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	<title>Helmut Kindler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Kindler&amp;diff=235033&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fuchs B: Anführungszeichen für kursivgesetzten Buchtitel entfernt</title>
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		<updated>2026-04-07T06:33:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anführungszeichen für kursivgesetzten Buchtitel entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Kindler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Dezember]] [[1912]] in [[Berlin]]; † [[15. September]] [[2008]] in [[Küsnacht ZH|Küsnacht]], [[Schweiz]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Verleger]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kindler, Sohn eines preußischen Kriminalbeamten, verließ im Alter von sechzehn Jahren das Gymnasium, um in [[Erwin Piscator]]s [[Theater am Nollendorfplatz]] zu volontieren. Von 1929 bis 1933 war er an verschiedenen Berliner Bühnen Regieassistent und wurde mit Schriftstellern wie [[Bertolt Brecht]], [[Alfred Döblin]], [[Hermann Kesten]], mit Schauspielern wie [[Hans Schweikart]], [[Peter Lorre]], [[Fritz Kortner]] und Journalisten wie [[Sebastian Haffner]] oder [[Theodor Wolff]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 lernte Kindler über seine Jugendfreundin [[Ilse Stöbe]] den Journalisten [[Rudolf Herrnstadt]] kennen. Dadurch wurde er nebenher für die [[Komintern]] tätig und zum Kurier für jene Untergrundorganisation, die später als &amp;#039;&amp;#039;[[Rote Kapelle]]&amp;#039;&amp;#039; in die Geschichte einging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde er durch die Empfehlung [[Sebastian Haffner]]s Redakteur und Hauptschriftleiter im Berliner [[Ullstein Verlag]], bei dem er unter anderem eine Zeitschrift für &amp;#039;&amp;#039;Front und Heimat&amp;#039;&amp;#039; herausgab. Als Kriegsberichterstatter und Redakteur einer Soldatenzeitung in [[Warschau]] unterhielt er mit hohem Risiko ein Waffenlager für eine polnische Widerstandsgruppe. Im Herbst 1943 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet, vor dem Volksgerichtshof wegen „Hochverrat, Feindbegünstigung und Wehrkraftzersetzung“ angeklagt, aber nach anderthalb Jahren Haft wegen Mangels an Beweisen zu „Frontbewährung“ verurteilt. Kindler im Interview 1997: „Die Arbeit als Redakteur war nur dadurch erträglich, daß ich im Widerstand war. Meine Verhaftung im Herbst 1943 in Warschau erfolgte auf Grund meiner Zugehörigkeit zur [[Europäische Union (Widerstandsgruppe)|Widerstandsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Europäische Union&amp;#039;&amp;#039;]].“&amp;lt;ref name=&amp;quot;haGalil&amp;quot; /&amp;gt; In einer ersten umfassenden Untersuchung konnte Simone Hannemann (nach Vorarbeiten des [[Robert Havemann|Robert-Havemann]]-Archivs) 2001 aus den Archivalien belegen, dass der Gruppe zeitweise auch Kindler angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Literatur beim Bezugsartikel sowie Rezension: [http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/2.1715/rezension-sachbuch-arbeit-am-mythos-152561.html Rezension zu Simone Hannemann: &amp;#039;&amp;#039;Robert Havemann und die Widerstandsgruppe „Europäische Union“&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit [[Heinz Ullstein]] gründete er 1946 in Berlin den Buchverlag [[Ullstein-Kindler-Verlag]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;haGalil2&amp;quot;&amp;gt;Chaim Frank: [http://www.hagalil.com/archiv/98/00/kindler2.htm Helmut Kindeler zum 85. Geburtstag] bei [[haGalil]] 1997, abgerufen am 2. