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	<title>Helmut Krausnick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Krausnick&amp;diff=2459696&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-01-18T11:34:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Krausnick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Februar]] [[1905]] in [[Wenden-Thune-Harxbüttel|Wenden]]; † [[22. Januar]] [[1990]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher [[Historiker]]. Krausnick leitete von 1959 bis 1972 das Münchner [[Institut für Zeitgeschichte]], das in dieser Zeit zum renommiertesten deutschen Forschungsinstitut zur Geschichte des [[Nationalsozialismus]] wurde. Von 1953 bis 1972 war Krausnick leitender Redakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039; (VfZ), danach Mitherausgeber. Das von ihm mitverfasste Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Truppe des Weltanschauungskrieges&amp;#039;&amp;#039; (1981) über die [[Holocaust#Systematische Massenerschießungen|Ermordung der Juden in der besetzten Sowjetunion]] durch die [[Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD|Einsatzgruppen]] gilt als Meilenstein der [[Holocaustforschung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Krausnick-Diss.-Deckbaltt.jpg|mini|Deckblatt der Berliner Dissertationsschrift von 1941.]]&lt;br /&gt;
Helmut Krausnick wurde als Sohn des aus [[Hechingen|Hechingen (Hohenzollern)]] stammenden Arztes Georg Krausnick und dessen Frau Anna, geb. Toeffling, in [[Wenden-Thune-Harxbüttel|Wenden]] ([[Landkreis Braunschweig|Kreis Braunschweig]]; heute Ortsteil von [[Braunschweig]]) geboren und wuchs in [[Bad Harzburg]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.munzinger.de/register/portrait/biographien/Helmut%20Krausnick/00/13234 |titel=Helmut Krausnick - Munzinger Biographie |abruf=2024-09-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Who’s Who in Germany&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A–L&amp;#039;&amp;#039;, 1983, S. 920.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater war dort [[praktischer Arzt]], seine Mutter leitete eine Haushaltsschule für Mädchen. Von 1914 bis zum Abitur 1923 besuchte Krausnick das [[Werner-von-Siemens-Gymnasium (Bad Harzburg)|Reform-Realgymnasium]] in Bad Harzburg. Anschließend studierte er Geschichte und [[Staatswissenschaften]] an der [[Universität Breslau]], von wo er 1924 nach einer Zwischenstation an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] an die [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin|Universität Berlin]] wechselte. Zu seinen wichtigsten akademischen Lehrern zählten [[Ernst Kornemann]], [[Manfred Laubert]], [[Hermann Reincke-Bloch]] und [[Johannes Ziekursch]] in Breslau, [[Willy Andreas]], [[Friedrich Baethgen (Historiker)|Friedrich Baethgen]] und [[Wilhelm Windelband|Wilhelm Windelbrand]] in Heidelberg sowie [[Albert Brackmann]], [[Fritz Hartung (Historiker)|Fritz Hartung]], [[Otto Hoetzsch]], [[Friedrich Meinecke]], [[Wilhelm Oncken]] und [[Eduard Spranger]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1940 wechselte er in die Archivkommission des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]]. Im Dezember 1941 wurde Krausnick in Berlin mit einer Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Holsteins Geheimpolitik in der Ära Bismarck 1886–1890&amp;#039;&amp;#039; bei Fritz Hartung [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (Zweitgutachter der Dissertation war [[Wilhelm Schüßler (Historiker)|Wilhelm Schüßler]]). Nachfolgend arbeitete Krausnick für die Berliner &amp;#039;&amp;#039;Zentralstelle für Nachkriegsgeschichte&amp;#039;&amp;#039; beim [[Reichsarchiv]]. Von September 1944 bis Mai 1945 leistete er während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Kriegsdienst.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Krausnick, Helmut&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Munzinger. Internationales Biographisches Archiv&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 12/1990 vom 12. März 1990.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Januar 1932 trat Krausnick der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 866.684),&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]] R 9361-IX KARTEI/23030071.&amp;lt;/ref&amp;gt; betätigte sich in seiner Wissenschaft aber nicht als NS-Propagandist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fritz Bauer Institut]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz. Geschichte, Rezeption und Wirkung&amp;#039;&amp;#039;. Campus, Frankfurt/Main 1996, S. 135, N. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krausnick war von 1947 bis 1951 am &amp;#039;&amp;#039;Internationalen Schulbuchinstitut&amp;#039;&amp;#039; in Braunschweig beschäftigt. 1951 begann er am von [[Hermann Mau]] geleiteten [[Institut für Zeitgeschichte]] zu arbeiten. Nachdem dieser 1952 tödlich verunglückt war, führte er dessen &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039; fort, die 1956 erschien und in verschiedene Sprachen übersetzt wurde. 