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	<title>Helmut Nickel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T09:56:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Nickel&amp;diff=1010799&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: Inhaltliche und stilist. Änderung zur Kriegsteilnahme</title>
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		<updated>2025-12-11T11:10:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Inhaltliche und stilist. Änderung zur Kriegsteilnahme&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Manfred Sachse und Dr. Helmut Nickel.jpg|mini|[[Manfred Sachse]] (links) und Helmut Nickel (Foto 1985)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Nickel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. März]] [[1924]] in [[Quohren (Kreischa)|Quohren]]; † [[5. Juni]] [[2019]] in [[Naples (Florida)|Naples]], [[Florida]]) war ein deutscher [[Kunsthistoriker]], Waffenhistoriker sowie [[Comiczeichner]] und -autor. Als Zeichner und Autor diverser Serien hat er den deutschen [[Comic]] in den 1950er Jahren deutlich geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Helmut Nickel Erlangen Comic Salon 2012.jpg|mini|Helmut Nickel in Erlangen auf dem Comic Salon 2012]]&lt;br /&gt;
Nickel, der schon als Kind gern zeichnete, wollte nach dem Abitur [[Veterinärmedizin]] studieren, wurde jedoch zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Er nahm am [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] teil und geriet in Belgien in [[Kriegsgefangenschaft]], wo er nach eigener Aussage zum professionellen Zeichnen kam, als der Lagerkommandant für das Kino seines Schwiegervaters einen Plakatmaler suchte und eine Zeichnung entdeckte, die Nickel für einen Mitgefangenen angefertigt hatte. Nach seiner Entlassung durfte er als „Bürgerlicher“ in der [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetischen Besatzungszone]] kein Studium aufnehmen. So setzte sich Nickel 1948 nach [[West-Berlin]] ab und schrieb sich an der dortigen, kurz zuvor gegründeten [[Freie Universität Berlin|Freien Universität]] für [[Kunstgeschichte]] und [[Ethnologie]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sein Studium zu finanzieren, jobbte Nickel in einer Werbeagentur. Nebenbei erstellte er seinen ersten Comic: die Comicfassung des Klassikers &amp;#039;&amp;#039;[[Die drei Musketiere]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Alexandre Dumas der Ältere|Alexandre Dumas]]. Verlegt wurde dieser durch den [[Gerstmayer Verlag]]. Die Tätigkeit als Comiczeichner wurde ihm von einer Kollegin vermittelt, die als Schriftmalerin bei derselben Werbeagentur wie Nickel arbeitete. Weitere Werke zu jener Zeit waren das von ihm vollständig gestaltete und anfangs unter dem Pseudonym Hugh J. Haffspoke&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Sackmann: &amp;#039;&amp;#039;Helmut Nickel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[RRAAH!]] 15. Jahrgang, Nr. 56, August 2001, {{ISSN|0933-601X}}, S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichte &amp;#039;&amp;#039;[[Don Pedro (Comic)|Don Pedro]]&amp;#039;&amp;#039;, eine Zweitserie von &amp;#039;&amp;#039;Hot Jerry&amp;#039;&amp;#039;, das er auch tuschte, unter dem Pseudonym H. Humbert die Science-Fiction-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Titanus (Comic)|Titanus]]&amp;#039;&amp;#039;, das nach drei Heften von [[Hansrudi Wäscher]] übernommen wurde, und &amp;#039;&amp;#039;[[Robinson (Comic)|Robinson]]&amp;#039;&amp;#039;, das er von [[Willi Kohlhoff]] übernahm. Während Kohlhoff sich sehr stark an der [[Robinson Crusoe|Vorlage]] [[Daniel Defoe]]s orientierte, machte Nickel aus seinem Protagonisten einen Weltreisenden, den seine Schiffsreisen 82 Hefte lang zu den verschiedensten exotischen Schauplätzen führten. Darüber hinaus zählten &amp;#039;&amp;#039;Francis Drake, der Korsar der Königin&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Peters seltsame Reisen&amp;#039;&amp;#039; für den [[Walter Lehning Verlag]] ebenfalls zu Nickels Werken. Bei letzterem ließ er zu Anfang seinen Protagonisten mit den Figuren aus dem Universum von Hansrudi Wäscher zusammentreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 bekam Nickel eine zeitintensive Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Berliner Museum, die ihm keine weiteren Nebentätigkeiten mehr erlaubte. Nachdem er durch seine Dissertation (&amp;#039;&amp;#039;Der mittelalterliche Reiterschild des Abendlandes&amp;#039;&amp;#039;, FU Berlin, 1958) als Fachmann galt, bewarb sich Nickel erfolgreich auf ein Stellenangebot des New Yorker [[Metropolitan Museum of Art|Metropolitan Museums]] als [[Kurator (Museum)|Kurator]] der historischen Waffensammlung. Weil ihm dieser Job wieder mehr zeitliche Freiheiten gab, nutzte er die Gelegenheit, weiter an Comics zu arbeiten, als der Walter Lehning Verlag an ihn herantrat, um eine Comicfassung von &amp;#039;&amp;#039;[[Winnetou]]&amp;#039;&amp;#039; zu erstellen, nachdem die [[Karl May|Karl-May]]-[[Urheberrecht|Rechte]] 1962 frei geworden waren. Für den Walter Lehning Verlag arbeitete Nickel bis 1964, als der Verleger seine Zahlungen an ihn über Monate verzögerte. Dies