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1947 zog Kindler von Berlin nach München,&amp;lt;ref name=&amp;quot;haGalil&amp;quot;&amp;gt;[http://www.hagalil.com/archiv/98/00/kindler.htm Chaim Frank im Gespräch mit Helmut Kindler in Zürich] 1997 bei [[haGalil]], abgerufen am 2. Mai 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; worauf der Ullstein-Kindler-Verlag zwei Sitze hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Kindler aktiv an der Gründung zweier Berliner Zeitungen, des &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegels]]&amp;#039;&amp;#039; und der &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, beteiligt. Eine bereits vereinbarte Herausgabe des Romans &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Roman)|Mephisto]]&amp;#039;&amp;#039; wagte Kindler nach seinem Umzug von Berlin nach München nicht, nachdem ihn [[Leni Riefenstahl]] wegen seiner Kritik zur Produktion des Films [[Tiefland (Film)|Tiefland]] verklagt hatte und er vom [[Amtsgericht München]] 1949 wegen [[Üble Nachrede (Deutschland)|übler Nachrede]] verurteilt worden war. Ein ähnliches Verfahren ohne eigene Erfolgsaussichten befürchtete er auch in einem absehbaren Rechtsstreit mit [[Gustaf Gründgens]], wenn er versuchte [[Klaus Mann]]s &amp;#039;&amp;#039;Mephisto&amp;#039;&amp;#039; in [[Westdeutschland]] zu veröffentlichen. Klaus Mann antwortete auf Kindlers Absage bitter: „Ich weiß nicht, was mich mehr frappiert, die Niedrigkeit Ihrer Gesinnung oder die Naivität, mit der Sie diese zugeben.“&amp;lt;ref&amp;gt;Brief vom 12. Mai 1949, zehn Tage vor dem Freitod Manns, zitiert nach: [http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41120211.html &amp;#039;&amp;#039;KLAUS MANN&amp;#039;&amp;#039; in: Der Spiegel 1/1957.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1949 an wirkte er als Herausgeber der Illustrierten &amp;#039;&amp;#039;[[Revue (Illustrierte)|Revue]]&amp;#039;&amp;#039; in München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1951 kamen in dem neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Kindler Verlag]]&amp;#039;&amp;#039; als erstes Buch die sog. &amp;#039;&amp;#039;Memoiren&amp;#039;&amp;#039; von [[Ferdinand Sauerbruch]] heraus, die mit 1,5&amp;amp;nbsp;Millionen verkauften Exemplaren der erfolgreichste Titel des Verlags wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Der tatsächliche Autor ist der Freikorps- und SS-Mann [[Hans Rudolf Berndorff]]. Die Verlagsentscheidung, diese Figur als Ghostwriter für den schwerkranken Sauerbruch zu beauftragen, mutet angesichts von Kindlers Nähe zum Widerstand sehr merkwürdig an und bedarf weiterer Untersuchungen im Rahmen der westdeutschen Verlagspublizistik der 50er Jahre.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Biographien, Werken zum Zeitgeschehen und großen Enzyklopädien wurde das Unternehmen zu einem der bedeutendsten deutschen Traditionshäuser nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Zu Kindlers Autoren gehörten [[Willy Brandt]], [[Ludwig Marcuse]], [[Fritz Kortner]], [[Walter Jens]], [[Robert Jungk]], [[Albert Schweitzer]], nicht zuletzt [[Eugen Kogon]] (mit &amp;#039;&amp;#039;[[Der SS-Staat – Das System der deutschen Konzentrationslager]]&amp;#039;&amp;#039;) und [[Sebastian Haffner]] (mit &amp;#039;&amp;#039;[[Anmerkungen zu Hitler]]&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 nannte er den Buchverlag in Kindler Verlag um, um ihn vom Zeitschriftenverlag [[Kindler &amp;amp; Schiermeyer Verlag]] abzugrenzen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;haGalil2&amp;quot; /&amp;gt; 1955 gründete Kindler die Kultur-Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Das Schönste]]&amp;#039;&amp;#039; und 1956 die heute noch herausgegebene Jugendzeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Bravo (deutsche Zeitschrift)|Bravo]]&amp;#039;&amp;#039;. In dieser Zeit stiftete der Verleger den [[Albert-Schweitzer-Buchpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindlers Lebensleistung wird von großen Reihenwerken, vielbändigen Lexika und Enzyklopädien gekrönt, die den wagemutigen Verleger jeweils bis zur Grenze seiner finanziellen Leistungsfähigkeit belasteten. Nicht zuletzt wegen solch risikoreicher Projekte musste Kindler 1977 seinen Verlag schließlich in die [[Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck]] eingliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindler gehörte dem Kuratorium der 1959 gegründeten [[Deutsch-Israelische Studiengruppen|Deutsch-Israelischen Studiengruppe]] München an, die sich in München für die NS-Aufarbeitung, gegen den Antisemitismus und für die Annäherung mit Israel engagierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Jonas Hahn: &amp;#039;&amp;#039;Die Deutsch-Israelischen Studiengruppen und die frühen studentischen Kontakte mit Israel 1948–1972,&amp;#039;&amp;#039; Göttingen 2025, S. 144.