1959 wurde Krausnick als Nachfolger von [[Paul Kluke]] zum Generalsekretär des Instituts ernannt, das er bis zu seinem Ruhestand 1972 leitete. Daneben war Krausnick von 1953 bis 1972 VfZ-Chefredakteur und wurde 1968 zum Honorarprofessor für Zeitgeschichte an der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Universität München]] ernannt. Er trat häufig als gerichtlicher Sachverständiger in [[NS-Prozesse]]n auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben von ihm verfassten oder herausgegebenen Monografien veröffentlichte Krausnick regelmäßig in den &amp;#039;&amp;#039;VfZ&amp;#039;&amp;#039; anderen zeitgeschichtlichen Zeitschriften. Sein anfängliches Fachgebiet war die [[Bismarck]]-Zeit, vor allem die Geheimdiplomatie von [[Friedrich August von Holstein|Friedrich von Holstein]]. In seiner Arbeit für das IfZ wandte er sich der Geschichte des Widerstandes gegen [[Adolf Hitler]] und der [[Antisemitismus (bis 1945)|Judenverfolgung]] zu. Sein Werk &amp;#039;&amp;#039;Die Truppe des Weltanschauungskrieges&amp;#039;&amp;#039; war ein wesentlicher Schritt zur Zerstörung der Legende von der „[[Saubere Wehrmacht|sauberen Wehrmacht]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14326802.html Goldes wert]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 16/1981 vom 13. April 1981.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1980 wurde Krausnick mit dem [[Bundesverdienstkreuz]] 1. Klasse ausgezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Neue Bismarck-Gespräche&amp;#039;&amp;#039;. Hanseatische Verlags-Anstalt, Hamburg 1940.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Holsteins Geheimpolitik in der Ära Bismarck 1886–1890. Dargestellt vornehmlich auf Grund unveröffentlichter Akten des Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchivs.&amp;#039;&amp;#039; Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1942 (Zugl.: Berlin, Univ., Diss., 1941).&lt;br /&gt;
* mit [[Hermann Mau]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Geschichte der jüngsten Vergangenheit 1933–45&amp;#039;&amp;#039;. Wunderlich, Tübingen 1956.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Judenverfolgung&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Anatomie des SS-Staates&amp;#039;&amp;#039;, Band 2. Olten, Freiburg i.Br. 1965.&lt;br /&gt;
* mit Harold C. Deutsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Helmuth Groscurth. Tagebücher eines Abwehroffiziers&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlagsanstalt, Stuttgart 1970.&lt;br /&gt;
* mit Hans-Heinrich Wilhelm: &amp;#039;&amp;#039;Die Truppe des Weltanschauungskrieges. Die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD 1938–1942&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1981, ISBN 3-421-01987-8 (Unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Hitlers Einsatzgruppen. Die Truppen des Weltanschauungskrieges&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt 1985 als Taschenbuch (Zuerst „Die Truppen“, die durchgesehene erste Auflage als „Die Truppe“). Viele weitere Auflagen, zuletzt unverändert 2016 mit der ISBN 978-3-596-30902-3).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Benz]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Tod von Helmut Krausnick&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 38, Nr. 2 (April 1990), S. 349–351 ([https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1990_2_6_notizen.pdf Online]; PDF; 395&amp;amp;nbsp;kB).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Benz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Miscellanea. Festschrift für Helmut Krausnick zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1980, ISBN 3-421-01967-3.&lt;br /&gt;
* [[Nicolas Berg]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Holocaust und die westdeutschen Historiker. Erforschung und Erinnerung&amp;#039;&amp;#039;. Wallstein-Verlag, Göttingen 2003, ISBN 3-89244-610-5.&lt;br /&gt;
* [[Horst Möller]], [[Udo Wengst]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;50 Jahre Institut für Zeitgeschichte. Eine Bilanz&amp;#039;&amp;#039;. Oldenbourg, München 1999, ISBN 3-486-56460-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krausnick, Helmut&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Munzinger-Archiv|Internationales Biographisches Archiv]]&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 12/1990 vom 12. März 1990.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000013234|Helmut Krausnick}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118566377}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118566377|LCCN=n80161649|NDL=00523423|VIAF=42629885}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Krausnick, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Holocaustforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Institut für Zeitgeschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1905]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Krausnick, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Februar 1905&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wenden-Thune-Harxbüttel|Wenden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 1990&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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