<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helmut_Mezler-Andelberg</id>
	<title>Helmut Mezler-Andelberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Helmut_Mezler-Andelberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Mezler-Andelberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T02:28:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Mezler-Andelberg&amp;diff=1846598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Othmar Pickl und Herwig Ebner; Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Mezler-Andelberg&amp;diff=1846598&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-01T20:07:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Othmar Pickl und Herwig Ebner; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Helmut 4 1986.jpg|miniatur|Helmut Mezler-Andelberg 1986]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Jodok Mezler-Andelberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1923]] in [[Selzthal]], [[Steiermark]], Österreich; † [[21. September]] [[2002]] in [[Graz]]) war ein österreichischer Historiker, Universitätsprofessor für [[Geschichte Österreichs|Österreichische Geschichte]] und Leiter der Abteilung für geschichtliche [[Landeskunde]] und vergleichende Europäische [[Rechtsgeschichte]] am Institut für Geschichte der [[Universität Graz|Karl-Franzens-Universität]] in Graz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Vater, Harold Mezler-Andelberg (* 13. November 1896; † 18. April 1975), war Rechtsanwalt und Bürgermeister (1950 bis 1957) in [[Liezen]]. Seine Mutter, Margaretha geborene Kipferling (* 10. Juni 1898; † 16. April 1965), unterrichtete als Lehrerin in Volksschulen und unter anderem auch behinderte Kinder. Helmut J. Mezler-Andelberg war in erster Ehe verheiratet mit Ingeborg Haberkorn (* 16. Dezember 1922; † 31. Januar 1981). Im Jahre 1986 heiratete er in zweiter Ehe die Regierungsrätin der österreichischen Bundespolizeidirektion Graz, Irmgard Malischnig (* 1947). Seine Tochter Barbara, geboren 1955 aus erster Ehe, betreibt in Salzburg und Obervellach/Kärnten mit Malereien und Puppen-Kreationen ein [[Kunsthandwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut J. Mezler-Andelberg bestand 1942 die [[Matura]] in Graz. Im selben Jahr wurde er von der [[Wehrmacht]] einberufen; krankheitshalber aber zunächst vor dem Kriegseinsatz zurückgestellt. Er begann mit dem Studium der [[Germanistik]] und [[Geschichte]], das er nach einigen Unterbrechungen 1952 mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zum Dr. phil. bei seinem Doktorvater [[Heinrich Appelt]] (1910–1998) an der Karl-Franzens-Universität in Graz abschloss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen ihn prägenden Lehrern und ihn begleitenden wissenschaftlichen Kollegen während seiner Lehrtätigkeit zählten die Historiker [[Karl Eder]] (1889–1961), [[Walther Kienast]] (1896–1985), [[Hans Pirchegger]] (1875–1973), [[Mathilde Uhlirz]] (1881–1966) und der Literaturhistoriker [[Karl Konrad Polheim]] (1927–2004), der Philologe [[Leo Jutz]] (1889–1962) sowie der österreichische Historiker [[Hermann Wiesflecker]] (1913–2009).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1943 erhielt Mezler-Andelberg einen erneuten Einberufungsbefehl der deutschen Wehrmacht. Nach Einsätzen in Italien und dem ehemaligen Jugoslawien wurde Mezler-Andelberg verwundet ins Lazarett [[Celje|Cilli]] eingeliefert. Danach arbeitete er als Sanitäter in [[Lienz]], bevor er in [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]] kam (1945).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mezler-Andelberg arbeitete in den Jahren 1947 bis 1955 als wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Seminar der Karl-Franzens-Universität. 1955 wurde er zum Universitätsassistenten am Historischen Institut der Karl-Franzens-Universität in Graz ernannt. 1965 [[Habilitation|habilitierte]] sich Mezler-Andelberg für das Fach &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Geschichte mit besonderer Berücksichtigung der historischen Landeskunde und Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039; an der Karl-Franzens-Universität in Graz. 1970 wurde ihm der Titel eines Extraordinarius, ao. Professor, damals neuen Typs, verliehen. Sein Forschungsschwerpunkt und zahlreiche Publikationen galten der [[Kirchengeschichte]]n Innerösterreichs, insbesondere [[Rechtsverhältnis]]se kirchlicher Institutionen im [[Mittelalter]], Probleme der [[Reformation]] und der [[Gegenreformation]] besonders in der Steiermark. [[Patrozinium|Patrozinienkunde]] und [[Heiligenverehrung]]. Im Jahr 1973 wurde Mezler-Andelberg zum außerordentlichen Universitätsprofessor am Historischen Institut der Philosophischen Fakultät der Karl-Franzens-Universität in Graz ernannt. Gleichzeitig übernahm er die Leitung der neu gegründete Abteilung für Historische Landeskunde und [[Landesgeschichte]] der [[Lehrstuhl|Lehrkanzel]] für Österreichische Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem war Mezler-Andelberg von 1961 bis 2002 Mitglied der [[Historische Landeskommission für Steiermark|Historischen Landeskommission für Steiermark]]. Von 1974 bis 1984 engagierte er sich als Ständiger Referent für die Berufsreifeprüfungen an der Universität Graz. 1974 wurde er Mitglied der Grazer Altstadt-Sachverständigen Kommission. In den Jahren 1976 bis 2002 leitete der Wissenschaftler die Regestenabteilung der Historischen Landeskommission, mit hervorragendem Anteil an den &amp;#039;&amp;#039;Regesten des Herzogtums Steiermark&amp;#039;&amp;#039;. Ende des Jahres 1987 trat Mezler-Andelberg in den Ruhestand. Er starb im Jahre 2002 im Alter von 79 Jahren an Nierenversagen und an den Folgen von schwerem [[Diabetes mellitus]], der ihn seit seiner Kindheit begleitet hatte. Er wurde auf dem St. Peter-Stadtfriedhof zu Graz beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
