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	<title>Helmut Goldschmidt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Goldschmidt&amp;diff=397351&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Typografie</title>
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		<updated>2025-12-02T16:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Goldschmidt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Oktober]] [[1918]] in [[Magdeburg]]; † [[6. August]] [[2005]] in [[Köln]]) war ein Überlebender des [[Holocaust]] und ein deutscher [[Architekt]]. Er erlangte insbesondere Bekanntheit als Erbauer von [[Synagoge]]n in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen_Zum_Tod_von_Helmut_Goldschmidt_20985.html |titel=Zur Autodidaktik gezwungen – Zum Tod von Helmut Goldschmidt |werk=[[BauNetz]] |datum=2005-08-10 |sprache=de |abruf=2025-01-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Passfoto Helmut Goldschmidt, ca. 1938.jpg|mini|Foto im amtlichen Lichtbildausweis der Stadt Köln, ca. 1938]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Köln-SGK-Roonstraße-b-028.JPG|mini|Die [[Synagoge Köln|Große Kölner Synagoge]] in der Roonstraße gegenüber dem [[Rathenauplatz (Köln)]] (2007)]]&lt;br /&gt;
Helmut Goldschmidt war der Sohn des jüdischen Kaufmanns Moritz Goldschmidt und der aus einer nichtjüdischen Familie stammenden Maria Goldschmidt. Ab 1925 besuchte er die jüdische Volksschule in der Lützowstraße und ab 1929 das Realgymnasium in [[Köln-Lindenthal]], das er 1935 mit dem [[Mittlerer Schulabschluss|Einjährigen]] verlassen musste&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Cantauw |url=https://www.alltagskultur.lwl.org/de/blog/das-einjaehrige/ |titel=Das Einjährige |werk=alltagskultur.lwl.org  |datum=2020-03-27 |sprache=de |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, weil Juden nicht mehr zum Abitur zugelassen waren. Im selben Jahr begann er eine rund zweijährige Lehre im Architekturbüro des jüdischen Architekten [[Hans Krebs (Architekt)|Hans Krebs]] in Berlin. Bis zum August 1938 besuchte er „illegal“ unter dem Namen seines „arischen“ Großvaters (der eigentlich Salomon Gusick hieß, aber die Familie hatte sich nach der Großmutter, eine geb. Goldschmidt umbenannt) Architektur-Vorlesungen unter anderem bei [[Peter Behrens]]. Nebenbei nahm er Privatunterricht bei [[Paul Zucker]], der eine eher konservative Architekturrichtung vertrat, und dem jüdischen Architekten und Statiker Robert Hauer, der den Ideen des [[Bauhaus]]es zugeneigt war. Zeitweise wohnte er bei [[Otto Grotewohl]] einem alten Freund der Familie, der ihm eine Nebentätigkeit im Büro des Architekten [[Hugo Constantin Bartels]] vermittelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] im November 1938 erlebte er in Köln, wo er im Agrippinahaus (Arch.: [[Georg Falck]]) ein Volontariat im Architekturbüro von Max August Breuer absolvierte, der einst Mitarbeiter und Bauleiter des jüdischen, nach England emigrierten Architekten [[Robert Stern (Architekt, 1885)]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Petra Metzger und andere |url=https://www.bunkerk101.de/storage/2018/08/Bunker-Broschu%CC%88re_finale.pdf |titel=Vom Krieg zur Kunst – Hochbunker Körnerstraße 101, Abschnitt: „Der Architekt Robert Stern“ |werk= Katalog zur Ausstellung, Förderkreis Hochbunker, Körnerstraße 101 e. V. |datum=2018-08 |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wegen der Unmöglichkeit, als Jude überhaupt eine Anstellung zu