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	<title>Helmut Debus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T15:06:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Helmut_Debus&amp;diff=884547&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sonnesatt: /* Leben */ chronologisch</title>
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		<updated>2025-06-27T19:25:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; chronologisch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Helmut Debus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Mai]] [[1949]] in [[Hartenrod]]) ist ein [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutscher]] [[Liedermacher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Helmut Debus wurde in [[Hessen]] geboren und wuchs in [[Brake (Unterweser)|Brake]] auf.  Zu Hause wurde vor allem Hochdeutsch gesprochen, die niederdeutsche Sprache lernte er auf der Straße beim Spielen. Nach einer Lehre als Buchhändler folgten verschiedene Tätigkeiten, unter anderem als Hafenarbeiter. Schließlich studierte er über den [[zweiter Bildungsweg|zweiten Bildungsweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Debus macht seit den 1960er Jahren Musik, zunächst als Schlagzeuger in der Beatband &amp;#039;&amp;#039;The Madmen&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
{{Zitat|Bei mir fing alles mit 15 Jahren [1964] an – musikalisch meine ich. […] ‚The Madmen‘ war die erste Beatband in Brake. Für unsere Eltern und all die Älteren war die Musik, die wir da rausließen, völlig unverständlich. ‚Urwaldmusik‘ oder ‚[[Hottentottenmusik]]‘ waren noch die zahmsten Ausdrücke für die Musik, die endlich mal unsere Musik war. […] Meine Schützenvereinstrommel bekam zu spüren, was ich an Wut in mir hatte über Familie, Kirche, Tradition und Heimat. […] [B]ei den ‚Madmen‘ gab’s eine Zeit, in der Platt für mich überhaupt kein Thema mehr war, es war mir zu blöde. Plattdeutsch – das waren die ‚Alten‘, die Heimatvereine. Gerade davon wollte ich ja weg, raus aus der Enge. Erst als ich selbst anfing, selber deutsch zu singen, wurde mir klar, was ich da in mir hatte, eine wunderbar poetische, musikalische, zweite Sprache, die mehr mit mir zu tun hatte als die andere.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[#Literatur|Lit.]]: Debus, S. 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 erschien Debus’ erste [[Langspielplatte]]. Seitdem sind zahlreiche weitere Alben und eine DVD sowie ein Liederbuch erschienen. Die Texte entstanden in der Anfangszeit in Zusammenarbeit mit dem Dichter [[Oswald Andrae]]. [[Allan Taylor (Musiker)|Allan Taylor]] spielt auch auf einigen von Debus’ CDs als zweiter Gitarrist mit. Tourneen führten Debus durch [[Deutschland]] (einschließlich der [[DDR]]), [[Dänemark]], die [[Niederlande]], [[England]], [[Italien]], [[Schweden]] und [[Österreich]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schallplattenkritik.de/news/2023-01-05/die-neue-longlist-1-2023-ist-da |titel=Die neue Longlist 1/2023 ist da! |sprache=de |abruf=2023-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schallplatten von Helmut Debus regte [[Hans-Joachim Theil]] vom [[Volkstheater Rostock]] 1977 die beiden Liedermacher Joachim Piatkowski und [[Wolfgang Rieck (Musiker)|Wolfgang Rieck]] ([[Folk]]-Duo [[Piatkowski &amp;amp; Rieck]]) an, sich mit plattdeutschen Liedern zu beschäftigen, worauf sie beschlossen, künftig ihre Texte in der [[Mecklenburgisches Niederdeutsch|Mecklenburger Variante]] der [[Niederdeutsche Sprache|Niederdeutschen Sprache]] zu verfassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wolfgang-rieck.de/ueber_mich/piatkowski_rieck |titel=Piatkowski &amp;amp; Rieck |werk=wolfgang-rieck.de |abruf=2025-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Oswald Andrae 1979 veröffentlichte Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Dat Leed van den Häftling Nr. 562]]&amp;#039;&amp;#039; zu Ehren von [[Carl von Ossietzky]] wurde von Helmut Debus vertont und auf seiner LP  „Kaamt tohoop“ (1979) im deutschen Sprachraum veröffentlicht. Später erlangte es in der englischen Übersetzung unter dem Titel „Prisoner 562“ durch die Interpretation des schottischen Folksängers [[Dick Gaughan]] weltweite Bekanntheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.groeschlerhaus.eu/forschung/jever-und-umgebung/oswald-andrae-1926-1997-autor-plattdeutscher-querdenker-intellektueller-aus-jever/ |titel=Arbeitskreis Gröschler-Haus – Oswald Andrae (1926–1997) – Autor, plattdeutscher Querdenker, Intellektueller aus Jever – Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland / Wilhelmshaven |abruf=2021-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die [[Deutsche Nationalbibliothek]] enthält hierzu eine Dokumentation mit weiterführenden Informationen: {{Literatur |Titel=Dat Leed van den Häftling Nr. 562: Dokumentation über Entstehung und Wandel eines Liedes |Verlag=O. Andrae |Ort=Jever |Datum=1979 |Online={{DNB|946810451}} |Abruf=2021-06-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1981 veröffentlichte er auf seinem Album „As een Stroom“ mit &amp;#039;&amp;#039;Suldat Janssen&amp;#039;&amp;#039; eine plattdeutsche Version von &amp;#039;&amp;#039;[[Green Fields of France|The Green Fields of France]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Eric Bogle]], das in Deutschland vor allem in der Version &amp;#039;&amp;#039;[[Es ist an der Zeit (Lied)|Es ist an der Zeit]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Hannes Wader]] bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Debus wurde 1989 mit dem [[Bad Bevensen-Preis]], 1990 mit dem Niedersächsischen Künstlerstipendium, 1999 mit dem [[Niederdeutscher Literaturpreis der Stadt Kappeln|Niederdeutschen Literaturpreis der Stadt Kappeln]] und 2004 mit dem Kulturpreis der Oldenburgischen Landschaft ausgezeichnet. 