war gleichzeitig auch das Ende seiner Laufbahn als Comiczeichner. Bis zum Erreichen des Ruhestandes im Jahr 1989 arbeitete Nickel für das Metropolitan Museum, danach zog er nach Florida, wo er im Juni 2019 im Alter von 95 Jahren starb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerhard Förster, [[Detlef Lorenz (Autor)|Detlef Lorenz]], Michael Hüster |url=https://www.ppm-vertrieb.de/news/2509/helmut-nickel-verstorben/ |titel=Helmut Nickel verstorben |werk=ppm-vertrieb.de |datum=2019-06-14 |abruf=2019-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2011 wurde ihm auf dem &amp;#039;&amp;#039;[[Comicfestival München]]&amp;#039;&amp;#039; für sein Lebenswerk &amp;#039;&amp;#039;[[PENG! – Der Münchner Comicpreis]]&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nickel, der seine Arbeiten in einem Interview in den 1970er Jahren rückblickend als „[[Schundliteratur|Edelschund]]“ bezeichnete, nutzte die von ihm gestalteten Comics, um dem Leser in völkerkundlichen Exkursionen die Kultur und Geschichte der jeweiligen historischen Schauplätze näher zu bringen. Laut [[Andreas C. Knigge]] hat er neben Hansrudi Wäscher den deutschen Comic in den 1950er Jahren am stärksten geprägt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas C. Knigge: &amp;#039;&amp;#039;Comic Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag, Frankfurt am Main, Berlin und Wien 1988, ISBN 3-548-36554-X, S. 343.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Helmut Nickel: &amp;#039;&amp;#039;Der mittelalterliche Reiterschild des Abendlandes&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1958.&lt;br /&gt;
* Helmut Nickel: &amp;#039;&amp;#039;Ullstein Waffenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 1974.&lt;br /&gt;
* Einleitung „Schwertmagie und Schwertmythos“ in der zweiten Auflage von [[Manfred Sachse]]s „Damaszener Stahl“, Verlag Stahleisen, 1993&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eckart Sackmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Helmut Nickel.&amp;#039;&amp;#039; In: [[RRAAH!]] 15. Jahrgang, Nr. 56, August 2001, {{ISSN|0933-601X}}, S. 32–33&lt;br /&gt;
* [[Andreas C. Knigge]]: &amp;#039;&amp;#039;Comic Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Ullstein Verlag, Frankfurt am Main, Berlin und Wien 1988, ISBN 3-548-36554-X, S. 343–344&lt;br /&gt;
* [[Bernd Dolle-Weinkauff]]: &amp;#039;&amp;#039;Comics. Geschichte einer populären Literaturform in Deutschland seit 1945&amp;#039;&amp;#039;, Beltz Verlag, Weinheim und Basel 1990, ISBN 3-407-56521-6, S. 126ff&lt;br /&gt;
* Andreas C. Knigge: &amp;#039;&amp;#039;Fortsetzung folgt. Comic-Kultur in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Ullstein, Frankfurt am Main, Berlin und Wien 1986, ISBN 3-548-36523-X, S. 119f&lt;br /&gt;
* Wilfried Tittmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Neubeginn von Verein und historischer Waffenkunde im Berlin der Nachkriegszeit – Zur Vita von Heinrich Müller und Helmut Nickel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Waffen- und Kostümkunde]]&amp;#039;&amp;#039;. Band 62, Nr. 2. Louis Hofmann, Sonnefeld 2020, 175–192.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118926500}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.lambiek.net/artists/n/nickel_helmut.htm |titel=Helmut Nickel |werk=[[Lambiek]] |datum=2008-09-28 |sprache=en |abruf=2019-06-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.comicguide.de/persons/Helmut-Nickel |titel=Helmut Nickel |werk=[[Deutscher Comic Guide]] |abruf=2020-08-24 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Henning Kockerbeck |url=https://www.youtube.com/watch?v=7GHqFwKaitw |titel=Künstlergespräch mit Helmut Nickel |werk=Comicfestival in München |datum=2011-06-27 |format=mp4-Video, 184&amp;amp;nbsp;MB, 69:19&amp;amp;nbsp;Minuten |kommentar=eingebettet auf splashcomics.de |abruf=2019-06-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118926500|LCCN=n/50/4333|VIAF=54947046}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nickel, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunsthistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Metropolitan Museum of Art]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Zeichner (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Comic-Szenarist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in den Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Florida)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2019]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffenhistoriker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nickel, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Haffspoke, Hugh J. (Pseudonym); Humbert, H. (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kunsthistoriker, Comiczeichner und -autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. März 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Quohren (Kreischa)|Quohren]] bei Dresden&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 2019&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Naples (Florida)|Naples]], [[Florida]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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