bekommen, wurde Helmut Goldschmidt 1939 von seinen Eltern in die Gegend von Berlin auf [[Hachschara]] geschickt. Er kam auf das „arisierte“, ursprünglich [[Simon Schocken]] gehörende, von [[Martin Gerson]] geleitete Gut Winkel bei [[Spreenhagen]] in Brandenburg, verließ nach der Mitarbeit an [[Silo]]bauwerken dieses aber 1941 wegen der Aussichtslosigkeit auf eine Auswanderung nach Palästina und kehrte zu seinen Eltern nach Köln zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der musikbegeisterte Helmut Goldschmidt beschäftigte sich nun als [[Pianist]] und [[Komponist]] hauptsächlich mit [[Jazz]] und [[Swing (Musikrichtung)|Swing]] und trat mit Freunden in Lokalen auf. Am 1. Dezember 1942 wurde er von der Kölner [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und zunächst im berüchtigten [[EL-DE-Haus]] und später auch im [[Klingelpütz]] verhört. Im März 1943 erfolgte die Deportation mit Gefängnisaufenthalten in Städten wie Kassel, Dresden, Leipzig, Chemnitz und Breslau nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Auf der Fahrt wirft Goldschmidt eine frankierte Flechsig-Kunstkarte Nr. 856 aus dem Zug, adressiert an seine Mutter Maria in [[Klettenberg (Köln)|Köln-Klettenberg]], Siebengebirgsallee 99: &amp;quot;Meine lieben Eltern, bin gerade auf der Fahrt nach Auschwitz, ich glaube nicht, dass wir uns nochmals sehen...&amp;quot; (Die Postkarte befindet sich im Archiv des Kölner NS-Dokumentationszentrums und half den Eltern ihren Sohn nach Kriegsende ausfindig zu machen und nach [[Hirten]] bei Mayen zu holen).&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort wurde er im Block 10 in eine Abteilung für sogenannte Abgangsquarantänen verlegt und im Juli 1943 in das [[KZ Buchenwald]] „überstellt“. Nach der Zeit in Auschwitz empfand Goldschmidt diese Verlagerung als die Rettung seines Lebens. Wie er in einem Interview mit [[Barbara Becker-Jákli]] schilderte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://jugend1918-1945.de/portal/Jugend/thema.aspx?root=287&amp;amp;id=34690#prettyPhoto |titel=Helmut Goldschmidt (1918) |werk=&amp;quot;Jugend! 1918-1945&amp;quot;, [[NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln]] |datum=2023-02-21 |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war Buchenwald „gemessen an Auschwitz … ein Sanatorium“.&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung: Goldschmidt wurde im besagten Zeitraum (Abtransport von Köln im März 1943, Ankunft nach sehr langer Fahrt von „insgesamt drei Wochen“) offenbar nur kurzfristig im [[Block 10 (KZ Auschwitz)|Block 10]] untergebracht. Seine Verlegung nach Buchenwald erfolgte im Juli 1943 (Hagspiel S.: 622/623), vermutlich wegen der Räumung und Umnutzung bis Ende des Jahres 1943 mit medizinischem Gerät. Denn „im April 1943 wurde Block 10 Prof. Dr. [[Carl Clauberg]] zur Verfügung gestellt“ {{Internetquelle |autor=Reinhard Tenhumberg |url=http://www.tenhumbergreinhard.de/taeter-und-mitlaeufer/dokumente/auschwitz-block-10.html |titel=Auschwitz Block 10 |werk=tenhumbergreinhard.de |datum= |sprache=de |abruf=2025-01-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als „Architekt“ war er an Planungen für die Gewehr- und Geschützfabrik der [[Wilhelm-Gustloff-Stiftung|Wilhelm-Gustloff-Werke]] und der [[Bahnstrecke Weimar–Buchenwald|Eisenbahnlinie Weimar-Buchenwald]] beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://lernort-weimar.de/stolpersteine/gustloff-werke/ |titel=Gustloff-Werke |werk=Lernort Weimar |datum= |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bedeutsam erwies sich die Entscheidung des jazzbegeisterten [[Jiří Žák]], der für die Außentransporte zuständig war, ihn als Musiker des [[Häftlingsorchester|Lagerorchesters]] nicht zur Arbeit in die [[KZ-Außenlager|Außenlager]] oder gar in andere Konzentrationslager zu schicken. Als Buchenwald am 11. April 1945 befreit wurde, spielte das Lagerorchester ein Befreiungskonzert mit überwiegend von Helmut Goldschmidt geschriebenen Jazz-Arrangements, worauf ihn die Amerikaner baten, die musikalischen Truppenveranstaltungen im Staatstheater Weimar zu übernehmen. Von dort holten ihn seine Eltern nach [[Hirten]] bei [[Mayen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Goldschmidt war ein KZ-Haftling der durch sein Können als Pianist und durch glückhafte Fügungen überlebte. Sein Schicksal ähnelt damit dem des polnischen Pianisten und Komponisten [[Władysław Szpilman]] dessen Überleben im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Pianist]]&amp;#039;&amp;#039; behandelt wird.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldschmidt, der mit Vorträgen über die Konzentrationslager die Säle füllte, bot der Mayener Bürgermeister Schwindenhammer noch 1945 an, auf der [[Genovevaburg]] oberhalb der zu 90 % zerstörten Stadt Mayen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.blick-aktuell.de/Mayen/Eine-Botschaftder-Hoffnung-in-dunkler-Zeit-11820.html |titel=Eine Botschaft der Hoffnung in dunkler Zeit |werk=Blick aktuell, Pressemitteilung der Stadtverwaltung Mayen |datum=2013-04-14 |sprache=de |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Architekturbüro einzurichten. Der berufliche Durchbruch erfolgte, als Mayen zur französischen Besatzungszone kam mit einem Kommandanten, der als Buchenwalder Häftling zu den Bewunderern der Musik Helmut Goldschmidts im Konzentrationslager gezählt hatte. Dadurch war Goldschmidt maßgeblich am Wiederaufbau der Stadt beteiligt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Schüller |url=https://books.google.de/books?id=2WQLqUKWSnIC&amp;amp;pg=PA77&amp;amp;q=wiederaufbau+mayens+nach+dem+kriegsende#v=onepage&amp;amp;q=wiederaufbau%20mayens%20nach%20dem%20kriegsende&amp;amp;f=false |titel=Mayen zwischen Zerstörung und Wiederaufbau |werk=Google Books, Leseprobe |datum=2011 |sprache=de |abruf=2025-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und beschäftigte zwei Jahre später in seinem völlig überlasteten Büro für rund ein halbes Jahr als Praktikant, den im Dorf [[Kaisersesch]] bei Mayen geborene [[Oswald Mathias Ungers]], der anschließend an der [[Technische Hochschule Karlsruhe|Technischen Hochschule Karlsruhe]] Architektur studierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rothenbach (Kelberg) Mariä Himmelfahrt6556.JPG|mini|Kapelle &amp;quot;Mariä Himmelfahrt&amp;quot; in Rothenbach (Kelberg)]]&lt;br /&gt;
Eine seiner ersten Aufträge war ein &amp;quot;Kapellenneubau, zu dem zwei Entwürfe beim Bischöflichen Generalvikariat des [[Bistum Trier|Bistums Trier]] eingereicht wurden, zu dem auch Ungers einen Entwurf zeichnete.