2014 war Debus für den [[Deutscher Musikautorenpreis|Deutschen Musikautorenpreis]] der [[Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte|GEMA]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele der veröffentlichten Songs waren in den TOP 10 der [[Liederbestenliste]]. Das letzte Album „Angst legg di slapen“ (2022) wurde mit dem [[Preis der deutschen Schallplattenkritik|Preis der Deutschen Schallplattenkritik]] ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schallplattenkritik.de/bestenlisten/2023/01 |titel=01/2023 |werk=Schallplattenkritik |hrsg=Preis der deutschen Schallplattenkritik |datum=2023-02-15 |sprache=de |abruf=2023-02-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei vorherigen Alben „Dreihen un Weihen“ (2012), „Liekut un annersrum“ (2015) und „Frömde Frünnen“ (2019) waren alle für selbigen Preis nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Songs entstanden für Filme, Theaterstücke und Radio-Features. Lieder oder auch das Gesamtwerk wurden als Thema für Diplom- und Hausarbeiten von Universitätsstudenten behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche Songs und Texte finden sich in Lieder- und Schullesebüchern sowie in Literatur-[[Anthologie|Anthologien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Helmut Debus lebt in Brake. Mit seiner Frau hat er zwei Söhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 1976: &amp;#039;&amp;#039;Wo ik herkam&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1977: &amp;#039;&amp;#039;Wat ik meen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1978: &amp;#039;&amp;#039;För all dat&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1979: &amp;#039;&amp;#039;Kaamt tohoop&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1980: &amp;#039;&amp;#039;In dit platte Land&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981: &amp;#039;&amp;#039;As een Strom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1982: &amp;#039;&amp;#039;Waterland&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1983: &amp;#039;&amp;#039;Wohen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1985: &amp;#039;&amp;#039;Vullmaand&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1988: &amp;#039;&amp;#039;Morgenfloot&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1991: &amp;#039;&amp;#039;Wille Harten&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1994: &amp;#039;&amp;#039;Afsiet vun Tiet&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1997: &amp;#039;&amp;#039;Möven seilt up Wind&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1999: &amp;#039;&amp;#039;Vullmaand &amp;amp; Morgenfloot&amp;#039;&amp;#039; (Neuauflage der beiden gleichnamigen LPs auf einer CD)&lt;br /&gt;
* 2000: &amp;#039;&amp;#039;Twuschen Ankommen un Afscheed&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2005: &amp;#039;&amp;#039;Steern un Strom&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2009: &amp;#039;&amp;#039;Sacht bi Nacht&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Dreihen un weihen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2015: &amp;#039;&amp;#039;Liekut un anners rum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2019: &amp;#039;&amp;#039;Frömde Frünnen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2022: &amp;#039;&amp;#039;Angst legg di slapen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Helmut Debus, Peter K. Kirchhof (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mien plattdüütsch Singbook.&amp;#039;&amp;#039; Florian Noetzel Verlag, Wilhelmshaven 2005, ISBN 3-7959-0565-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.helmutdebus.de/index.htm Website über Helmut Debus (autorisiert)]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.folker.de/200505/12helmutdebus.htm |wayback=20060102134207 |text=Bericht über Helmut Debus (Folker, Dezember 2005)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1036647668|VIAF=304854300}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Debus, Helmut}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedermacher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Niederdeutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Debus, Helmut&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=niederdeutscher Liedermacher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Mai 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hartenrod]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sonnesatt</name></author>
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