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	<title>Helmut Himpel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T10:38:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Himpel&amp;diff=1690244&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-29T12:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Maria-Terwiel Helmut-Himpel.jpg|mini|Maria Terwiel und Helmut Himpel am Schwarzen Meer, 1938]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stolperstein Lietzenburger Str 72 (Charl) Helmut Himpel.jpg|mini|[[Stolpersteine|Stolperstein]], Lietzenburger Straße 72, in [[Berlin-Charlottenburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Georg Ludwig Himpel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StA Charlottenburg von Berlin, Sterbeurkunde Nr. 2443/1943&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[14. September]] [[1907]] in [[Schönau im Schwarzwald]]; † [[13. Mai]] [[1943]] in [[Berlin-Plötzensee]]) war ein [[Zahnarzt]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer]] im [[Drittes Reich|Dritten Reich]]. Er gehörte zum Kreis der [[Rote Kapelle|Roten Kapelle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helmut Himpel studierte an der [[Karlsruher Institut für Technologie|Universität Karlsruhe]] [[Elektrotechnik]] und wurde 1926 Mitglied der dortigen &amp;#039;&amp;#039;Burschenschaft Germania&amp;#039;&amp;#039; (heute [[Karlsruher Burschenschaft Teutonia]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 199.&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach studierte er [[Zahnheilkunde]] in [[Freiburg im Breisgau|Freiburg]] und in [[München]]. Während des Studiums lernte Himpel seine spätere Verlobte [[Maria Terwiel]] kennen. Sie durften allerdings nicht heiraten, da sie „[[Halbjude|Halbjüdin]]“ war. Nach Himpels [[Promotion (Doktor)|Promotion]] zogen beide nach [[Berlin]], wo Himpel etwa 1937 eine Zahnarztpraxis eröffnete. Himpel war als Zahnarzt erfolgreich, so gehörten beispielsweise zu seinen Patienten viele Angehörige des [[Diplomatisches Corps|Diplomatischen Korps]], Schauspieler und Künstler, wie zum Beispiel [[Heinz Rühmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Dritten Reiches behandelte Himpel heimlich und kostenlos [[Jude|jüdische]] Patienten. Er behandelte auch weit entfernt wohnende jüdische Patienten, die seine Arztpraxis nicht besuchen konnten, in ihrer Wohnung. Er nahm zudem Einfluss auf die Untersuchungen zur [[Tauglichkeitsgrad|Wehrtauglichkeit]], um [[Wehrpflicht]]ige von einem Fronteinsatz zu verschonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den [[Journalist]]en [[John Graudenz]] kamen Himpel und seine Verlobte in Kontakt zur Gruppe von [[Harro Schulze-Boysen]], die als &amp;#039;&amp;#039;Rote Kapelle&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde. Beide nahmen an vielen Aktionen der Gruppe teil, insbesondere an der Verbreitung von Schriften und Flugzetteln. So trugen sie zum Beispiel zur Verbreitung der [[Clemens August Graf von Galen|Galen]]-Predigt bei, die die als &amp;#039;&amp;#039;Euthanasie&amp;#039;&amp;#039; getarnten Krankenmorde ankreidete. Diese Predigt führte dazu, dass [[Adolf Hitler|Hitler]] die [[Aktion T4]] und andere Morde an psychisch Kranken stoppte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maria Terwiel und Helmut Himpel waren maßgeblich an der Verbreitung der Flugschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Die Sorge um Deutschlands Zukunft geht durch das Volk]]&amp;#039;&amp;#039; beteiligt, die eine Vielzahl von Persönlichkeiten und sämtliche Auslandskorrespondenten erreichte. Erst nach der Verhaftung von Mitgliedern der Roten Kapelle wurde aufgedeckt, dass Himpel und Terwiel an der Verbreitung der Schrift beteiligt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Himpel und seine Verlobte wurden von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und nach der Untersuchungshaft im Gefängnis Berlin-Spandau&amp;lt;ref&amp;gt;[[Günther Weisenborn]]: &amp;#039;&amp;#039;Memorial&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1968, S. 231/232&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hinrichtung|hingerichtet]], wie viele andere Mitglieder der &amp;#039;&amp;#039;Roten Kapelle&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Am 13. März 2012 wurden vor dem ehemaligen Wohnhaus, in [[Berlin-Charlottenburg]], [[Lietzenburger Straße]] 72, [[Stolpersteine]] für Helmut Himpel und Maria Terwiel verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Coppi junior|Hans Coppi]], Jürgen Danyel und [[Johannes Tuchel]] (Hg): &amp;#039;&amp;#039;Die Rote Kapelle im Widerstand gegen den Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Schriften der [[Gedenkstätte Deutscher Widerstand]]; Edition Hentrich: Berlin 1992; ISBN 3-89468-110-1&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 7: &amp;#039;&amp;#039;Supplement A–K.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-8253-6050-4, S. 467–469.&lt;br /&gt;
* Karl Heinz Biernat und [[Luise Kraushaar]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Schulze-Boysen/Harnack-Organisation im antifaschistischen Kampf.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1970&lt;br /&gt;
* Georg Kirschner: &amp;#039;&amp;#039;Mitgliederverzeichnis der Karlsruher Burschenschaft Teutonia&amp;#039;&amp;#039; 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1067202439|LCCN=|NDL=|VIAF=314861351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Himpel, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Widerstandskämpfer (Rote Kapelle Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (Berlin-Plötzensee)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnarzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Berlin-Charlottenburg ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Himpel, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Himpel, Helmut Georg Ludwig (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Zahnarzt und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. September 1907&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schönau im Schwarzwald]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1943&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin-Plötzensee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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