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Helmut Goldschmidt während des Gesprächs mit [[Wolfram Hagspiel]] und Ruth Mader am 2. September 1998&amp;quot; in: {{Literatur |Autor=Ruth Mader |Hrsg=Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung e.V. |Titel=„Wir tauschten Pferdemist gegen Steine“. Der jüdische Architekt Helmut Goldschmidt und der Wiederaufbau von Mayen |Sammelwerk=Mayener Beiträge zur Heimatgeschichte. Nr. 10 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Mayen |Datum=2001 |ISBN= |Seiten=77}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Bau dieser katholischen &amp;quot;Maria Himmelfahrt-Kapelle&amp;quot; in [[Rothenbach (Kelberg)]] war der Nachfolgerbau der alten baufälligen St. Stanilauskapelle, die zwischen 1946 und 1950 an einem neuen Standort errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Burggraaff |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/O-86809-20140228-3 |titel=Maria Himmelfahrt-Kapelle in Rothenbach |werk=KuLaDig, Kultur.Landschaft.Digital. |datum=2020 |sprache=de |abruf=2025-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des Jahres 1946 eröffnete er mit dem Architekten und Bauunternehmer Willi Veiler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hauptausschuss Stadtkreis Köln |url=https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/IDWBKXEDYDV6J6LAPMNO3YQTP3R4Y6LG |titel=Entnazifizierung Willi Veiler |werk=Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland |datum=1947-06-13 |sprache=de |abruf=2025-01-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Zweigbüro im sog. „Ringhaus“ (Hohenzollernring 22-24).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Birgit Gropp |url=https://www.baukunst-nrw.de/objekte/Ringhaus-Ufa-Palast--6609.htm |titel=Ringhaus Ufa-Palast |werk=Webseite baukunst-nrw |datum=2020-10-01 |sprache=de |abruf=2025-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anlass waren die Sicherungsarbeiten an der [[Synagoge Köln|Synagoge]] in der Roonstraße. Erst als im Jahre 1948 in Köln der große Auftrag zum Wiederaufbau des ehemaligen „Israelitisches Asyls“ und der Bau der dortigen Synagoge anstanden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= Christiane Schillig |url=https://www.kuladig.de/Objektansicht/KLD-333714 |titel=Jüdisches Wohlfahrtszentrum in Neuehrenfeld |werk=[[kuladig]], Kultur.Landschaft.Digital |datum= |sprache=de |abruf=2025-01-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; verlagerte er seinen Haupt-Büro- und -Wohnsitz nach Köln, behielt aber bis zum Jahr 1950 sein Mayener Büro bei. 1950 heiratete er und gründete eine Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem zunehmend florierenden Büro, Goldschmidt war 1951 mittlerweile Mitglied des Kölner [[Bund Deutscher Architektinnen und Architekten|BDA]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ruth Mader |Hrsg=Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung e.V. |Titel=„Wir tauschten Pferdemist gegen Steine“. Der jüdische Architekt Helmut Goldschmidt und der Wiederaufbau von Mayen |Sammelwerk=Mayener Beiträge zur Heimatgeschichte. Nr. 10 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Mayen |Datum=2001 |ISBN= |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, Adresse Hansaring 11 und dann Hansaring 123, zog er danach mehrmals um. Zu den bis zu den 10 Mitarbeitern zählten &amp;quot;auch seine beiden ehemaligen Mayerner Mitarbeiter Werner Steffens und [[Oswald Mathias Ungers]], die nach dem Studium an der TH Karlsruhe zu Beginn des Jahres 1951 wieder Kontakt zu ihrem &amp;quot;alten Lehrmeister&amp;quot; aufgenommen hatten, u.