Mezler-Andenberg war sowohl Autor als auch Herausgeber mehrerer historischer Werke und Schriften:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte der Rechtsstellung der steirischen Klöster, vornehmlich im 12. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; masch. phil. Diss. Graz 1952.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das überzeitliche Österreich. Festrede beim Akademischen Festakt zum Nationalfeiertag am 27. Oktober 1971 an der Universität Graz.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1972 (= &amp;#039;&amp;#039;Grazer Universitätsreden,&amp;#039;&amp;#039; 8).&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift K. Eder zum siebzigsten Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 1959.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Spätmittelalter und Reformationszeit. Der steirische Pfarrer Dr. Jakob Radkersburger, Hofkaplan Kaiser Maximilians I.(1480–1540).&amp;#039;&amp;#039; Innsbruck 1960.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der steirische Landeshauptmann Siegmund von Dietrichstein (1480–1533). Beiträge zu seiner Biographie von Karl Eder.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1963 (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark,&amp;#039;&amp;#039; 21).&lt;br /&gt;
* (Hrsg. et al.): &amp;#039;&amp;#039;Stift Rein 1129–1979. 850 Jahre Kultur und Glaube. Festschrift zum Jubiläum.&amp;#039;&amp;#039; Rein 1979.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. gem. mit [[Walter Höflechner]] und [[Othmar Pickl]]): &amp;#039;&amp;#039;Domus Austriae. Eine Festgabe: H. Wiesflecker zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1983.&lt;br /&gt;
* (Hrsg. im Auftrag der HLK): &amp;#039;&amp;#039;Regesten des Herzogtums Steiermark.&amp;#039;&amp;#039; Band 1,2. Graz 1985 (= &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur geschichtlichen Landeskunde der Steiermark,&amp;#039;&amp;#039; 7).&lt;br /&gt;
* (Hrsg. gem. mit [[Herwig Ebner]], Walter Höflechner, Paul W. Roth und Hermann Wiesflecker): &amp;#039;&amp;#039;Festschrift Othmar Pickl zum 60. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Graz 1987.&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Chronik zur Geschichte und Volkskunde der innerösterreichischen Alpenländer.&amp;#039;&amp;#039; Beilage zur &amp;#039;&amp;#039;Südost-Tagespost,&amp;#039;&amp;#039; Graz 1952–1962.&lt;br /&gt;
* Ca. 80 Aufsätze vornehmlich zu den Themenbereichen Kirchengeschichte, Landesgeschichte, Patrozinienkunde und Rechtsgeschichte. Zum Teil wieder publiziert in: &amp;#039;&amp;#039;Kirche in der Steiermark. Gesammelte Aufsätze von Helmut J. Mezler-Andelberg. Forschungen zur europäischen und vergleichenden Rechtsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Wien/Köln/Weimar 1994, ISBN 3-205-05333-8.&lt;br /&gt;
* {{NDB|3|87|88|Caesar, Aquilin Julius|Helmut Mezler|104199202}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|8|357|357|Raab von Raabenau Karl|H. J. Mezler-Andelberg}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|9|3|4|Rechbauer Karl|H. J. Mezler-Andelberg}}&lt;br /&gt;
* 130 Rezensionen in wissenschaftlichen Zeitschriften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988 Verleihung der Pro-Meritis-Medaille von der Karl-Franzens-Universität Graz, für große Verdienste um Lehre und Forschung und langjährige Tätigkeit als ständiger Referent für die Berufsreifeprüfung&lt;br /&gt;
* 1989 Verleihung des [[Ehrenzeichen des Landes Steiermark|Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sekundärliteratur ==&lt;br /&gt;
* Würdigung im Sonderdruck anlässlich der Hochschulwochen in Feldkirchen im Jahre 1992 von Kulturverein Feldkirchen, Kärnten „Alt-Feldkirchen“.&lt;br /&gt;
* Festschrift Helmut J. Mezler-Andelberg; Forschungen zur Landes- und Kirchengeschichte. Herausgeber Institut für Geschichte der Karl-Franzens-Universität, Graz 1988.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hlk.steiermark.at/cms/beitrag/11828676/97168304/ Literatur für/über Helmut J. Mezler-Andelberg (Auswahl)] auf der Website der [https://www.hlk.steiermark.at/ Historischen Landeskommission für Steiermark]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118919768}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118919768|LCCN=n/84/56433|VIAF=22181019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mezlerandelberg, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Historischen Landeskommission für Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1923]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mezler-Andelberg, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mezler-Andelberg, Helmut Jodok&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1923&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=Selzthal, [[Steiermark]], Österreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. September 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
	</entry>
</feed>