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	<title>Helmut Nitzsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-23T00:43:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-10-10T19:33:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helmut in der Glasmalerei.jpg|mini|Helmut Nitzsche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Nitzsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Januar]] [[1914]] in [[Oelsnitz/Vogtl.|Oelsnitz/Vogtland]]; † [[20. Juli]] [[2002]] in [[Fulda]]) war ein deutscher [[Bildende Kunst|bildender Künstler]] und [[Glasmalerei|Glasmaler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nitzsche studierte von 1928 bis 1933 an der staatlichen Kunstschule in [[Plauen]] in der Malklasse von [[Wilhelm Heckrott]] und [[Otto Lange (Maler, 1879)|Otto Lange]]. Beide Professoren waren [[Expressionismus|Expressionisten]] der [[Dresdner Sezession Gruppe 1919]], einer Weiterführung der [[Brücke (Künstlergruppe)|Künstlergruppe „Brücke“]]. Die Zeit in der Meisterklasse bei Lange prägte seine künstlerische Entwicklung entscheidend. In dieser Zeit gestaltete Nitzsche die St.-Katharinen-Kirche in [[Eichigt]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] wurde auf Anordnung des [[Gauleiter]]s [[Martin Mutschmann|Mutschmann]] die Schule geschlossen, die Lehrer verhaftet, den Schülern das Abschlusszeugnis verweigert und ihnen von der „[[Entartete Kunst|Entartungskommission]]“ jegliche künstlerische Betätigung verboten. Nitzsche arbeitete nach einer Lehrausbildung als Dekorationsmaler, vorwiegend auf der [[Wanderjahre|Wanderschaft]] durch Süddeutschland. Durch Empfehlung eines Bauingenieurs kam er 1939 auf Umwegen als Zeichner in die [[Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt|Generalbauinspektion für die Reichshauptstadt]]. Der Generalbauinspektor [[Albert Speer]] versteckte hinter der Aufgabe einer Studie für den monströsen Kuppelbau der geplanten Kongresshalle für die „[[Welthauptstadt Germania]]“ eine ganze Gruppe von Individualisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nitzsche wurde 1942 zum Kriegsdienst einberufen und verbrachte vier Jahre in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1949 nach [[West-Berlin]] entlassen wurde. 1950 bis 1955 setzte er seine Ausbildung mit einem Studium an der Werkakademie [[Berlin-Charlottenburg]] in der Klasse für angewandte Kunst (Schwerpunkt: Kunst am Bau) mit dem Diplom-Abschluss fort. In der Wiederaufbauphase West-Berlins bekam er viele Aufträge im Bereich Kunst am Bau. Zu den bedeutendsten Werken aus dieser Schaffensperiode zählen ein großes Wandbild in der Eingangshalle des Finanzamts [[Berlin-Spandau]] und ein plastisches Wandbild im Postamt [[Heerstraße (Berlin)|Heerstraße]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge beschäftigte ihn mehr und mehr der Werkstoff Glas mit dem Aufschmelzverfahren, der Reiz der Schöpfung im Sinne des „bedingt vorausberechenbaren künstlerischen Experiments“. In den folgenden Jahren schuf er, seit 1974 in einem alten Bauernhaus in [[Schwarzenfels]] in der hessischen Vorderrhön lebend, mehr als 30 [[Kirchenfenster]], vor allem in [[Berlin]]. Dazu gehören 1984 &amp;#039;&amp;#039;Himmlisches Jerusalem&amp;#039;&amp;#039; in der katholischen Kirche [[Mater Dolorosa (Berlin-Lankwitz)|Mater Dolorosa]] in [[Berlin-Lankwitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ursula Storck: [https://www.mater-dolorosa-lankwitz.de/wiki/doku.php/kirchenfuehrer:himmlisches_jerusalem Himmlisches Jerusalem], [[Mater Dolorosa (Berlin-Lankwitz)]], abgerufen am 16. März 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1993 &amp;#039;&amp;#039;Erschaffung der Welt&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Eucharistie Brot und Wein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mosesfenster&amp;#039;&amp;#039; in der [[Heilige-Familie-Kirche (Berlin-Lichterfelde)|Pfarrkirche Heilige Familie]] in [[Berlin-Lichterfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Kirchenfenstern gesellten sich zahlreiche Glasarbeiten, in denen Kunsthandwerk und freies Arbeiten ineinander fließen. Zu den Besten zählen &amp;#039;&amp;#039;„Der geschundene Planet I und II“&amp;#039;&amp;#039; (1991), &amp;#039;&amp;#039;„Filigrane Glaskollage“&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;„Glaskollage mit aufgeschmolzenen Fäden“.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
In der freien künstlerischen Arbeit widmete er sich neben der [[Tempera]]malerei auch anderen Maltechniken, wie der Acrylmalerei, Putzmosaiken sowie Spachtel- und Gazetechniken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Unheil kündigt sich an&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stillleben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weberhäuser&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jüdischer Friedhof Gelnhausen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pferde auf der Koppel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Urfisch&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pilzvariationen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ölpest am Golf&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;Taufe und Abendmahl&amp;#039;&amp;#039; (Chorfenster) und Deckenlampen in der ev. Kirche zu Schwarzenfels&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Ausstellungen in Kleinsassen, Schlüchtern und Fulda wurde das Lebenswerk von Helmut Nitzsche gewürdigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Katalog Kunststation Kleinsassen: Helmut Nitzsche – &amp;#039;&amp;#039;Farbe . Feuer . Licht – Entdecken – Abstrahieren-Verschmelzen&amp;#039;&amp;#039;, 1992&lt;br /&gt;
* Lutz Hergert: &amp;#039;&amp;#039;Lebenslinien in Glas und Farbe..., Lebenswege von Oelsnitz über Berlin in die Rhön.&amp;#039;&amp;#039; Freie Presse, 8./9. August 1998&lt;br /&gt;
* Karl Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;Hohe Glasmalkunst – Helmut Nitzsche wird heute 85 Jahre alt.&amp;#039;&amp;#039; Main-Kinzigtal-Nachrichten, 22. Januar 1999&lt;br /&gt;
* Ronny Hager: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.oelsnitz.de/fileadmin/oelsnitz/dateien/Stanz2012/Stanz_07_12.pdf Biographisches Kalenderblatt (78)].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stadtanzeiger.&amp;#039;&amp;#039; Oelsnitz, Nr. 7, vom 27. Juli 2012, S. 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1304955958|VIAF=4622169757876308010000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nitzsche, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildender Künstler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glasmaler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nitzsche, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher bildender Künstler und Glasmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Januar 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Oelsnitz/Vogtl.|Oelsnitz/Vogtland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Juli 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Fulda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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