&amp;amp;nbsp;a. weil sie in den immer noch sehr schlechten wirtschaftlichen Zeiten sonst keine Chance gehabt hätten, so schnell selbständig arbeiten zu können. Goldschmidt bot beiden sofort eine gleichberechtigte Partnerschaft an, die geschäftliche Basis blieb jedoch allein in seinen Händen. Das Büro &amp;#039;&amp;#039;Goldschmidt-Steffens-Ungers&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Foto:[[:Datei:Geschäftshaus Brüderstraße 19, Köln-9383.jpg|Büro- und Geschäftshaus Brüderstraße 19, Köln. Architektenː H. Goldschmidt, W. Steffens und O.M. Ungers (1951/52)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; existierte in der Form weniger als ein Jahr, weil Werner Steffens auf Grund erheblicher Differenzen mit Oswald Mathias Ungers seine Mitarbeit und Partnerschaft aufgekündigt hatte. Fortan lautete der Firmenname &amp;#039;&amp;#039;Goldschmidt + Ungers&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Baubeschreibung:[[:Datei:Baubeschreibung, Büro Goldschmidt und Ungers (1954).jpg|Bauakte der Stadt Köln mit Briefpapier des Architekturbüros (1954)]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitarbeiter in diesen Jahren und teilweise auch nach dem Ausscheiden von Ungers waren u.&amp;amp;nbsp;a. Otto Bosbach und die beiden [[Egon Eiermann|Egon-Eiermann]]-Schüler Günther Frank und Rolf Hahn. Aus dieser Zeit stammen insgesamt 22 mit Ungers gemeinsam realisierte Ein- und Mehrfamilienhäuser, Wohn- und Geschäftshäuser. Die Auftraggeber waren jüdische und nichtjüdische Bauherren sowie die Familie Goldschmidt selbst (Moritz und Louis Goldschmidt) und ab 1952 in zunehmendem Maße vor allem die eigens für das jeweilige Projekt von Helmut Goldschmidt gegründeten Wohnungsbaugesellschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfram Hagspiel]] |Hrsg=Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins |Titel=Lexikon der Kölner Architekten vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert |Sammelwerk=Band 52 |Verlag=Böhlau |Ort=Köln |Datum=2022 |ISBN=978-3-412-52446-3 |Seiten=620-630 }} Der gesamte Text des Abschnitts wurde bis zu dieser Quellenangabe dem Werk von Wolfram Hagspiel entnommen und in gekürzter Form wiedergegeben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bekanntesten Bauten aus der Partnerschaft mit Ungers, die am 1. Januar 1955 endete, sind die &amp;#039;&amp;#039;Kleiderfabrik Jobi&amp;#039;&amp;#039; an der [[Aachener Straße (Köln)|Aachener Straße]] mit dem &amp;#039;&amp;#039;Mehrfamilienhaus in der Hültzstrasse&amp;#039;&amp;#039; (Planung und Realisierung 1951–1953), beide in [[Köln-Braunsfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gerardo Brown-Manrique |url=https://www.ungersarchiv.de/files/uaa_2015/inhalte/Publikationen/PUB_21_engl.pdf |titel=O.M. Ungers – Early Buildings in Cologne, 1951–1967 |werk=Ungers Archive for Architectural Research (UAA) |datum= |sprache=en |zugriff=2024-11-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das &amp;#039;&amp;#039;Mehrfamilienhaus Louis Goldschmidt mit Gaststätte „Moulin Rouge“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Abbildung des Originals in: &amp;quot;Oswald Mathias Ungers: Architektur 1951-1990&amp;quot;, Werkmonographie, DVA, Stuttgart 1991, Seite 240, Nr. 5&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Maastrichter Straße in Köln&amp;lt;ref&amp;gt;Foto:[[:Datei:Apart Hotel, Köln, Maastrichter Strasse 6-8.jpg|Ehemaliges Mehrfamilienhaus (Fassade geändert) mit Gaststätte &amp;quot;Moulin Rouge&amp;quot;. Architektː Helmut Goldschmidt mit Werner Steffens und O.M. Ungers (1950/51)]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, dessen Rasterfassade völlig verändert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Anmerkung von Hagspiel