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	<title>Helmut Kostorz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikiolo am 30. Dezember 2024 um 21:22 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Helmut Kostorz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. Februar]] [[1912]] in [[Katowice|Kattowitz]], [[Oberschlesien]]; † [[22. Juli]] [[1986]] in [[Salzgitter]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]], [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]) und Abgeordneter des [[Niedersächsischer Landtag|Niedersächsischen Landtages]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kostorz besuchte die [[Minderheitenschule]] und erlernte das [[Ofensetzer|Ofensetzerhandwerk]]. In diesem Beruf machte er sich 1936 selbständig. Er war ein führendes Mitglied in der [[Deutsche Minderheit in Polen|deutschen Volksgruppe in Polen]]. Ab 1937 arbeitete er mit dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienstes der SS]] in der Region Katowice zusammen. Im August 1939 gehörte er zum [[Freikorps]] Ebbinghaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung Ost-Oberschlesiens mit Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] beantragte er am 13. Oktober 1940 die Aufnahme in die NSDAP und wurde zum 1. Dezember desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 7.854.306).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/22520692&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde Ortsgruppenleiter der Partei und war im Rat der Stadt Kattowitz tätig. Er wurde zudem Kreishandwerksmeister von Kattowitz-Stadt und -Land sowie Bezirksinnungsmeister der Berufssparte in Oberschlesien. Der Historiker Peter Klausch kommt in seiner Ausarbeitung zu dem Ergebnis, dass Kostorz versuchte, seine Ämter dazu zu nutzen, sich persönlich zu bereichern, insbesondere durch die versuchte Übernahme einer Eisenwarengroßhandlung, die von ihrem jüdischer Eigentümer beschlagnahmt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1942 wurde er zur [[Wehrmacht]] eingezogen. 1943 wurde er Sportredakteur der &amp;#039;&amp;#039;[[Krakauer Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, die für die [[Deutsche Besetzung Polens 1939–1945|deutschen Besatzer]] im [[Generalgouvernement Polen]] herausgegeben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mbc.cyfrowemazowsze.pl/dlibra/publication/79148/edition/73718/content? &amp;#039;&amp;#039;Wartheland nach zähem Kampf geschlagen&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Krakauer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, 4. Mai 1943, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1944 wurde er aufgrund einer Verwundung vorübergehend vom Militärdienst beurlaubt, während seiner Freistellung wurde er wieder als NSDAP-Ortsgruppenleiter in Kattowitz eingesetzt. Von 1945 bis 1947 befand er sich in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung und der [[Vertreibung]] zog er nach Niedersachsen und kümmerte er sich um den Wiederaufbau einer eigenen Existenz. Daneben machte er aktive Vertriebenenarbeit, dabei war er ab 1951 stellvertretender Landesvorsitzender der [[Landsmannschaft Schlesien]], Vorsitzender des Arbeitskreises Ost-Oberschlesien in der Landsmannschaft Schlesien und Mitglied im Bundesvorstand. Er war Mitglied des Landesverbandes Oder/Neiße der CDU und stellvertretender Landesvorsitzender des Vertriebenenausschusses des Landesverbandes der CDU in Braunschweig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kostorz war Mitglied des Niedersächsischen Landtages der vierten und fünften Wahlperiode vom 6. Mai 1959 bis zum 5. Juni 1967. Er starb am 22. Juli 1986 in Salzgitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans-Peter Klausch]]: [http://linksfraktion-niedersachsen.linkes-cms.de/fileadmin/linksfraktion-niedersachsen/Texte/Broschueren_PDF/Broschuere_Nazis_internet.pdf Zur NS-Vergangenheit von niedersächsischen Landtagsabgeordneten in der Nachkriegszeit] (PDF-Datei; 1,73 MB) S. 13f.&lt;br /&gt;
* Stephan A. Glienke: [http://www.landtag-niedersachsen.de/download/29627/bericht_historische_kommission.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit späterer niedersächsischer Landtagsabgeordneter&amp;#039;&amp;#039;. Abschlussbericht zu einem Projekt der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen im Auftrag des Niedersächsischen Landtages.] Herausgegeben vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Durchgesehener Nachdruck der ersten Auflage. Hannover 2012, (PDF-Datei; 0,9 MB), S. 173.&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 212.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034923056|VIAF=300888609}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kostorz, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Agent]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:JDP-Mitglied (Polen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vertriebenenfunktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kostorz, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP, CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. Februar 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kattowitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Juli 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Salzgitter]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wikiolo</name></author>
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