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	<title>Helmut Ensslin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T12:20:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Ensslin&amp;diff=677974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PBormann: /* Leben */ Die Bekennende Kirche war nicht per se &quot;oppositionell&quot; zum Nationalsozialismus. Gestrichen, um Missverständnisse zu vermeiden.</title>
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		<updated>2025-05-22T11:42:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Die Bekennende Kirche war nicht per se &amp;quot;oppositionell&amp;quot; zum Nationalsozialismus. Gestrichen, um Missverständnisse zu vermeiden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Eugen Ensslin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. Mai]] [[1909]] in [[Ulm]]; † [[27. Mai]] [[1984]] in [[Stuttgart]]) war ein [[evangelisch]]er [[Pfarrer]] und der Vater von [[Gudrun Ensslin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helmut Ensslin studierte von 1928 bis 1932 [[Theologie]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen]]. Dort schloss er sich der [[Verbindung Normannia Tübingen|Verbindung Normannia]] an. Nach dem Studium wurde Helmut Ensslin als Pfarrer aufs Land nach [[Bartholomä]] versetzt. Dort war er von 1936 bis 1948 Pfarrer. Von 1942 bis 1945 war er Soldat und in Böhmen und Mähren stationiert. 1948 ging er als Pfarrer der [[Stadtkirche Tuttlingen|Stadtkirche]] nach [[Tuttlingen]]. Im Oktober 1958 zog er mit seiner Familie nach [[Bad Cannstatt|Stuttgart-Bad Cannstatt]]. Hier war er Pfarrer der Luthergemeinde.&lt;br /&gt;
Während der [[NS-Staat|NS-Herrschaft]] war er Anhänger der [[Bekennende Kirche|Bekennenden Kirche]]. Er war mit Ilse Ensslin (geb. Hummel) verheiratet, die 1940 Tochter Gudrun zur Welt brachte. Das Ehepaar hatte sechs weitere Kinder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alex Aßmann |Hrsg= |Titel=Gudrun Ensslin – Die Geschichte einer Radikalisierung |Verlag=Ferdinand Schöningh |Datum=2018-09-21 |ISBN=9783506788481 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Helmut Ensslin war auch als [[Malerei|Maler]] aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 1970er Jahre ==&lt;br /&gt;
Pfarrer Helmut Ensslin war &amp;#039;&amp;#039;kein [[Pietismus|pietistisch]] ausgerichteter Theologe, sondern der [[Dialektische Theologie|Dialektischen Theologie]] von [[Karl Barth]] verpflichtet&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus einem Schreiben ihrer Schwester Christiane an &amp;#039;&amp;#039;Die Tageszeitung&amp;#039;&amp;#039; 2007, veröffentlicht in &amp;#039;&amp;#039;Leben nach Luther, Das evangelische Pfarrhaus gestern, heute und morgen&amp;#039;&amp;#039;, Herausgeber: Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), S.&amp;amp;nbsp;52.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktivitäten seiner Tochter Gudrun in der [[Rote Armee Fraktion]] (RAF) lehnte er ab. Dennoch versuchte er, die Beweggründe der Gruppe nachzuvollziehen, und wollte den persönlichen Kontakt zu seiner Tochter halten. Dies brachte ihm viele öffentliche Anfeindungen ein. Im [[Nachrichtenmagazin]] &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; kritisierte Ensslin 1972 den Umgang von Presse, Staat und Gesellschaft mit der [[Westdeutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre|Studentenbewegung von 1967/68]]: „Diese Bewegung wurde durch einen Großteil der Presse lächerlich gemacht und was gegenüber dem positiv ethischen Gehalt dieser Bewegung besondere Leidenschaftlichkeit entfachen mußte&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; – kriminalisiert, letztlich aber durch Polizeieinsatz aus jener Öffentlichkeit gefegt, in der sie vermutlich ohnedies keine politisch wirksame Basis bei der derzeitigen Arbeitnehmerschaft gefunden hätte.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=42972192|Titel=All jene Eltern …|Autor=Helmut Ensslin|Jahr=1972|Nr=9|Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die RAF schrieb er, dass „diese Gruppe selbst längst nicht mehr mit Toleranz seitens der Gesellschaft rechnet und sich gerade damit zu der Härte entwickelt hat, die an die Eltern nur noch Zumutungen stellt, aber keine Möglichkeit der Anrede mehr gibt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Ensslin forderte die Aufhebung der angeblichen „[[Isolationshaft]]“ und anderer vermeintlicher Benachteiligungen für die Gefangenen aus der RAF und beteiligte sich deshalb auch an einer Initiative, die Angehörige von RAF-Gefangenen gegründet hatten. Seine Tochter Gudrun beging im Oktober 1977 in der [[Todesnacht von Stammheim]] Suizid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ensslin im Spielfilm ==&lt;br /&gt;
In dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die bleierne Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; von 1981 wird Helmut Ensslin von [[Franz Rudnick]] als kleinbürgerlich-selbstherrlicher Familienvater interpretiert. Im 2008 gedrehten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Der Baader Meinhof Komplex]]&amp;#039;&amp;#039; wird der Pfarrer durch den Schauspieler [[Michael Gwisdek]] dargestellt. Der Spielfilm zeigt Helmut und Ilse Ensslin in mehreren Sequenzen und spiegelt die Positionen wider, die Helmut Ensslin in den 1970er Jahren im Blick auf seine Tochter vertreten hat. In dem 2011 erschienenen Film &amp;#039;&amp;#039;[[Wer wenn nicht wir]]&amp;#039;&amp;#039; wird Helmut Ensslin durch [[Michael Wittenborn]] dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gudrun Ensslin u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Zieht den Trennungsstrich jede Minute – Briefe an ihre Schwester Christiane und ihren Bruder Gottfried aus dem Gefängnis 1972–1973.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Christiane Ensslin]] und [[Gottfried Ensslin]]. Konkret Literatur Verlag, Hamburg 2005, ISBN 3-89458-239-1.&lt;br /&gt;
* [[Gerd Koenen]]: &amp;#039;&amp;#039;Vesper, Ensslin, Baader. Urszenen des deutschen Terrorismus.&amp;#039;&amp;#039; Fischer Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-15691-2.&lt;br /&gt;
* [[Ingeborg Gleichauf]]: &amp;#039;&amp;#039;Poesie und Gewalt. Das Leben der Gudrun Ensslin.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Archiv der [[Verbindung Normannia Tübingen|Verbindung Normannia]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1162637501|VIAF=2287153184542827100000}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ensslin, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elternteil einer berühmten Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korporierter (Studentenverbindung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Bekennenden Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Landeskirche in Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ensslin, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ensslin, Helmut Eugen&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Pfarrer und Vater von Gudrun Ensslin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. Mai 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PBormann</name></author>
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