auf Seite 625 des &amp;quot;Lexikon der Kölner Architekten&amp;quot;: „Wie wohl in allen Architekturbüros ist es vor allem bei Goldschmidt + Ungers höchst schwierig, das Maß der Beteiligung des Einzelnen am Entwurf auszumachen...Es verwundert heute sehr, wenn in der zahlreichen Ungers-Literatur der Name Helmut Goldschmidt vergeblich zu suchen ist, geradezu bewusst totgeschwiegen zu sein scheint. Der darüber sehr verbitterte Helmut Goldschmidt sah den Grund hierfür darin, dass er Oswald Mathias Ungers wider dessen Vorstellungen in die Selbstständigkeit gedrängt hatte, als dieser für das Büro Goldschmidt + Ungers den Auftrag zum Bau des Oberhausener Instituts zur Erlangung der Hochschulreife herangezogen hatte“.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aachener Straße 421, Köln-0790.jpg|Ehemaliges Geschäftshaus, Kleiderfabrik &amp;quot;Jobi&amp;quot;, Aachener Straße 421, Köln. Architektenː H. Goldschmidt und O.M. Ungers (1952/53)&lt;br /&gt;
Hültzstraße 10, Köln-0796.jpg|Mehrfamilienhaus Hültzstraße 10, Köln. Architektenː H. Goldschmidt und O.M. Ungers (1952/53)&lt;br /&gt;
Wohn- und Geschäftshaus Kaiser-Wilhelm-Ring 10, Köln-8711.jpg|Wohn- und Geschäftshaus, [[Kaiser-Wilhelm-Ring (Köln)|Kaiser-Wilhelm-Ring]] 10/Gereonshof. Architektenː H. Goldschmidt und O.M. Ungers (1953/54)&lt;br /&gt;
Wohn- und Geschäftshaus, Hahnenstraße 16-9786.jpg|Wohn- und Geschäftshaus, [[Hahnenstraße (Köln)|Hahnenstraße]] 16, Köln. Architektː Helmut Goldschmidt (1957- 62)&lt;br /&gt;
Hohenzollernring 42, Köln-9351.jpg|Wohn- und Geschäftshaus [[Kölner Ringe#Hohenzollernring|Hohenzollernring]] 42/Palmstraße, Köln. Architektː Helmut Goldschmidt (1957–64)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Unter Sachsenhause 37 (Cologne) photo-5.jpg|mini|Geschäftshaus &amp;quot;Frank und Lehmann&amp;quot;, Seitenflügel, Kattenbug 18-24]]&lt;br /&gt;
Das Bauschaffen von Goldschmidt in Köln begann noch vor den Sicherungsarbeiten an der Synagoge und dem Gemeindzentrum in der Roonstrasse bereits 1934/35 mit Umbauten für die Zentrale der &amp;quot;Progress Textilbetriebe GmbH&amp;quot;, Köln, Kattenbug 18-24 (Seitentrakt des [[Unter Sachsenhausen 37|Geschäftshauses]] &amp;quot;Frank und Lehmann&amp;quot; von [[Peter Behrens]]) und für zwei Villen in der Pferdmengesstrasse Nummer 16 für Jenny Joseph (1935) und Nummer 5 (1937/38) für [[Albert Maier (Pädagoge)|Albert Maier]] im Stadtteil [[Villenkolonie Köln-Marienburg|Köln-Marienburg]], (alle mit H. Hans Krebs). Neben den Wohn-, Büro- und Geschäftshäusern und Bauten wie dem Dr.-Ernst-Schwering-Seniorenzentrum in [[Köln-Sülz]] übernahm Goldschmidt auch die Bauleitung für Siedlungen und Sozialwohnungen und war als Baunternehmer der &amp;quot;Goldschmidt-Wohnungbau K.G.&amp;quot; tätig. Von 1950 bis 1976 realisierte er so in Köln 66 Bauten und außerhalb von Köln 28, meistens Eigenheimsiedlungen, hauptsächlich in [[Nordrhein-Westfalen]]. Seine letzten Projekte waren eine Siedlung der [[Bayer AG]] in Dormagen-[[Hackenbroich]] (1972–76) und ein Bürohochhaus in [[Mannheim]] (1973/74).