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	<title>Helmut Hass - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;erg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Hass&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. November]] [[1919]] in [[Kiel]]) war ein deutscher Politiker ([[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Hass besuchte seit 1930 die staatliche Oberrealschule in [[Kiel]]-Wellingdorf. Im Jahr 1936 legte er die mittlere Reife ab und begann eine Lehre als Werkstoffprüfer (phys. Laborant) bei den [[Deutsche Werke|Deutschen Werken]] in Kiel. Seine Gehilfenprüfung legte er im Frühjahr 1939 ab. Im Anschluss meldete er sich als Freiwilliger des [[Reichsarbeitsdienst]]es und wurde im Lager 1/77 Tinnum auf Sylt zur Neulandgewinnung eingesetzt. Ab Oktober 1939 war er als Freiwilliger bei der [[Waffen-SS]] und absolvierte seinen Kriegsdienst bis Mai 1945. Er war im Frontdienst in einer Aufklärungsabteilung und wurde während des Krieges mehrfach verwundet. Hass wurde zudem mehrfach ausgezeichnet. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] geriet er in Gefangenschaft. Nach seiner Entlassung begann er verschiedene Tätigkeiten bei der [[DEA Deutsche Erdöl AG|Deutschen Erdöl AG]] in [[Heide (Holstein)|Heide]] (Holstein). Im Jahr 1949 wurde er als Treuhänder vom Landgericht Dortmund für eine [[Spedition]] bestellt. Im Februar 1950 begann er seine Tätigkeit in der eisenschaffenden Industrie in der [[Hörder Bergwerks- und Hütten-Verein|Dortmund Hörder-Hüttenunion]]. Im Jahr 1954 siedelte er nach [[Salzgitter]] um, da er eine Anstellung als Meister im [[Walzwerk]] erhielt. Zunächst wurde er im Jahr 1959 zum Obermeister ernannt, im Jahr 1965 folgte eine Tätigkeit als Betriebsassistent in der Halbzeugadjustage des Hüttenwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Am 27. November 1937 beantragte Hass die Aufnahme in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen (Mitgliedsnummer 4.765.764).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/12690676&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;grotjahn&amp;quot;&amp;gt;Karl-Heinz Grotjahn: &amp;#039;&amp;#039;Demontage, Wiederaufbau, Strukturwandel. Aus der Geschichte Niedersachsens, 1946–1996&amp;#039;&amp;#039;. Niemeyer, Hameln 1996, S. 214.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hass wurde im Januar 1965 Mitglied der NPD. Er kandidierte für die NPD bei der [[Landtagswahl in Niedersachsen 1967|Landtagswahl in Niedersachsen am 4. Juni 1967]]. Die NPD erhielt 7,0 % der Stimmen und 10 der 149 Abgeordnetensitze; Helmut Hass zog in den [[Niedersächsischer Landtag|6. Niedersächsischen Landtag]]. Er war zunächst Mitglied der NPD-Fraktion, verließ diese am 16. Januar 1970 wegen Unzufriedenheit über [[Adolf von Thadden]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;grotjahn&amp;quot; /&amp;gt; und war ab dem 17. Februar Gast in der CDU-Fraktion. [[Ministerpräsident (Niedersachsen)|Ministerpräsident]] [[Georg Diederichs]] (SPD) nahm dies zum Anlass, die Große Koalition aufzukündigen, wodurch es zu einer vorgezogenen [[Landtagswahl in Niedersachsen 1970|Landtagswahl am 14. Juni 1970]] kam. Die NPD erhielt 3,2 % der Stimmen und scheiterte damit an der Fünf-Prozent-Hürde;&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=44906434 |Titel=Berufliches: Helmut Hass |Jahr=1970 |Nr=29 |Seiten=134 |Datum=1970-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1974 erhielt sie 0,64 % und 1978 0,43 % der Stimmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Salzgitter war Hass Stadtrat, zunächst als NPD-Mitglied. Der CDU-Kreisverband Salzgitter hatte sich entgegen einer Empfehlung des Landesvorsitzenden [[Wilfried Hasselmann]]s und eines Aufnahme-Beschlusses des Landesvorstandes geweigert, die CDU-Mitgliedschaft von Hass anzuerkennen. Dennoch wurde Hass schließlich Mitglied der CDU-Fraktion im Stadtrat von Salzgitter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Hass wurde zu einem Präzedenzfall für die Reichweite des [[Freies Mandat|freien Mandates]] von Abgeordneten. Die NPD ließ sich vor der Landtagswahl 1967 von allen Kandidaten einen [[Wechsel (Urkunde)|Wechsel]] über 30.000 DM (in heutiger Kaufkraft {{Inflation|DE|30000|1967}} €) unterschreiben. Dieser „Sicherungswechsel“ sollte fällig werden, wenn der Abgeordnete aus der Fraktion ausscheidet, ohne sein Mandat niederzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=45202536 |Titel=Knoten geplatzt |Jahr=1970 |Nr=8 |Seiten=47–49 |Datum=1970-02-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Austritt von Hass aus der NPD-Fraktion leitete die NPD eine [[Zwangsvollstreckung]] ein; das [[Landgericht Braunschweig]] verwarf diese als [[Sittenwidrigkeit (Deutschland)|sittenwidrig]].&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Hoffmann: &amp;#039;&amp;#039;Die NPD. Entwicklung, Ideologie und Struktur&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Europäische Hochschulschriften.&amp;#039;&amp;#039; Reihe 31: &amp;#039;&amp;#039;Politik.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 396). Lang, Frankfurt am Main u. a. 1999, ISBN 3-631-35439-8, S. 403; Uwe Hoffmann bezieht sich auf &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; 8/1970 ([https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45202536.html online]) &lt;br /&gt;
und die &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039; vom 9. April 1970.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* [[Barbara Simon (Archivarin)|Barbara Simon]]: &amp;#039;&amp;#039;Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 142–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034745166|VIAF=300914282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hass, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Salzgitter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Angehöriger der Waffen-SS]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hass, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NPD), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. November 1919&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SFfmL</name></author>
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