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	<title>Helmut Kraatz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Grubenhagener am 19. November 2025 um 12:36 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Willi Richard Kraatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. August]] [[1902]] in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]; † [[13. Juni]] [[1983]] in [[Berlin]]) war ein deutscher [[Gynäkologie|Gynäkologe]] und [[Geburtshilfe|Geburtshelfer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kraatz Helmut.JPG|mini|Erinnerung an Helmut Kraatz, St. Petri-Luisenstadt-Kirchhof, [[Berlin-Friedrichshain]]]]&lt;br /&gt;
Helmut Kraatz wurde am 6. August 1902 in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]] in der Schlossstraße 3 als Sohn des Bäckermeisters Wilhelm Kraatz geboren. Nach dem Besuch der Wittenberger Mittelschule und des Wittenberger Melanchthon-Gymnasiums nahm er 1922 ein Medizinstudium in [[Halle (Saale)]], [[Berlin]] und [[Heidelberg]] auf. Während seines Studiums wurde er 1922 Mitglied der [[Burschenschaft Allemannia Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1928 legte er sein Staatsexamen ab und promovierte zum Dr. med. an der [[Universität Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss daran betätigte er sich als Medizinpraktikant, später als Assistenzarzt am [[Krankenhaus St. Georg (Hamburg)|St.-Georg-Krankenhaus]] in [[Hamburg]]. 1929 erfolgte seine [[Approbationsordnung|Approbation]] in Karlsruhe, und er wurde [[Schiffsarzt]] bei der HAPAG-Hamburg. 1930 wurde er Assistenzarzt an der Universitätsfrauenklinik der [[Charité]] in [[Berlin]], womit seine wissenschaftliche Tätigkeit begann. Nach der [[Machtergreifung]] der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] trat er 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] bei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee333&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Fischer Taschenbuch Verlag, Zweite aktualisierte Auflage, Frankfurt am Main 2005, S. 333.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Lockerung der Aufnahmesperre beantragte er am 17. Juni 1937 die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.157.091).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22591766&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Olaf Kappelt]]: Braunbuch DDR. Berlin, 2. Auflage, 2009. S. 402f&amp;lt;/ref&amp;gt; 1939 wurde er als Facharzt für [[Gynäkologie|Frauenheilkunde]] Oberarzt und stellvertretender Direktor der Universitätsfrauenklinik Berlin unter [[Walter Stoeckel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee333&amp;quot; /&amp;gt; Kraatz [[Habilitation|habilitierte]] sich 1940 an der heutigen [[Humboldt-Universität zu Berlin|Humboldt-Universität Berlin]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er von 1940 bis 1944 Marinearzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1948 erhielt er eine Professur mit Lehrauftrag an der Humboldt-Universität Berlin.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee333&amp;quot; /&amp;gt; 1949 wurde er als [[Lehrstuhl]]inhaber  für [[Gynäkologie]] und [[Geburtshilfe]] an die [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle (Saale)]] berufen, wo er von 1950 bis 1951 Dekan der medizinischen Fakultät war. 1951 übernahm er den Lehrstuhl für Frauenheilkunde und die Leitung der Universitäts-Frauenklinik der [[Charité]], wo er von 1954 bis 1956 Dekan der Medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität war. Im Jahr 1953 wurde er zum Mitglied der [[Leopoldina]] gewählt, seit 1956 gehörte er der [[Akademie der Wissenschaften]] an. Ab 1959 war er gemeinsam mit [[Gustav Döderlein]] für zwölf Jahre Herausgeber des &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatts für  Gynäkologie&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Klöppel: &amp;#039;&amp;#039;XX0XY ungelöst: Hermaphroditismus, Sex und Gender in der deutschen Medizin. Eine historische Studie zur Intersexualität&amp;#039;&amp;#039;  GenderCodes – Transkriptionen zwischen Wissen und Geschlecht, 12, transcript Verlag, Bielefeld, 2010, S. 341, ISBN 978-3-8376-1343-8&amp;lt;/ref&amp;gt; 1961 wurde er zum Inhaber des Lehrstuhls für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe berufen. Er war in vielen Gremien des Gesundheitswesens der [[DDR]] und des Auslandes aktiv und galt als der bedeutendste Gynäkologe der DDR. Nach der Emeritierung 1970 wirkte er seit 1972 als Mitglied des Präsidiums des [[Kulturbund der DDR|Kulturbundes der DDR]] und als Vorsitzender des Clubs der Kulturschaffenden „Johannes R. Becher“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Durch den Wiederaufbau der Frauenkliniken in Halle und Berlin sowie durch seine Kompetenz in der Gynäkologie, erhielt er verschiedene Auszeichnungen, so 1956 den Goethepreis der Stadt Berlin und der Humboldt-Universität, 1960 den [[Nationalpreis der DDR|Nationalpreis der DDR II. Klasse]], 1962 den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Silber, 1972 in Gold sowie 1977 die Ehrenspange zum Vaterländischen Verdienstorden in Gold und die [[Ehrenplakette des Ministers für Hoch- und Fachschulwesen der DDR für „Verdienste um die Hoch- und Fachschulfortbildung“]], 1963 die Pirogow-Medaille der Akademie der medizinischen Wissenschaften der UdSSR, 1970 Verleihung des akademischen Grades Dr. sc. med. durch den wissenschaftlichen Rat der Universität Berlin, 1972 [[Ehrendoktor|Ehrenpromotion]] zum Dr. med. durch den wissenschaftlichen Rat der Universität Berlin und viele andere in- und ausländische Ehrungen mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tode am 13. Juni 1983 in Berlin wurde 1985 der Helmut-Kraatz-Preis gestiftet. Dieser wurde vom verstorbenen Wissenschaftler für Gelehrte, die wesentliche Verdienste an der Entwicklung des Fachgebietes Gynäkologie haben, testamentarisch geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Klinik und Hörsaal: Ein Frauenarzt sieht sich in seiner Zeit. Eine Autobiographie.&amp;#039;&amp;#039; Verlag der Nation, Berlin (Ost) 1977, ISBN 3-373-00220-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 7: &amp;#039;&amp;#039;Supplement A–K.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 583–585.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=helmut-kraatz|lemma=Kraatz, Helmut|autor=|band=1|idNum=1868}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In der 2021 in [[Das Erste]] ausgestrahlten dritten Staffel der TV-Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Charité (Fernsehserie)|Charité]]&amp;#039;&amp;#039; wird Helmut Kraatz von [[Uwe Ochsenknecht]] porträtiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118565850|LCCN=n84114360|VIAF=93271054}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kraatz, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Charité)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR II. Klasse für Wissenschaft und Technik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens (Ehrenspange)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goethepreises der Stadt Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hervorragender Wissenschaftler des Volkes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Sterns der Völkerfreundschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1983]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kraatz, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kraatz, Helmut Willi Richard (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mediziner&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. August 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 1983&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Grubenhagener</name></author>
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