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfram Hagspiel]] |Hrsg=Veröffentlichungen des Kölnischen Geschichtsvereins |Titel=Lexikon der Kölner Architekten vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert |Sammelwerk=Band 52 |Verlag=Böhlau |Ort=Köln |Datum=2022 |ISBN=978-3-412-52446-3 |Seiten=626-629}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Bekanntheit erlangte der [[Autodidakt]] Helmut Goldschmidt jedoch als Architekt mehrerer Synagogen und jüdischer Gemeindezentren. Unter seiner Regie entstanden die jüdischen Gemeindezentren in [[Synagoge Koblenz|Koblenz]] (1950), [[Dortmund]] (1956)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.schalom-dortmund.de/neue-synagoge/ |titel=Die Synagoge an der Prinz-Friedrich-Karl-Straße |werk=Schalom Dortmund |datum= |sprache=de |abruf=2025-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katinka Netzer |url=https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=608&amp;amp;url_tabelle=tab_websegmente |titel=2. September 1956 – Einweihung der Dortmunder Synagoge |werk=Internetportal „Westfälische Geschichte“ |datum= |sprache=de |abruf=2025-01-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Synagoge (Bonn)|Bonn]] (1959).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Initiative von [[Konrad Adenauer]] rekonstruierte Helmut Goldschmidt von 1957 bis 1959 die im Krieg zerstörte Große [[Kölner Synagoge]] in der Roonstraße&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://seven-places.org/koeln/die-synagoge-in-der-roonstrasse/ |titel=Die Synagoge in der Roonstraße |werk=Seven Places - Zentrum für verfolgte Künste GmbH |datum= |sprache=de |abruf=2025-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, die [[Papst]] [[Benedikt XVI.]] im August 2005 besuchte. Später errichtet Goldschmidt weitere Synagogen und jüdische Gemeindezentren in [[Synagoge (Münster)|Münster]] (1961), [[Wuppertal]] (1962) und [[Mönchengladbach]] (1967).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrich Knufinke |url=https://www.moderne-regional.de/fachbeitrag-helmut-goldschmidt/ |titel=Helmut Goldschmidt |werk=[[ModerneREGIONAL]]online |datum=2015-01 |sprache=de |abruf=2025-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2013-04-21 Synagoge, Tempelstraße 2–4, Bonn IMG 0174.jpg|mini|Synagoge und Gemeindezentrum, Tempelstraße 2–4, [[Bonn]]. Helmut Goldschmidt (1958/59)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Helmut Goldschmidt - Grab.jpg|mini|Grab der Familie Goldschmidt auf dem Jüdischen Friedhof Bocklemünd (2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2017-10-03-Jüdischer Friedhof Bocklemünd-4567.jpg|mini|links|[[Jüdischer Friedhof Bocklemünd|Jüdischer Friedhof Köln-Bocklemünd]]. Denkmal für die Opfer der Shoah, Helmut Goldschmidt (1947) (Foto: 2017)]]&lt;br /&gt;
„Fast allen nach 1945 errichteten Betstätten ist gemeinsam, dass sie nicht isoliert stehen, sondern Teil eines Gemeindehauses oder Gemeindezentrums sind. Während Betstuben und Betsäle aus dem baulichen Gefüge nicht sichtbar herausragen, sind Synagogen eigenständige Gebäudeteile, die als solche erkennbar, entweder in den Baukomplex des Gemeindezentrums formal integriert oder stärker davon abgesetzt sein können. Bedingt durch die geringe Mitgliederzahl der meisten jüdischen Gemeinden wird die Synagoge als Versammlungsstätte wieder stärker Teil des alltäglichen jüdischen Gemeindelebens“. Für diese Bauaufgabe schlagen die Architekten in der noch jungen Bundesrepublik Deutschland unterschiedliche Wege ein. Während Heinrich Sievers „pseudosakral“ in die Vorkriegszeit zurückfällt ([[Synagoge Saarbrücken]]), [[Ernst Guggenheimer]] sich mit dem Hang zur „Schlichtheit“ dem Bauhaus verpflichtet fühlt ([[Synagoge und Gemeindezentrum Hospitalstraße|Synagoge Stuttgart]]) und [[Hermann Zvi Guttmann|Hermann Guttmann]] nach dem „idealen“ Synagogenraum ([[Neue Synagoge (Offenbach am Main)|Synagoge