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	<title>Helmut Hartwig (MfS-Mitarbeiter) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Hartwig_(MfS-Mitarbeiter)&amp;diff=2387073&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Onkelkoeln: PD-Wartung Kurzbeschreibung mit Politiker (Nr. 206)</title>
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		<updated>2026-01-02T14:30:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Personendaten/Wartung/Fehlerliste&quot; title=&quot;Wikipedia:Personendaten/Wartung/Fehlerliste&quot;&gt;PD-Wartung&lt;/a&gt; Kurzbeschreibung mit Politiker (Nr. 206)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Hartwig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. Januar]] [[1920]] in [[Chemnitz]]; † [[9. Januar]] [[1994]] in [[Berlin]]) war ein hauptamtlicher Mitarbeiter des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und Leiter der Abteilungen VI und VIII der [[Hauptverwaltung A]] (HVA) des MfS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Schlossers und einer Arbeiterin absolvierte nach dem Besuch der [[Volksschule]] ab 1934 eine Lehre zum Rechtsanwalts- und Notariatsangestellten und war bis 1938 als solcher tätig. 1938 wechselte er als Sachbearbeiter zu einer Angestellten-Krankenkasse. 1940 wurde Hartwig zum [[Reichsarbeitsdienst]] und später zur [[Wehrmacht]] eingezogen, von der er 1945 [[Fahnenflucht|desertierte]]. Er nutzte die Wirren der letzten Kriegswochen aus und setzte sich nach den Bombardements auf Dresden von dort aus in seine Heimatstadt Chemnitz ab, wo er am 9. Mai 1945 eintraf. Er meldete sich im Stadtbezirksamt Gablenz und bekam dort von einem KPD-Funktionär, der ihn noch als Kind kannte, den Auftrag, eine antifaschistische Jugendgruppe auf die Beine zu stellen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Junge Welt]] vom 3. Mai 1985&amp;lt;/ref&amp;gt; So blieb ihm die sowjetische Kriegsgefangenschaft erspart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1945 trat Hartwig der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei und wurde mit der [[Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED|Zwangsvereinigung von SPD und KPD]] Mitglied der SED. 1946 wurde er Vorsitzender des Antifa-Jugendausschusses Chemnitz. 1946 ernannte man ihn zunächst zum [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-Vorsitzenden des Kreises Chemnitz, dann zum Instrukteur beim FDJ-Landesvorstand [[Sachsen]]. Zwischen 1946 und 1947 war er zudem Mitglied des FDJ-Kreisverbandes Chemnitz sowie Stadtverordneter. Ab 1947 war Hartwig zudem Organisationssekretär des FDJ-Landesvorstands sowie bis 1950 Mitglied des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Landesvorstands Sachsen. Von 1947 bis 1952 gehörte er dem Zentralrat der FDJ an und war ab 1948 Erster Sekretär des FDJ-Landesvorstands Sachsen. Von 1950 bis 1951 war Hartwig 2. Sekretär des Zentralrats der FDJ sowie für FDJ und SED Mitglied des [[Sächsischer Landtag (1946–1952)|sächsischen Landtages]]. Als Leiter des Organisationskomitees half er bei der Durchführung der [[Weltfestspiele der Jugend und Studenten|III. Weltfestspiele]] in [[Ost-Berlin]]. Von 1950 bis 1954 war Hartwig Kandidat des [[ZK der SED]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1951 erfolgte seine Einstellung beim Auslandsnachrichtendienst [[Institut für wirtschaftswissenschaftliche Forschung]] (IWF),&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Hubertus Knabe]]: &amp;#039;&amp;#039;West-Arbeit des MfS – Das Zusammenspiel von „Aufklärung“ und „Abwehr“&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1999, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; der späteren Hauptabteilung (HA) XV (ab 1953) bzw. HVA des MfS (ab 1956). Dort übernahm er zunächst die stellvertretende, ab 1952 alleinige Leitung der HA VI (Ausbildung). 1958/59 besuchte er die [[Parteihochschule „Karl Marx“]] beim ZK der SED. Anschließend übernahm er die Leitung der Abteilung VIII (operative Technik) der HVA. 1966 absolvierte er ein Fernstudium an der Fachschule für Ökonomie [[Rodewisch]]. 1980 ernannte man ihn zum Generalmajor. 1985 wurde Hartwig altersbedingt entlassen. Bis zu seinem Tod lebte er als Rentner in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen in der DDR ==&lt;br /&gt;
* 1961 [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Bronze und 1985 in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Hartwig war seit 1947 mit [[Charlotte Hartwig]] geborene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; verheiratet und war ein Schwager des MfS-Obersten [[Alfred Schönherr]] (1909–1986).&amp;lt;ref&amp;gt;Traueranzeige in [[Neues Deutschland]] vom 10. April 1981, S. 8 &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Junge Welt]] vom 3. Mai 1985&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Helmut Hartwig&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 27.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=helmut-hartwig|lemma=Hartwig, Helmut|autor=Jens Gieseke|band=1|idNum=1260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1193435803|VIAF=2400156762906841300007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hartwig, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Sachsen 1946–1952)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Funktionär der Freien Deutschen Jugend (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hartwig, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (SED), FdJ-Funktionär, Hauptabteilungsleiter der DDR-Staatssicherheit&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. Januar 1920&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Januar 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Onkelkoeln</name></author>
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