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindler war zweimal verheiratet: mit [[Nina Raven-Kindler]] (von 1947 bis 1996) und [[Maria Reese (Malerin)|Maria Kindler-Reese]] (von 1998 bis zu seinem Tod 2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 2003: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zum Abschied ein Fest: die Autobiographie eines deutschen Verlegers.&amp;#039;&amp;#039; Kindler, München 1991, ISBN 3-463-40131-2 (vollst. als TB: Droemer Knaur, München 1992, ISBN 3-426-75042-2)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz. Ein Indizien-Roman über die kinderreiche „Heilige Familie“ in Nazareth&amp;#039;&amp;#039;. Kindler, München 1997, ISBN 3-463-40313-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinz Ullstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Helmut und Nina Kindler. Zwei Porträtskizzen&amp;#039;&amp;#039;, aus: Wolf Keienburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Texte zu einem Lebenslauf – Bilder für eine Verlagschronik. Helmut Kindler zum 70. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, Zürich: Kindler Verlag 1982, S. 110 ff. [http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Kindler/Helmut_und_Nina_Kindler.pdf (online auf pkgodzik.de)] (PDF; 165&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Marcus M. Payk]]: &amp;#039;&amp;#039;Kindler, Helmut&amp;#039;&amp;#039;, in: NDB-online, veröffentlicht am 1. Januar 2025 (online auf [https://www.deutsche-biographie.de/118986058.html#dbocontent https://www.deutsche-biographie.de/]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kindlers Literaturlexikon]]&lt;br /&gt;
* [[Kindlers Malereilexikon]]&lt;br /&gt;
* [[Kindlers Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
* [[Kindlers Enzyklopädie Der Mensch]] (Herausgeber für Band 1–9: [[Herbert Wendt (Schriftsteller)|Herbert Wendt]])&lt;br /&gt;
* [[Kindlers Die Psychologie des 20. Jahrhunderts]] in 15 Bänden (13 Herausgeber, koordiniert von Gerhard Strube)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118986058}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rowohlt.de/sixcms/list.php?page=ro_fl_verlagsseiten&amp;amp;sv%5Btitle%5D=Kindler Rowohlt Verlag: Kindler]&lt;br /&gt;
* Chaim Frank, 1997: [http://www.hagalil.com/archiv/98/00/kindler2.htm Helmut Kindler zum 85. Geburtstag], [http://www.hagalil.com/archiv/98/00/kindler.htm Chaim Frank im Gespräch mit Helmut Kindler in Zürich] auf [[haGalil|hagalil.com]]&lt;br /&gt;
* Kindlerleben (1912–2008). Zusammengestellt von [[Peter Godzik]], 2012 ([http://www.pkgodzik.de/fileadmin/user_upload/Kindler/Helmut_Kindler.pdf online auf pkgodzik.de]; PDF; 324&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [[Albrecht Dümling]]: &amp;#039;&amp;#039;Widerstandskämpfer, Theaterliebhaber und Verleger. Vor 100 Jahren wurde der Verleger Helmut Kindler geboren&amp;#039;&amp;#039;, Kalenderblatt vom 3. Dezember 2012 in &amp;#039;&amp;#039;Deutschlandradio Kultur&amp;#039;&amp;#039; [http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kalenderblatt/1934832/ (online auf dradio.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118986058|LCCN=n/86/872773|VIAF=120728790}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kindler, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (polnischer Widerstand 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Europäische Union (Widerstandsgruppe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herausgeber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Journalist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berliner Zeitung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Der Tagesspiegel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kindler, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Dezember 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. September 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Küsnacht ZH|Küsnacht]], [[Schweiz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fuchs B</name></author>
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