Stadtjubiläums begründen. Beigesetzt ist er auf dem [[Engesohder Friedhof]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ernst Moritz Arndt und sein Bild vom deutschen Menschen&amp;#039;&amp;#039;, Doktorarbeit, 1936&lt;br /&gt;
* 17 Aufsätze in: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannoversche Geschichtsblätter]]&amp;#039;&amp;#039;, 1952–1990&lt;br /&gt;
* mit [[Herbert Mundhenke]] und [[Ewald Brix]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Heimatchronik der Hauptstadt Hannover&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heimatchroniken der Städte und Kreise des Bundesgebietes&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 17), Köln: Archiv für Deutsche Heimatpflege, 1956&lt;br /&gt;
* mit [[Bernhard Dörries (Maler)|Bernhard Dörries]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alt-Hannover 1500–1900. Die Geschichte einer Stadt in zeitgenössischen Bildern von 1500–1900&amp;#039;&amp;#039;, Vierte, verbesserte Auflage 1977, Heinrich Feesche Verlag, Hannover, ISBN 3-87223-024-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hannover im Bild der Jahrhunderte&amp;#039;&amp;#039;. 3., erweiterte und verbesserte Auflage, Hannover: Madsack, 1966&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stadtgeschichtliche Abteilung.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abteilungskataloge des Historischen Museums am Hohen Ufer, Hannover.&amp;#039;&amp;#039; 1). Hannover 1970.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Frühgeschichte der Stadt Hannover.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hannover Chronik]]&amp;#039;&amp;#039; (1991) und &amp;#039;&amp;#039;[[Geschichte der Stadt Hannover]]&amp;#039;&amp;#039; (1991), beide herausgegeben von [[Klaus Mlynek]] und [[Waldemar R. Röhrbein]] (s.d.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Verdienstkreuz 1. Klasse des [[Niedersächsischer Verdienstorden|Niedersächsischen Verdienstordens]] (1963)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HBL&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Waldemar R. Röhrbein]]: &amp;#039;&amp;#039;75 Jahre Historisches Museum am Hohen Ufer.&amp;#039;&amp;#039; [[Hannoversche Geschichtsblätter]], Neue Folge, Bd. 32 (1978)&lt;br /&gt;
* Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;Nachrufe.&amp;#039;&amp;#039; [[Heimatland (Zeitschrift)|Heimatland]] (1990), S. 101.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsisches Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 62 (1990), S. 495–498.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Museumsverbandes für Niedersachsen und Bremen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 38 (1990), S. 104–105&lt;br /&gt;
* Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] 1974/75&amp;#039;&amp;#039;. XVIII. Ausgabe. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 1975, {{ISSN|0172-911X}}, S. 800.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Problem der akademischen Freiheit in Hannover&amp;#039;&amp;#039;. Einst und Jetzt, Jahrbuch des Vereins für corpsstudentische Geschichtsforschung, Bd. 37 (1992), S. 229–237.&lt;br /&gt;
* Waldemar R. Röhrbein: &amp;#039;&amp;#039;Plath, Helmut&amp;#039;&amp;#039;, in: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 503.&lt;br /&gt;
* Anke Matthes: &amp;#039;&amp;#039;Die Erschließung des Nachlasses von Dr. H. Plath. Ein Gewinn für die Stadtkernarchäologie Hannovers.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmalpflege. Berichte zur Denkmalpflege in Niedersachsen&amp;#039;&amp;#039;, 38. Jahrgang, Heft 3/2018, ISSN 0720-9835, Hameln : CW Niemeyer Buchverlage GmbH, S. 118ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass und Archivalien ==&lt;br /&gt;
[[Archivalie]]n von und über Helmut Plath finden sich beispielsweise&lt;br /&gt;
* als anfangs 35 starke Aktenordner in dem Teil-[[Nachlass]] Plaths, die anfangs zusammen mit Grabungsfunden aus der Altstadt Hannovers im Jahr 2007 zunächst an das Historische Museum Hannover, von dort an das [[Niedersächsisches Landesmuseum|Niedersächsische Landesmuseum]] und 2014 schließlich in den Besitz des [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege]] gelangten. Die in den Ordner enthaltenen Daten, darunter auch bis 1997 durch [[Franz Rudolf Zankl]] ergänzte Aufzeichnungen, wurden ab September 2017 in das Fachinformationssystem [[ADABweb]] eingearbeitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Erschließung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|105329320}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=105329320|LCCN=n/82/88733|VIAF=64466137}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Plath, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mittelalterarchäologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens (1. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Plath, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Museumsdirektor und Archäologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. April 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halle (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juni 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Snirtje</name></author>
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