Offenbach]]) strebt, &amp;quot;zeigen die von Helmut Goldschmidt erbauten Gotteshäuser eine andere Auffassung. In allen von ihm entworfenen Synagogen steht der [[Bima|Almemor]] nicht in der Raummitte, sondern, wie in jüdischen Sakralräumen mit liberalem Ritus üblich, unmittelbar vor der [[Bundeslade|Heiligen Lade]]. Die entspreche, so Goldschmidt, der modernen Art der Predigt, die keine Kanzelrede, sondern ein Gespräch mit der Gemeinde sei... Er sieht in der Synagoge – bei aller Profanität – einen liturgischen Raum, der seine Bestimmung als Gotteshaus nicht allein durch (plakative) Symbole signalisieren darf. Er strebt daher eine Verbindung von Sakralität und – als Ausdruck der Zeit – &amp;#039;&amp;#039;lichtvoller Modernität&amp;#039;&amp;#039; an. Die feierlich-erhabene Stimmung hat Goldschmidt in seinen Synagogenbauten mit Mitteln moderner Architektur erreicht – auch in der 1899 geweihten und 1959 von ihm umgestalteten Synagoge Köln-Roonstrasse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Salomon Korn]] |Hrsg=[[Deutsches Architekturmuseum]] |Titel=Synagogenarchitektur in Deutschland nach 1945 |Sammelwerk=Katalog: Die Architektur der Synagoge |Verlag=[[Ernst Klett Verlag]] |Ort=Stuttgart |Datum=1988 |ISBN= |Seiten=294-298}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. März 1998 erhielt Helmut Goldschmidt von Bundespräsident [[Roman Herzog]] das [[Bundesverdienstkreuz 1. Klasse]] verliehen. Die Aushändigung der Auszeichnung für sein architektonisches Schaffen und seine Initiativen im jüdisch-christlichen Dialog fand am 27. August 1998 durch Oberbürgermeister [[Norbert Burger (Politiker, 1932)|Norbert Burger]] im Hansasaal des Historischen Rathauses zu Köln satt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldschmidt starb 2005 im Alter von 86 Jahren und wurde im Familiengrab auf dem [[Jüdischer Friedhof Bocklemünd|Jüdischen Friedhof in Köln-Bocklemünd]] (Flur 12 Nr. 11) beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ruth Mader: &amp;#039;&amp;#039;„Wir tauschten Pferdemist gegen Steine“. Der jüdische Architekt Helmut Goldschmidt und der Wiederaufbau von Mayen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Mayener Beiträge zur Heimatgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 10. 2001, S. 63–79&lt;br /&gt;
* [[Wolfram Hagspiel]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Kölner Architekten - vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Veröffentlichung des Kölnischen Geschichtsvereins, Band 52, Böhlau Verlag, Köln, 2022. Ausgabe A -G, &amp;quot;Helmut Goldschmidt - Architekt, Musiker, Kompomist&amp;quot;, Seiten 620–631&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.buchenwald.de/geschichte/biografien/ltg-ausstellung/helmut-goldschmidt Helmut Goldschmidt], In: Gedenkstätte Buchenwald online&lt;br /&gt;
* [https://www.moderne-regional.de/fachbeitrag-helmut-goldschmidt/ Ulrich Knufinke: Helmut Goldschmidt]. In: moderneREGIONAL, Online-Magazin für Kulturlandschaften der Nachkriegsmoderne, 1/15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=189405627|VIAF=221113727}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goldschmidt, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Auschwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Goldschmidt, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Oktober 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Köln]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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